Abgeltung der M Performance Anbauteile bei Leasingrückgabe

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Abgeltung der M Performance Anbauteile bei Leasingrückgabe

    Hallo zusammen,

    mein 440i geht im September zurück an den Händler (Leasingrückläufer). 2016, kurz nach Abholung wurden diverse Anbauteile bei Matthes in Meiningen verbaut.

    - BMW M Performance Frontaufsatz Carbon (51192408993) 1.019 EUR
    - BMW M Performance Schwelleraufsätze (51192361679 u. 51192361680) – Lackierung Schwarz glänzend 486 EUR
    - BMW M Performance Heckdiffusor (51192334543 u. 51192339218) – Lackierung in Mineralweiß Metallic (außen) und Schwarz glänzend (innen) 518 EUR
    - BMW M Performance Heckspoiler Carbon (51622334545) 459 EUR
    - Einbau 200 EUR


    Also 2.482 EUR rein für die Teile, 2.682 EUR inkl. Einbau. Hat jemand Erfahrung damit, wie diese Teile bei Leasingrückgabe (36 Monate, ca. 40.000 km) abgegolten werden? Nur nicht dass mich der Händler über den Tisch zieht..... ;)

    Danke!

    ""

    Seit 09/2016: BMW 440i xDrive M Performance (MPPSK)
    Seit 03/2017: Mercedes-Benz C 300

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Abzug86 ()

  • einzige Möglichkeit die ich sehe ist, falls die "alten" Teile haben solltest:

    M Performance Parts abmontieren und die "alten" Teile dranmontieren - Leasingrückgabe
    M Performance Parts bei Ebay oder im Forum verkaufen..

    ansonsten wirst du vom investierten Geld gar nichts sehen (vertraglich vereinbartes Prozedere)

  • Wenn ich irgendwelche Bastelteile von Drittanbietern oder farblich höchst geschmacksabhängige Teile verbaut habe, würde ich das wahrscheinlich auch so sehen. Aber so reden wir von originalen, von einer BMW Fachwerkstatt verbauten M Performance Teilen, die objektiv eindeutig den Wert steigern. Mit welcher Begründung sollten Wertminderungen (z.B. Schäden) abgegolten werden, Wersteigerungen aber nicht? ?(

    @ka$h
    Von welchem "vertraglich vereinbarten Prodzedere" sprichst Du? In meinem Leasingvertrag findet sich zum Thema Wertsteigerungen nichts.

    Seit 09/2016: BMW 440i xDrive M Performance (MPPSK)
    Seit 03/2017: Mercedes-Benz C 300

  • Abzug86 schrieb:

    Wenn ich irgendwelche Bastelteile von Drittanbietern oder farblich höchst geschmacksabhängige Teile verbaut habe, würde ich das wahrscheinlich auch so sehen. Aber so reden wir von originalen, von einer BMW Fachwerkstatt verbauten M Performance Teilen, die objektiv eindeutig den Wert steigern.
    Das ist aber lediglich Deine persönliche Meinung, die wohl von vielen hier im Forum geteilt wird, aber nicht zwangsläufig vom durchschnittlichen Käufer.

    Der nicht-Forenuser kann vielleicht nicht einschätzen, dass es keine Bastelteile sind oder mag halt keine Spoiler und dies führt dazu, dass der Leasinggeber das Fahrzeug schlechter weiterverkaufen kann.

    Ich würde auch erwarten, dass Du keinerlei Bonus für Deine Modifikationen bekommst.

    Lässt sich vielleicht mit den Wandfarben in einer Mietwohnung vergleichen? Wenn vom Maler gemacht und passend ausgesucht, können die sicherlich die Wohnung aufwerten, aber der typische Vermieter wird das trotzdem eher kritisch sehen, denn er muss genau den Nachmieter finden, der genau das Design gut findet ...
  • Abzug86 schrieb:

    Wenn ich irgendwelche Bastelteile von Drittanbietern oder farblich höchst geschmacksabhängige Teile verbaut habe, würde ich das wahrscheinlich auch so sehen. Aber so reden wir von originalen, von einer BMW Fachwerkstatt verbauten M Performance Teilen, die objektiv eindeutig den Wert steigern. Mit welcher Begründung sollten Wertminderungen (z.B. Schäden) abgegolten werden, Wersteigerungen aber nicht? ?(

