Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Vielleicht hängen die Filter auch deswegen fest, weil die O-Ringe im Filter nicht vorher mit Öl benetzt wurden

    und die Filter zudem zu fest - also nicht mit dem vorgeschriebenen Drehmoment - angezogen wurden ?


    Der Ölfilterdeckel ist ja nicht ganz so toll zu erreichen - wenn man mit einem nicht so optimalen Werkzeugset

    irgendwie da rumschraubt, evtl. weil die Nuß nicht richtig drauf passt, ständig woanders aneckt - dann so halb schräg nach Gefühl

    den Deckel anziehen ect. ....

    Und weil man sich dann nicht sicher ist ob es jetzt fest genug ist (so halb mit der Nuß auf dem Deckel sitzend) wird nochmal

    etwas weiter gedreht ... und schon hat man zu viel gezogen.

    Das ganze Gelump ist zudem aus Plastik und das Öl wird sehr heiß, also kommt noch mehr Druck durch Materialausdehnung drauf.

    Ich könnte mir vorstellen daß es dann mit der Zeit "knack" macht.


    Ich habe mir dafür extra eine halbhohe Ölfilternuß gekauft mit der man gut dort hin kommt und auch den Drehmomentschlüssel

    gerade drauf bekommt. So lässt es sich vernünftig und nach Vorschrift festziehen. Ich hoffe es nützt was :)

    Wenn Du schon sehr lange mit der leicht verstellten Spur gefahren bist

    könnte es doch möglich sein daß sich die Reifen auch ein wenig falsch abgenutzt haben.

    Da die Abweichung bei dir gering ausfiel muss daß am Reifen nicht unbedingt gleich sichtbar sein.

    Wenn Du Glück hast kann das Wegziehen vielleicht mit der Zeit von ganz alleine verschwinden, sobald

    sich die Reifen wieder richtig eingearbeitet haben. Je nachdem wie lange die Spur vorher verstellt war

    kann das ein paar tausend Kilometer dauern oder verschwindet erst wenn neue Reifen aufgezogen sind.


    Schwierig zu sagen.

    Also bei mir kam der erste Ölwechsel bei 18.000 km und wurde von mir selbst durchgeführt.

    Ab Werk war dieser UFI Filter verbaut, er zeigte aber keine Auffälligkeiten.

    Ich habe einen von Mahle eingebaut (übrigens auch aus Tunesien)

    Das Jahr darauf stand der reguläre erste Ölservice an, den ich bei BMW machen ließ.

    Zum Winter hin, vor der Stilllegung, habe ich wieder einen Zwischenölwechsel gemacht - und was

    soll man sagen .... BMW hat einen UFI Filter beim Service eingebaut :)


    Jetzt ist wieder ein Mahle (aus Tunesien) drin.


    Wenn ich Vermutungen anstellen müsste könnte ich mir die ganze Sache so vorstellen:


    Der erste Filter ab Werk wird frühestens nach 24 Monaten / 30.000km gewechselt.

    Dies ist eine zu lange Laufzeit und deshalb gab es vereinzelt zerstörte Filter.

    Da UFI nunmal der erste Filter war, wird diesem jetzt der schwarze Qualitäts-Peter angedichtet.

    Wahrscheinlich ist jetzt aber eine verbesserte Version auf dem Markt .... ?

    Die anderen Dinger von Hengst usw. basieren aber vielleicht noch auf den Anforderungen / der Qualität

    wie zuvor bei den UFIs. Werden nun diese Filter verbaut hat man mit denen das gleiche Problem.

    In den Lägern der Shops dürften ja noch viele alte Varianten liegen, die werden schließlich nicht

    weggeworfen. Würde zumindest erklären warum es auch Probleme mit den anderen Herstellern gibt

    und man es nicht nur an den UFIs festmachen kann.


    Auf der anderen Seite kann ich mir noch vorstellen daß da einiges an Fälschungen unterwegs ist,

    wo dann auch unter vermeintlichen Marken wie KNECHT, MAHLE, HENGST Probleme auftreten.


    Daher gibt es eigentlich nur zwei Dinge die man tun kann um sich maximal zu schützen:


    - sorgsam darauf achten nicht an Fälschungen zu geraten und nicht bei 3-2-1-meins Shops zu kaufen

    - Ölwechsel jährlich durchführen


    oder


    BMW machen lassen ... allerdings möchte man ja gar nicht erst einen Schaden und man weiß auch

    nicht ob BMW da immer kulant ist wenn was passiert.

