Beiträge von myfxp

    Fahrdynamisch und was Unwuchten angeht ist es natürlich ohne Spurplatten besser (weniger Gewicht und fehlendes Risiko einer Unwucht durch eine nicht 100% Mittenzentrierung) - in der Praxis hört man allerdings kaum von Problemen in Verbindung mit Spurplatten, solange sie ein bestimmtes Maß nicht überschreiten.


    Eben, der Einwand mit der Mittenzentrierung hat mich auch gewundert, zumal das gerade bei den H&R-Spurplatten gar keine Rolle spielen dürfte - wegen der Nut.


    Vom Gewicht her dürften die Spurplatten - im wahrsten Sinne des Wortes - auch nicht ins Gewicht fallen. (BTW: Die ALPINA-Felgen sind gerade beim Aufbereiter zwecks Kermaikversiegelung, ich hab ihn mal gebeten, die zu wiegen - ich selber hab leider keine Waage.)


    Die Frage, die sich stellt - ist dir die Optik so wichtig diesen Kompromiß einzugehen?
    Wenn ja bleibt noch die Frage zu klären - was passt?


    Ganz genau. Zumal ich es so schlimm nicht finde, wenn die Räder nicht ganz knapp bis zum Kotflügelrand gehen - oft finde ich es bei vor mir herfahrenden Autos sogar harmonischer, wenn sie einen Tick weit reinstehen.


    Genau deine Kombination (Felge/Reifengröße und 10mm Spurplatten) fahre ich ja vorn auch. Bei mir passt das ohne Probleme und ist eingetragen.
    Ist aber eng.


    Aber mit welchen Reifen...?


    Ich würde die Felgen jetzt mal draufmachen - Auto verschränken und messen, was an Spurplatten problemlos (nicht knapp) geht.
    Dann entscheiden Spurplatten ja/nein - Optik auch ohne Platten zufriedenstellend oder nicht. Wenn nicht die passenden Platten bestellen und verbauen lassen samt Abstimmung!


    Leider so nicht machbar, weil mir die Möglichkeiten (und im Moment auch die Felgen) dazu fehlen. Außerdem kommt's dann ja auch noch auf den Sturz an, und den kenne ich erst, nachdem die Jungs in Köln das Fahrwerk eingebaut und abgestimmt haben.


    Aber danke für die Hilfe! :thumbup:

    Naja, ich weiss ja nicht was mit deinem Bekannten aus Uri da los war, aber ich hab ich jetzt kantonsunabhängig noch nie gehört, dass ein Auto konfisziert wurde, wenn die Felgen eingetragen sind (egal ob mit Federwegbegrenzer oder ohne). ;)


    Ging auch nicht um Felgen, sondern derjenige hat sich getraut, laut "Übertretungsvorhalt" (diese Wortwahl :flash2: ) auf einer Passstraße - gleichwohl aber innerorts - 69 km/h statt der erlaubten 50 km/h gefahren zu sein. Das steht in der Schweiz ungefähr auf derselben Stufe wie Vergewaltigung, Mord oder Kinderschändung - fast jedenfalls. Hier legste 35 € oder so auf den Tisch des Hauses - wir wünschen weiterhin gute Fahrt. In der Schweiz kosten schon 11 km/h über den Durst 250 €, und ab 16 km/h drohen "Bußgelder, Fahrverbote, strafrechtliche Anzeigen und Führerscheinentzug".


    Strange ist auch: "Navigationsgerät im Sichtfeld des Fahrers bzw. Gerät während der Fahrt bedient: ab 380 €" Wäre ja auch ein völliges Unding, wenn man das Navi während der Fahrt auch noch sehen könnte, frag mich, wie die ganzen BMW mit Bildschirm auf dem Armaturenbrett überhaupt zugelassen werden konnten. Und HUD erst (was ja auch als Navi fungiert), im Sichtfeld des Fahrers, ganz böse. [Blockierte Grafik: http://www.1935-forum.de/wcf/images/smilies/vogel.gif]


    Ende 2014 war ich 'ne Woche in Biel - nach dem ersten Tag hab ich den Blitzerwarner nicht mehr benutzt, weil mir das ständige Gequatsche alle paar hundert Meter auf den Senkel ging. Und die Einheimischen sind sicherheitshalber immer 15 km/h langsamer gefahren als eigentlich erlaubt.


