Also erstmal grosses Lob an Michael, sieht super aus der Wagen! Die Tiefe ist meiner Meinung nach perfekt und ich muss zugeben, die Felgen stehen auch so sehr schön im Radhaus. 
Das DDC ist wahrscheinlich das Beste was KW zu bieten hat, von daher wirst du nun sicher zufrieden sein.
Ich schon, aber ich will nicht verschweigen, dass die Bude in Köln, die mir das DDC eingebaut hat, da eine völlig andere Meinung vertritt: Das sind Puristen, für die Elektronik in einem Fahrwerk nix zu suchen hat. Die haben mir dringend das V3 empfohlen, dennoch habe ich mich dagegen entschieden - eben aus den Gründen, die auch _SR_ schon erwähnt hat:
Aber es wäre doch blöde, erst 1000 Euro Aufpreis in das Auto zu stecken, das Feature dann komplett auszubauen um beim Fahrwerk dann 500 Euro (oder wieviel auch immer) zu sparen - die dann fast wieder für das Stillegungskit drauf gehen :). Gerade die Möglichkeit, auf Knopfdruck etwas komfortabler oder eben etwas sportlicher durch die Gegend zu fahren ist mir wichtig und möchte ich nicht verlieren.
Eben, so sehe ich das auch. Für die Jungs in Köln ist das aber nur eine 90%-Lösung, weil das Spektrum möglicher Anpassungen beim DDC geringer ist als beim V3 (oder V1/V2) - Zug- und Druckstufe lassen sich eben nicht mehr individuell anpassen (das zur Info für _SV_, wir hatten das Thema ja am Sonntag in Herne, das habe ich inzwischen klären können), sondern man ist auf Gedeih und Verderb der Anpassung von KW an die Software von BMW "ausgeliefert".
Ich will damit nur die unterschiedlichen Positionen aufzeigen, die man haben kann. Es ist übrigens auch ein Irrglaube, das V3 sei zwangsläufig ein knüppelhartes Fahrwerk, das bestenfalls für den Einsatz auf der Nordschleife geeignet sei. Auch und gerade das V3 lässt sich durchaus (eben mehr oder weniger) komfortabel einstellen. Ja, ich bin's gefahren (bzw. gefahren worden).
Insofern ergreife ich bei der Frage "DDC vs. V3" keine eindeutige Partei - für mich war eben die Möglichkeit der unterschiedlichen Fahrmodi wichtiger als ein 100%ig abgestimmtes Setup (oder was man in Köln dafür hält). Dazu bin ich auch zu sehr "Normalfahrer", als dass es mir auf die "fehlenden" 10% ankäme.
Es gibt bei deinen Erfahrungswerten nur eine Aussage die mich stört. Und zwar die, dass man es beim Serienfahrwerk belassen oder gleich zum Gewindefahrwerk greifen soll. Das ist ziemlich irreführend, für jemand der sich mit dem Kauf ernsthaft beschäftigt. Man sollte zumindest differenzieren zwischen Serienfahrwerk und M-Fahrwerk (falls da wirklich so ein grosser Unterschied ist).
Eben, Du sagst es ja schon - ist da wirklich so ein großer (bzw. überhaupt ein) Unterschied? Zumal die Bezeichnungen selbst bei BMW variieren und irreführend sind, siehe dazu z.B. diesen Post und vorherige/nachfolgende). Ob mit oder ohne "M" scheint keine Rolle zu spielen, wir reden im Falle des adaptiven Fahrwerks jedenfalls vom SA-Code 2VF (bzw. 02VF).
Aber ist auch egal, mit "Serienfahrwerk" meinte ich das Fahrwerk, das bei dem jeweiligen Auto halt ab Werk verbaut ist - welches auch immer, adaptiv oder nicht, mit oder ohne "M".
