Beiträge von _SR_

    Moin,


    Marketing bestimmt unser Leben und manipuliert uns Dinge zu tun, die wir ohne Marketing nicht tun würden. Oder denkst du das Apple ohne Marketing so erfolgreich wäre? :)


    Es gibt etliche Tests der sogenannten Premium-Spritsorten, und noch bei keinem einzigen Test wurden die Herstellerversprechen eingehalten. Natürlich steht immer "bis zu" dabei, so das sich keiner aufregen oder klagen kann. Aber solange mir niemand zweifelsfrei belegen kann das der Mehrpreis gut investiert ist (und das konnte bisher noch niemand, im Gegenteil, alle Tests bisher haben das Gegenteil belegt) werde ich nicht einen Cent Mehrpreis dafür ausgeben.


    Ich will dich nicht davon abbringen dafür Geld auszugeben, um Gottes willen. Wenn du dich besser dabei fühlst und das Autofahren noch ein Quentchen mehr Spaß macht lohnt sich der Mehrpreis für dich vielleicht sogar. Aber ich halte es für Marketing.


    Grüße
    Sven

    Ich möchte nur zu bedenken geben das jeder, auch die Hersteller der Premiumdiesel, Wikipedia-Artikel verändern, gestalten und selber schreiben können.


    Insofern ist meiner Meinung nach Wikipedia die denkbar schlechteste Referenz um die Qualität dieser Spritsorten zu belegen. Das ist in etwa wie ein Werbeprospekt von Aral zu zitieren :)


    Der GTÜ-Link zeigt die Wahrheit schon eher: Eigentlich wirkungslos bis auf eine etwas saubere Verbrennung, wobei man dazu sagen muss das der Test auch schon 7 Jahre alt ist und in der Zeit sich die Dieselabgasbehandlung um Welten weiterentwickelt hat.


    Grüße
    Sven

    Ich vermeide die Noname-Tanken, aber tanke ebenso wenig die Plörre mit 10 Cent Aufpreis.


    Fahre jetzt seit 13 Jahren Diesel mit 70tkm, teilweise bis 100tkm pro Jahr, nie DPF-Probleme, nie Ölverbrauchsprobleme, nie irgendwelche Motorprobleme gehabt.


    Das Argument mit "Teures Auto = teurer Sprit" ist in meinen Augen nicht ganz fair. Wenn ich Geld ausgebe und dafür einen Mehrwert bekomme (Extras, größerer Motor), dann ist das was völlig anderes als Geld auszugeben für einen zweifelhaften bis nicht vorhandenen Mehrwert. Bei meinen 70tkm pro Jahr und angenommenen 7L auf 100km sind 10 Cent pro Liter fast 500 Euro die ich pro Jahr rauswerfen würde ohne auch nur ein winziges bisschen Mehrwert zu bekommen :)


    Grüße
    Sven

    Gibt es einen speziellen Grund warum du meine Aussagen zu Prüfstandsmessungen so persönlich nimmst? Als ob es mich interessieren würde wieviel PS dein 320D hat. Es geht mir nur drum das man solche Messungen und auch Vorher/Nachher-Messungen mit mehreren Tagen dazwischen nicht immer so ernst nehmen sollte.


    Warum du so austickst und anfängst zu beleidigen ist mir unklar. Denkst du ich beneide dich drum einen 320D zu fahren mit evtl. etwas mehr Leistung als angegeben und versuche deswegen, alles "schlechtzureden"?


    Grüße
    Sven


    Hi,


    die Messungen sind auf allen Prüfständen immer identisch: Verlustleistung messen, Radleistung messen, addieren, Korrekturfaktor drauf, fertig. Solange du am Rad misst kannst du niemals direkt die Motorleistung messen und musst zwingend den Umweg über die Verlustleistung gehen.


    Und genau da ist das Problem. Bei der Messung der Verlustleistung können so viele Faktoren Einfluß nehmen das selbst 0,1Bar mehr oder weniger Druck im Reifen schon die Messung verändern kann. Von manipulierten Messungen wo der Tester beim Messen der Verlustleistung leicht die Bremse drückt möchte ich jetzt gar nicht reden, wie gesagt, es geht nicht um die Manipulation sondern um die Ungenauigkeit der Messung. 198PS zu 184PS sind auch nur 14PS Unterschied, das ist schnell über die entsprechenden Messtoleranzen eingefangen (nur ein Beispiel: Wurde vor der Messung der Reifenluftdruck geprüft?). Deswegen wundert es mich sehr das die Verlustleistung und Radleistung nicht getrennt im Diagramm auftauchen. Seriös ist anders.


