Beiträge von _SR_

    Du hast doch jetzt bitte nicht Einzeldrossel und Valvetronic in einen Topf geworfen? :)


    Sperrdiff: Ich sage nicht, das die Teile nicht vorhanden sind, nur ist ein Sperrdiff inzwischen kein Alleinstellungsmerkmal mehr wenn bald jeder 435i damit ab Werk über Performance ausgerüstet werden kann.


    Und ich rede auch nicht von der reinen PS-Leistung. 430PS bei unter 1500 Kilo (übrigens OHNE FAHRER) sollte für ausreichend Längsdynamik sorgen. Ich rede vom Bauchgefühl. Das letzte Auto, wo ich ein echtes Haben-Will-Gefühl gespürt habe, ist der Jaguar F-Type. Kein BMW der letzten 2-3 Jahre hat das mehr geschafft, und das macht mir etwas Sorgen, wenn ich selbst den Daten und Bildern des kommenden M3 relativ emotionslos gegenüber stehe.


    EDIT: M3 Touring? Auch wenn manch User mich jetzt steinigt: Der B3 Touring ist mehr als eine valide Alternative.


    Grüße
    Sven

    Damit ist klar: Die Motorbilder von vor einigen Monaten waren echt.


    Jetzt passiert aber genau das, was wir alle befürchtet haben: Die Diskussion wird starten das ein M3 nichts anderes ist als ein gewichtsoptimierter, getunter 335i. Wir alle hier wissen, daß man 80 Kilo nicht mal eben einspart sondern das hier jede Menge Aufwand zu treiben ist. Wir alle wissen, wieviel Technik im Motor steckt.


    Aber die Emotion kommt nicht aus dem Kopf. Die Emotion kommt aus dem Bauch. Und der sagt mir, natürlich ohne das Auto je live gesehen, geschweige denn gefahren zu sein, das da was nicht stimmt.


    Das, was nicht stimmt, ist das Gimmick. Das, was die GmbH-Autos von den AG-Autos unterscheidet. Da war immer etwas, was nur der M hatte. Einzeldrossel. Sperrdifferential. V8. V10. SMG3. Irgendwas war immer. Damit meine ich nicht irgendwas im verborgenen. Damit meine ich nicht eine Spritzwand aus Carbon oder sonst irgendwas, was nicht direkt sichtbar oder fühlbar ist. Damit meine ich einen Emotions-Generator. UNd da hat der F80, zumindest auf dem Papier, nichts, was ihn nennenswert vom AG-Modell abhebt, bei allem technischen Aufwand, bei allen tollen Details. Auch immer im Blick zum B3.


    Grüße
    Sven

    Muss zugeben...bin doch etwas enttäuscht. Das Auto wird sicher toll sein, keine Frage, aber mein Bauch sagt mir das der B3 praktisch das gleiche kann mit höherer Alltagstauglichkeit. Und ich Rede jetzt nicht von einer Sekunde mehr oder weniger in Hockenheim.


    Gruesse
    Sven

    Da wir alle noch keine 8 Jahre Elektroauto gefahren sind fehlt uns hier natürlich die Erfahrung.


    Aber alleine 8 x Ölwechsel dürfte, inkl. zukünftiger Preissteigerung, locker mit 3000 Euro kalkuliert werden. Was wir alle noch gar nicht wissen: Rekuperation. Kann der I3 das eigentlich? Wird dadurch der Bremsenveschleiss weniger und spart man sich in den 8 Jahren 1-2 Wechsel? Möglicherweise nochmal 1000 Euro oder mehr Ersparnis. Spritkosten, d.h. die *laufenden* Kosten auf die 8 Jahre, was ist damit? Natürlich weiss ich nicht ob man in 8 Jahren den Akku wieder rausfährt, aber die Wahrheit dürfte vermutlich weit von dem weg sein was die üblichen Petrolheads denken.


