Edel-Diesel al'a Aral Ultimate / Shell V-Power Diesel

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    • Ich bin etwas über die von dir zitierte Studie überrascht. Da finden sich die Worte "potentiell", "stehen im Verdacht", steht im Verdacht".

      Das heisst man WEISS das gar nicht? Ist jetzt nicht Teil dieser Diskussion, aber ich war fest davon überzeugt das man solche Dinge WEISS und nicht vermutet.

      Die Frage ist doch, wie lange braucht das Biodiesel-Gemisch, um nennenswerte Schäden am Motor zu verursachen? 300tkm? 500tkm? Wieviele nutzen dann noch das Auto? Letztlich ist es eine Kosten-Nutzen-Frage. Die habe ich für mich negativ beantwortet, du hast sie positiv beantwortet.

      Quellen habe ich keine, aber es gibt doch etliche Testberichte und vielen Zeitschriften in denen die Spritsorten getestet wurden. Ergebnis war ausnahmslos immer ähnlich wie der von dir zitierte Test.

      Grüße
      Sven

      ""

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    • _SR_ schrieb:

      Ich bin etwas über die von dir zitierte Studie überrascht. Da finden sich die Worte "potentiell", "stehen im Verdacht", steht im Verdacht".

      Das heisst man WEISS das gar nicht? Ist jetzt nicht Teil dieser Diskussion, aber ich war fest davon überzeugt das man solche Dinge WEISS und nicht vermutet.

      Die Frage ist doch, wie lange braucht das Biodiesel-Gemisch, um nennenswerte Schäden am Motor zu verursachen? 300tkm? 500tkm? Wieviele nutzen dann noch das Auto? Letztlich ist es eine Kosten-Nutzen-Frage. Die habe ich für mich negativ beantwortet, du hast sie positiv beantwortet.

      Quellen habe ich keine, aber es gibt doch etliche Testberichte und vielen Zeitschriften in denen die Spritsorten getestet wurden. Ergebnis war ausnahmslos immer ähnlich wie der von dir zitierte Test.

      Grüße
      Sven


      Aber Du musst eingestehen, dass eine gewisse Unsicherheit in der Beantwortung der Frage durchaus gegeben ist: ob Bio-Diesel, egal in welcher Konzentration bzw. Beimischungsverhältnis nun schädliche Auswirkungen hat oder nicht...?
      Mach Dir doch mal bei einer Tasse Kaffe den Spaß und lese Dir die Studie eventuell mal durch, ist gar nicht so kompliziert und eigentlich sehr interessant. Vorallem wie komplex an dieses Thema herangegangen wird.


      P.S. Hab meinen vorherigen Post nochmal etwas angepasst ;)

      Nec aspera terrent! :watchout

    • bash0rn schrieb:




      ...


      Da ich jetzt aber nicht nur mit Totschlagargumenten kommen will werde ich heute Abend (noch 40km Reserve aktuell) mal zur Aral fahren und mir nen Tank AU gönnen. Am Sonntag Abend (Sonntag gehts auf die NOS) kann ich dann mehr sagen. Ich schließe nicht aus, dass es einen Unterschied gibt - aber ob dieser kleine Unterschied mir wöchentlich rund 5€ wert ist - das lasse ich mal noch offen.



      Spannend bzw. interessant würde es werden, wenn Du erst ein paar Runden auf der NOS mit DIN-Diesel und danach mit AU fahren würdest, um einen möglichst direkten Vergleich zu bekommen, sofern sowas überhaupt machbar wäre?

      Lg

      Nec aspera terrent! :watchout

    • Hoebelix schrieb:

      Ich denke bash0rn kennt sein Fahrzeug auf der NOS gut genug... ;)


      Naja, selbst Profi-Rennfahrer, die ihre Maschine aus dem FF kennen, nehmen z.B. eine Stop-Uhr um ihre Rundenzeiten exakt zu erfassen. Auf das "Kennen" oder "Gefühl" verlassen sie sich nicht allein. Ich meine ja nur, wenn schon jemand die Möglichkeiten auf der NOS hat, warum dann nicht richtig? Problem wird bei diesem Test sein, unvermischtes AU zu erhalten, um echte Vergleichbarkeit zu erzeugen, da immer etwas vom DIN-Diesel im Tank und den Leitungen ist. Wäre jedenfalls mal richtig "cool" wenn @bashOrn den Test möglichst professionell durchzieht, ist ja auch mal ein schöner handfester Auftrag? Oder?

