Das Produkt "Radnabenpaste" ist genau für diesen Anwendungsfall gemacht. Im Regelfall metallfrei, meist bläulich. Einmal mit der Pinseldose rund um die Zentierung und gut ist. Rückstände bei der Reinigung relativ gut wieder zu entfernen.
Manche schmieren's auch großzügig auf die Auflageflächen, bin ich aber kein großer Freund von, da es Fliehkraftbedingt auch gern mal rausgedrückt wird, wenn man nicht sehr sparsam ist und auf die Bremsscheibe gehört das Zeug wirklich nicht.
Keramikpaste (meist weiß/grau), wie man sie eigentlich eher im Bereich der Bremse verwendet, tut es prinzipiell auch, ist aber etwas hartnäckiger zu entfernen.
Kupferpaste, wie schon gesagt, erfüllt grundsätzlich ebenfalls den Zweck, aber Kupfer, Alu und Salz kann in Kombination leider auch das Gegenteil bewirken. Da insb. auch Spurplatten i.d.R. aus Aluminium sind (wohl eloxiert, aber wir reden hier über Schichtdicken im µm-Bereich, da reichen Kratzer, um die Schutzwirkung zu beeinträchtigen), sollte man es hier eher vermeiden.