    Auch für vorher/nachher-Messungen ist sowas eher ungeeignet, es sei denn es wird direkt hintereinander gemessen. Wenn du erst ein paar Tage oder gar Wochen später nachmessen lässt, was soll man dann noch vergleichen? Die Korrekturfaktoren können ein bisschen ausgleichen, aber auch hier können schnell 10PS und mehr eingefangen werden. Jetzt lass es mal ganz dumm kommen: Angenommen dein Motor hat real 190PS, der Rest ist Messtoleranz. Lass das PP 30PS bringen, also du kommst real auf 220PS. Und jetzt misst du in der Folgemessung durch Messtoleranzen in die andere Richtung nur 215PS. Real sind es 30PS mehr, aber du bist enttäuscht weil es auf dem Papier nur knapp die Hälfte ist. "Aber es fühlt sich doch nach mehr an" liest man dann häufig ;)


    Grüße
    Sven

    Lustig, auf dem Tablet sieht man die Bilder...was soll denn der Mist?


    Sag mal, hast du für diese Messung etwa noch Geld bezahlt?


    Umgebungslufttemperatur? Ansauglufttemperatur? Korrekturfaktoren? Radleistung? Verlustleistung? Hallo? Das ist doch kein Leistungsdiagramm sondern eine schöne Kurve um den Kunden glücklich zu machen!


    Grüße
    Sven

    Also.


    Zunächst mal solltest du genauer erklären was du unter "sportlich" verstehst. Zumal deine Aussage "trotz Diesel" etwas altbacken ist...schau dir mal an welches Motorkonzept seit Jahren Le Mans gewinnt :) Aber das nur am Rande.


    Ich selber fahre einen 330D, zwar E90, aber durchaus vergleichbar und ein 135i, wenn auch als Cabrio. Beide sind nicht sportlich. Der 1er ist viel zu schwer und zu untersteuernd um auch nur annähernd als "sportlich" durchzugehen. Er geht gut vorwärts, keine Frage, aber Sportlichkeit definiert sich nicht nur über Längsdynamik. Für den Alltag ist aber ein 330D ein wesentlich besserer Kumpel, weniger aufgeregt, immer und überall genug Drehmoment, ruhiger Motorlauf, niedriger Verbrauch. Einzig der Klang ist dem 135i voraus. Die Fahrleistungen sind subjektiv nicht so weit auseinander wie man es objektiv meinen sollte.


    Also, meine Empfehlung: Ganz klar 330D. Zumal du beim 135i ein Modell kaufen würdest was kurz vor der Ablösung steht, was der voraussichtlichen Wertentwicklung sicher alles andere als zuträglich ist.


    Grüße
    Sven

    Die Aussage das Leasing fürs Finanzamt ist galt vor vielen Jahren mal. Inzwischen ist diese Denkweise veraltet. Jemand, der ein Auto von vornherein nur auf 3 Jahre plant bzw. fahren will, warum sollte der nicht leasen? Die Horrorstories von irgendwelchen Problemen bei der Leasingrückgabe passieren einem bei einem seriös gepflegten Auto bei einem seriösen Händler nicht.


    Auch der Gedanke "Ich zahle Geld und am ende gehört mir das Auto nicht einmal" ist Unsinn. Ein Auto hat einen Wertverlust, diesen zahle ich für die Nutzungszeit, nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich über 3 Jahre hinweg mit Leasing Geld sparen kann, warum sollte ich es dann nicht machen, egal ob ich über das Finanzamt davon profitiere oder nicht?


    Bei der Barzahlung habe ich das Problem das gebundenen Kapitals. Ich habe zwar keine laufenden Finanzierungskosten durch Zinsen und Rate, aber dafür stehen etliche tausend Euro auf der Straße rum an die ich im Notfall nur sehr schwer rankomme. Bei einem finanzierten Auto zahle ich zwar etwas Aufpreis für die Finanzierung (dieser Aufpreis ist aber bei derzeitig möglichen Leasingangeboten oder Zinssätzen sehr gering), habe aber dafür keine Kapitalbindungsproblematik.


    Und mal ehrlich, ob der Brief jetzt bei mir zuhause oder bei BMW im Tresor liegt, das ist mir persönlich sowas von egal.


    Grüße
    Sven