Beiträge von Dzeko

    Genau an dieser Stelle scheitert das gesamte Konstrukt ... es ist zwar nun gesetzlich erlaubt, eine Zone mit Verboten einzurichten, scheitert aber in der Praxis an:


    - Der Kontrollierbarkeit der Fahrzeuge (Ich könnte ja auch einfach auf LCI Optik umrüsten und komme so vermutlich oftmals durch eine Kontrolle)
    - Es gibt Städte wie Fulda, bei denen die Belastung innerorts nicht gegeben ist, aber an Umgehungsstraßen. Somit wäre hier ein Fahren in der Stadt möglich aber keine Ein/Ausfahrt in die Stadt ;)


    Ob BMW auf Kulanz einen NoX- Speicher einbaut, bezweifle ich... Ich glaube das diese auch technisch nicht mal eben plug&play passen - Das kann jemand der Tiefer im Thema ist aber evtl. besser beantworten.
    Jeder der bei Nachrüstungen etwas tiefer im Thema ist, kennt ja dort auch einige Grenzen die nur durch das Baujahr bedingt schon scheitern.


    Achtung, ich hole jetzt etwas aus und das gehört hier eigentlich nicht mehr ganz hinein:


    Spannend bleibt, ob, wo und wie Fahrverbote eingeführt werden. HH z.B.: Erlaubt alles ab Euro 5 in seine Zone.


    In dem Gesetzesbeschluss ist die Rede von "Verhältnismäßigkeit" was auch immer man damit genau meint.
    Gleichzeitig auch die Rede von "Fahrzeuge die die gesetzlichen Werte einhalten sind nicht bedroht" Hier ist nicht eindeutig definiert von welchen Werten gesprochen ist, welche Norm dies betrifft usw.
    Sollte es hier heißen, Euro 5 ja, wenn XYZ na dann gute Nacht ;) denn dann wird das ganze sicherlich kaum kontrollierbar.

    Moin ;)


    ich habe auf deinen Post gewartet, denn die spiegel oftmals auch meine Gedanken.


    Der letzte Absatz bzgl. der Bürger und gerade jungen Familien ist genau meine Rede ... Wir brauchen uns gar nicht mehr über unsere Umweltprobleme zu wundern, wenn wir durch die Politik schon zur Wegwerfgesellschaft erzogen werden. Denn mal ehrlich, jeder der auch entsprechend nötiges Kleingeld übrig hat, wird sich in Zukunft doch sicherlich mehrfach überlegen, bei bei einer Investition wie einem Auto, die Option Kauf wählt oder eben doch auf Leasing zu gehen. Aktuell bekommen wir es vorgemacht ... Teilweise ein Auto gekauft vor 2 Jahren, erfüllt "nur" noch die Euro 5 Norm und darf jetzt in vielleicht 2 Jahren innerorts nicht mehr bewegt werden... warum sollte man dieses Risiko denn jetzt noch in Kauf nehmen ? Denn wer versichert mir denn, dass nicht auch bei einem Benziner oder vielleicht auch i-wann einem Gas oder E Auto eine solche Einfahrt blockiert wird ?


    Mal ganz zu schwiegen von Bürgern die dann vielleicht innerhalb einer Verbotszone leben und sich somit sogar illegaler weise auf dem Parkplatz vor der Haustüre befinden, und genau genommen nichts dagegen tun können,
    außer umziehen.


    Aber wie bereits erwähnt, die unsere Gesellschaft ist zum wegwerfen "verurteilt"... Schrottplätze freuen sich ;) Die Umwelt sicherlich nicht und im Sinne des Erfinders kann das sicherlich auch nicht sein.
    Aber was soll / kann der kleine Mann schon tun ? Am Ende des Tages wird er gezwungen alternativen zu finden oder mit dem Zwang zu gehen.

    Bei der Nachrüstung / Umrüstung ist für mich auch noch die Frage, wie das ganze von statten gehen wird. Bisher ist ja noch nicht abschließend geklärt, ob das alles am Endkunden hängen bleibt und in wie weit das bei der Einstufung berücksichtigt wird. Ich hatte zumindest von einem Beispiel gelesen, dass ein Umgerüsteter Euro5 Diesel keine Euro6 Einstufung bei den derzeitigen Gesetzen erhalten würde. Ob das stimmt habe ich allerdings noch nicht recherchiert, da ich erst einmal weiter abwarten werde und mich dann zu gegebener Zeit intensiv mit dem Thema auseinandersetze.

