Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Es gibt berechtigte Stimmen, die für den Alltag das Öl nicht unbedingt emfehlen, da darin sehr viel Polymere /Plastik ist..., nicht nur in Duschgels ;).

    Aber .... was für unsere Haut gut ist, das muß doch für den Motor recht sein ? :)


    Boah, gerade gesehen ... 15W50 ?

    OK, dann aber nur im Sommer für den Rennsport ?

    Ich denke für den Alltag sicherlich suboptimal für unsere Kisten, und der Literpreis wohl auch nicht gerade günstig.



    Übrigens: Sollte es irgendwann kein LL01 mehr geben hätte ich mit LL04 auch kein Problem,

    eben da das Zeug bei mir jährlich abgelassen wird.

    Die Handbremse ist lediglich eine Feststellbremse und nicht direkt dafür gedacht um das Fahrzeug zum Stillstand zu bremsen.

    Ich würde die auch nicht ständig während der Fahrt anziehen damit sie sich irgendwie reinigt, das ist nur unnötiger Verschleiß.


    Wichtig ist eigentlich daß die Mechanik nicht einrostet und die Handbremse auch mal BENUTZT wird.

    Gerade bei Automatikautos wird gerne mal P eingelegt und gut. Beim Schalter nur den 1. rein und stehen lassen.


    Ich habe mir z.B. folgendes angewöhnt: Jedesmal wenn ich aus der Garage fahre und aussteige um das Tor zu schliessen

    wird die Handbremse einmal richtig angezogen.

    Das wars auch schon. Somit wird 1x am Tag die Mechanik betätigt.


    Beim TÜV ist die totale Bremswirkung gar nicht so relevant - klar, sie muss schon einen gewissen Wert erreichen, aber vor

    allem soll sie gleichmässig ziehen. Ich glaube Unterschiede von 40% zueinander werden noch toleriert.


    Wenn das Ding nun rottig ist und die Verstellritzel nicht mehr richtig funktionieren (wegen mangelnder Nutzung) dann

    kann es schon passieren daß man bei der Hauptuntersuchung durchfällt.

    Handbremsseile können gammeln, die Beläge können aufgrund des Alters rissig werden usw.


    Wenn man schon gerne ab und zu den Belag anschleifen will, dann wirklich nur den letzten Meter beim Ausrollen.

    Das reicht vollkommen aus. Bei 50 km/h voll anziehen ist dagegen nicht so super.


    Also: Immer mal die Handbremse auch benutzen beim Autoabstellen, auch wenn es uncool ist.

    0W oder 5W ...... bei uns eigentlich "Latte"

    Der eine meint "Dünnes Öl ist schneller an den Schmierstellen, daher besser" ....

    Ein anderer sagt "Dickes Öl ist besser, es fließt nicht so schnell ab, bleibt länger an den Schmierstellen haften, daher auch gut bei Kaltstart"


    Zwischen 0W und 5W liegen nur Nuancen die für unsere Gegend echt egal sind.

    In Sibirien würde ich wohl eher 0er fahren, hier halt 5er.


    Wichtiger ist mir da eher der zweite Wert ... nämlich W40 Öl.

    Beim B58 ist ab Werk ein W20 (0W20) aufgefüllt. Das wäre mir bei Vollgas auf der Autobahn auch nicht geheuer.

    Mag anfangs funktionieren, aber nach 20.000km im Longlifeintervall ist das Öl sicher nur noch ein 0W10.

    Schließlich dünnt das Öl ja durch Wasser und Kraftstoffeintrag aus.


    Diese Plörr-Öle sind auch nicht für optimale Schmierung und Motorhaltbarkeit gedacht, sondern einfach nur

    um Benzin zu sparen und möglichst wenig Emissionen auszustossen.

    Letzterer Punkt ist insbesondere dem Hersteller wichtig, um bei der Erstzulassung möglichst wenig Milligramm Emissionen

    angeben zu müssen.

    Früher wurden noch Spiegel im Windkanal abgebaut, Fugen zugeklebt usw..... die neuen Einsparungen macht man nun

    durch den Verbau kleinerer Benzintanks (weniger Gewicht), einem Notrad statt vollwertigem Reifen (bzw. jetzt ja sogar Runflat)

    und halt über ein möglichst leicht laufendes Öl, um die motorische Reibung zu minimieren.