    Das hört sich so an wie früher diese elektronischen Einstreuungen von der Lichtmaschine in die HiFi Anlage - wenn es dann in den Lautsprechern drehzahlabhängig pfeifft.

    Oder hat dir jemand heimlich einen E-Motor über Nacht eingebaut ? :)


    Aber Spaß beiseite, Du schreibst ja daß man es auch draussen hört und sich die Leute danach umdrehen.

    Mein erster Schritt wäre, erst einmal den Aggregateriemen abzunehmen und den Wagen nur ganz kurz laufen zu lassen um

    festzustellen ob dieses Geräusch von einem Nebenaggregat stammt.

    Sollte dabei Ruhe einkehren kann man im nächsten Schritt die Nebenaggregate abhorchen.

    Stethoskop braucht man nicht zwingend, man kann alternativ einen Besenstiel oder etwas ähnliches benutzen und dessen

    Ende dann auf sein Ohr drücken. Mit dieser Methode habe ich auch schon so einige Lärmquellen wie etwa Wasserpumpen oder Lichtmaschinenlager lokalisiert.

    So ist es , das Auto schaltet bei kritischer Batterie alle unnötigen Komfortverbraucher weg.


    Allerdings sollte die Batterie eigentlich 2 Wochen Standzeit verkraften, wenn sie noch einigermaßen fit ist.


    Mein 340i steht den Winter über abgemeldet in der Garage. Ich habe am Fahrzeug eine Ctek-Ladekupplung fest installiert.

    Wenn ich dann mal alle 2 Wochen in die Garage gehe und nach dem Rechten sehe, halte ich ein Multimeter an die Klemmen der Ladekupplung

    und prüfe kurz wie es um die Batterie steht.


    Das Auto ist also nicht "wach" , ich messe bei Ruhe - nur die Alarmanlage arbeitet vor sich hin.

    Nach den 2 Wochen liegen immer noch 12,4 V an, was ca. 75%-80% Batterieladung entspricht.

    Unter 12,2 V lade ich die Batterie wieder nach.

    Gem. BMW sollen die Fahrzeuge nach spätestens 4 Wochen Standzeit geladen werden - könnte also passen was die da schreiben

    denn nach dieser Zeit dürfte die langsam Batterie in die kritische Phase der Tiefenentladung rutschen.

    Zumindest sollte es dann nicht weiter nach unten gehen wenn sie keinen Schaden nehmen soll.


    Vielleicht solltest Du deine Batterie mal mit einem Ladegerät ganz aufladen und schauen ob wieder nach 2 Wochen gemeckert wird ?

    Dadurch kannst Du einen Kurzstreckeneffekt (Teilaufladung) ausschließen. Wenn dem wieder so ist, würde ich sagen daß die Batterie

    so langsam anfängt nachzulassen. Sicher ist sie noch fahrbar, aber man sollte sie dann im Auge behalten.

    Ok, machen sie das denn immer so, oder ist es je nach Prüfer Launenabhängig ?

    Normal könnte der Prüfer doch sonst sagen "Komm später wieder, die Systeme sind noch nicht bereit".

    Sinn der Sache ist doch unter anderem, daß man eben nicht kurz vor der Prüfung schnell noch einmal

    den Fehlerspeicher löscht, in der Hoffnung daß das Lämpchen während der Prüfung AUS bleibt :)


    Naja, aber jetzt ist ja sowieso wieder Endrohrmessung angesagt ....

    Hmmm, aber man muss das doch messen können ?

    Natürlich muß man alle Türen verschliessen und den Kontakt der Heckklappe arretieren

    sowie den Funkschlüssel ausser Reichweite legen, damit das Auto nicht wieder wach wird ....


    Dann könnte man doch nach und nach die Sicherungen ziehen ?


    Wenn es nur über Diagnose geht wäre es allerdings auch nicht verkehrt und sicher komfortabler.

    Nun ja, bei diesen Modellen musste ich sowas bis jetzt auch noch nicht machen (und hoffe ich muß es auch nie)

    daher denke ich wird es dann schon stimmen wenn Du es so schreibst.

