Beiträge von nexo

    Habe **** auf dem Laptop, aber keine Ahnung von coden

    Dann würde ich es mir entweder von jemandem zeigen lassen, der es kann, es mir auf irgendeinem Weg aneignen oder die Finger davon lassen. Kein Hexenwerk, aber kaputt machen kann man durchaus viel.


    Es gibt Orte im Internet, wo man die notwendigen Infos bekommen kann (wie immer teils sehr fundiert, teils zusammengeschustertes Halbwissen), aber hier ist damit recht schnell außerhalb der Grauzone.


    f30-forum.de/forum/thread/3827/
    f30-forum.de/forum/thread/2775/


    der hat mir Gestern gesagt da könnt er nix machen, also wenigstens nicht gratis...

    Ich weiß ja nicht, wie es dir so geht, aber ich möchte für meine Arbeit im Regelfall auch monetären Ausgleich sehen.

    Wenn dir das nicht passt, bleibt dir noch rumtelefonieren/-schreiben und jemanden suchen, der es kostenlos oder für ein Kaltgetränk macht, die Leute gibt es durchaus auch.


    ist dieser Stecker nicht serienmäßig verbaut sprich mit Strom versorgt?

    Es gibt ausstattungsabhängig 1-3 Steckdosen im Fahrgastraum.


    Die in der Mittelkonsole hinter dem Schalthebel ist immer da. Wird bei Zündung mit Strom versorgt und beim Abschalten der Zündung noch etwa 2 Minuten. Diese Steckdose hat eine eigene Sicherung.


    Dazu gibt es noch ggf. eine unter dem Handschuhfach und eine hinten in der Mittelkonsole. Die beiden teilen sich, soweit vorhanden, eine gemeinsame Sicherung.



    Wo ich das gerade so schreibe … Wir reden schon über eingeschaltete Zündung, ja?

    Schlechter Pfusch, guter Pfusch, mittelmäßiger Pfusch, … da gibt es ja noch genug Abstufungen.

    Eine unauffällige MSD-Attrappe bringt klanglich nicht wirklich etwas gegenüber einem Rohr, soweit richtig. Ein simples Rohr erkennt jedes halbwegs geschulte Auge mit einem Blick.

    Völlig richtig, wenn jemand glaubt, die fehlende Dämpfung herauszuhören oder eine Messung über Limit liegt, hat man mit beiden Varianten verloren. Aber ob man deshalb gleich hart drauf anlegen muss…


    Wie hoch die Kontrolldichte so ist, hängt stark von Region, Fahrzeug, Fahrstil und (auch wenn es sicher in keiner offiziellen Statistik steht) Herkunft und Geschlecht des Fahrers ab. Manchen passiert das scheinbar wöchentlich, andern nie (letzte Kontrolle bei mir ist über 10 Jahre her und da war’s nur Routine, Fahrzeugschein checken und gute Weiterfahrt, nichtmal die ganzen ABEs von der Bastelbude wollten sie damals sehen).

    Alle 2 Jahre muss aber bei jedem ein Sachverständiger ran. Ja, der eine Prüfer übersieht, dass falsche Räder drauf sind, der andere meckert einen Riss im Tankendeckelbändchen an, aber das Restrisiko hier muss jeder selbst abwägen. Nur beim Rohr ist dann auch nicht mehr viel mit “ups, da ist der wohl kaputt und muss ersetzt werden“.

    Ja, die CP ist eine bekannte Schwachstelle (BP eigentlich nicht) beim N55. Beim S55, um den es hier geht, nicht ganz so dramatisch.


    Aber auch da, wie immer im Leben, man kann Pech haben oder auch nicht. Mir ist die Original in 20.000km mit 370PS am N55 (also im Stage 1 Bereich) nicht kaputtgegangen. Bekommt jetzt aber auch bei weitem nicht permanent auf die Fresse. Anderen fliegt das Ding beim ersten Sprint um die Ohren… Steckt man nicht drin.


    Mehrleistung ist in vielen Fällen Placebo, eher eine kleine Verbesserung im Ansprechverhalten. Ein Muss ist es sicher nicht.

    Es gibt schon genug schlechte Crypto in der Wildnis. Und nochmal deutlich mehr Fälle von an sich guten/sicheren Verfahren, die schlicht im falschen Kontext oder unter falschen Voraussetzungen eingesetzt werden. Aber Ja, oft ist es auch das Ökosystem drumherum, das das Gesamtsystem verwundbar machen kann.


    Dann dürfte der Programmcode selbst noch laufzeitverschlüsselt sein, also erst im Augenblick des Wirkens vom Prozessor entschlüsselt werden.

    Eher unüblich. Möglich ja, aber die Szenarien, in denen das wirklich Mehrwert hat, sind überschaubar.


    Wenn Flashbausteine verwendet würden die nur 1x beschrieben werden können, wäre man wohl am Arsch. Dann müsste die Heissluft-Lötstation zum Einsatz kommen :)

    Aber das können sie so nicht machen, sonst würden ja Updates gar nicht mehr möglich sein.

    Natürlich kann man das machen. Ist im Sicherheitsumfeld nicht gänzlich unüblich, kritische Teile unabänderlich in Hardware zu gießen, sei es durch einmalige Beschreibbarkeit oder eigene Chips. Und sei es nur eine Signaturprüfung, ein sicherer Zufallsgenerator oder ein Stück Crypto, um sensible Datenströme zu schützen (findet sich in so ziemlich jeder modernen Consumer-Elektronik). Die Möglichkeit eines Updates ist immer ein mögliches Einfallstor, die man auf Kosten des Restrisikos, eine Lücke nicht stopfen zu können, so leicht schließen kann.