    Was aber so ein Öl aber nach 100.000km mit einem Motor macht (oder gar früher) interessiert die Hersteller nicht.

    Bis was passiert sind die Kisten schon lange aus der Garantie raus.

    Oft werden Autos auch von Firmen geleast und sollen nicht viel Aufwand kosten. Daher auch die Longlifeintervalle, denn

    das macht sich beim Firmenbuchhalter attraktiv.

    Gehen die Kisten später in private Hand ist egal was dann passiert. BMW sagt ohnehin daß bei ihnen ein Autoleben

    nur bis 150.000km geht.


    Deshalb ist es absolut empfehlenswert auf ein vernünftiges Öl zu gehen. 0W30, 0W40, 5W30 oder 5W40 - völlig egal

    und eher abhängig ob man nun viel Autobahn ballert oder nur Kurzstrecke fährt. Ob Winterfahrzeug oder nur Saison.

    Danach kann man in o.g. Pool seine Marke und Wahl treffen - unter Freigabe der BMW LL Norm.

    Mindestens genau so wichtig: Die Brühe einmal im Jahr oder 10.000-15.000km wechseln.

    Das stimmt wohl, außer Bubu mein liebster Forenkoleriker, der ist aber seit einiger Zeit verdächtig ruhig... muss ihm zu viel geworden sein hier :D

    Ja kann sein, aber auch wenn er weniger schreibt haben viele seiner

    Postings auch gewissermaßen "Hand und Fuß".

    Manches könnte vielleicht weniger Rau beantwortet werden, aber manchmal kommt sowas

    auch falsch rüber wenn man sich nicht real mit Leuten unterhält.

    Ich muss sagen, mittlerweile schau ich auch regelmäßig hier rein, weil schon lange alle möglichen Themen hier diskutiert werden, die nicht nur B58 spezifisch sind. Lange dachte ich "geht mich nix an mit meinem B47"

    Fühl dich wie zuhause.


    Der Nemec hat mit diesem Thread schon was geschaffen.

    Ich finde das gar nicht so verkehrt. Warum immer so genaue Regeln einhalten und explizit nur vom B58 labern ?

    Der Fun Faktor ist doch gegeben.


    Und wenn jemand eine Frage zum B58 hat ist es ja nicht so daß er jetzt 1000 Seiten mit Gequatsche

    durchblättern muß .... er kann immer mal zwischendurch seine Frage einwerfen und ihm wird sofort geholfen.


    Wir wollen hier doch auch Spaß haben und keine 100%ige B58 Enzyklopädie erschaffen

    Ich kann mir gut vorstellen daß die Entladung des besagten Akkus auch dadurch beschleunigt wird

    wenn die Fahrzeugbatterie über längere Zeit abgeklemmt ist (bei Stilllegung / Überwinterung)


    Wahrscheinlich wird dieses Notrufsystem standardmäßig vom Bordnetz gespeist.
    Der Akku ist dann nur dafür da, um einen Batterietausch puffern zu können und um im Falle

    eines Unfalls (bei zerstörter Fahrzeugbatterie) noch mit Notrufmodus arbeiten zu können.


    Wenn man jetzt lange Zeit keine Autobatterie verbaut hat läuft dieser Akku dann leer und nimmt Schaden.


    Ähnlich ist es auch bei Computermainboards und der BIOS Batterie.

    Fährt man den PC herunter und lässt ihn im Standby am Strom hängen, sind die BIOS-Einstellungen vom Board gesichert.

    Schaltet man dagegen alles über eine Steckdosenleiste komplett stromlos, muß die BIOS Knopfzelle die Einstellungen

    vom Mainboard erhalten und ist dann nach einigen Wochen erschöpft.


    Ich könnte es mir also so erklären, ob es tatsächlich so ist weiß ich nicht.

    Nee, nicht wirklich ....

    würde auch ein langweiliges Buch werden, bei dem es auf jeder dritten Seite

    lauten würde: "zum Beheben von ..... schließen Sie einen Diagnosetester an die OBD Schnittstelle oder lassen Sie von einer Fachwerkstatt ...... " :)


    Wird wahrscheinlich der Grund sein warum es mittlerweile absolut keine Reparaturbücher mehr zu den neuen Karren gibt.

    Die Autoren der "Jetzt mach ich ihn kaputt" Buchreihe sollten zudem schon Rentner sein, da dürfte nicht mehr viel kommen.

    Wir können und nur noch selbst untereinander helfen.