Micha, mit Bastellösung meinte ich das man es nicht updatesicher nachrüsten kann, sprich nach jedem Update darf man die Änderungen wieder machen.
Ja klar, das stimmt natürlich. Trifft dann aber eben auch auf alle anderen FDL-Codierungen = "Bastellösungen" zu (und das sind 'ne Menge), das sollte man dann nicht verschweigen. Und dennoch werden sie von Dir, mir und etlichen anderen Codierern angeboten und durchgeführt - ohne daß davon generell "abgeraten" wird.
Erinnere Dich, wie ich überhaupt zum Codieren gekommen bin: Auf Deine dringende Empfehlung an dem von Dir vermittelten Auto (danke nochmal dafür!) die LED-Nebler nachrüsten und von Dir - neben vielem anderen - remote FDL-codieren lassen. Keine Warnung hinsichtlich "Bastellösung" bekommen (also daß die dafür erforderlichen Codierungen wieder verschwinden könnten). Zu dem Zeitpunkt war ich völliger Newbie und absolut unwissend in diesen Dingen.
Dann einige Zeit später M-PPK nachgerüstet (wieder 'ne Geschichte für sich) => neue Software aufs Auto gespielt bekommen => Codierungen alle weg => Fehlermeldung "Nebelscheinwerfer defekt". Matthes hatte nicht die aktuellen Daten auf dem Rechner => wochenlang mit Fehlermeldung rumgefahren.
Da ich nun wusste, daß sowas leicht (also bei jedem Software-Update) vorkommen kann und ich nicht nur wegen der Nebler (der Verlust der übrigen Codierungen war zwar lästig, erzeugte aber immerhin keine Fehlermeldungen) jedesmal die 700 km zum Bodensee (oder die 400 km nach Meiningen) fahren und auch nicht auf andere Codierer in der Nähe angewiesen sein wollte, hab ich mich dann mit Deiner Unterstützung intensiver selbst mit Codierung im allgemeinen und im besonderen beschäftigt.
Will sagen: Alles, was FDL-codiert und nicht per Änderung des FA implementiert wird, ist nach dieser Definition eine "Bastellösung". Ob es nun das Hinzufügen der Heckleuchten zum TFL ist, das Speed Limit Device, das standardmäßige Abschalten (oder Memory) der SSA, Video während der Fahrt, das Leuchten der LED beim Rückwärtsfahren, Abschalten der MAUT-Funktion etc. pp. (Du brauchst keine Liste von mir, oder? ;)) - all das geht bei einem Software-Update verloren und muß danach neu codiert werden. Wohl dem, der es selber kann oder jemanden in der Nähe kennt, der es privat und am liebsten für lau macht.
Und all das codierst Du doch auch selbst nach wie vor bei Fahrzeugen Deiner "Kandidaten" - oder rätst Du Ihnen neuerdings von all diesen Dingen ab?
Wenn ja, schick sie zu mir. 
Des Weiteren meckert ISTA das eine falsche Bedieneinheit Fahrassistenz verbaut ist. 
Richtig (allerdings nur, wenn man den Schalter auch nachgerüstet hat) - na und?
Dasselbe passiert, wenn man ein "falsches" M-Lenkrad nachrüstet (und davon habe ich schon das zweite, wie Du ja weißt).
Juckt kein Schwein. Klar, wenn man Reklamationen an Steuergeräten auf Gewährleistungsbasis hat, sollte man sicherheitshalber auf die Standardwerte rückcodieren - aber auch davon wurde mir zu Beginn zu meiner "F3x-Karriere" nix gesagt.
Für mich persönlich ist alles eine Bastellösung was nicht 100%ig nachgerüstet werden kann. Aber das kann ist nur meine persönliche Meinung. 
Eine ziemlich neue Sichtweise, die sich nicht so ganz mit meinen Erfahrungen der Vergangenheit deckt. Und von der ich mir kaum vorstellen kann, daß Du sie konsequent vertrittst, wenn mal wieder jemand nach irgendwas fragt.
Denn gefühlt 98% aller gewünschten Funktionen sind nicht per FA/VO-Codierung (sondern nur per - im Falle eines Software-Updates verlustbehafteter - FDL-Codierung) realisierbar.
Dennoch bin ich ein absoluter Freund/Fan von FDL-Codierungen, weil ich nur dann genau weiß, welche Parameter wie genau verändert werden. Gerade im Fall der Nachrüstung der Spurverlassenswarnung war das von hoher Relevanz, weil eben die Parameter, die wegen Auffahrwarnung etc. zu Fehlermeldungen führten, eindeutig identifiziert und eliminiert werden mussten.