Der Diesel vor dem Aus?

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    • M-Power schrieb:

      DrJones schrieb:

      Ich trenne Müll...
      Da fahren die mit dem Bagger in die riesigen Berge mit gelben Säcken und schaufeln den ganzen Mist direkt in die Trichter für Hausmüll!
      Sowas wirft natürlich Fragen auf- worauf wir irgendwann den Baggerfahrer mal angesprochen haben- um nach dem Grund zu fragen!

      Antwort:
      "Das brauchen wir, um die nötige Hitze zu erreichen. Würden wir die gelben Säcke nicht mit rein feuern, bräuchten wir zu viel Gas und das ist zu teuer!"
      Das könnte sogar gemahlenes Glas gewesen sein. Ein Mitarbeiter einer Verbrennungsanlage hat mir vor 15 Jahren mal gesagt, dass sie zeitweise Glas zukaufen müssen damit die Verbrennung heiss genug ist. Daher ist meine Logik relativ simpel: Versuchen möglichst wenig Müll zu verursachen, dann ist die grundlegend zu verbrennende Menge auch kleiner.
      Ist aber schon fraglich was besser ist. Ob unser System mit Verbrennung, oder das der übrigen Welt: In ein Loch kippen und Erde drüber schaufeln.
      ""
    • DrJones schrieb:

      Daher ist meine Logik relativ simpel: Versuchen möglichst wenig Müll zu verursachen, dann ist die grundlegend zu verbrennende Menge auch kleiner.
      Tja, wäre es so einfach... ;)

      Nur manchmal bedeutet "weniger" leider auch "mehr"- vor allem Probleme!
      Bestes Beispiel: Geschirrspüler!
      Früher hat so ein Ding locker mal 30 Liter Wasser pro Waschgang durchgeschossen...
      Heute gibt es Öko-Geräte, die tatsächlich mit 4 Litern Wasser das Geschirr sauber bekommen! Klingt toll...ist es aber nicht!
      Denn die Wassermenge ist zu gering, als das es sämtliche Fettrückstände wegspülen könnte. D.h. im Abwasserrohr bleiben die Fettrückstände liegen- und nach und nach setzt sich das Rohr zu!

      Ebenso Toiletten!
      Wenn Du früher "Das Horn von Gondor" geblasen hast, kamen anschliessend 12 Liter Wasser hinterher und weg was "der alte Bekannte".
      Heutige Öko-Spüler versuchen selbiges mit 6 Litern...die vielleicht mit Glück noch reichen, "die Hinterlassenschaft" bis zum Abwasserkanal zu schubsen- aber das war´s dann!
      Städte und Gemeinden klagen seit Jahren, dass sie Nacht für Nacht die Abwasserleitungen mit Millionen von Litern Wasser spülen müssen- weil die verbrauchte Menge nicht mehr ausreicht, die Abwasserkanäle zu spülen!
      Diskutiere niemals mit einem Idioten!
      Er zieht Dich auf sein Niveau herunter und schlägt Dich dort mit seiner Erfahrung!
    • Und noch ein interessanter Artikel, den ich eben gelesen habe:


      Unbekannt schrieb:

      Professor Jörg Wellnitz von der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) und Inhaber einer Professur in Melbourne, hat sich akribisch mit allen Aspekten der E-Mobilität auseinandergesetzt.
      Das Ergebnis:

      „Sie kann und wird nie so kommen, wie von Industrie und Politik prognostiziert. In der Volksmeinung ist E-Mobilität eine tolle Sache“, sagt der Professor, „aber sie macht überhaupt keinen Sinn, wenn man sich alle Aspekte des Themas einmal vor Augen führt.“

      Für gerade einmal 16 % des klimaschädlichen Kohlendioxidausstoßes ist der Autoverkehr verantwortlich. „Belastender ist da ja schon die Massentierhaltung und die landwirtschaftliche Monostruktur“, so Wellnitz.
      Von den großen Containerschiffen auf den Weltmeeren ganz zu schweigen. 330 dieser Schiffe gebe es aktuell. 15 von ihnen produzierten so viel CO2 wie alle 750 Millionen Autos zusammen. Vom Flugverkehr und den großen Kreuzfahrtschiffen mal ganz zu schweigen.
      „Bis eine Batterie für einen Tesla gebaut ist, kann man 8 Jahre lang mit einem Verbrennungsmotor fahren (bzw. 200.000 km), um die gleiche Umweltbelastung zu erzielen“, so Wellnitz.