      Bin auch auf @SR + @Stefan ihr Statement zum letzten Link - Stw. wissenschaftl. Studie - gespannt. Aber wird sicherlich auch verbal zerissen?

      Nochmal ein Auszug daraus, der recht deutlich ist in seiner Aussage:

      "...Einige Untersuchungen bezüglich der Wechselwirkungen zwischen Dieselkraftstoff und Biodiesel bei Blends zeigten jedoch teilweise erheblich Probleme im motorischen Betrieb . Besondere Aufmerksamkeit erregte die Präzipitat- bzw. Sedimentbildung sowie die Rückstandsbildung in Tanks bei Blends dieser Art. Die Bildung von Präzipitaten und Sedimenten im Kraftstoff kann unter anderem zu verstopften Mo- torleitungen und Filtern führen. Untersuchungen von KRAHL ... konnten Sedimente in Blends als ausfallende oxidative Abbauprodukte des Biodiesels identifizieren..."


      Na ich bin ja mal gespannt...


      So denn

      Nec aspera terrent! :watchout

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ConnorSky ()

    • ConnorSky schrieb:

      Mmmh? Wie auch immer man all unsere Post's bewerten und auslegen mag, zumindest haben wir hier eine richtig knackige Diskussion hingelegt. Macht insoweit auch echt Spaß, sich mich mit Euch zu streiten.

      Sofern ich an der einen oder anderen Stelle tatsächlich "unsachlich" geworden sein soll, bitte ich um Nachsicht, es war nicht die Zielrichtung, wollte eher "zynisch" kommentieren, um zu provozieren. Ich denke nicht, dass manche Quellenangaben meiner Auffassung wiedersprechen. Beispiel Deutz: klar wurde mit 100% FAME getestet, aber wer sagt denn, das ein dauerhaft niedriger Wert (5-7 % im DIN-Diesel) auf lange Sicht nicht ebenso schädlich ist? Dieser Umstand wurde im Feldversuch nicht beleuchtet, ok.. Gleichwohl kann man aber den Schluss ziehen, dass wenn 100% zu Schädigungen führen können, auch geringere Mengen / Beimischungen in einer Dauerbetrachtung nicht unerheblich sind. Kann man sicher auch anders sehen. Sei's drum - vom Prinzip her, sind unsere Argumentationsfronten doch klar voneinander getrennt. :think:

      Bin auf das "Test-Ergebnis" von @bashOrn gespannt, wenngleich ich mir die Antwort schon denken kann, na mal sehen.

      In diesem Sinne Männer's :beer:

      Allzeit Gute Fahrt


      Mag Einbildung sein oder nicht - in den 135 jetzt zurückgelegten AU-km kam mit der wagen irgendwie ruhiger vor als zuvor - und ich bin nun wirklich kein Verfechter des AU-Kraftstoffes. Ich bin diese 135km sehr zurückhaltend gefahren, da ich gerne mit einem recht leeren Tank auf die NOS will - da merkt man wirklich auch schon 20kg Unterschied auf der Hinterachse.

      Leider kann ich kein Verbrauchsfazit ziehen, da ich vorgestern nen Platten hatte und (weil die Hinterreifen sowieso runter waren) meine zwei neuen aufziehen lassen hab.

      Was mir gestern Abend aber aufgefallen ist, als es auf meiner "Hausstrecke" kurz mal etwas sportlicher zuging mit einem bekannten (W212 E500) - irgendwie zieht der Wagen gleichmäßiger durch.. auch bei 4500 1/min ist noch der gleiche kräftige schub vorhanden, sodass ich ungewollt bis in den Begrenzer gedreht habe. Vorher hat man ab 4100 1/min ca gemerkt wie die Leistung abbaut, da hat man keinen Drehzahlmesser gebraucht.

