Beiträge von ConnorSky

    Hab mal einen sehr schönen Vergleich / Aufstellung über E-Autos über Reichweite und Ladedauer gefunden, aber schaut selbst: ;)



    Quelle:


    http://www.elektroauto-news.net/wiki/elektroauto-vergleich
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    Danach muss ich mit einem Golf E nach 190 km spätestens an die Ladestation und kann mich satte 10 Stunden um andere Dinge kümmern aber nicht um das Fahren. Noch krasser ist das Verhältnis beim Tesla. Nach ca. 400-500 km kann ich einen kompletten Tag (24h) zum Wiederaufladen einplanen... So wird die Urlaubsfahrt zum Ziel selbst....Muhahahhaha :D



    Ergo, für mich sind reine E-Fahrzeuge nach heutigem Stand alles andere als alltagstauglich. Mir kommt so eine Kiste nicht in's Haus.

    Hier mal ein Alltagsbericht über ein reines Elektroauto:



    Der E-Golf - Die Zeit - vom 13.07.2016


    Elektroauto: Den Elektromotor sieht man ihm nicht an
    Wer elektrisch fahren will, ohne das durch exaltiertes Design zeigen zu müssen, könnte den E-Golf wählen. Die Alltagsprobleme mit der Antriebsart löst aber…
    www.zeit.de


    Zitat: "Als Fahrradius für eine Akkuladung gibt Volkswagen 190 Kilometer an. Wir kamen im Durchschnitt auf 140 bis 150 Kilometer echte Reichweite. Doch schon aus Sicherheitsgründen und für ein gutes Gefühl fährt man normalerweise spätestens dann an die Steckdose, wenn noch 40 oder 50 Kilometer Rest angezeigt werden. Sprich: Man hängt meist schon nach 100 Kilometern das Auto wieder ans Ladekabel."


    ...was soll ich sagen...?! :pinch:


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    auch ein schöner Artikel bei T-Online vom 01.09.2015


    "Warum der Funke bei Elektroautos immer noch nicht überspringt"


    Elektroauto: Stromer haben das R.I.P.-Problem
    Nur etwa drei von tausend neu zugelassenen Fahrzeugen in Deutschland sind Elektroautos.
    www.t-online.de



    Zitat: "Konzept tatsächlich nicht nutzbar" - "Täglich bis zu 1500 Besucher kämen in den BMW-Schaupavillon für Elektromobilität, auch viele Touristen, sagt Reichert. An den Ladestationen stehen zwei i3 für Probefahrten bereit. "Wer gefahren ist, ist 100 Prozent begeistert." Der Kleinwagen sei spritzig und finde überall einen Parkplatz: Ein ideales Stadtauto. Aber mit bis zu 160 Kilometer Radius sei er nicht für den Wochenendtrip zum Gardasee geschaffen. An einer normalen Steckdose lädt er über 10 Stunden. "Für manchen ist das Konzept tatsächlich nicht nutzbar", meint Reichert."



    ..... :sleeping:

    Hab mal geschaut:


    BMW i3 beim Einstandspreis von ca. 35.000 € erhält man 170 Elektro-PS und eine theoretische Reichweite von ca. 300 km...realistisch ist wahrscheinlich eher 150-200 km...


    Ja nach Fahrprofil und Ausschöpfen der Reichweite ca. 200 km variieren die "Tankzeiten" sorry Ladezeiten von 1,5 h an einer speziellen Ladestation bis zu 12 h an einer hauseigen Steckdose...


    https://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/bmw-i/i3/2015/reichweite-laden.html#teaserefb496d4bf5e62099faca6205c57b705



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    Ehrlich :thumbdown:



    Kein Auto für mich und meine Familie. Bei meinem Fahrprofil (ca. 250-400 km am Arbeitstag, wenn ich nicht gerade den Zug nehme) steht das Fahrzeug die Hälfte des Tages an der Ladesäule... :pinch:


    Es gilt der zudem der typische E-Mobilitäts-Grundsatz: ständig "sparsam" fahren um die max. Reichweite zu erhalten, lange Ladezeiten beachten und in die Fahrt einrechnen und ständig schauen, wo sich die nächste Ladestation befindet...


