Beiträge von nexo

    50mm Differenz in der Breite bringt ein gewisses Untersteuern naturgemäß mit sich. Spurplatten VA kompensieren einen Teil davon, aber eine Tendenz zum Drüberschieben wird wohl bleiben.


    Wenn Vorne Ende ist, bliebe zum Ausgleich ja eigentlich nur 285 hinten, was auf 10,5“ jetzt auch nicht unpassend wäre, vermutlich leicht harmonischer. Ob es das unerwünschte Verhalten eliminiert, dafür würde ich mich jetzt nicht aus dem Fenster lehnen.

    Kann man machen, wie gut das Ergebnis wird, liegt wohl im Ohre des Zuhörers.


    Jegliche Anpassung an den Hinteren (Pegel, Bass/Treble - sowas müsste das Standardsystem auch haben, oder?) beeinflusst in dem Setup ja zwangsweise das Frontsystem mit, sodass die Einstellung mindestens etwas nerviger wird. HiFi Ausgangssignal ist etwas linearer und ohne Pegelwandlung tendenziell weniger störanfällig. (kenne auch nur Bilder und Ergebnisse, keine eigene Erfahrung mit dem konkreten System)


    Habe in vorherigen Fahrzeugen mal so Späße gemacht, vorne neue LS und aktiv, hinten Serientröten... Kann man sich preislich schönreden und es gibt auch immer die Bühnen-Verfechter, die ohnehin nichts von Raumklang halten, aber für mich zufriedenstellend hab ich's damit nie geschafft. Entweder der man kriegt es gar nicht sauber abgestimmt oder der Matsch von hinten stört, sodass man den Fader so weit nach vorn zieht, dass die hinteren bei "normalen" Pegeln auch gleich ausbauen kann.


    Klar, Anspruch und Geschmack sind sehr subjektiv, aber wenn es das Budget hergibt, würde ich eher auf was mehrkanaliges gehen, AP8.9, Helix P6 o.Ä. Habe auch irgendwo mal AP5.9 im F30-Kontext gelesen, aber keinerlei Ahnung wie gut das Ding als finanzieller Kompromiss machen würde.

    Schrauben Lösen und nach Winkel nachziehen macht man üblicher Weise beides nicht mit Drehmomentschlüsseln, einfach weil beides gern mal deutlich über die Belastungsgrenze hinausgehen kann (500Nm Lösemoment bei Schrauben, die nur mit 50 angezogen wurden ist je nach Montageort, Alter und ggf. Sicherung keine Seltenheit). Insofern war die finale Wahl des Wekrzeugs schon in Ordnung.


    Also wenn ich das richtig lese, neue Zugstreben mit Standard Hydrolager drin, ja?

    Warum sollte eine solche vorhanden sein?


    Wenn keine ECE Bauartgenehmigung vorliegt, kann und darf auch keine entsprechende Kennzeichnung dran sein.

    Serienteile sind im Regelfall über die Fahrzeughomologation abgedeckt, Nachrüstung abnahmepflichtig mit entsprechendem Gutachten. In beiden Fällen bedarf es tendenziell keine E-Nummer.

    1830 2 410 797 ist laut Katalog der Komplettsatz bestehend aus

    1830 2 410 798 - Schalldämpfer

    1830 2 336 864 - Endrohrblende Chrom

    1830 2 411 427 - Dummy Klappensteller


    Meiner kurz anrecherchierten Meinung nach würde ich also sagen, alles gut. Wenn die Info aus dem Netz stimmt, sollte das, wenn es für die Prüfstelle benötigt wird, tendenziell jemand von BMW so offiziell bestätigen können.

    Freigaben kann man widerrufen, Prüfvorgaben ändern sich. Für bereits verbaute Anlagen gilt Bestandsschuz, neu wird es dann schwierig.

    Hier geht es ja nicht um ein paar Zubehörteile, sondern formal um die Umschlüsselung auf einen anderen Fahrzeugtyp. Das bedarf der Freigabe des Herstellers und die wird eben nicht mehr erteilt.


    Achtung, ungesichertes Halbwissen: Die einzelnen Komponenten haben soweit ich mich entsinne keine individuellen Zulassungen, wie es bei Zubehör oder Nachrüstsätzen üblich ist, und sind nur im Gesamtsystem des Fahrzeugs homologiert.


    Prinzipiell können und dürfen anerkannte Sachverständige weitgehend alles abnehmen, sofern es nach Prüfung den geltenden Vorgaben entspricht. Es gibt ja auch auch paar hier im Forum, die sich “Restbestände“ noch haben einbauen und abnehmen lassen.


    Ob man einen Prüfer findet, der das trotz widerrufener Freigabe mit altem Gutachten, eigener Prüfung und Ermessen abnimmt, ist eine andere Sache. Abnahme “auf Grundlage von Gutachten KBA Nr. …“ wenn letzteres zum Eintragungszeitpunkt nicht (mehr) gültig war… Kann natürlich “übersehen“, oder eben von der Zulassungsstelle abgewiesen werden. Alternativ bleiben immer eigene Prüfungen (Leistung, Abgase, Geräuschentwickling, …) und Nachweise (Material, Zulassung der Komponenten, …), was aber viele gar nicht mitmachen und schnell ins Geld gehen kann.


    Software ist der zweite Knackpunkt. Ohne Einbaunachweis durch Hersteller bzw. Vertreter (sprich BMW) ist es schwierig zu bestätigen, ob die vorgeschriebene Softwareanpassung auch vorgenommen wurde. Jemanden finden, der das nach mechanischer Prüfung und Gutglauben abnickt, könnte allein schwierig werden. Leistungs- und Emissionsmessungen können einen Hinweis geben, ist aber auch nicht perfekt und kostet entsprechend.


    Wenn du eine Prüfstelle hast, die da mitspielt, nicht gerade in Zulassungsbezirken wohnst, wo sowas nochmal zentral gegengeprüft und zerpflückt wird und es unbedingt haben möchtest … irgendein formales Schlupfloch gibt es doch immer. Wird im Ergebnis dann aber sehr wahrscheinlich eine ganze Zeitung zusätzlicher Einträge im Schein und keine Umschlüsselung auf das 340/360 PS Modell.


    Für neue Fahrzeuge mit OPF sieht es nochmal ganz anders aus, die Schlüsselnummern standen nie in Gutachten. Da wird sich wohl kaum einer aus dem Fenster lehnen und es einfach so durchwinken.

    xHP Stage 3 ermöglicht den "True Manual Mode", der das zwangsweise Hochschalten unterbindet (indem die Schaltpunkte außerhalb des Drehzahlbereichs gelegt werden, also dank Begrenzer unerreichbar).