Blaue Abgas-Wolke beim Kaltstart

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    • Verstehe das Problem der blauen Wolke immernoch nicht... verfliegt doch in paar Sekunden.

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    • Naja wer will schon nen relativ neues Auto fahren und blaue Wolken hinter sich herziehen.
      Also ich denke eher an einen defekt, nicht irgendein Konstruktionsproblem. Was es ist kann ich dir auch nicht sagen, normalerweise wird bei solchen Phänomenen oft Kolbenringe oder Ventilschaftdichtungen gesagt.
      Ich würde mal die Kompression der Zylinder testen lassen.

    • Wenn die Ventilschaftdichtungen oder die Ringe durch sind, käme die blaue Fahne auch beim fahren, wie bei den alten M20 6-Zylindern. Der Klassiker: Autobahn den Berg runter, den Motor bremsen lassen und unten in der Senke dann das Gas voll durchtreten. Da hat sich der Hintermann immer mächtig gefreut. :D
      Da konnte man dann auch einen kräftigen Ölverbrauch feststellen. Nein, ich glaube einfach, durch irgend ein Loch kommt nach dem abstellen ganz langsam etwas Öl in den Abgastrakt. Denn diese Ölwolke kommt nicht nach der allerersten Zündung, sondern erst nach ungefähr3-4 Sekunden, wenn die Abgase/der Krümmer/der Auspuff selbst dann heiss genug sind, um dieses Öl verdampfen zu lassen. Danach ist definitv Schluss mit Wolke.
      Ich glaube immer noch, dass das mit dem Lader und dessen Ölversorgung zusammenhängt. Nach dem Abstellen tropft da irgendwas nach, was im laufenden Betrieb offensichtilch dicht ist. Aber wie gesagt, ich verfolge das nun nicht mehr weiter, ich geb die Möhre eher wieder her, weil das sowieso nicht mein Typ Auto ist. Die Frage, warum ich den dann überhaupt gekauft habe, ist berechtigt. Ich weiss es selbst nicht.

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    • Amen schrieb:

      Problemlösung war im Parallel-thread:

      Die Ölleitungen zum Turbo müssen geändert werden (PUMA). Es werden welche mit Rückschlagventil eingebaut, dadurch tröpfelt kein Öl in den Turbo nach und es gibt kein "Wolke" mehr.

      Amen
      Hallo,

      Das mit der Ölleitung hat nicht 100% erfolg (BMWTECHNICIAN.COM)
      BMW hat sich bei mir geweigert vor einem jahr, ich denke wegen den hohen Kosten.
      Es wurde behauptet das mein auto (Euro6) das nicht braucht, was aber falsch ist.
      Vor einem Jahr hatte ich doch ein Termin das ich stoniert habe weil ich vorher aufgehört habe E10 zu tanken.
      Der Rauch nach 2/3 Tagen Standzeit ist bei mir verschwunden seit einem jahr.
      Habe aber immer noch Warmlaufphase ruckeln.
      BMW hat da nie was gefunden, Auch München war dran ohne Erfolg.
    • Verbrennungsmotor und 3-4 km ist halt auch ein Konstruktionsfehler deinerseits ;) Ich verstehe die Notwendigkeit für einen PKW und das nicht alles per Rad erledigt werden kann. Aber den eigentlichen Betriebszustand für den das ganze Aggregat konstruiert wurde (also betriebswarm) sieht dein Fahrzeug ja nur ab und an bei deinen längeren Ausfahrten.
      Du gibst ja selbst zu dass es weg / i. O ist wenn das Auto mal „bestimmungsgemäß“ benutzt wurde.

      Wenn ich versuche eine Schraube mit einem Hammer ins Gewinde zu schlagen dann werde ich auch behaupten Hammer und Schraube sind eine Fehlkonstruktion :S

      Mit deinem Fahrprofil wirst du imho auch nicht bei anderen Marken glücklicher werden, denn deren (Verbrennungs)Motoren sind nunmal auch auf betriebswarmen Zustand ausgelegt und mit dem ganzen Downsizing / Turbowahn / Abgasreinigungsmist werden die Motoren halt immer empfindlicher bzw nehmen den „unsachgemäßen Gebrauch“ einem immer übler.
      Dein Fahrprofil würde doch perfekt zu einem Plug-in Hybriden passen: In der Stadt fährst du deine paar Kilometer elektrisch und lädst zuhause auf. Wenn du dann weiter weg fährst springt der Benziner an.

    • Der hatte aber auch keinen Turbo - schonmal das erste von vielen Bauteilen welches absolut giftig auf Kurzstrecken reagiert.

      In einen w124 300D kannst du auch alles über Diesel, Pflanzenöl bis hin zum alten Frittenfett von McDonalds reinschütten und der wird damit absolut klaglos weiterlaufen. Versuch das mal in einem modernen Diesel ;) Sind das alles Fehlkonstruktionen?