    @ka$h
    Von welchem "vertraglich vereinbarten Prodzedere" sprichst Du? In meinem Leasingvertrag findet sich zum Thema Wertsteigerungen nichts.
    Mit der Meinung wirst du aber im Rechtssystem nicht weit kommen ;) Der User KaSh spricht von den Leasing Bedingungen die dir bei Vertragsunterzeichnung ausgehändigt wurden. Du hast sogar explizit gegen diese Bedingungen verstoßen denn die Modifikationen hättest du mit dem Leasinggeber (BMW Bank) absprechen müssen. Du hast das Auto baulich verändern lassen obwohl es dir gar nicht gehört. Jetzt soll der Besitzer dir das ganze auch noch bezahlen 8o?(

    Du hast ja schon ein Beispiel bekommen. Wenn ich eine teure Küche in die Mietwohnung einbaue dann steht mir auch kein Cent bei Auszug zu. Im Gegenteil, der Vermieter kann sogar verlangen dass ich die Küche wieder rausreisse und Dübel Löcher etc verschließe / überstreiche.

    Was du also bei Leasingrückgabe bekommst kannst du sehen wenn du die Augen schließt :D

    Es gibt natürlich die Möglichkeit Performance Teile mit ins Leasing zu nehmen, das muss dann aber wie gesagt mit dem Leasinggeber abgeklärt werden und wird normalerweiße direkt von Anfang an gemacht. Selbst da werden die Teile aber meist vollarmortisierend gerechnet, soll heißen du bezahlst in den 36 Monaten die extra Kosten voll und bei Rückgabe bekommt der Leasinggeber die Teile quasi „geschenkt“. Wobei ich mittlerweile auch schon von manchen gehört / gelesen habe die Teile teilarmortisiert ins Leasing mit rein genommen haben.
    Aber wie gesagt, der Zug ist lange abgefahren weil du einfach mal GAR NICHTS mit deinem Leasinggeber abgesprochen hast :|
  • Rechtlich gesehen hast Du eine erhebliche, den Wiederverkauf (negativ?) beeinflussende Veränderung an einem Vertragsgegenstand vorgenommen, die Du sicherlich nicht schriftlich mit dem Leasinggeber (BMW) abgestimmt hast. Daraus können/werden die Dir ohne Probleme einen Strick drehen und Dich schlimmstenfalls verpflichten, den Zustand wie bei Fahrzeugübernahme wiederherzustellen. Du wirst also sicherlich nichts dafür bekommen - außer Ärger.

    edit: Bubu war schneller - und ausführlicher ;)

  • Bubu schrieb:

    Aber wie gesagt, der Zug ist lange abgefahren weil du einfach mal GAR NICHTS mit deinem Leasinggeber abgesprochen hast :|
    Ähh.... woher glaubst Du zu wissen, was ich mit dem Leasinggeber abgesprochen habe und was nicht? Gehts noch? Bitte erfinde nicht irgendwelche Sachen, danke. Auch bei Dir @Markus F. ist mir nicht klar, wo Du das "sicherlich nicht schriftlich" hernimmst.

    Ich habe vor Unterzeichnung des Vertrages schriftlich (dem Händler = Kreditvermittler) bekannt gegeben, dass ich die Teile verbauen lasse. Hab mir anfangs sogar ein Angebot vom Autohaus machen lassen, bei dem ich das Auto abgeholt habe, dann allerdings abgelehnt und gesagt, dass ich es extern machen lasse. Der Kreditvermittler vertritt den Leasinggeber - was das für das Wissen des Kreditvermittlers und das des Leasinggebers bedeutet, weißt Du sicher, bist ja offensichtlich ein schlaues Kerlchen. :whistling:

    Und nochmal, auch für Dich: ich wäre dankbar, den Passus im Leasingvertrag (den ich gerade vor mir habe) zu erfahren, in dem darauf Bezug genommen wird.

    Seit 09/2016: BMW 440i xDrive M Performance (MPPSK)
    Seit 03/2017: Mercedes-Benz C 300

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Abzug86 ()

  • Abzug86 schrieb:

    Bubu schrieb:

    Aber wie gesagt, der Zug ist lange abgefahren weil du einfach mal GAR NICHTS mit deinem Leasinggeber abgesprochen hast :|
    Ähh.... woher glaubst Du zu wissen, was ich mit dem Leasinggeber abgesprochen habe und was nicht?? Gehts noch? Bitte erfinde nicht irgendwelche Sachen, danke. Auch bei Dir @Markus F. ist mir nicht klar, wo Du das "sicherlich nicht schriftlich" hernimmst.
    Ich habe vor Unterzeichnung des Vertrages schriftlich (dem Händler = Kreditvermittler) bekannt gegeben, dass ich die Teile verbauen lasse. Hab mir anfangs sogar ein Angebot vom Autohaus machen lassen, bei dem ich das Auto abgeholt habe, dann allerdings abgelehnt und gesagt, dass ich es extern machen lasse. Der Kreditvermittler vertritt den Leasinggeber - was das für das Wissen des Kreditvermittlers und das des Leasinggebers bedeutet, weißt Du sicher, bist ja offensichtlich ein schlaues Kerlchen.

