Reparierter Unfallschaden - Richtbank ?

  • Guten Morgen zusammen,


    ich wollte mich mal nach euren Meinungen erkundigen. Habe momentan einen 435i im Auge von einer Privatperson, der einen Frontschaden hatte. Der Frontschaden wurde bei BMW behoben, Kostenpunkt 15.000€ ! Bilder und Rechnung mit allen Positionen der Reparatur liegen mir vor. Wie würdet ihr einen solchen Fall beurteilen? Schaden in diesem Bereich immer Finger Weg oder lohnt es sich das Ganze anzuschauen ? Zudem kann mir vlt jemand noch eine Info geben bezüglich der Position "Richtbank". Der Wagen war demnach auf der Richtbank , die Kosten hierfür betragen laut Rechnung 350€ - meint ihr er wurde demnach nur auf der Richtbank vermessen (was aus meiner Sicht positiv zu werten wäre) oder kann bei einem Kostenpunkt von nur 350€ auch etwas gezogen / gerichtet worden sein ?


    Freue mich über Rückmeldungen !


    Danke und Grüße


    Christian

  • das richten meines ersten Autos hat auch ähnlich viel gekostet. Hier wurde der rechte Rahmen der Front gerichtet...

  • Der Wagen war demnach auf der Richtbank , die Kosten hierfür betragen laut Rechnung 350€ - meint ihr er wurde demnach nur auf der Richtbank vermessen (was aus meiner Sicht positiv zu werten wäre) oder kann bei einem Kostenpunkt von nur 350€ auch etwas gezogen / gerichtet worden sein ?

    Da kann durchaus was gerichtet worden sein. So teuer ist ganze i.A. nicht. Bei dem Preis was der Wagen höchstwahrscheinlich nicht bis zum Heck durch verzogen, aber nach einem Unfallschaden in dieser Größenordnung wird an der Front vermutlich kein Spaltmaß mehr zu 100% gepasst haben.



    Wie würdet ihr einen solchen Fall beurteilen?

    Kommt drauf an. Wenn du (oder ein Sachverständiger deines Vertrauens) der Meinung bist, dass das fachgerecht instandgesetzt wurde, du mit einem Restrisiko und ggf. nur 90%igen Spaltmaßen leben kannst, kann sich ein - wenn auch entsprechend kritischer - Blick lohnen. Sollte sich natürlich im Preis angemessen widerspiegeln.


    Wenn du jetzt schon skeptisch bist und bei jeder Kleinigkeit die vllt. dran kommen wird deine Entscheidung hinterfragst, lass die Finger davon.


    Auch eine Frage der Geschichte. Ist der Unfall erst kürzlich passiert und der Besitzer möchte den Wagen einfach schnellstmöglich abtreten (ggf. weil selbst kein Vertrauen in die Reparatur vorhanden ist) oder hat es andere Gründe.


    Ich persönlich hätte keine Lust drauf, aber das ist natürlich nur eine nicht-repräsentative Tendenz.

  • Der Schaden ist 2 Jahre her, seit dem wurden weitere 20.000km damit gefahren ! Bin schon skeptisch, da es sich zudem um einen US Import handelt, der Schaden aber erst hier entstanden ist und hier repariert wurde.


    Danke schon mal für die Rückmeldungen, wenn aber nicht ausgeschlossen werden kann das der Wagen verzogen war ist es mir bei der Preisklasse denke ich zu heiss, vlt werde ich aber auch einfach vorab mal checken was am Preis machbar ist !

  • Also vom US Import würde ich absolut die Finger lassen. Hatte erst die Woche einen 235M F22 bei mir zum codieren von US auf EU. Wurde online als "unfallfrei" inseriert und dann im Kaufvertrag mit "leichtem" Frontschaden verkauft. Am Ende vom Lied war die Front rechts schon sehr kaputt und der Lenkradairbag hatte ausgelöst.


    Regel 1: Niemals einen US Import kaufen
    Regel 2: Niemals einen US Import kaufen

    Einmal editiert, zuletzt von basti4557 ()

  • Poste mal die VIN des Wagens, eventuell lassen sich auch Bilder aus Amerika finden.


    Regel 4: Niemals einen US Import kaufen
    Regel 5: Niemals einen US Import kaufen

  • Regel 3 war mich vorher um Rat zu fragen. So kann ich einem nämlich dazu raten NIEMALS EINEN US IMPORT ZU KAUFEN


    Nach 2 min google hatte ich die Originalbilder zur Auktion von @basti4557 Codier Kunden :whistling: Wie man SO WENIG Recherche vor dem Kauf betreiben kann ist mir echt schleierhaft.


    Im Anhang der „leichte Frontschaden“


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