    Bei einem Ostsee- oder Nordseeurlaub (ca. 1.600 km hin und zurück) ohne Fahrten direkt am Ulraubsort plane ich dann jeweils 80 h Ladezeit ein...oder ich miete für den Urlaub einen Wagen mit Verbrennungsmotor oder verzichte ganz und fahre Bahn... :wacko:


    Ach ja, als Laternenparker werfe ich dann die Kabeltrommel aus dem 5 Stock quer rüber zum optimalen Parkplatz (ca. 15 m vom Haus) oder ich frage vier Blocks weiter, ob mir jemand Strom verkauft...


    Das alles bei einer miesen Ökobilanz eines solchen Fahrzeuges... Grüße an das Grüne Gewissen


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    Also lassen wird das und genießen den Kompfort und die Leistung eines 2 Liter Dieseltriebwerkes - 320d bei Reichweiten von 750-1.100 km , kurzen Tankzeiten ca. 5-10 Min, die volle Heiz- bzw. Klimaleistung solange der Motor läuft und bei Bedarf volle Motor-Leistung bis zum letzten Tropfen :rolleyes:

    P.S.:


    Ich war die Tage mit meiner Familie an der Nordsee, rund 850 km Fahrweg, davon große Teile Nonstop, dennoch viel Fahrspass gehabt, viele Abschnitte mit über 200 km/h zurück gelegt, unsere große Tochter konnte die Harman Kardon Anlage nach Belieben maltretieren, Klimatisierung lief auf vollem Touren, nicht ein einziges mal nachgetankt..lediglich Ruhepausen zum Essen, Kaffeeschütten und Knochen dehnen...


    Mit einem Tesla wäre ich schon bei Berlin zur Stromladungszwangspause wenigstens 1-2 Stunden hängen geblieben, Musikbespaßung nur im "Stromsparmodus" und mit einem BMW i3 wäre die Fahrt....reden wir lieber nicht drüber... Ergo für mich sind reine Elektorfahrzeuge derzeit nicht relevant. :pinch:

    Zur Alltagstauglichkeit:



    vor 100 Jahren waren Elektrofahrzeuge genauso alltagstauglich wie heute. Das bestimmende Maß ist die Reichweite und die Verfügbarkeit von Strom. Die Reichweite verkürzt sich bei Benutzung von Beleuchtung, Radio, Navigation, Klimatisierung und nicht zuletzt durch die Fahrzeugheizung...drastisch!


    Hatte jetzt schon ein paar mal die Gelegenheit in einem Tesla zu fahren / mitzufahren. Das Fahrzeug kostet weit über 100.000 € und schafft scheinbar bis zu 800 km.


    Die Realität ist aber eher folgende: Auf deutschen Autobahnen fahren wir nicht immer 100-130 km/h, wenn es schneller geht auch deutlich darüber. Bei Dauertempi oberhalb von 160 km/h ist die Batterie im Zeitraffer runter, ab 200 Km/h geht das Fahrzeug irgendwann in den "Spar-Schon-Modus" da die Lithiumbatterien zu heiß werden....Im Winter geht extrem viel Energie für Sitzheizung und Fahrzeugheizung drauf. Staus mögen Elektrofahrzeuge übrigens auch nicht... zum einen wegen der fehlenden Rekuperationen und zum anderen laufen alle elektrischen Verbraucher im Stand mit. Ergo, laut Aussagen meines Kollegen pendelt sich die reale Reichweite irgendwo zwischen 300-400 km ein, danach ist Schluss und muss nachgeladen werden.


    Damit wir uns nicht falsch verstehen, faszinieren tut mich ein Tesla schon sehr. Die Beschleunigung ist brachial, das Fahrgefühl sehr gut, die Technik insgesamt sehr modern...in Sachen Verarbeitung bieten andere "normale" Fahrzeuge der 100.000 € Klasse jedoch deutlich mehr...das sollte man schon wissen.