    In der CH sind sie eigentlich nur streng, was Abgasanlagen betrifft.


    Watt?! Siehe oben... ?( Echt ja sowas von lässig, die Schweizer.


    Bei dem was ich von deutschen Bekannten so höre/lese, ist das bei uns i.S. Felgen doch einiges lockerer als bei euch. Ihr braucht ein TüV Gutachten, ansonsten geht die Geschichte bei euch los. Wir brauchen da lediglich die Eignungserklärung des Importeurs/Herstellers. Also nix mit Materialgutachten, Traglast, etc.


    Das ist auch völlig richtig so und hat damit zu tun, daß man hierzulande mit den Autos auch wirklich fährt statt nur einschläfernd dahinkriecht oder sie nur vor fotogener Kulisse parkt (was sich in der Schweiz zugegebenermaßen oft hübscher darstellen lässt als hier). :D


    Bis auf den letzten Absatz etwas OT, sorry dafür.

    Ja - Micha, das ist alles schon sehr eng. Mache die Kombi erstmal aufs Auto. Ich denke, so wie sie ist (ohne Spurplatten) wird es auch schon gut aussehen. Und wenn du mit deinem TÜV/Dekra Leuten eh Stress hast evtl auch so lassen.
    Wenn die Dinger drauf sind kannst du ja nochmal messen, was rein theoretisch gehen würde. Da ja das Fahrwerk auch noch kommt - würde ich das dann eh alles zusammen abnehmen lassen. Ist sonst Geldverschwendung.


    Ich komme auf das Thema nochmal zurück, weil ich unschlüssig bin, wie ich vorgehen soll, und frage hier nochmal um Rat.


    Zur Vorgeschichte: Die Jungs von KW haben mir auf der Messe in Essen eine Firma in Köln empfohlen, von der ich das Fahrwerk einbauen und vor allem abstimmen lassen soll. Die behalten das Auto dafür 3 Tage (!), deren Chef testet das Fahrverhalten persönlich und stellt - individuell abgestimmt auf die montierten Sommerräder, also dann auf meine neuen ALPINA-Räder, die zeitgleich mit dem Fahrwerk montiert werden - Zug-/Druckstufe, Spur, Sturz und wasweißichnoch ein. Nach 3.000 km soll nochmal eine finale Feinabstimmung erfolgen, die im Preis enthalten ist. Anscheinend sind das rechte Künstler und Perfektionisten da, aber das soll mir im Grunde ja auch recht sein...


    Nun geht's um die Frage Spurplatten ja/nein (und wenn ja, welche). Es gab ja Stimmen, ganz ohne Spurplatten sähe es "eher bescheiden" aus.


    Jetzt hatte ich die Hoffnung, dieser Betrieb in Köln habe die bei mir derzeit verbauten H&R-Spurplatten mit der "hinterdrehten Nut" (wegen Zentrierung) in allen erdenklichen Größen auf Lager, so dass man das vor Ort gleich ausmessen, entscheiden und verbauen könnte, aber weit gefehlt - im Gegenteil raten die von Spurplatten generell ab:


    Zitat

    wir raten unseren Kunden generell von der Verwendung von Distanzscheiben ab. Da wir im Bereich der Nabenbohrung von Felge zu Fahrzeug selbst bei Originalteilen immer wieder mit hohen Herstellungstoleranzen zu tun haben, verschlimmert das Anbringen von Spurplatten das Problem der Radzentrierung erheblich. Speziell auf der Vorderachse ist kein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Aus unserer Erfahrung heraus bitte keine Distanzscheiben verwenden.


    Und in einer weiteren Mail:


    Zitat

    Auch H&R hat Fertigungstoleranzen, welche die Zentrierung (trotz „hinterdrehter Nut") negativ beeinflussen. Unser Rat geht generell gegen Spurplatten. Wir lassen auf Kundenwunsch Spurverbreiterungen auf Maß anfertigen (1/100 mm Genauigkeit). Diese haben jedoch kein Gutachten. Wenn Sie H&R Spurverbreiterungen wünschen, kann ich diese bestellen (kein Lager) und verbauen. Es ist Ihr Fahrzeug, und sollte am Ende auch Ihnen gefallen. Ich weise nur auf evtl. auftretende Probleme hin.


