Beiträge von Spank

    Ich denke es wäre Unfair hier einen Namen der Versicherung zu nennen und ich möchte auch keine Hetzjagt betreiben.


    Ich gebe dir Recht dass das kein Sachverständiger riskieren würde aber das muss man auch erst mal nachweisen. Für Ihn war das so plausibel und dann hat er einen Punkt dran gemacht. Da der Hergang anders war ist der Fakt über den ich mich eben so unheimlich aufrege.


    Der Reifen ist auf der Autobahn explodiert, alles was da rumlag hat die Polizei ins Gebüsch geschmissen und ich selbst stand natürlich auch unter Schock und hab nicht dran gedacht etwas davon als Beweis mitzunehmen.


    Ja das wäre eine Erklärung für unterschiedliche Profiltiefen auf der Hinterachse - aber es war ein Komplettradsatz und wenn ich Reifen wechsel dann mindestens Achsweise.

    Auch ein kaputtes Fahrwerk kann nicht der Grund sein, das war erst 1 Jahr verbaut und ich habs danach vermessen lassen mit Protokoll.


    Ich sage nicht, dass eine Werkstatt automatisch prüft. Ich sage nur dass eine gesetzliche Pflicht besteht dass die Werkstatt auf gefährliche Zustände am Fahrzeug hinweisen muss, tut sie das nicht kann diese ebenso in Haftung genommen werden sofern es zum Unfall kommen sollte.

    Seitenwand kann ein guter Karosseriebauer instandsetzen - wird sicher etwas Spachtel benötigen - aber die Seitenwand tauschen halte ich auch für übertrieben. Stoßstange hinten neu, Radhausschalen neu, Felge neu Reifen mindestens 2 Stück, Rückleuchte neu, Pi mal Daumen bekommst du das sicher für etwa 4k repariert.

    Aber viel interessanter - warum sträubt sich die Kasko ?

    Nicht eingetragene Rad/Reifenkombination gefahren?

    Da kann ich beruhigen, Fahrwerk ist eingetragen und Rad-Reifen Kombination ist für das Fahrzeug serienmäßig freigegeben.


    Die Vollkasko kann ihre Vertragsleistungen frei definieren wann sie welche Schäden übernimmt oder nicht. In meiner Vollkasko sind betriebsbedingte Schäden ausgeschlossen d.h. Schäden durch den reinen Betrieb des Fahrzeugs ohne Unfallursache (ein von außen auf das Auto einwirkende Ereignis)


    Bei Vollkaskoschäden hat die Versicherung das Recht ihren eigenen Gutachter zu beauftragen, dass dieser natürlich eher im Sinne der Versicherung argumentiert sollte klar sein. (Gutachter hat festgestellt dass 3 Reifen 5-6mm Profil haben und der geplatzte Reifen 0mm) Da mir die gesamte Lauffläche in Stücken um die Ohren geflogen ist, gab es natürlich nichts was man überhaupt noch an Profil messen konnte. Der Gutachter hatte dann reingeschrieben der Reifenverschleiß beruht auf unsachgemäßer Verwendung die meist durch das Warmfahren der Reifen im Stand durch Burnouts passiert.

    Wie das aber funktionieren soll einen Reifen soweit runterzurubbeln dass er auf 0mm Profil mit Heckantrieb während der andere bei 5-6mm bleibt ist mir bis heute ein Rätsel.


    Zwei Tage vor dem Unfall war das Auto in der Werkstatt für den jährlichen Ölwechsel, wäre der Reifen abgefahren gewesen hätten die mir das gesagt (gesetzliche Pflicht) und ich hätte ebenso nicht meine Frau mit Kind das Auto holen lassen, geschweige denn sie hätten die beiden vom Hof fahren lassen wenn der Reifen nicht fahrtüchtig oder abnormal verschlissen wäre.


    Ich habe den Unfall bei der Versicherung gemeldet und wahrheitsgemäß angegeben, dass ich auf der Autobahn über einen Gegenstand gefahren bin.


    Jetzt steht Aussage gegen Aussage und der Fall geht vor Gericht. Das Gericht bestellt einen unabhängigen Sachverständigen und stützt sich dann auf dessen Urtreil.

    Ich hätte zwar das Recht natürlich selbst ein Gegengutachten machen zu lassen aber dann würde trotzdem Aussage gegen Aussage stehen, daher der Weg über das Gericht.


    Also ich kann jedem empfehlen das Kleingedruckte in der Vollkasko zu lesen.

    Ja da gebe ich dir voll und ganz recht, der Schaden ist von letztem Jahr April und das Auto ist Vollkaskoversichert.


    Es gibt nur ein Problem, die Versicherung weigert sich zu zahlen da diese nicht für betriebsbedingte Schäden haftet und ihre Aussage gegen meine steht Unfall durch Gegenstand auf der Fahrbahn, das geht jetzt vor Gericht und wird von einem unabhängigen Gutachter geklärt.


    Ebenso habe ich mir ein Angebot eingeholt vom Karosseriebauer, 8030EUR durch Tausch der Seitenwand.


    Und da ist der springende Punkt, egal wie der Fall später entschieden wird möchte ich das Auto reparieren lassen sobald der Gutachter vom Gericht alles aufgenommen hat.


    Und hier sieht man auch den Unterschied, du redest von einem kleinen Blechschaden, der Karosseriebauer von einer großen Sache. Daher suche ich Leute die einen ähnlichen Fall hatten und mir etwas sagen können ob das überzogen ist was veranschlagt/lt. Karosseriebauer gemacht werden soll oder nicht. Hier möchte ich mich einfach gerne an jemanden wenden können der so einen Fall schon mal hatte und repariert hat.


    Der Weg ist kein Problem, ich habe Auflieger und Zugfahrzeug, mein Gedanke war es sogar bis nach Litauen zu fahren im schlimmsten Falle, da die sich ja am besten damit auskennen aus 4 Autos wieder ein einziges zusammenzubasteln. Aber mir ist auch Qualität und Erfahrung sehr wichtig.

    Ich selbst komme aus Pforzheim zwischen Karlsruhe und Stuttgart.

    Hallo zusammen,


    Ich habe ein tragisches Unglück erlitten.

    Auf der Autobahn habe ich einen Gegenstand überfahren, dabei ist mir der Reifen hinten links geplatzt und die gesamte Lauffläche vom Reifen hat mir alles kaputtgeschlagen (Seitenwand, Rücklicht, Heckstoßstange, Radhausschale und die ganzen Aufnahmen)


    Jetzt suche ich gleichgesinnte, hattet ihr auch mal einen ähnlichen Schaden erlitten?

    Habt ihrs reparieren lassen wenn ja, wo und seid ihr zufrieden gewesen?


    Bilder hab ich angehängt.

    ich hab auch dasselbe Problem beim langsamen Fahren (z.B. im Parkhaus). Jedes mal ein lautes quietschen von der Bremse ohne Betätigung.


    Auch beim sanften Bremsen an der Ampel höre ich ein quietschen.


    Fahre selber einen 440i Bj 2016 :(