    Ich würde jetzt einfach mal davon ausgehen, das unsere Bundesregierung in die Richtung Forderungen an die Autoindustrie stellt... in wie Weit das dann passiert ist natürlich fraglich.
    Allerdings gibt es in der Politik ja genug Diskussionen zum Thema Nachrüstung um eine Verbesserung zu erzielen und ich gehe einfach mal davon aus, dass ich mit eine Umrüstung auch wieder in eine solche Zone fahren dürfte.
    Ansonsten wäre das natürlich absolut falsch investiert, abgesehen von der Umwelt der man damit etwas gutes tut.


    Aber da sieht man mal, wie weit wir in der Welt gekommen sind ... ein Auto das jetzt (in meinem Fall) bald 5 Jahre alt geworden ist, soll schon bald nicht mehr gefahren werden dürfen oder nicht so wie es eigentlich vorgesehen ist.
    Denn am Ende des Tages bezahle ich ja nicht gerade wenig Steuern im Jahr, um mein Auto zu benutzen, und das sollt nach wie Vor meine Entscheidung sein, ob und wann ich fahren möchte... bis ans Ziel.
    Auch hier erziehen wir unsere Gesellschaft immer mehr zur "Wegwerfen" ... Also leasen und nach 36 Monaten abgehen und das nächste Auto her. Ob das im Gedanke der Umwelt ist, mag ich mal ganz stark bezweifeln.

    Moin,


    da haben sich die Herren und Damen in Leipzig mal für ein paar Stunden/Tage beraten und dann mal eben entschieden
    "Fahrverbote sind rechtlich zulässig" Dementsprechend dürfen Städte und Kommunen nun "Freihand" entscheiden was in/ um Ihre Straßen passiert ...
    Mehr dazu hier: Urteil Diesel Fahrverbote


    Bleibt also spannend, viele Städte und Kommunen sagen vor erst "Nein" oder wollen die Einführung auf eine blaue Plakette abwarten etc.
    Also man will auch hier, dass der Bund/Gesetzgeber die Regeln macht ... Ich bin mal gespannt, ich denke ich werde mich mal nach einer entsprechenden Alternative umsehen ...
    Aktuell bin ich eh ein Fan vom neuen x4, ansonsten nehme ich halt erstmal nen günstigen F20 oder im Leasing oder suche nen guten 40i ... Ich vermute nämlich dass uns auf kurz oder Lang ein Riegel vor die Türe Einfahrt geschoben wird.

    Mal sehen. Rechtlich geht es ja strenggenommen nur um die Frage, ob BMW eine (illegale) Abschalteinrichtung eingebaut hat. Die drehzahlabhänge Regelung der AGR-Rate fällt ja offensichtlich nicht darunter.
    Zitat aus dem o.g. Artikel:
    „Als Reaktion auf den “Freispruch” für BMW fordert die DUH eine Offenlegung sämtlicher Messergebnisse, weil der BMW 320d in den DUH-Tests einen deutlich höheren Stickoxid-Ausstoß als im Labor hatte.“


    Dass der Stickstoffausstoß auf der Straße höher ist als im Labor ist nicht illegal sondern vollkommen in Übereinstimmung mit der damaligen Typgenehmigung gemäß NEFZ.

    Das ist klar, dass die sich jetzt auf die Veröffentlichung dieser Ergebnisse legen, denn dieses werden sicherlich nicht veröffentlich werden ;) Das ist der DUH aber bewusst. Da aber auch in anderen Ländern der EU keine negatives Ergebnis in den Untersuchungen bei BMW Fahrzeugen vorgefunden wurde, vertraue ich BMW hier persönlich. Wenn sich BMW an die gesetzlichen Rahmenbedingungen gehalten hat, ist das grundsätzlich ja auch erstmal OK. Sämtliche Tests für vom Gesetzgebervorgeschriebenen Rahmenbedingungen, werden eben genau daraufhin entwickelt... Wenn ich an die Einstufung von Elektrogeräten denke, wird dort während der Tests bei Kühlgeräten auch nie ein volles Gerät (wie es der Kunde zuhause hat) bzw. der höchsten Kühlstufe getestet. Da Schreit dann aber auch kein Hahn nach... Es bleibt spannend ;)

    Moin,


    gut dass ich auf das Thema gestoßen bin, mein 25d macht dieses geräsuch neuerdings (hab jetzt etwas 52 TKM runter) auch.
    Es kommt bei mir aber nur im untersten Drehzahlbereich beim Leistungsabfall via Gaspedal loslassen, meistens beim rangieren in der Tiefgarage. Es lässt aber auch nach eine Zeit wieder nach.


    Das Geräusch ist ein leichtes surren, kann man aber mit einem Handy nicht gut festhalten, der Traktor tackert zu laut ;) Anscheinend muss ich mir keine Sorgen machen,
    bei der nächsten Inspektion würde ich das beim :) mal ansprechen.