    Und nochmal, auch für Dich: ich wäre dankbar, den Passus im Leasingvertrag (den ich gerade vor mir habe) zu erfahren, in dem darauf Bezug genommen wird.
    Wie wäre es denn, wenn Du uns solche essentiellen Informationen bei Deiner Frage nicht vorenthalten würdest?

    Anbei ein Auszug aus einem alten Audi-Leasingvertrag, den ich gerade zur Hand habe und von dem ich glaube, er könnte bei diesem Passus dem BMW-Vertrag durchaus ähnlich sein. Faktisch ist BMW Dir nichts schuldig und kann auch den Rückbau verlangen. Insofern haben Bubu und auch ich dann Recht, wenn BMW den Umbau nicht als Wertsteigerung ansieht (schlechterer Wiederverkauf). Und was BMW als Wertsteigerung ansieht und was nicht, liegt leider im Ermessen von BMW.
    Dateien

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Markus F. ()

  • Hallo

    Da ich aus der Schweiz bin, kann ich nur von unseren Verträgen sprechen (rechtlich nicht verbindlich natürlich), aber vermutlich unterscheiden sich diese wenn dann nur wenig.

    Der Leasingvertrag gilt in der Regel für das Fahrzeug genau so wie es übernommen wurde, theoretisch könnte der Leasinggeber also sogar die Rückrüstung zu genau diesem Zustand verlangen und/oder dir in Rechnung stellen.
    Die Verrechnung von Wertminderungen, die über die normale Abnützung hinaus gehen, spielen hierbei keine Rolle - bindend ist das Vertraglich vereinbarte sowie übergeordnetes Recht.
    Es gibt Verträge, in denen sogar jede Abänderung des Fahrzeuges untersagt wird und/oder die Rückrüstung vor Rückgabe ausdrücklich verlangen.
    Daraus ergibt sich, dass der Leasinggeber keine Verpflichtung hat, das Fahrzeug überhaupt so zu akzeptieren (vermutlich aber wird, wenn es original Zubehör ist) und dir nichts anrechnen wird.
    (Bei der üblichen progressiven Abschreibung auf Fahrzeuge und Zubehör wäre das ohnehin fast nichts)

    Möglicherweise, (falls das Fahrzeug z.B. beim Händler als Gebrauchtwagen in Kommission verbleibt) könnte dieser dir hierbei freiwillig, auf eigene Rechnung entgegenkommen, wenn er dazu gewillt ist.
    Ich würde auf jeden Fall den Vertrag genau durchlesen und/oder frühzeitig mit dem Händler und dem Leasinggeber sprechen und auf deren Entgegenkommen hoffen, aber einen Anspruch wirst du kaum geltend machen können.

    Wie gesagt, vielleicht ist das in DE anders geregelt aber hier wäre dies so.

    Gruss

  • Dann ist es wohl ja recht einfach:
    Wenn Du die Teile mit im Vertrag hast, dann gibt's evtl. etwas. Wenn das so wäre würdest Du hier aber nicht nachfragen, sondern hättest es im Vertrag. Auf diese Tatsache nehmen Markus und Bubu Bezug.

    Nett übrigens, dass Du die beiden gleich mal anfährst, wohl weil dir die Antwort nicht passt. Daher wende dich doch an deinen Vertragspartner (Leasinggesellschaft), die wissen es sicher und können Dir abschliessend Auskunft geben. Sei aber darauf gefasst, dass Dir auch deren Antwort nicht gefallen wird. Bindend wird sie wohl trotzdem sein.