      Ich sags nochmal: So Leid es mir tut, du hast halt den völlig falschen Motor für deinen Anwendungszweck. Und ja es mag auch sein dass BMW da eben keinen passenden Motor im Programm hat, schlicht und ergreifend weil sie die Zielgruppe der 3km Fahrer eben nicht bedienen wollen

    • Es ist ja aber auch nicht so, dass ich ständig NUR 3 Kilometer fahre und dann wieder abstelle. Es sind auch genügend Fahrten mit 5-10 Kilometern dabei. Ja, das ist natürlich auch nichts um den Motor warm zu kriegen, das weiss ich.
      Aber was soll ich denn machen, ich kann ja nicht extra jeden Tag 30-40 Kilometer zusätzlich spazierenfahren, nur damit der Motor keine Kurzstrecke abkriegt. Und wenn das dann tatsächlich konzeptionell ein Problem des Turbomotors ist, weil Kurzstrecken für ihn noch viel schlimmer sind, als für einen Sauger, dann wird das Eis für mich tatsächlich sehr dünn. Ich denke mal, die meissten Autos in der Klasse haben Turbomotoren. Opel quetscht ja aus einem 1,6 Liter 200PS raus.
      Dann bliebe fast nur noch der Mazda 6. 2,5 Liter 4 Zylinder, sehr hoch verdichtet, 192PS ohne Turbo. Ist aber eben eine Japsenkiste und kein BMW. Mir blutet da schon irgendwie das Herz, wenn man mit einer Marke über 20 Jahre zufrieden war und nun deren Motorenkonzeption einen zum Wechseln "zwingt" ;(
      Aber wie schon geschrieben, ich lass es jetzt einfach qualmen. Was soll ich denn auch sonst tun. Müssen sich die Nachbarn eben noch eine Weile daran gewöhnen. :D Trotzdem wird der F31 irgendwann gegen ein Nicht-Kombiauto ausgetauscht. Das ist der erste Kombi in meinem Leben und der Anblick traumatisiert mich echt täglich. Ich dachte beim Kauf, probiers mal, soll ja prakisch sein so ein Auto. Im nachhinein find ich´s einfach nur schrecklich. Einer Limousine hätte ich das gequalme vermutlich eher verziehen, weil sie viel schöner ist. Naja, egal, sorry, das gehört ja nicht hierher. :S

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    • Der TE hat hier schon erklärt warum es manchmal nicht möglich ist das Fahrrad zu nehmen ;)

      Ich kann mich nur wiederholen: Dein Fahrprofil klingt für mich perfekt nach Hybrid oder sogar komplett E-Auto, je nachdem welche Anforderungen du an Reichweite hast und welche Lademöglichkeiten.
      Obwohl ich echt kein Fan vom E-Hype bin der oftmals 0 Sinn macht! Wenn ich jetzt alleine dran denke dass die GroKo den geldwertenden Vorteil von 1% auf 0,5% senken will für Hybride und E-Autos...wie viele werden sich da einen 530e oder sonstwas holen trotz Langstreckenprofil etc wo es absolut kontraproduktiv ist.
      Es gibt aber auch einige Fälle wo es nunmal total Sinn macht und selbst die aktuelle Technik (die m.M nach noch in den Kinderschuhen steckt) eine super Lösung darstellt.
      Ein Bekannter von uns fährt jetzt einen E-Golf im Leasing. Dank diverser Förderungen und Angebote für eine unschlagbare Monatsrate, billiger kann man echt nicht mobil sein. Er hat wie du nur eine ultra kurze Strecke zur Arbeit die er zwar auch manchmal mit dem Rad fährt aber aus gesundheitlichen Gründen oft das Auto braucht. Bei seiner Arbeitsstelle gibts kostenfreie Ladestationen (gefüttert von Solarstrom). Am Wochenende macht er ab und zu mal Ausflüge die sich aber alle noch locker im Reichweitenbereich des Akkus bewegen.
      Er zahlt also nix für den Treibstoff, die Kiste ist steuerbefreit und dank diverser Förderungen spottbillig. Auf die Standklima und Standheizung per App bin selbst ich manchmal etwas neidisch, obwohl ich mit einem Golf absolut nix anfangen kann ;) Und für die 2-3 mal im Jahr wo es richtig weit weg geht in den Urlaub holt er sich eben einen Mietwagen für ein paar Tage. Das ist sogar bei der 3 jährigen Leasing Dauer 30 mal oder so (hab die genaue Zahl vergessen) bei Volkswagen inklusive

    • Eigentlich bin ich im Kopf noch nicht bei einem E-Auto, aber irgendwie scheint das echt eine Überlegung wert zu sein. Zumal ich heute den ganzen Tag Tesla Modell S mit einem Kumpel gefahren bin, der u.a. eine Tesla Autovermietung hat. Alter Schwede, das hat was. Aber eben recht teuer.
      Aber ein kleineres E-Auto wär schon was.

    • Ich habe mein Qualmproblem nun dadurch gelöst, dass ich den F31 bei der NL Stuttgart in Zahlung gegeben und mir dort einen 330e gekauft habe. Die haben mir für den F31 nach 2 Jahren und von mir gefahrenen 24.000km, abgefahrenen Hinterreifen und anstehender Bremsenarbeiten in 3.500km nur 5.000.-Euro weniger gegeben, als ich dafür bezahlt habe. Für den 330e wollten sie mit 24.000km und 2 Jahre alt rd. 30.000.- haben. Den Deal hab ich gemacht.

      Ich hab jetzt also ein E-Auto für die Kurzstrecken und gleichzeitig einen Benziner in einem Auto vereint. Für mein Fahrprofil passt das Auto haargenau wie die Faust auf´s Auge trotz der geringen rein elektrischen Reichweite von rd. 25-30 Kilometern.

      Dessen B48 Motor zieht untenraus trotz des Mehrgewichtes des Hybriden in reinen Verbrennerbetrieb ohne E-Boost (wird angezeigt, wenn der E-Motor mitarbeitet) ein gutes Stück besser als der N20 im F31. Die Leistungsdaten beider Motoren sind dabei aber recht identisch. Ich werde den Eindruck nicht los, dass mir die NL Stuttgart vor 2 Jahren den F31 damals schon mit einem nicht richtig funktionierenden Lader verkauft hat. Anders kann ich mir diese "Minderleistung" nicht vorstellen. Ich hatte ja auch die ganze Zeit über keinen Vergleich um das festzustellen.

      Aber egal. Sie haben ihre Gurke jetzt ja wieder zurückgekriegt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von rainmaker ()

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