    So, damit bin ich jetzt hinreichend verunsichert. :S Irgendwelche Probleme hinsichtlich mangelhafter Radzentrierung habe ich jedenfalls bisher nicht bemerkt.


    Rein praktisch stellt sich damit aber das Problem, daß ich nun nicht weiß, welche Spurplatten überhaupt passen könnten - anhängend nochmal das Ergebnis des Reifenrechners. Zwar würde mit 10er-Spurplatten die 8J-Felge auf der VA rein rechnerisch nicht weiter rauskommen als bisher, der Reifen aber schon (weil jetzt 245/30 statt 225/40 bisher), dafür ist aber der Abrollumfang etwas geringer, was das Risiko des Schleifens leicht verringert. Und auf der HA käme sowohl die Felge (weil jetzt 9J statt 8,5J bisher) als auch der Reifen (weil jetzt 265/30 statt 255/35 bisher) mit 13er-Spurplatten weiter raus - bei sogar etwas größerem und somit "riskanterem" Abrollumfang. Die größere Reifenbreite wird vom Reifenrechner - wohl wegen der stark unterschiedlich "breit bauenden" Reifen - offenbar nicht (bzw. nur in der optischen Darstellung) berücksichtigt, besonders gut zu erkennen an der VA.


    Blind irgendwelche vermutlich passenden Spurplatten werde ich sicher nicht bestellen. Andererseits ist es aber ebenfalls nicht sinnvoll, erst ein aufwendiges Setup ohne Spurplatten vornehmen zu lassen, um dasselbe Procedere nach Einbau welcher Spurplatten auch immer später nochmal durchlaufen zu "müssen".


    Hmm hmm... :gruebel: Was tun? ?(


    Und was sagen die Experten hier zu den Aussagen der Firma, die von Spurplatten generell abrät?

    kri: Sehr geil! 8o Mal einer der sich was traut :thumbsup:


    Sagt der Forist aus einem Land, wo sie einem mitunter gleich die Karre konfiszieren, wenn man sich mal was "traut". ;) Wobei mir gerade einfällt: Die Brüder aus dem Kanton Uri scheinen irgendwie aufgegeben zu haben, nachdem der Betroffene anwaltlich um Akteneinsicht gebeten hat. :thumbsup:


    Aber zum Thema: Einen Federwegsbegrenzer einzubauen, nur damit die Optik stimmt und man es eingetragen bekommt, weiß nicht... Primär will man mit dem Auto (im Alltag) ja auch noch fahren können.

    Das ist schon mal sehr gut zu wissen, auch wenn die Updates zwar in Normalfall nicht so schnell hintereinander kommen, hätte ich es schon seltsam gefunden wenn ich dann immer 2,5 Stunden spazieren fahren muss.


    Du hast wahrscheinlich ein CIC, oder? Beim NBT dauerts 40-50 Minuten.

    Kurz noch eine andere Frage, beim letzten Update bin ich dann 2,5 Stunden spazieren gefahren bis das Update im Auto war. Bringt es was einen USB 3.0 Stick zu verwenden oder kann ich den Stick einfach übernacht im Auto lassen und am nächsten Tag wäre dann das Update installiert?


    Du kannst das Update jederzeit unterbrechen, es wird nach dem nächsten Einschalten der Zündung fortgesetzt. Aber natürlich nicht nachts, wenn die Zündung ausgeschaltet ist.

    Ja ist Geschmackssache. Man muss halt aufpassen das nicht irgendwann alles schwarz im Auto ist. Leder, Armaturenbrett, Dachhimmel etc...


    Richtig, das war/ist meine erste Befürchtung. Aber Deine sind ja nicht wirklich schwarz, oder?


    Mit den Performance-Leisten hat Mario recht, die sind nicht mein Fall.


    Durch die Maserung bei meinen Leisten sehen die im Augenwinkel immer leicht verstaubt aus - ich muss mittlerweile schon den Reflex unterbinden das ich da ständig drüberwische :)


    Und das ist meine zweite Befürchtung. Die Aluleisten sind halt extrem staubunempfundlich (bzw. man sieht ihn einfach nicht).


    Zumal es auch genug Leute gab, die das Interieur recht stimmig fanden...