Ist ja auch (im Straßenverkehr) ein sehr realistischer Anwendungsfall, der einen täglich beeinträchtigt. Mag sein, dass das anderswo besser aussieht, aber hier muss man je nach Tageszeit ja schon aktiv nach einem AB-Abschnitt suchen, wo man 100-200 überhaupt einmal am Limit durchziehen kann, geschweige denn mehrmals in Folge ohne nennenswerte Abkühlzeit (hauptsächlich bezogen auf Verkehrsdichte und Straßenzustand, ohne Tempolimit findet man noch). Dass Zündwinkel je nach Kraftstoff bei entsprechenden Belastungen/Temperaturen zurückgenommen werden ist ja kein großes Geheimnis, aber daran ändert ein größerer LLK auch nur in wenigen Szenarien etwas und der Effekt ist mir >98 Oktan, <=Stage1 und <30°C minimal. Aber die ganze Debatte ist ja im Grunde auch ein alter Hut (Was bringt ein Ladeluftkühler wirklich?). Kommt am Ende immer drauf an, was man mit dem Wagen vor hat und ob man mit 3 Zehnteln Zeitverlust beim dritten Sprint leben kann oder nicht. Also jeder wie er mag.
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Zurück zum Thema...
Bzgl. des Aufwands. Wagner beschreibt den Aufwand in der Montageanleitung mit 30min (https://www.tzr-motorsport.de/…_Kit_BMW_F20_F30_EVO1.pdf). Halte ich für ambitioniert, wenn man es nicht gerade jeden Tag macht, aber mehr wie 1-2h dürfte man auch ungeübt nicht benötigen, also überschaubar. Unterbodenschutz und ggf. Front muss halt aus dem Weg. Für die Abnahme gibt's ein Gutachten, unkritisch (https://www.tzr-motorsport.de/…_Certificate_Rev.A-02.pdf).
Wenn man schonmal dran ist und es ohnehin um Tuning geht, ist eine Alu-CP sicher nicht verkehrt, einfach um dem Fehlerfall vorzubeugen. Wenn man grad schonmal bequem dran kommt, ist sonst schon etwas Fummelei. Die gibt's soweit ich weiß nicht mit Gutachten - kräht im Regelfall keiner nach, aber nicht dass es unerwähnt bleibt. (falls wir denn bei der Leistungssteigerung überhaupt über etwas eintragungsfähiges sprechen und der Zug nicht eh abgefahren ist)