    Beim Verbrennungsmotor führt das Fahrzeug seinen Energieträger in flüssiger Form mit. Anders als beim Elektrofahrzeug, kann ich beim Verbrennungsmotor bis zum letzten Tropfen Kraftstoff die volle Leistung des Fahrzeuges abrufen. Begrenzendes Element ist die Tankgröße und die Erreichbarkeit der nächsten Tankstelle. Beim Elektrofahrzeug hingegen greifen sog. Sparmodi irgendwann ein, um nicht auf freier Wildbahn liegen zu bleiben und die Batterien vor Überhitzung zu schützen, spätestens dann hört der Fahrspaß auf und der Stress gewinnt Oberhand...ganz nach dem Motto "Schaffe ich das noch...?" :wacko:


    Letztlich und das bestätigt mir auch mein Kollege, fährt man ein Elektroautos ganz anders als gewöhnliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, nämlich viel bewußter, man überlegt ständig wieviel "Gas" man gibt, ob man lieber einen Verbraucher ausschaltet (meisst Klima) aber auch die Stereoanlage, ganz einfach um Energie zu sparen, um eben die Reichweite zu erhöhen. Auch muss man seine Fahrten anders planen, nämlich nach Ladestationen und die notwendigen Ladezeiten berücksichtigen. Mal eben in 10 min den Tank an der Tanke mit Sprit befüllen und weiterfahren geht eben nicht beim Elektrofahrzeug! Die erzwungen Haltepunkte nerven tierisch sagt er, ich glaub es ihm sofort. ;)


    Auch fährt man teilweise andere Routen, um eben im Falle des Falles an den Ladestationen halten zu können....teils sogar erhebliche Umwege...aber alles im Sinne des Umweltschutzes.... ;)



    Erst wenn diese Punkte: nämlich dann, wenn die realistische Reichweite (und zwar auch mit der Nutzung von Verbrauchern), und nicht nur die theoretische Reichweite, ähnlich der eines Benzin- oder Dieselmotors entspricht - man normal fahren kann und nicht erzwungene Sparphasen und Schonphasen aushalten muss - Man an genauso vielen Stellen Strom nachladen, wie man Benzin tanken kann und die Ladezeiten sich drastisch verkürzen, gerne auch mit einem Schnell-Tausch der Batterien (macht aber bislang keine Hersteller mit, nur reines Theoretikum), ja dann wird eine Elektrofahrzeug auch für mich interessant. Letztlich blieben aber noch die Umweltfragen Stw. Ökobilanz... :|


    In Sachen Reichweiten wäre ein Hybrid sicherlich die bessere Wahl.


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    Tante Edit: zum Thema Leistungsabschaltung beim Tesla...eindrucksvoll in diesem GRIP Video


    Kann sich das Elektroauto durchsetzen? | Hellcat vs. Model S | GRIP
    GRIP-Moderator Matthias Malmedie bittet seinen Kompagnon Niki Schelle zum Duell der Autowelten. Der benzinbetriebene Dodge Challenger Hellcat stellt sich dem...
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    Mmh :think:


    mal abgesehen von der Kernkraft-Problematik...mich wundert, dass uns die E-Mobilität von der Politik und Autoindustrie als etwas Neues verkauft wird und unsere Mobilität in der Zukunft sicherstellen soll. Letztlich uns ein gutes Gewissen eingeredet wird, wenn wir E-Autos oder Hybride kaufen..siehe Post's weiter oben / vorne im Thread. Damit ich keine Doppel-Post's produziere, klickt einfach mal hier:


    Der Diesel vor dem Aus?


    Wer weiß denn schon, dass Elektroautos seit über Hundert Jahren mehr oder weniger erfolgreich auf unseren Straßen fuhren und fahren.


    Und wer setzt sich schon mit der Seltenen-Erden-Problematik auseinander, dem extrem aufwendigen Recyclingprozess bei Altbatterien..wenn er vermeintlich geräuschlos und umweltfreundlich ohne Emissionen durch unsere Städte fährt..? :hunteR:

    Naja... Ja klar .. schön... schon toll...



    aber unsere amerikanischen Freunde genießen schon seit Jahren 4 Jahre Garantie auf ihre BMW Produkte... wir sind mal wieder der "Deutsche Michel" undfreuen uns auf wenigsten 3 Jahre.


