Beiträge von Long-Tall-Ernie

    EDIT: Und ich ziehe die Handbremse ausnahmslos bei jedem Abstellen des Wagen an (und drücke beim Hochziehen den Knopf ;)).


    Und ich hänge immer nach dem Aussteigen ein kleines Tüchlein übers Lenkrad, damit ich mir später nicht die Hände verbrenne. :D:punk:



    .... ohne Scheiß, mein schrulliger Nachbar macht das IMMER - sogar im Winter. Ein totales MONK Ritual wobei ich mir jedesmal ein Fahrrad lache :)

    Aber ich sage, dass die Ölkunde erst mit neueren Autos in den breiten Massen bekannt wurde..., ab ca. 2007/2010... Als die Motoren zum "falschen" Öl empfindlich wurden, z.B. Audimotoren usw.. Im Prinzip, bei jeder Marke gibt's heute den einen oder anderen Motor, der bei dem Thema zur Diva wird... Und das war die Geburtsstunde für alle Hobbywissenschaftler beim oben erwähnten Profilforum...

    Das war vorzugsweise so die Zeit ab Mitte der 2000er Jahre.

    Die Motoren bekamen einfach nur beschissene Ölabstreifringe an den Kolben.

    Früher waren die Abstreifer 3-teilig , bestehend aus einer Schlauchfeder und zwei dünneren Abstreifern oben und unten.

    Da konnte das überschüssige Öl, welches von den Zylinderwänden abgestreift wird, über die Lücken der Schlauchfeder

    einwandfrei zur Ölwanne abtransportiert werden.

    Die schlechteren Abstreifringe waren einfach, mit Stecknadeldünnen Löchlein ringsrum versehen. Viel zu klein gebohrt.


    Nun kam fatalerweise die Euronorm 4 an den Start, wo auch die Motortemperaturen höher liegen als noch die Zeit davor.

    Miese Öle bildeten dann schnell mal Ölkohle und Verkokungen, flankiert durch die neuen Longlifeintervalle und Kurzstreckenfahrten.


    Was bei den alten Ölabstreifern noch problemlos durch die Öffnungen ging (auch wenn altersbedingt vielleicht leichte Ablagerungen da waren)

    artete bei den neuen Ölabstreifern in eine regelrechte Verstopfung aus.

    Dann wurde das Öl nämlich nicht abgestriffen sondern wieder in den Brennraum geschoben und dort verbrannt.

    Folge: Erhöhter Ölverbrauch.

    Das verbrannte Öl sorgt dann dafür, daß noch mehr Ölkohle entsteht. Der Teufelskreis beginnt.

    Langfristig krepieren die Motoren dann und auch die Katalysatoren gehen auf Dauer kaputt.


    Ab dem E46 und der Einführung von Euro 4 ging das so los. Bei VW und anderen auch nicht besser.

    BMW hat bei den B-Motoren bereits wieder die vernünftigen Abstreifringe verbaut. Der N55 hat sie glaube ich auch schon.

    VW will anscheinend gar nicht dazulernen und baut meines Wissens nach immer noch die einteiligen Abstreifer ein.


    Die dicken Öle wurden jedenfalls gerne zur Kompensation des Ölverbrauchs gefahren, wirklich nutzen tut das aber auch nicht unbedingt.

    Manchmal war auch die Kurbelgehäuseentlüftung oder verhärtete Schaftdichtungen der Übeltäter - aber nicht immer.

    BMW M54 Motoren und die N-Motoren (besonders der N52) aus den frühen 2000ern bis ca. 2006 sind da gerne betroffen, hier ist

    bei einem Kauf Vorsicht geboten.


    Ein dickes Öl kann also auch kontraproduktiv sein, denn bei verkokten Ölbohrungen kommt das Zeug ja noch schlechter durch

    und wird erst recht verbrannt. Man muß also erst einmal die Ursache des Ölverlusts ermitteln.

    Dickeres Öl wäre eher sinnvoll wenn der Motor wegen verschlissener Kolbenringe oder Riefen in den Zylinderwänden Öl säuft.