    Ahhh seh gerade, hab mich verguckt.

    Bei den P-Codes bezieht es sich nur auf eine Sonde.


    Sofern die Leitungen und Stecker OK sind wäre dann der nächste Schritt tatsächlich die Sonde zu tauschen.

    Sparen könntest Du, wenn Du die Sonde selber besorgst und tauscht.

    Bei BMW kostet die locker das Doppelte.

    Du bräuchtest evtl. nur noch einen Bekannten, der dir mit einem Diagnosetester nach dem Tausch die

    Adaptionswerte und Fehlerspeicher löscht. Dann muß vor der nächsten AU noch eine Weile gefahren werden

    damit sich die Prüfbits / Testzyklen wieder auf READY zurücksetzen, sonst gibt es erneut Probleme bei der AU.

    Lass dich nicht veräppeln.

    Bei 70% oder 60% ist eine Batterie nicht tiefenentladen.

    Das geschieht wenn die Spannung unter 12 V abrutscht und man eine Batterie dann somit bis unter 40% entläd.


    Wenn die Batterie voll geladen ist und der Karren 2 Tage steht ist es normal daß die Batterie so bei 70% liegt.

    Aufgrund der StartStop Automatik wird sie ohnehin nicht auf 100% geladen, sondern so bis ca. 80-85%

    Das muss auch so sein, damit auch noch was bei der Bremsenergie-Rückgewinnung reinpasst.


    In der Batteriehistorie lässt sich genau anzeigen wieviele Betriebsstunden sich die Batterie in günstigen oder ungünstigen

    Ladezuständen befunden hat. Laß dir das doch mal zeigen.

    Wenn die meisten Stunden bei einer Ladung zwischen 60-70% gelegen haben, dann hast Du nichts falsch gemacht.

    Wenn die meiste Zeit darunter war, spricht das für viel Kurzstreckenfahrten bei der die Batterie nie ausreichend geladen wurde.

    In diesem Fall hätte also ein ungünstiges Fahrprofil die Batterie vorzeitig verschleißen lassen - wäre also ein Anwenderfehler.


    Es kann aber auch sein daß das Ding einfach mal so ne Macke bekommen hat, gerade wenn es kalt wird.

    Da spielt es auch keine Rolle ob es eine superteure Varta oder billige ATU Batterie ist.


    Wie weiter oben beschrieben wurde muß sie über den Starthilfestützpunkt nachgeladen werden - also NICHT ausbauen und laden.

    Wenn der Händler eine gebrauchte aus einem anderen Modell bei dir einbauen möchte dann muß er auch vergleichen daß

    dieses Ding die gleichen Eigenschaften besitzt (Kapazität und Batterietyp)

    Es ist nämlich nicht gesagt daß beim gleichen Modell auch tatsächlich eine gleiche Batterie sitzt - das ist teils Ausstattungsabhängig.

    Bei falscher Batterie hast Du gleich wieder Probleme.

    Mir erscheint es so, als hätte der Händler einfach kein Bock da was zu machen.

    Wie bist Du denn überhaupt vorgegangen ?


    Also, wenn der Batterietyp geändert wird (AGM / BleiSäure ect.) oder die Kapazität geändert wird, dann muß das codiert werden.

    Danach wird die neue Batterie noch einmal registriert.

    Andernfalls, bei gleicher Grösse und Typ wird sie nur registriert.


    Wenn nachträglich aufgeladen werden soll, dann immer über den Starthilfestützpunkt laden - damit das Powermanagement es mitbekommt.


    Nachrüstungen, wie etwa Radios, Alarmanlagen usw. sind immer verdächtig wenn es um Batterieentladungen geht.

    Zu gerne wird von irgendwo Strom abgegriffen und die nachgerüsteten Geräte halten das Fahrzeug wach, so daß die Steuergeräte

    nicht herunterfahren - dann ist am nächsten Tag die Batterie leer.

    Fang also besser erst mal damit an die nachgerüstete Alarmanlage abzuhängen.


    Wenn alles nichts hilft, hilft nur noch eine Ruhestrommessung und daß Ziehen einzelner Sicherungen um den betroffenen Stromkreis

    samt dem daranhängenden Gerät zu lokalisieren.