    :S



    Neuwagengarantie
    Wie lange stehen Hersteller für Mängel am Auto ein?
    www.adac.de



    Interessant die Diskussion dazu in anderen Foren...


    BMW-Garantie in USA - BMW-Treff
    Moin, Moin. Jetzt denkt man mal wir Europäer würden nächstes Jahr den Amis zumindest bezüglich der Garantiezeit nachziehen bzw. näherkommen. Und was sehe ich…
    www.auto-treff.com

    Ich will ja jetzt nicht unbelehrbar erscheinen und ich verstehe eure Argumente. Allerdings glaube ich persönlich, dass der Verbrennungsmotor keine Zukunft mehr hat. Auch wenn die Ökobilanz des Elektroautos mittelfristig schlechter ist, sollte man nicht alles schlecht reden. Und ich habe den Eindruck, dass genau das hier gemacht wird.


    Ich beziehe Ökostrom und habe eine PV Anlage auf dem Dach. Auch bei den PV Modulen ist die Ökobilanz in den ersten 3 Jahren negativ. Aber warum sollte man deshalb auf Stromerzeugung durch PV Anlagen verzichten? Zumindest aus meiner Sicht doch wohl eher nicht
    Meine Entscheidung steht fest. Als Zweitwagen wird der Nächster ein Elektroauto. Und ja, ich ersetze die eine Dreckschleuder durch eine Andere. Aber zumindest tanke ich Ökostrom.



    Nein nicht "Schlechtreden".. aber auch nicht "Schönreden". Die Fakten sprechen ihre eigene Sprache... die der Interpretation ist oft eine andere. Interessant finde ich, dass seit der Jahrhundertwende..das Elektroauto bis heute nicht einen phänomenalen Siegeszug hingelegt hat.. den man ihm heute unterstellen möchte. Das E_Auto ist eben nur scheinbar sauberer als jenes mit Verbrennungsmotor.


    Ich bin einfach nur vorsichtig - nüchtern bei der Betrachtung.


    Solange ich soetwas lesen / hören muss, kann mir keiner etwas von "grünen" E-Auto erzählen: :pinch:


    Umweltbundesamt: Rohstoffkonflikte nachhaltig vermeiden / Risikoreiche Zukunftsrohstoffe? Fallstudie und Szenarien zu China und seltene Erden:


    http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/461/publikationen/4103.pdf


    Das schmutzige Geheimnis sauberer Windräder:


    Das schmutzige Geheimnis sauberer Windräder
    Sauberer Strom, ohne Umweltrisiko: Die Windenergie ist Deutschlands Hoffnungsträger und erlebt einen ungeahnten Boom. Doch das grüne Image hat eine…
    daserste.ndr.de


    Die dunkle Seite der Hightechmetalle:


    http://future.arte.tv/de/seltene-erden/suche-nach-neuen-seltenerd-vorkommen-im-ozean?language=fr


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    Näheres zu seltenen Erden:



    https://www.oeko.de/fileadmin/pdfs/oekodoc/1110/2011-001-de.pdf


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    Wenn wir dann in Europa in 20 Jahren schön clean durch unsere Landen kutschen..feiern unsere Altkisten mit Verbrenner in Afrika ihren dritten und vierten Frühlung... Hallo schöne neue sauber E-Welt... 8)

    Stand heute Abend bei REWE auf dem Parkplatz neben mir ein PreLCI - Limo mit Xenon und bei mir adaptives LED.


    "Nachbar" stieg nach Einladen seines Einkaufes in den Wagen.. startete den Motor...sein Licht ging an.. es wurde hell..seine Xenon erleuchteten das Vorfeld und die Parkplatzmauer....danach überredete ich meine Kiste zum Starten.. das LED-Licht fluttete förmlich den gesamten forderen Bereich mit gleissend weißem Licht..Xenon? Wirkte gelblich blass und dunkler... so im direkten Vergleich... :huh:


    der "Nachbar" schaute verstohlen zu mir rüber... ob er das Gleiche dachte wie ich?