    In all den Jahren wo ich das Thema Ölverbrauch lesen konnte , stellte sich dabei heraus daß entweder die Ventilschaftdichtungen

    erneuert werden mussten und/oder die Kolbenringe (die Ölabstreifer).

    Alles andere hat die Sache nur kaschiert oder kurzzeitig etwas Besserung gebracht.

    Es gibt berechtigte Stimmen, die für den Alltag das Öl nicht unbedingt emfehlen, da darin sehr viel Polymere /Plastik ist..., nicht nur in Duschgels ;).

    Aber .... was für unsere Haut gut ist, das muß doch für den Motor recht sein ? :)


    Boah, gerade gesehen ... 15W50 ?

    OK, dann aber nur im Sommer für den Rennsport ?

    Ich denke für den Alltag sicherlich suboptimal für unsere Kisten, und der Literpreis wohl auch nicht gerade günstig.



    Übrigens: Sollte es irgendwann kein LL01 mehr geben hätte ich mit LL04 auch kein Problem,

    eben da das Zeug bei mir jährlich abgelassen wird.

    Die Handbremse ist lediglich eine Feststellbremse und nicht direkt dafür gedacht um das Fahrzeug zum Stillstand zu bremsen.

    Ich würde die auch nicht ständig während der Fahrt anziehen damit sie sich irgendwie reinigt, das ist nur unnötiger Verschleiß.


    Wichtig ist eigentlich daß die Mechanik nicht einrostet und die Handbremse auch mal BENUTZT wird.

    Gerade bei Automatikautos wird gerne mal P eingelegt und gut. Beim Schalter nur den 1. rein und stehen lassen.


    Ich habe mir z.B. folgendes angewöhnt: Jedesmal wenn ich aus der Garage fahre und aussteige um das Tor zu schliessen

    wird die Handbremse einmal richtig angezogen.

    Das wars auch schon. Somit wird 1x am Tag die Mechanik betätigt.


    Beim TÜV ist die totale Bremswirkung gar nicht so relevant - klar, sie muss schon einen gewissen Wert erreichen, aber vor

    allem soll sie gleichmässig ziehen. Ich glaube Unterschiede von 40% zueinander werden noch toleriert.


    Wenn das Ding nun rottig ist und die Verstellritzel nicht mehr richtig funktionieren (wegen mangelnder Nutzung) dann

    kann es schon passieren daß man bei der Hauptuntersuchung durchfällt.

    Handbremsseile können gammeln, die Beläge können aufgrund des Alters rissig werden usw.


    Wenn man schon gerne ab und zu den Belag anschleifen will, dann wirklich nur den letzten Meter beim Ausrollen.

    Das reicht vollkommen aus. Bei 50 km/h voll anziehen ist dagegen nicht so super.


    Also: Immer mal die Handbremse auch benutzen beim Autoabstellen, auch wenn es uncool ist.

    0W oder 5W ...... bei uns eigentlich "Latte"

    Der eine meint "Dünnes Öl ist schneller an den Schmierstellen, daher besser" ....

    Ein anderer sagt "Dickes Öl ist besser, es fließt nicht so schnell ab, bleibt länger an den Schmierstellen haften, daher auch gut bei Kaltstart"


    Zwischen 0W und 5W liegen nur Nuancen die für unsere Gegend echt egal sind.

    In Sibirien würde ich wohl eher 0er fahren, hier halt 5er.


    Wichtiger ist mir da eher der zweite Wert ... nämlich W40 Öl.

    Beim B58 ist ab Werk ein W20 (0W20) aufgefüllt. Das wäre mir bei Vollgas auf der Autobahn auch nicht geheuer.

    Mag anfangs funktionieren, aber nach 20.000km im Longlifeintervall ist das Öl sicher nur noch ein 0W10.

    Schließlich dünnt das Öl ja durch Wasser und Kraftstoffeintrag aus.


    Diese Plörr-Öle sind auch nicht für optimale Schmierung und Motorhaltbarkeit gedacht, sondern einfach nur

    um Benzin zu sparen und möglichst wenig Emissionen auszustossen.

    Letzterer Punkt ist insbesondere dem Hersteller wichtig, um bei der Erstzulassung möglichst wenig Milligramm Emissionen

    angeben zu müssen.

