Allrad + Ganzjahresreifen eure Meinung/Erfahrung

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    • Allrad + Ganzjahresreifen eure Meinung/Erfahrung

      Hallo, da ich demnächst vor einer Neuanschaffung stehe stellt sich wieder einmal die Frage ob Heckantrieb oder Allrad. Parallel stellt sich weiterhin die Frage ob bei Allrad Ganzjahresreifen ausreichend sind.

      Da mir die Suche noch nicht weiter geholfen hat hoffe ich auf Meinungen und Erfahrungen.

      Auf diversen Frontkratzermietwagen hatte ich selbst bei 20cm Schnee wenig Probleme, wobei ich da meist auf der AB unterwegs war.

      Bei Heckantrieb habe ich bisher immer auf klassische Winterreifen vertraut.

      Ich will keine Kohle sparen, sondern primär Zeit und Platz.

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    • Alleine schon, weil sich manche Versicherungen im Fall der Fälle quer stellen können, würde ich bei egal welchem Auto (ob 2WD oder 4WD, Smart oder 7er) immer "echte" Winterreifen dazu haben wollen. Meine Räder sind eingelagert in einem Räderhotel, werden dort gereinigt und ich bekomme sie ohne Stress als Wartekunde montiert. Dauert 8 AW (etwa 40 Minuten) und ich bekomme neben netten Smalltalk noch nen Kaffee und kann mir im Verkaufsraum Autos ansehen, die ich mir nie leisten werde ;)

      Grundsätzlich kannst du einen xDrive auch mit Allwetterreifen betreiben. Für diese Reifen gelten, was denn Allradantrieb angeht, die gleichen Bedingungen wie für Sommer- oder "echte" Winterreifen.
      Aus welcher Region kommst du?

      BMW
      Freude am Fahren
    • Bremsen tun auch heckangetriebene autos genau wie allradler mit allen 4 rädern.

      Wenn man regelmäßig bei eis und schnee unterwegs ist stellt sich für mich die frage nach echten winterreifen gar nicht, die sind einfach ein muss


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    • Prinzipiell bin ich ja bei euch, allerdings haben mich die Testergebnisse u.a. vom Michelin Cross-Climate doch ein wenig ins Grübeln gebracht...

      Versicherungstechnisch dürfte es mit o.g. keinen Ärger geben.

      Thüringer Mittelgebirge mit täglich 100km Landstraße...

    • Muss jeder selber wissen was einem die Sicherheit wert ist...

      Paar hundert Euro sparen oder maximale Sicherheit - für mich ein klarer Fall.


      Gruß Hendric :)

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    • Trotz aller technologischen Fortschritte in der Reifenindustrie, würde ich bei den von Dir gegebenen Rahmenbedingungen (100km täglich & Thüringen) in keinster Weise über Ganzjahresreifen nachdenken. Du magst ja eventuell damit keine Probleme bekommen ... aber nur mal angenommen, Deine Frau fährt mit dem Wagen & verunfallt ... nur weil Du zu faul warst & Dir der Umstand des Wechselns oder Einlagerns zu sackig ist, hatte Deine Frau/Familie einen Unfall. Würdest Du Dir nicht ewig die Frage stellen, ob's zu dem Unfall auch mit Winterreifen gekommen wäre, und/oder hätte das unbestreitbare letzte Quäntchen an Mehrhaftung eventuell geholfen, diesen zu vermeiden ? ! ?

      Ich kann unter ganz gewissen Umständen die Überlegung zu Ganzjahresreifen verstehen, mehr aber auch nicht. Mir erschließt sich der Gedankengang ansonsten in keinster Weise ! Reifen sind das einzige Bindeglied zur Straße & unsere einzige funktionierende Sicherheit ... warum macht man also genau dort Abstriche, aus welchen Gründen auch immer ! ? !
      Wie schon angedeutet & von Dir bestätigt, ist es kein finanzielles Problem ... und für alles andere gibt es Lösungen, die hier schon angesprochen worden sind. Also von meiner Seite her, totales Unverständnis ! :think:

    • soki84 schrieb:

      Thüringer Mittelgebirge mit täglich 100km Landstraße...
      Und da fängst Du noch an nachzudenken???

      Die auf Alljahresreifen sind sicher ehemalige Mietwagen.

      Ein echter Winterreifen ist wenn es eisig oder verschneit ist immer noch um welten besser als ein alljahresreifen, bei Regen und 5 grad wär es sicher kein problem.

      Gleichzeitig ist im Sommer aber der echt Sommerreifen auch um Welten besser als der Alljahresreifen, zumindest wenn Du ab und an auch mal ein bisschen sportlicher fährst (also auf der landstraße auch mal ne kurve mit 100, wo die meisten vielleicht auf 80 abbremse würden)
    • Hilft vielleicht nicht ganz, nur der Reifen kommt in der Geschichte vor.