    Bitte nicht falsch verstehen, ich bin sicher kein E-Auto Verfechter, aber diese Akku-Diskussion mit 10 Jahre alten Argumenten nervt einfach. Wer würde sich denn heute noch trauen die 15 Jahre alten Diesel-Argumente (Lahm, stinkt, qualmt) aufzutischen in Zeiten eines Alpina D3? ;)


    Grüße
    Sven

    Moin,


    Ihr macht alle den Fehler und geht mit Verbrenner-Einstellung an das Elektroauto ran. Auch das Argument der sündhaft teuren Technik...was ist denn das für ein Unsinn? Es gibt wesentlich weniger einzelne, kleine, dafür aber teure Komponenten, die kaputtgehen können. Wie war das doch gleich mit Turboladern, Einspritzdüsen, Getriebeschäden, Motorschäden im allgemeinen? Vanos-Schäden, Steuerketten...wenn kein aufwändiges Getriebe vorhanden ist, dann kann es auch nicht kaputtgehen, right? Ich denke daher, aus Sicht der Zuverlässigkeit bzw. der möglichen Reparaturkosten stehen Autos wie der I3 nicht so schlecht da. Die Batterie-Technik ist ebenfalls weit von dem entfernt, was wir vor 5 oder 10 Jahren gekannt und gehasst haben. Memory Effekt gibt es schon lange nicht mehr, und auch die Anzahl der Zyklen ist dramatisch höher als noch vor wenigen Jahren. Einfach mal in der Modellbau-Welt schauen was da in Sachen Batterien inzwischen möglich und Standard ist.


    Fehlende Motorgeräusche ist ebenfalls etwas, was man einfach vergessen sollte. Klar ist Sound emotional, aber die kommende Generation an Autofahrern wird das vermutlich ganz anders sehen.


    Einzig das Reichweitenthema ist und bleibt ein Problem, das steht ausser Frage. Aber wieviele Menschen fahren denn wirklich mehr als 100km pro Tag? Das sind wenige.Für die allermeisten Berufspendler würden die 150-200km locker ausreichen. Und genau dafür baut BMW Autos wie den I3. Im Moment ist er als echte Alternative noch zu teuer, man fährt I3 nicht des Geld sparens wegen sondern weil man es WILL. Wenn erst einmal der Massenmarkt erreicht ist (und das hat BMW schon geschafft), dann werden auch die Preise fallen.


    Wisst ihr, hier wird so vieles negatives über E-Antriebe zusammengefasst. Das die Verbrenner da kaum besser da stehen wird dann aber verschwiegen. Akkus, die 8 Jahre halten und Leistung wie am ersten Tag haben? Mal überlegt, wieviel Wartungskosten (ÖLWECHSEL!) in ein Auto nach 8 Jahren geflossen ist? In welchem Zustand es dann ist? Wieviele Verschleissreparaturen notwendig waren an Teilen, die im E-Auto gar nicht existieren? Da kann man sich aber locker einen neuen Akku leisten.


    Grüße
    Sven

    Doch ist definitiv möglich bei Finanzierung.


    Unterschied: Beim Leasing kann von der Anzahlung und von jeder einzelnen Rate die Vorsteuer gezogen werden. Dazu kann die Anzahlung und jede Rate einzeln steuerlich als Ausgaben angesetzt werden.


    Bei der Finanzierung hast du dem Finanzamt gegenüber das Fahrzeug gekauft. Du ziehst also sofort die Vorsteuer vom gesamten Auto raus (nicht nur von einer eventuellen Anzahlung), die monatlichen Raten sind aber steuerlich so gut wie irrelevant. Du setzt dann nur, wie geschrieben, 1/6tel des Kaufpreises pro Jahr an, quasi AfA :) an. Was halt doof ist wenn du das Fahrzeug nur 3 Jahre fahren willst :). Verkaufst du das Auto nach 3 Jahren, hast du Gewinn gemacht mit allen steuerlichen Konsequenzen.


    Evtl. mal über einen richtigen Steuerberater nachdenken? ;)


    Grüße
    Sven