      Mit dem ruhigeren Lauf meine ich weniger an der Ampel sondern eher bei moderatem Landstraßentempo.. Radio aus und lüftung auf kleinster Stellung "auto" hab ich vom Motor eigentlich garnichts wahrnehmen können.

      Irgendwie bin ich gerade etwas durcheinander aber ich denke für ein Fazit ist es noch viel zu früh, "Billigplörre" bin ich jetzt die letzten knapp 30tkm mit diesem Wagen gefahren. Und wenn man nie darauf achtet bildet man sich vielleicht auch manches einfach ein.

      Mir kommt gerade eher die Idee nochmal auf den Leistungsprüfstand zu fahren mit AU - mit "Billigplörre" hat er ja im Serientrimm 199 PS und 399 Nm und mit PPK 219,5 PS und 439,7 Nm geliefert... nur ganz ehrlich - nochmal 80€ für n Blatt Papier ist mir das nicht wert.

      Ich bin auf morgen gespannt. Hab rund 340 km anfahrt zur Nordschleife und dann werd ich dort 4 Runden drehen (evtl auch mehr).
      Vergleiche werde ich dort keine Fahren (Normalsprit und AU), da das zu sehr ins Geld geht und ich auf die NOS nur aus "Fahr"Freude gehe.
      Zudem wäre ein solcher Test auch nicht aussagekräftig... da spielen viel zuviele Faktoren rein.
    • Sodelle, gestern war ich nun also auf der Nordschleife.
      Anfahrt und die ersten 3 Runden konnten mit AU bewältigt werden, danach MUSSTE ich an der Freien Tanke direkt an der NOS tanken.
      Da der Sprit dort sehr günstig war (€ 1,37 / l ) hab ich die Karre dann gleich wieder mit "Billig-Plörre" gefüllt.

      Ich tue mich etwas schwer ein Fazit zu formulieren. Ganz ehrlich muss ich sagen, dass ich keine Mehrleistung feststellen konnte und auch der Verbrauch war jetzt nicht besonders niedrig.

      Für mich ist es eigentlich wie bei Sven - ich kann dem Kraftstoff keinen Mehrwert zusprechen, der seinen Mehrpreis relativieren oder gar rechtfertigen würde.

      Mag sein, dass der "Edel-Kraftstoff" tatsächlich einen ruhigeren Motorlauf bietet oder die Leistung über ein breiteres Band zur Verfügung gestellt wird, trotzdem denke ich, dass die Hersteller die Motoren ja auf "Billig-Plörre" auslegen (müssen) und die Motoren mit diesem Kraftstoff auch ohne Probleme hohe Laufleistungen hinter sich bringen.

      Der Nachbar meiner Eltern hat erst kürzlich seinen Golf 4 1.9 tdi mit sage und schreibe 487 tkm verkauft und bis auf einen defekten Turbo bei 350 tkm nie ein Problem damit gehabt. Auch sonst sind mir keine Probleme bekannt, die mit falschem bzw. billigem Kraftstoff in Verbindung gebracht werden.

      Das Diesel selber (auch die Billigplörre) hat eine sehr hohe Reinigungs- und Schmierwirkung.
      Wer das nicht glaubt soll bitte mal seine Fahrradkette abmontieren und in Diesel einlegen - dann kann er das nachvollziehen.

      Mein Fazit fälle ich zwar sehr schnell - aber deshalb auch unter dem Vorbehalt, dass ich die genannten Vorteile nicht ausschließen möchte. Bei über 30tkm im Jahr (wovon ich keinen bezahlt bekomme, da privat) ist das ein nicht zu verachtender Kostenfaktor ohne (für mich) vorhandenen Mehrwert.

      AU kostete mich 1,51€ pro Liter, "Billigplörre" lag am selben Tag bei Aral bei 1,43€ pro liter. An der Freien Tanke am örtlichen REAL-Markt kostete das Diesel sogar nur 1,38€/liter.
      Das habt ihr nämlich bei der Rechnerei vergessen, häufig ist der Sprit an einer freien Tanke günstiger als bei den Premium-Anbietern. Bei uns können da zwischen HEM und Aral schonmal gut 15-20 cent pro liter liegen.