      Wir hatten den Cross Climate auf Madames New Beetle, Fronttriebler mit 75PS(!). Der Reifen konnte viel und doch wieder nichts richtig. Leise ja, dafür im Sommer schmierig, bei Regen etwas rutschig, im Winter performanter, auf Schnee jedoch nicht so griffg und mit soviel Seitenhalt wie meine Winterreifen. Insgesamt nicht sooo vertrauenerweckend.

      Unser Fazit war, das nächste Mal wieder zwei Reifensätze. Vorher haben wir ihn verkauft. ;)

    • 100km täglich bedeutet doch, dass man zwei Reifensätze komplett runterfährt, bevor der Gummi zu alt wird.

      Ich halte es so: Der Stadtflitzer/das Einkaufskörbchen mit 6000 km p. a. und Frontantrieb fährt auf Ganzjahresreifen. Der wird bei extremem Wetter nicht benutzt.

      Der Wagen, den ich dienstlich und täglich bei jedem Wetter nutze, der kriegt den bestmöglichen Grip.

      Grüße aus Wiesbaden,
      Hinrich

      Mein Vorstellungsfaden

    • Ich verstehe die Leute nicht, die diesen Kompromiss immer eingehen.. Mehrkosten sind doch lediglich einmal die Anschaffung der Felgen.
      Zumal seine Strecke in Länge und geografischer Lage förmlich nach richtigen Reifen schreit.

      Das ist wie das ganze Jahr im Pullover vor die Tür gehen - im Winter zu dünn im Sommer zu dick.

    • @ soki84
      Du willst Erfahrungswerte? Bitte:
      Vor einigen Jahren dachte ich auch mal, Zeit & Geld sparen zu wollen und habe einen 55PS Frontkratzer mit Allwetterreifen ausgestatten > erste Tempearuten unter 0°C und feuchter Untergrund führten direkt zu einem kleinen Auffahrunfall, da der Reifen beim bremsen plötzlich gaaanz anders, um nicht zu sahen "nicht", reagierte. Seither ganz klar - nur ein echter Winter- bzw. Sommerreifen bringt dich dauerhaft sicher durch die Jahreszeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CrosB ()

    • Hallo,
      die Überlegungen kann ich nicht nachvollziehen. Wenn man sich die möglichen extremen Bedingungen einmal anschaut, im Sommer vielleicht 40 °C und möglicher Regen, im Winter vielleicht - 20 °C sowie Schnee und Eis, wie soll ein Reifen das alles abdecken und in allen Situationen möglichst gut funktionieren? Im Sommer ist aufgrund der hohen Temperaturen eine härtere Gummimischung erfoderlich und große Rillen um die Wasserführung zu gewährleisten, im Winter hingegen eine wesentlich weichere Gummimischung und kleine Lamellen, die auch noch auf Schnee guten Grip gewährleisten sollen. Das sind zwei gravierende Gegensätze und eine Erfüllung beider Anforderungen mit einem Reifen kann bislang zwangsweise nur ein Kompromiss sein und der Reifen wird unter allen Bedingungen nur mittelmäßig funktionieren.
      Auf der Kostenseite ergibt sich im Grunde auch kein Vorteil bei Allwetterreifen. Bei normalem Gebrauch hält ein Sommerreifen vielleicht 6 oder 7 Jahre (abhängig von der Kilometerleistung und der damit verbundenen Abnutzung), ein Winterreifen genauso lange. Da die jährliche Fahrleistung auf beide Reifen ungefähr gleich verteilt wird, hält diese Kombination also doppelt so lange wie ein Ganzjahresreifen, der die gesamte Kilometerleistung verkraften muss. Nach maximal 8 Jahren sollte ein Reifen sowieso gewechselt werden, da die Weichmacher aus dem Gummi verschwinden und sich die Eigenschaften wesentlich verschlechtern. Der einzige Kostennachteil ergibt sich durch das regelmäßige Wechseln der Reifen von Sommer auf Winter, die man sich als Enthusiast auch ersparen kann, in dem man den Wechsel selber vornimmt. Somit bleiben höchstens die Kosten für eine Reifeneinlagerung, die man natürlich auch vermeiden kann, und die einmalige Anschaffung eines zweiten Satzes Felgen.

      Auf der Habenseite steht bei der Trennung von Sommer- und Winterreifen eine maximale Sicherheit bei allen Bedingungen, nicht nur für sich selbst, sondern auch für die lieben Mitfahrer und (auch wenn das heutzutage immer mehr vergessen wird) für die anderen Verkehrsteilnehmer!

      Kurz gesagt, geringfügig höhere Kosten sorgen für mehr Sicherheit für alle und diese sollten bei den gesamten anfallenden Kosten für die Haltung eines Fahrzeugs vernachlässigbar sein.

      Viele Grüße
      blessii

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von blessii ()

    • Diese Überlegung hab ich mir auch nie gemacht. Ich finde schon die Idee einen Reifen das ganze Jahr über zu fahren abwegig. So ein schönes Auto und dann etwas montieren, das allerhöchstens in der Übergangszeit wirklich funktioniert.

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