Federbein VA xDrive Modelle

  • Hallo zusammen,


    bin mir am überlegen ob ich mir an meinem xDrive 320d die Eibach Federn einbauen soll. Nun hatte ich noch nie einen xDrive und bin daher verunsichert wie man an der Vorderachse das Federbein ausbaut.
    Schaut man sich die BMW Anleitung an, muss wohl die Antriebswelle gelöst werden, der Spurstangenkopf, Zugstrebe und Querlenker vom Schwenklager gelöst werden. Natürlich ein riesen Aufwand, zumal ich keine Hebebühne habe.


    Jetzt habe ich einige englischsprachigen Videos gesehen wie bei Xdrive Modellen - sogar ohne lösen der Antriebswelle - das Federbein bei vollständig verschraubtem Schwenklager herausgezogen werden kann? Kann das sein bzw. läuft man Gefahr die Antriebswelle zu beschädigen? Wobei man ja sagen muss, wenn das Schwenklager stark nach unten gedrückt werden muss damit man das Federbein ausfahren kann, die Antriebswelle ja nicht auf "Anschlag" sein sollte.


    Hat jemand bei einem xDrive Modell schon das Federbein ausgebaut und kann dazu seine Erfahrungen berichten? Vielen Dank vorab.

  • Die offiziellen Anweisungen im TIS beinhalten oft Schritte welche man mit etwas Geschick weglassen kann. Wenn der DPF beim 20d raus muss soll z.B die VA abgesenkt werden - habe ich auch nicht gemacht und ging trotzdem ;)


    Erfahrungen an der VA des F3x hab ich leider keine. Du müsstest halt probieren es dir der Platz reicht mit eingebauten Antriebswellen. Wenn es dazu aber (youtube) Tutorials gibt wo Leute das definitiv so durchführen dann müsste das ja möglich sein.


    An Front getriebenen Fahrzeugen haben wir auch schon die Dämpfer an der VA ausgebaut ohne die Antriebswellen auszubauen

  • Wenn die Antriebswelle noch verschraubt ist sollte das Schwenklager halt nicht stark nach aussen gekippt werden denke ich.


    Ich Frage mich dann halt, woher sehe ich ob die Antriebswelle kurz vor dem auseinander fliegen ist oder ob ich noch Luft habe?


    Eine weitere Möglichkeit wäre die Antriebswelle Getriebe seitig abzuschreiben - halt auch ein deutlicher Mehraufwand