      Rechne nich mal mit 15 ct pro liter, so komme ich pro Jahr (35tkm) bei einem Schnittverbrauch von 6,5l auf einen Mehrpreis von 341€, bei 20 ct. Unterschied sogar 455€ usw.

      Ich möchte die ganze Diskussion jetzt nicht nochmal anfachen aber das Fazit war ich glaub noch schuldig.

      Kurz noch zu den Erfahrungen auf der Nordschleife mit AU:

      Motor zieht sauber hoch und ein Schalten unterhalb von 3800 1/min ist völlig sinnfrei. Gänge wurden häufig im Kurvengeschlängel weiter ausgefahren als unbedingt nötig und Leistung war durchgehend vorhanden. Schnittverbrauch kletterte von 6,4l über 580km auf 7,5l bei km 650 - aber das sagt sowieso nichts aus.
      Ansonsten kann ich gar nicht so viel dazu sagen, da meine Hinterreifen hilflos nach Halt suchten, weil die vorderen Michelin PS2 mit steigender Temperatur einfach immer bissiger werden und den Lenkbefehlen fast schon in vorausschauender Manier folgen. Hinten waren neue (400km gelaufen) Nokian ZG2 montiert, die ich jetzt wieder runter schmeiße. Schöner Reifen für den Alltagsfahrer aber bei wirklich forcierter Fahrweise einfach nicht auf der Höhe und da macht es keinen Spaß mehr den Wagen im Grenzbereich zu bewegen.

      BTG-Zeiten lagen jeweils bei ca. 9:30 min - mit zwei Passagieren (zusammen rund 170 kg) - ist ok aber mit den richtigen Hinterreifen dürfte man ohne Beifahrer vermutlich in die 8:XX Regionen vorstoßen können.

      Also :) : Für mich ist AU auf Dauer keine Alternative, für die Nordschleife aber durchaus eine Überlegung wert.

    • Danke Bashorn für den ausführlichen Bericht. Ich oute mich jetzt mal auch als Premium Diesel Fahrer - ich finde einfach, daß er ruhiger läuft - Verbrauch gleich, Leistung gleich, Drehwilligkeit finde ich etwas besser. Diese Punkte reichen mir bei einer Fahrleistung von knapp 20000km beim PremiumDiesel zu bleiben. Die Mehrkosten sind aufgeteilt über das ganze Jahr zu verschmerzen bzw. Tun mir nicht weh. Wenn ich die 300€ auf einmal hinlegen müßte, sähe es vermutlich anders aus.
      Und nicht zu vergessen - der Umwelt tut man auch was gutes.
      Ich habe aber auch kein Problem damit mal zwischendurch normalen Diesel zu tanken, wenn es erforderlich ist.

      Gruß Mario

      :du: F31 330d mit M-PPK :du:

      ///Mario's 330d
    • Mario540i schrieb:

      Danke Bashorn für den ausführlichen Bericht. Ich oute mich jetzt mal auch als Premium Diesel Fahrer - ich finde einfach, daß er ruhiger läuft - Verbrauch gleich, Leistung gleich, Drehwilligkeit finde ich etwas besser. Diese Punkte reichen mir bei einer Fahrleistung von knapp 20000km beim PremiumDiesel zu bleiben. Die Mehrkosten sind aufgeteilt über das ganze Jahr zu verschmerzen bzw. Tun mir nicht weh. Wenn ich die 300€ auf einmal hinlegen müßte, sähe es vermutlich anders aus.
      Und nicht zu vergessen - der Umwelt tut man auch was gutes.
      Ich habe aber auch kein Problem damit mal zwischendurch normalen Diesel zu tanken, wenn es erforderlich ist.