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    Ich finde die LED Beleuchtung nicht nur subjekt kräftiger.. sie wird es wohl auch sein. Sicherlich spielt die Farbtemperatur dabei eine nicht unerhbeliche Rolle. Ergo, warum sollte BMW im aktuellen LCI neben LED auch noch Xenon als Option anbieten wollen?



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    ...in Ergänzung zu meinem obigen Post

    Ich verstehe nicht, wie auf der Ökobilanz rumgeritten wird. Die Lösung kann ja auch nicht sein, weiterhin das Öl zu verbrennen, das ist ja wohl auch abzusehen. Auch wenn aktuell noch der Strom aus Kern- oder Kohlekraftwerken kommt, wird sich das in Zukunft sicherlich wandeln. Die Elektromobilität steht doch erst am Anfang, und da kann nun mal noch nicht alles perfekt laufen.
    Es regt sich ja auch keiner auf, wenn die Ökobilanz der Smartphone Herstellung unter aller Sau ist. Mal abgesehen von den Arbeitsbedingungen bei der Herstellung...



    Die Ökobilanz ist eine wichtige Messgröße bei der Beurteilung von Stoffstromanalysen und Energiebilanzen. ;) Nähers dazu siehe unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenszyklusanalyse


    Sofern man eine Ökobilanz zu einem bestimmten Produkt erstellt kann man sehr schnell feststellen, welche Auswirkungen dieses Produkt in seiner "Lebensphase" auf die Umwelt hat. Dazu zählen neben dem Produkt selbst auch dessen Herstellung, Betrieb (oder Nutzung) und Verwertung, ergo der gesamte Stoffkreislauf. Und leider ist es so, dass Teile der Politik und gewisse Freigeister sich das Elektroauto momentan einfach schönrechnen, ungeachtet dessen, was man mit Hilfe der Ökobilanz schon längst herausgefunden hat... Und leider muss man gerade auch bei der Betrachtung und Analyse von Elektrofahrzeug mit Batterieanteilen, insbesondere auch die Herstellung eben dieser Batterien berücksichtigen, dazu zählt letztlich auch die Rohstoffgewinnung.


    Und mal ehrlich, wenn ich für ein einziges Elektroauto mehr Urwald roden, mehr Grundwasser vergiften und mehr verseuchte Abraumhalden schaffe, als für herkömliche Fahrzeuge erforderlich..da hört dann der Spaß schnell auf.... wir haben nämlich nur eine Murmel im All Namens Erde. Von den verschiedensten Arten der Elektroenergiegewinnung mal ganz abgesehen... insbesondere die Atomkraft.. deren verbauchte Brennelemente noch über hundertausende Jahre vor sich hin strahlen. ..anderes Thema


    Neben der reinen Ökobilanz spielen auch volkswirtschaftliche Aspekte eine wichtige Rolle. Weit über 750.000 Arbeitsplätze hängen in Deutschland mehr oder weniger am Thema Automobil, ein Großteil würde mit der "sofortigen" Elektrifizierung schlagartig wegfallen..wir denken mal nur an Motor- und Getriebeproduktionen...


    Quelle: https://www.bundesregierung.de…strie-unseres-landes.html


    Und Erdöl ist nichts weiter als abgestorbenes Pflanzenmaterial....http://www.planet-wissen.de/te…terdoelentstanden100.html


    Nur mal diese paar Gedanken dazu....



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    Folgende Aussage von Dir ist leider auch völlig falsch: "Die Elektromobilität steht doch erst am Anfang.." ... will aber nicht klugscheißen...sorry :S


    Doch das Thema ist seit über 150 Jahren "brisant", bereits 1839 erfolgten erste Experimemte mit einem Elektrofahrzeug...Das erste echte Elektro-Automobil stammt aus dem Jahre 1888 und wurde in Coburg gebaut.