      Denn seiner Meinung nach ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Strom zum Aufladen der Batterien – der zudem in der Hauptsache alles andere als sauber produziert wird – ebenso besteuert wird wie Benzin oder Diesel. Und dann lägen die Kosten für ein Elektroauto bei rund 800 Euro pro Monat.
      Und der hat aufgrund der möglichen Ladezyklen eines Akkus in 8 Jahren fast nur noch Schrottwert. Und das weiß die Autoindustrie nicht?
      „Alle wissen es“, sagt Jörg Wellnitz, „aber es geht weder um die Umwelt, noch um die Kunden.“

      Warum Hersteller wie Audi, BMW und andere derzeit Milliarden in die neue Technologie investieren, liege ganz wo anders.
      „Zum einen lassen sich Milliarden an EU-Fördergeldern kassieren. Daneben bewahren E-Autos die großen Hersteller vor Strafzahlungen wegen Nichterreichens der europäischen Klimavorgaben, da sie mit angeblichen Zero-Emissionsmodellen den Flottenmix nach unten drücken.
      „Es geht selbstredend auch um das Markenimage, um ein grünes Mäntelchen und um Technologiekontrolle.“ Man baue die E-Autos im Wissen, dass sie alles andere als die automobile Zukunft seien.
      „Es zu machen ist billiger, als es nicht zu machen“, hat mir mal ein Automanager gesagt !
      „Es ist sinnlos, aber es kostet weniger.“

      Und – so ganz nebenbei – geht es natürlich auch darum, noch mehr Autos zu verkaufen. 1,6 Milliarden Fahrzeuge gibt es heute bereits weltweit. 80 Millionen werden pro Jahr produziert.
      Die E-Autos sind für die Hersteller kein Ersatz für Verbrenner, sondern ein Zusatzgeschäft, um als Zweit-oder Drittfahrzeug noch mehr Autos an den Mann zu bringen.
      Doch dieses Zusatzgeschäft stößt an seine Grenzen, wenn es um die benötigen Rohstoffe für den Bau von Akkus geht, deren Abbau in Chile (Lithium) und Zentralafrika (Kobalt) nicht nur extrem umweltunverträglich ist und in weiten Teilen mit unvertretbarer Kinderarbeit einher geht. „Würde Audi den A4 in großer Serie rein elektrisch bauen, müssten sie den halben Weltmarkt an Kobalt leerkaufen.“

      Bei VW – so Wellnitz– habe man so eine Rechnung schon mal aufgemacht und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Konzern für seine Produktion von E-Autos rund 130.000 Tonnen Kobalt benötigen würde. Die Weltproduktion jedoch liegt derzeit bei 123.000 Tonnen !
      Und die meisten Schürfrechte liegen in China, was, wie Professor Fritz Indra sagt, der auch mal bei Audi beschäftigt war, „einen veritablen Wirtschaftskrieg auslösen kann“.
      „Die Chinesen haben sich in Afrika weitgehende Schürfrechte gesichert. Kobalt wird zum Beispiel im Kongo teils unter brutalsten Bedingungen von Kindern aus dem Boden gekratzt“, so Indra.

      „Man braucht zudem Graphit, Mangan und Lithium.
      Bei all diesen Themen begeben wir uns voll in eine chinesische Abhängigkeit, wir müssen das alles von den Chinesen kaufen.“
      Wie für Professor Jörg Wellnitz liefert auch für „Verbrennerpapst“ Indra das Elektroauto „in einer gesamtheitlichen Betrachtung“ keinen Beitrag zum Klimaschutz.
      Wellnitz, für den der Dieselmotor nach wie vor der sauberste und umweltfreundlichste Antrieb ist, macht noch eine andere bemerkenswerte Rechnung auf:

      Ein Auto-Akku liefert 100 Wattstunden Leistung pro kg Gewicht, ein Benziner 12.000 Wattstunden und Wasserstoff (für Wellnitz der Treibstoff der Zukunft) 33.000 Wattstunden Leistung pro kg Gewicht.
      Würde man eine aufrichtige Ökobilanz aufmachen, basierend auf Preis, Bauraum und Leistung, dann „kommt hinten der Ottomotor raus oder ein kleiner Diesel“, sagt Jörg Wellnitz.
      Und: „Das Wasserstoffauto wird ganz sicher kommen.“
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    • In Köln gibt es jetzt erstmal keine Fahrverbote. Die Bezirksregierung hat heute einen neuen Luftreinhalteplan mit alternativen Maßnahmen veröffentlicht, zudem ist noch eine Berufung anhängig, die aufschiebende Wirkung hat.

      heise.de/autos/artikel/Koeln-o…er-NOx-Werte-4296035.html

      320d Limousine, Automatic, Modern Line, Leder Dakota Schwarz, Harman Kardon, Navigation Professional, Head-up Display.

    • DrJones schrieb:

      Also bloss nicht die Hosen runterlassen, sondern sich damit brüsten Alternativen gefunden zu haben? :D
      Nennt sich wohl Hinhaltetaktik :) Immerhin agieren sie damit im Sinne der Autofahrer und verhindern erstmal dass es zu Fahrverboten kommt. Mir kommt das jedenfalls sehr zu Pass...

      320d Limousine, Automatic, Modern Line, Leder Dakota Schwarz, Harman Kardon, Navigation Professional, Head-up Display.

    • Neu

      Hört sich ja schonmal gut an, die Grenzwerte für Fahrverbote werden auf 50 Mikrogramm NoX angehoben :thumbup:
      bild.de/politik/inland/politik…erbote-60124266.bild.html

      Gruss
      Markus :hi256:

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