      Gruß Mario


      Das mit dem ruhigeren Lauf und der erhöhten Drehfreudigkeit kam mir auch so vor - da ich im Alltag aber bei max. 2500 1/min hochschalte ist da für dich der Effekt nicht Durchschlagend.
      Ich hätte nicht erwartet, dass man den Effekt mit dem ruhigeren lauf selbst beim R6D feststellt.
      300€ im jahr sind auch 25€ im Monat - sicherlich für viele nicht viel Geld aber ich bin noch nicht so weit weg von meiner Studentenzeit - da hab ich ne Woche lang gut Essen können ;) oder 100km mit´m Porsche fahren können :P
    • Hallo,

      wollte auch noch kurz meine Erfahrungen schildern:
      Ich habe bei meinem 2006er E91 325d angefangen mit 2T- Öl zu panschen.
      Dadurch konnte ich eine deutliche verbesserung der Laufruhe erzielen, negative Effekte waren auf 130.000 km nicht zu verzeichnen.
      Beim 2009er LCI E91 330d habe ich genau 2x mit 2T Öl gemischt, danach nie wieder. Ich habe bei dem Motor einfach keine Verbesserung erzielen können. Liegt vielleicht an der neueren Common Rail Generation?

      Die Edel- Diesel Varianten habe ich bisher noch nie getankt. Wars mir einfach nicht wert.
      Aufgrund der Diskussion hier habe ich jetzt 2x den OMV MaxxMotion Diesel getankt. Und habe wieder den Effekt der höheren Laufruhe bemerkt. Klingt einfach weniger "mechanisch", vor allem im Teillastbereich. Eine Erweiterung des Drehzahlbandes konnte ich nicht feststellen. Zum Verbrauch kann ich auch nicht viel sagen, da anderes Streckenprofil als sonst.

      Fazit: Weiß jetzt auch nicht, ob mir das den Aufpreis (bei OMV 0,12€ /l) wert ist. Ich kann beide Positionen hier nachvollziehen.

    • @bash0rn

      09:30 BTG ist aber schon gut...ich bin vor Jahren mit meinem 335D knapp unter 9 Minuten unterwegs gewesen...das hat schon nichts mehr mit rumschleichen zu tun :)

      Der Effekt des ruhiger-laufens...den konnte ich nicht feststellen. Evtl. weil ich da nicht sensibel genug bin oder weil ich fast nur Autobahn fahre, wo die Windgeräusche sowieso über die Motorgeräusche dominieren. Oder ist der E90 einfach noch besser gedämmt und man bekommt solche Änderungen nicht mit? Würde mich jetzt auch nicht wirklich wundern :)

      Grüße
      Sven

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    • Erstmal vielen Dank für den schönen Beitrag Connor :)

      Ich glaube du hast meinen Beitrag zu vorbehalten gelesen oder ich habe den Beitrag zu schlecht formuliert.
      Im Grunde ist es doch so, dass jeder von uns, der hier am Thread mitwirkt seinen Standpunkt hat, den er persönlich vertreten kann.

      Ich kann deine Motivation nachvollziehen und habe doch bereits mehrfach gesagt, dass ich durchaus eine Veränderung feststellen konnte.
      Im Leerlauf und auch während der Fahrt ist der Motor durchaus ruhiger und beim Ausdrehen der Gänge meine ich zu merken, dass die Leistung noch länger zur Verfügung steht.
      Ich bin auf die NOS eingefahren mit ca 1/4 vollem Tank. Nach 3 Runden war die Restreichweite auf 21km gesunken und so musste ich raus zum Tanken. Gestern war auf der NOS "Die (grüne) Hölle los" - nochmal geschätzt 60min anstehen um erneut einzufahren wollte ich also nicht.

      ConnorSky schrieb:

      Aber eine Frage sei gestattet - @bashOrn: Wenn Du gerne über die NOS fährst und entsprechend Fahrwerk, Motor und Reifen auf Äußerste belastest und auch einen dementsprechend hohen Reifenverschleiß in Kauf nimmst, was alles in der Summe doch viel Geld kostet, warum dann noch am Sprit und den paar Cent mehr sparen?