    Man muss ja nicht gleich das ganze Gerät read-only gestalten, aber eine Signaturprüfung in Hardware kann einem das "Bootloader wegputzen" schon durchaus vermiesen. Auch nicht gänzlich unmöglich, damit zu Arbeiten, aber es wird zunehmend spannend.


    Aber auch hier alles schon wieder recht weit gesponnen. Meist ist es noch etwas trivialer. (soweit man Reverse-Engineering von ECU Firmware eben als trivial bezeichnen kann)


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    Ich denke wir schweifen ab. Als DIY Anleitung ist's zu wenig und da es ja offenbar Menschen gibt, die das Spiel schon durch haben und gegen Einwurf von Münzen anbieten, dürfte das wohl der Weg der Wahl sein ;)

    Es gibt verschiedene Stufen der Sicherheit im Fahrzeug, die einem das Leben potenziell erschweren können.


    Nach den Schilderungen über das "Fehlerbild" bei der DME hier (läuft nicht mehr, wenn man es mit üblichen Mitteln flasht), ist es schätzungsweise eine Signaturprüfung im Bootloader, die entweder direkt das Flashen unterbindet oder (wohl eher das) den Start eines nicht verifizierbaren Standes unterbindet. Der übliche Weg für's Flashen ist, den BL in einen entsprechenden Betriebsmodus zu versetzen und dann Daten in vordefinierte Speicherbereiche schreiben zu lassen. Wenn die dann beim Neustart abgewiesen werden, bleibt der Motor eben stehen.

    Da die Geräte außerhalb des Systems entsperrbar und danach weitgehend frei flashbar sind, würde ich vermuten, dass es eben um den Austausch/Manipulation des Bootloaders geht, der danach nicht mehr verifiziert und startet, was immer man ihm gibt.


    (Vergleichbar mit dem, was man auch bei aller möglichen Consumer-Hardware findet, wo man nicht ohne Entsperrung - die viele Hersteller in dem Segment aber gegen Garantieverlust relativ einfach ermöglichen - mal eben Custom-ROMs drauf bekommt)


    Soweit alles nur Vermutungen auf Erfahrungsbasis mit anderen Systemen. Klingt aber in meinem Kopf erstmal nicht so abwegig, da die o.g. Tools so ziemlich dafür da sind, weitgehend beliebige Manipulation der ECU Firmware vornehmen zu können.

    Geknackte Crypt oder geleakte Schlüssel würden einen solchen Flashprozess tendenziell nicht erfordern. Eigene Zertifikate einschleusen, wie man es entwicklungsbegleitend gern tut, wäre etwas unhandlich (da man dann ja den zugehörigen Schlüssel verbreiten und alle weiteren SW-Stände damit singieren müsste), insb. wenn man sowieso schon auf der Ebene der Manipulation arbeitet. Dann lieber Prüfung unterbinden/ignorieren und nach dem Unlock machen, was man will.

    Bzgl. dürfen und tun ... im Winter traut man Autofahrern zu, sich anhand eines Aufklebers oder elektronischer Warnung selbst zu disziplinieren, nicht schneller als die Vmax der Reifen zu fahren, obwohl Winterreifen mittlerweile auch bei hohen Geschwindigkeiten so gut fahrbar sind, dass man nicht freiwillig früher bremst, wenn das Wetter passt. Mit Sommerreifen zählt nur die Technik. Wie sinnvoll das am Ende des Tages ist, sei mal dahingestellt, aber so lauten nunmal die Regeln.


    Bei der Last gibt es keine Ausnahme, Gewicht auf der VA ändert sich durch Zuladung ja auch nicht signifikant.


    Meines Halbwissens nach gilt der hinzuzurechnende Sicherheitsaufschlag doch nur für Fahrzeuge mit Erstzulassung vor 01.05.2009

    Ab EZ 01.05.2009 zählt für den Geschwindigkeitsindex bei Sommerreifen nur noch die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit.

    Vollkommen richtig, 2009 war's und nicht 2019 :thumbup:

    Aber kann das wirklich dann so stark zittern nur von den Reifen?

    Unstimmigkeiten bei Reifen und/oder Felgen durch Profilabweichung, Umwucht, o.Ä. können durchaus deutlich wahrnehmbare Vibrationen verursachen. Je nach Schadensbild entweder konstant oder Geschwindigkeitsabhängig. +/-5 Grad Lenkradbewegung bei Tempo 120 durch ein fehlendes Wuchtgewicht selbst schon gehabt, Resonanzen können schon fies sein.


    Wenn du andere Reifen im Zugriff hast, macht ein kurzer Test sicherlich Sinn, bevor man die großen Geschütze auffährt. Bestenfalls ist es einfach nur eine Unwucht, die man mit wenig Aufwand korrigiert bekommt. Sägezahn im Reifen wäre schon was ärgerlicher und die übrigen Verdächtigen entsprechend mehr (zumindest zeitlich nervig, auch wenn es auf Kulanz geht)

    Oder Reste einer Nachrüst-Alarmanlage, die nicht zu 100% entfernt wurde. Da sind auch meist LEDs zur Statusanzeige mit bei, deren Einbauort halbwegs frei gewählt werden kann. Im Tacho habe ich aber auch noch nicht gesehen.

    Die Indizes korrelieren in den Größenordnungen ja unweigerlich.


    Ich käme zwar zum umgekehrten Schluss, dass es gerade eben nicht mehr reicht, aber ich muss/darf ja auch keine Plakette draufkleben. (und ich würde auch in dem Fall relativ viel drauf verwetten, dass man damit auch mehr als einmal durch die HU käme und das Ding nicht platzt, bevor das Profil runter ist, so viel Vmax kann man gar nicht fahren)