    Mal ein interessantes Zitat dazu, nachzulesen bei Wiki:


    "Die große Zeit der Elektroautos (1896–1912)


    Elektrische Droschke, Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h
    Camille Jenatzy in seinem Elektroauto La Jamais Contente, 1899
    Der Allrad-Rennwagen von Lohner-Porsche, im selben Jahr aufgebaut wie der Star der Weltausstellung in Paris 1900


    1897 fand die Gründungsversammlung des Mitteleuropäischen Motorwagen-Vereins in Berlin statt. Dessen Präsident Oberbaurat a. D. Klose, führte am 30. September 1897 aus: „Als Motorfahrzeuge, welche ihre Energie zur Fortbewegung mit sich führen, machen sich zur Zeit drei Gattungen bemerkenswert, nämlich: durch Dampf bewegte Fahrzeuge, durch Oelmotoren bewegte Fahrzeuge und durch Elektrizität bewegte Fahrzeuge. Die erste Gattung dürfte voraussichtlich in Zukunft hauptsächlich für Wagen auf Schienen und schwere Straßen-Fahrzeuge in Betracht kommen, während das große Gebiet des weiten Landes von Oelmotorfahrzeugen durcheilt werden und die glatte Asphaltfläche der großen Städte wie auch die Straßenschiene von mit Sammlerelektrizität getriebenen Wagen belebt sein wird.“ Die Reichweite der historischen Fahrzeuge ist mit knapp über hundert Kilometern ähnlich hoch wie in der Gegenwart. Um 1900 waren in den USA knapp 34.000 Fahrzeuge elektrisch betrieben. 1912 wurden bis dato die meisten Elektrofahrzeuge verkauft. Danach ging der Marktanteil massiv zurück. Zwischen 1896 und 1939 registrierte man weltweit 565 Marken von Elektroautos."


    und folgender Auszug:


    "Verdrängung des Elektroautos nach 1900

    Der Niedergang der Elektroautos setzte ab etwa 1910 ein, als das Starten von Benzinern durch das Betätigen eines Anlassers anstelle des Ankurbelns viel bequemer wurde. Die sehr viel größere Reichweite und das Angebot billigen Öls für Vergaserkraftstoffe waren weitere Faktoren für den Nachfragerückgang bei den laufruhigen elektrischen Transportmitteln mit ihren „hochsensiblen Akkus“.Benzin wurde durch den Einfluss der Standard Oil der hauptsächliche Kraftstoff in den USA und in allen von der Standard Oil beeinflussten Ländern. Damit einhergehend stellte selbst der Automobilhersteller Henry Ford sein von 1908 bis 1927 gebautes Ford Modell T, das ursprünglich für „Äthanol“ entwickelt wurde, auf Benzin um.In einigen wenigen Tourismusregionen, (beispielsweise im schweizerischen Zermatt seit 1931) beherrschen Elektroautos zeitweise den gesamten Verkehr. Schon in den 1920ern spielten Kraftfahrzeuge mit Elektromotor jedoch keine ernstzunehmende Rolle mehr."
    :whistling:




    Quelle:




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    Auf Deutsch: die Geschichte des Elektroautos ist so alt wie der Autos mit Verbrennungsmotor...wenn nicht sogar schon älter...also nichts mit "Am Anfang"...


    :rolleyes:



    P.S.: seit Anbeginn der Elektromobilität bis zum heutigen Tgae stehen drei zentrale Fragen im Raum, die nach Lösungen suchen: Energiespeicherkapazität, Reichweite und Verfügbarkeit von Strom


    ....Ökobilanz kann man auch so sehen: die Grünen mit ihren eigenen Waffen schlagen...bitte denkt mal an das Thema Ethanol-Treibstoff, Bio-Diesel, wo wertvolles Ackerland, welches für die Welt-Ernährung wichtig ist, teilweise auch ökologisch wertvoller Urwald (Brasilien für Gen-Maisfelder zur Ethanolgewinnung) für industrielle Kraftstoffe verschleudert wird...http://www.zeit.de/wissen/umwe…02/studie-biosprit-urwald :evil: