Ja - Micha, das ist alles schon sehr eng. Mache die Kombi erstmal aufs Auto. Ich denke, so wie sie ist (ohne Spurplatten) wird es auch schon gut aussehen. Und wenn du mit deinem TÜV/Dekra Leuten eh Stress hast evtl auch so lassen.
Wenn die Dinger drauf sind kannst du ja nochmal messen, was rein theoretisch gehen würde. Da ja das Fahrwerk auch noch kommt - würde ich das dann eh alles zusammen abnehmen lassen. Ist sonst Geldverschwendung.
Ich komme auf das Thema nochmal zurück, weil ich unschlüssig bin, wie ich vorgehen soll, und frage hier nochmal um Rat.
Zur Vorgeschichte: Die Jungs von KW haben mir auf der Messe in Essen eine Firma in Köln empfohlen, von der ich das Fahrwerk einbauen und vor allem abstimmen lassen soll. Die behalten das Auto dafür 3 Tage (!), deren Chef testet das Fahrverhalten persönlich und stellt - individuell abgestimmt auf die montierten Sommerräder, also dann auf meine neuen ALPINA-Räder, die zeitgleich mit dem Fahrwerk montiert werden - Zug-/Druckstufe, Spur, Sturz und wasweißichnoch ein. Nach 3.000 km soll nochmal eine finale Feinabstimmung erfolgen, die im Preis enthalten ist. Anscheinend sind das rechte Künstler und Perfektionisten da, aber das soll mir im Grunde ja auch recht sein...
Nun geht's um die Frage Spurplatten ja/nein (und wenn ja, welche). Es gab ja Stimmen, ganz ohne Spurplatten sähe es "eher bescheiden" aus.
Jetzt hatte ich die Hoffnung, dieser Betrieb in Köln habe die bei mir derzeit verbauten H&R-Spurplatten mit der "hinterdrehten Nut" (wegen Zentrierung) in allen erdenklichen Größen auf Lager, so dass man das vor Ort gleich ausmessen, entscheiden und verbauen könnte, aber weit gefehlt - im Gegenteil raten die von Spurplatten generell ab:
Zitat
wir raten unseren Kunden generell von der Verwendung von Distanzscheiben ab. Da wir im Bereich der Nabenbohrung von Felge zu Fahrzeug selbst bei Originalteilen immer wieder mit hohen Herstellungstoleranzen zu tun haben, verschlimmert das Anbringen von Spurplatten das Problem der Radzentrierung erheblich. Speziell auf der Vorderachse ist kein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Aus unserer Erfahrung heraus bitte keine Distanzscheiben verwenden.
Und in einer weiteren Mail:
Zitat
Auch H&R hat Fertigungstoleranzen, welche die Zentrierung (trotz „hinterdrehter Nut") negativ beeinflussen. Unser Rat geht generell gegen Spurplatten. Wir lassen auf Kundenwunsch Spurverbreiterungen auf Maß anfertigen (1/100 mm Genauigkeit). Diese haben jedoch kein Gutachten. Wenn Sie H&R Spurverbreiterungen wünschen, kann ich diese bestellen (kein Lager) und verbauen. Es ist Ihr Fahrzeug, und sollte am Ende auch Ihnen gefallen. Ich weise nur auf evtl. auftretende Probleme hin.
So, damit bin ich jetzt hinreichend verunsichert.
Irgendwelche Probleme hinsichtlich mangelhafter Radzentrierung habe ich jedenfalls bisher nicht bemerkt.
Rein praktisch stellt sich damit aber das Problem, daß ich nun nicht weiß, welche Spurplatten überhaupt passen könnten - anhängend nochmal das Ergebnis des Reifenrechners. Zwar würde mit 10er-Spurplatten die 8J-Felge auf der VA rein rechnerisch nicht weiter rauskommen als bisher, der Reifen aber schon (weil jetzt 245/30 statt 225/40 bisher), dafür ist aber der Abrollumfang etwas geringer, was das Risiko des Schleifens leicht verringert. Und auf der HA käme sowohl die Felge (weil jetzt 9J statt 8,5J bisher) als auch der Reifen (weil jetzt 265/30 statt 255/35 bisher) mit 13er-Spurplatten weiter raus - bei sogar etwas größerem und somit "riskanterem" Abrollumfang. Die größere Reifenbreite wird vom Reifenrechner - wohl wegen der stark unterschiedlich "breit bauenden" Reifen - offenbar nicht (bzw. nur in der optischen Darstellung) berücksichtigt, besonders gut zu erkennen an der VA.
Blind irgendwelche vermutlich passenden Spurplatten werde ich sicher nicht bestellen. Andererseits ist es aber ebenfalls nicht sinnvoll, erst ein aufwendiges Setup ohne Spurplatten vornehmen zu lassen, um dasselbe Procedere nach Einbau welcher Spurplatten auch immer später nochmal durchlaufen zu "müssen".
Hmm hmm...
Was tun? 
Und was sagen die Experten hier zu den Aussagen der Firma, die von Spurplatten generell abrät?