  • Abzug86 schrieb:

    Bubu schrieb:

    Aber wie gesagt, der Zug ist lange abgefahren weil du einfach mal GAR NICHTS mit deinem Leasinggeber abgesprochen hast :|
    Ähh.... woher glaubst Du zu wissen, was ich mit dem Leasinggeber abgesprochen habe und was nicht? Gehts noch? Bitte erfinde nicht irgendwelche Sachen, danke. Auch bei Dir @Markus F. ist mir nicht klar, wo Du das "sicherlich nicht schriftlich" hernimmst.
    Ich habe vor Unterzeichnung des Vertrages schriftlich (dem Händler = Kreditvermittler) bekannt gegeben, dass ich die Teile verbauen lasse. Hab mir anfangs sogar ein Angebot vom Autohaus machen lassen, bei dem ich das Auto abgeholt habe, dann allerdings abgelehnt und gesagt, dass ich es extern machen lasse. Der Kreditvermittler vertritt den Leasinggeber - was das für das Wissen des Kreditvermittlers und das des Leasinggebers bedeutet, weißt Du sicher, bist ja offensichtlich ein schlaues Kerlchen. :whistling:

    Und nochmal, auch für Dich: ich wäre dankbar, den Passus im Leasingvertrag (den ich gerade vor mir habe) zu erfahren, in dem darauf Bezug genommen wird.
    Keine Ahnung warum du jetzt unfreundlich wirst. Viel Spaß bei der Rückgabe. Tut mir natürlich leid wenn die Kasse jetzt klamm ist und man noch ein paar Euro bei der Rückgabe rausschinden muss. Da wäre ich wohl auch etwas gereizt ^^
  • DrJones schrieb:

    Nett übrigens, dass Du die beiden gleich mal anfährst, wohl weil dir die Antwort nicht passt.

    Bubu schrieb:

    Jetzt soll der Besitzer dir das ganze auch noch bezahlen 8o?( (...)
    Was du also bei Leasingrückgabe bekommst kannst du sehen wenn du die Augen schließt :D
    (...)
    Aber wie gesagt, der Zug ist lange abgefahren weil du einfach mal GAR NICHTS mit deinem Leasinggeber abgesprochen hast :|

    Bubu schrieb:

    Aber ich hatte Unrecht. Er bekommt nicht nichts, sondern vll bekommt er tatsächlich Ärger :thumbdown:
    Soviel dazu. Sehr freundlich. Schade aber, dass Du Dich nicht darüber äußerst wie auf der anderen Seite irgendwelche Tatsachen erfunden werden.

    Ja, ich hab im Eingangspost darauf keinen Bezug genommen, weil ich es in dem Moment nicht für relevant gehalten habe. Sry. Ich sehe das aber irgendwie nicht als Grund, deswegen einfach mal irgendwas zu reinzuinterpretieren und als Fakt darzustellen.

    Ich hab z.B. auch nicht erwähnt, dass ich mit dem Händler vor ein paar Wochen telefoniert habe, um das genaue Prozedere bei Abgabe zu besprechen. Bei der Gelegenheit habe ich auch kurz danach gefragt, wie es mit den Anbauteilen aussieht. Dessen Aussage war mündlich (und damit natürlich nicht nachzuweisen), aber trotzdem: natürlich ersetzen wir Ihnen die Wertsteigerungen, "über die Höhe entscheidet der Sachverständige bei Abgabe". Eben deswegen hatte ich mich hier nach Erfahrungen erkundigt, um im September einen gewissen Anhaltspunkt zu haben.


    Kerio schrieb:

    Es gibt Verträge, in denen sogar jede Abänderung des Fahrzeuges untersagt wird und/oder die Rückrüstung vor Rückgabe ausdrücklich verlangen.Daraus ergibt sich, dass der Leasinggeber keine Verpflichtung hat, das Fahrzeug überhaupt so zu akzeptieren (vermutlich aber wird, wenn es original Zubehör ist) und dir nichts anrechnen wird.
    (Bei der üblichen progressiven Abschreibung auf Fahrzeuge und Zubehör wäre das ohnehin fast nichts)
    Ich hab nochmal die 2 Seiten AGB 1.1 die meinem Leasingvertrag zu Grunde liegen, durchgelesen. Ein Passus der sich mit "Änderungen während der Vertragslaufzeit" befasst, existiert darin nicht. Genau auch keiner, der sich mit Wertsteigerungen befasst.

    Ich hoffe einfach darauf, dass der Händler bei Rückgabe den Mehrwert und die "Chance" erkennt. Wenn er mir nichts dafür geben will, dann bau ich die Teile halt wieder ab und stell ihm das Auto mit Originalteilen hin. Kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, dass ihm das lieber ist.

    Seit 09/2016: BMW 440i xDrive M Performance (MPPSK)
    Seit 03/2017: Mercedes-Benz C 300

  • ANZEIGE