      Natürlich ist das eine berechtigte Frage. Zuersteinmal sei gesagt, dass ich auf der NOS ganz sicher kein Dauergast bin. Ich bin gestern erst meine insgesamt 7. Runde selbst dort gefahren. Ich komme aus dem Süden der Republik und habe einen anfahrtsweg von knapp 340km - der es mir aber trotzdem wert ist.
      Die Belastungen auf der NOS halten sich bei meiner Fahrweise m.M.n. noch in Grenzen, wenngleich sie natürlich deutlich höher sind als im Alltag.

      Ich habe recht ausführlich oben beschrieben wieso ich diese "paar cent" am Sprit gerne spare - bei mir sind das rund 15 ct. pro Liter, sprich rund 7,50€ pro Tankfüllung. Ich bin leider nicht in der glücklichen Lage, dass mir das Geld egal sein kann. Ich kenne auch die Monate, in denen noch Tage übrig aber das Geld schon praktisch aus ist. Klar, ich nage sicher nicht am Hungertuch aber mein Hobby Auto verschlingt leider ne Menge Geld.

      Ich hatte schon einige Fahrzeuge und habe eigentlich keines von Ihnen (regelmäßig) mit Premium-Kraftstoffen betankt. Für die NOS mag diese Investition sinnvoll sein (da hier im Kurvengeläuf durchaus mal keine Hand zum Schalten frei ist) - im Alltag mach z.B. die erhöhrte "Drehfreudigkeit" absolut keinen Sinn. Auf der BAB gibt es immer einen schnelleren und deshalb finde ich es recht sinnfrei über eine "mögliche Leistungssteigerung" zu sprechen.

      Wie gesagt, ich spüre einen Unterschied aber dieser Unterschied ist es mir schlicht nicht wert monatlich 30€ mehr auszugeben, nur für das gute Gewissen, dass mein Wagen dann vielleicht 50tkm länger halten KANN. Ich hoffe doch sehr, dass ich den Wagen nicht bis in die ewigen Jagdgründe fahren werde...

      Wenn ich so scharf auf die ultimative Laufruhe wäre, dann hätte ich mir keinen 4-Zylinder Diesel zulegen dürfen sondern müsste einen Benziner, am besten noch einen Boxermotor fahren.

      Ich gestehe ehrlich, dass ich deine zitierten Argumente nichtmal durchgelesen habe. Hinter so gut wie jeder Studie stecken Interessensgruppen - deswegen halte ich von sowas nicht allzu viel. Einer meiner Profs sagte immer: "Traue keiner Studie die du nicht selbst gefälscht hast" :)

      Ich denke ich bin in diesem Thema mit Sven absolut einer Meinung: Ich zweifel nicht an, dass der teurere Edelkraftstoff durchaus bessere Eigenschaften hat. Für mich sind diese Eigenschaften aber keine Rechtfertigung für einen Mehrpreis, da der Mehrwert für mich nicht zum tragen kommt.

      Diese Diskussion könnte man ebenso darüber führen, warum man besser einen Neuwagen oder einen gebrauchten kaufen sollte - bei allem gibt es doch ein Für und Wider... letztlich muss da jeder selbst überlegen wie er seine Präferenzen setzt.

      Auf der Nordschleife - um zu deiner Frage zurückzukommen gebe ich gerne ein wenig Geld aus, denn im Gegensatz zum Alltag machen mir diese Aktionen Spaß und ich habe etwas davon..
    • IMO ist der Wagen etwas leiser. Ob er jetzt mehr oder weniger verbraucht kann ich nicht sagen. Dazu sind die Fahrten zu unterschiedlich.

      Ob der Wagen etwas länger hält.... Mal ehrlich wen von euch interessiert wie es bei 200tsd im Motor aussieht??

      Die die es interessiert sollten dann als erstes nicht mehr mit nem 20d zur Nordschleife ;)

      Ich finde es löblich das Heizen auf die Rennstrecke zu verlegen!

      LG

    • Baumbart schrieb:

      ...Ob der Wagen etwas länger hält.... Mal ehrlich wen von euch interessiert wie es bei 200tsd im Motor aussieht?? ...
      Mich!!!!!! mein 330d E46 hat nun 310.000 Km... mit "Normalbilligstdiesel" und einigen Literchen 2Takt (LM 2052)
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