Denn wie schon in einem früheren Post hier erwähnt, ersehe ich das Set-Up aus M-Fahrwerk in Verbindung mit Schnitzer Federn ganz klar als Verbesserung hinsichtlich Fahrverhalten und war mit dieser Aussage überhaupt nicht alleine. Dies ist, auch wenn "nur" der Mittelweg, dennoch um Welten besser als das schwammige (Serien-)M-Fahrwerk. 
Ich kann zu dem direkten Vergleich zwischen (adaptivem) Serienfahrwerk ohne und mit Schnitzer-Federn gar nicht soviel sagen, dazu bin ich erstere Kombination zu kurz gefahren und es liegt auch zu lange zurück. Ich kann nur sagen, dass mir das Fahrverhalten mit den Schnitzer-Federn auf Dauer nicht (mehr) zugesagt hat. Mal "reißt es die Achse raus" (um die Formulierung von @dom-power aufzugreifen), mal nickt die Karre - z.B. beim Überfahren von Temposchwellen - zu tief ein. Beides offenbar einer unzureichenden Abstimmung zwischen (Schnitzer-)Federn und (Serien-)Dämpfern geschuldet.
Dazu gehört auch das hier:
Mir ist auch nicht klar warum ein "nur" rund 35mm tiefergelegtes Auto anfangen sollte zu hoppeln? Restfederweg ist bei normaler Beladung immer noch genug vorhanden, und bei sauberer Abstimmung der Federn sollte das Auto nichts anders machen als vorher auch.
"Sollte" vielleicht, die Praxis sieht aber bisweilen anders aus. Ich muss ThorstenausW mal anspitzen, damit er hier mal selbst seine Eindrücke schildert, als er 'ne Weile hinter einem Fahrzeug mit Eibach ProKit hergefahren ist. Denn gerade an der "sauberen Abstimmung" hat es ja offenbar gemangelt.
Ich bin weit entfernt davon, mich als Spezialist für Fahrwerke auszugeben, aber dass die Dämpfer beim Einbau anderer/kürzerer Federn "in einen anderen Arbeitsbereich versetzt" werden, wie es hier irgendwer mal irgendwo schrieb, leuchtet sogar mir als Laie ein. Und dass das nicht immer passen muss, ebenfalls.
Vielleicht hilft zur Begründung ja folgender Auszug aus dem Wikipedia-Artikel über Stoßdämpfer (den man zum besseren Verständnis der Materie ruhig auch mal komplett lesen darf):
Zitat von Wikipedia
Bei der Auslegung eines Fahrzeuges werden Federn und Dämpfer aufeinander abgestimmt. In der Praxis können Nachrüstsätze aus dem Zubehörhandel, bei denen kürzere Federn (Tieferlegung) mit dem vorhandenen Dämpfer kombiniert werden, zu schlechterem Fahrverhalten führen: Wenn die Federraten höher sind, die Dämpfungsraten jedoch unverändert bleiben, können sich Schwingungen im Fahrwerk länger halten, das Fahrzeug „hüpft“ nach Überfahren von Bodenwellen. Bei Serienfahrwerken mit defekten Dämpfern ist die Frequenz etwas niedriger, es wippt langsamer. In beiden Fällen ist die maximal erreichbare Kurvengeschwindigkeit bei einem bestimmten Radius niedriger als bei intakten bzw. auf die Federn abgestimmten Stoßdämpfern, da die Reifen bei Unebenheiten wegen auftretender Schwingungen schneller den Kontakt zur Fahrbahn verlieren.
Und letzteres meine ich auch - selbst bei langsamer Fahrt - manches Mal gespürt zu haben.
Noch etwas: Wegen polternder Vorderachse wurde mein Lenkgetriebe auf Garantie getauscht (Details dazu hier). Danach war das Poltern zwar "weg", aber doch irgendwie nicht so ganz, offenbar gab es noch eine zweite Ursache für das Poltern in bestimmten Fahrsituationen (unebene Fahrbahn). Seit dem Einbau des DDC ist auch dieses "Restpoltern" b.a.w. verschwunden.