    Früher wurden noch Spiegel im Windkanal abgebaut, Fugen zugeklebt usw..... die neuen Einsparungen macht man nun

    durch den Verbau kleinerer Benzintanks (weniger Gewicht), einem Notrad statt vollwertigem Reifen (bzw. jetzt ja sogar Runflat)

    und halt über ein möglichst leicht laufendes Öl, um die motorische Reibung zu minimieren.


    Was aber so ein Öl aber nach 100.000km mit einem Motor macht (oder gar früher) interessiert die Hersteller nicht.

    Bis was passiert sind die Kisten schon lange aus der Garantie raus.

    Oft werden Autos auch von Firmen geleast und sollen nicht viel Aufwand kosten. Daher auch die Longlifeintervalle, denn

    das macht sich beim Firmenbuchhalter attraktiv.

    Gehen die Kisten später in private Hand ist egal was dann passiert. BMW sagt ohnehin daß bei ihnen ein Autoleben

    nur bis 150.000km geht.


    Deshalb ist es absolut empfehlenswert auf ein vernünftiges Öl zu gehen. 0W30, 0W40, 5W30 oder 5W40 - völlig egal

    und eher abhängig ob man nun viel Autobahn ballert oder nur Kurzstrecke fährt. Ob Winterfahrzeug oder nur Saison.

    Danach kann man in o.g. Pool seine Marke und Wahl treffen - unter Freigabe der BMW LL Norm.

    Mindestens genau so wichtig: Die Brühe einmal im Jahr oder 10.000-15.000km wechseln.

    Das stimmt wohl, außer Bubu mein liebster Forenkoleriker, der ist aber seit einiger Zeit verdächtig ruhig... muss ihm zu viel geworden sein hier :D

    Ja kann sein, aber auch wenn er weniger schreibt haben viele seiner

    Postings auch gewissermaßen "Hand und Fuß".

    Manches könnte vielleicht weniger Rau beantwortet werden, aber manchmal kommt sowas

    auch falsch rüber wenn man sich nicht real mit Leuten unterhält.

    Ich muss sagen, mittlerweile schau ich auch regelmäßig hier rein, weil schon lange alle möglichen Themen hier diskutiert werden, die nicht nur B58 spezifisch sind. Lange dachte ich "geht mich nix an mit meinem B47"

    Fühl dich wie zuhause.


    Der Nemec hat mit diesem Thread schon was geschaffen.

    Ich finde das gar nicht so verkehrt. Warum immer so genaue Regeln einhalten und explizit nur vom B58 labern ?

    Der Fun Faktor ist doch gegeben.


    Und wenn jemand eine Frage zum B58 hat ist es ja nicht so daß er jetzt 1000 Seiten mit Gequatsche

    durchblättern muß .... er kann immer mal zwischendurch seine Frage einwerfen und ihm wird sofort geholfen.


    Wir wollen hier doch auch Spaß haben und keine 100%ige B58 Enzyklopädie erschaffen

    Ich kann mir gut vorstellen daß die Entladung des besagten Akkus auch dadurch beschleunigt wird

    wenn die Fahrzeugbatterie über längere Zeit abgeklemmt ist (bei Stilllegung / Überwinterung)


    Wahrscheinlich wird dieses Notrufsystem standardmäßig vom Bordnetz gespeist.
    Der Akku ist dann nur dafür da, um einen Batterietausch puffern zu können und um im Falle

    eines Unfalls (bei zerstörter Fahrzeugbatterie) noch mit Notrufmodus arbeiten zu können.


    Wenn man jetzt lange Zeit keine Autobatterie verbaut hat läuft dieser Akku dann leer und nimmt Schaden.


    Ähnlich ist es auch bei Computermainboards und der BIOS Batterie.

    Fährt man den PC herunter und lässt ihn im Standby am Strom hängen, sind die BIOS-Einstellungen vom Board gesichert.

    Schaltet man dagegen alles über eine Steckdosenleiste komplett stromlos, muß die BIOS Knopfzelle die Einstellungen

    vom Mainboard erhalten und ist dann nach einigen Wochen erschöpft.


    Ich könnte es mir also so erklären, ob es tatsächlich so ist weiß ich nicht.