Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Ich muss doch wohl mal eine Frage an die Smartphone-Experten stellen :)

    Vor kurzem habe ich mir ja so ein Android-Linux Display nachgerüstet. Bisher hat alles

    einwandfrei funktioniert. Android Auto startet und der Ton/Mediensteuerung wird in

    das fahrzeugeigene Bluetooth-System gespeist, so daß man alles über die Autolautsprecher hört.


    Ich Blödmann habe aber wieder herumgespielt und dabei die Smartphonekopplung im BMW gelöscht.

    Eigentlich kein Thema, kann man schließlich neu koppeln.


    Nur habe ich jetzt das Problem daß mein Smartphone sich beim Betreten des Fahrzeugs nicht mehr

    vorranging mit der BMW Freisprecheinrichtung koppelt, sondern mit dem nachgerüsteten Linux Display.

    Folgedessen habe ich meinen Ton nicht mehr auf den Autolautsprechern sondern er kommt aus dem

    Handylautsprecher. Mal eben Geräte "umkoppeln" geht nicht, dazu müsste ich erst wieder das Fahrzeug

    ausschalten und einschlafen lassen.


    Hab schon alles Mögliche probiert, aber mein Samsung Galaxy A71 ist einfach zu blöde und favorisiert

    jedesmal die Bluetoothverbindung vom Linuxdisplay statt der BMW Freisprecheinrichtung.


    Gibt es da evtl. einen Trick wie man sein Smartphone dazu bewegen kann vorrangig die Verbindung

    mit dem BMW einzugehen ? Verschiedene Reihenfolgen beim Koppeln habe ich bereits versucht, hat

    aber nicht geholfen. Hätte ich mal bloss alles in Ruhe gelassen :)


    Es muss am Ende auf jeden Fall so laufen:

    Smartphone verbindet sich per Bluetooth mit dem BMW.

    Dann startet Android Auto von alleine und verbindet sich einmal automatisch per WLAN und baut

    dazu KURZ eine Bluetoothverbindung mit dem Linux-Display auf. Danach wird die Bluetoothverbindung

    am Linuxdisplay automatisch beendet und wieder ans Fahrzeug-Bluetooth übergeben, so daß der Ton

    aus den Autolautsprechern kommt. Im Linuxdisplay ist dafür extra eine Funktion aktiviert.

    Hat bisher immer einwandfrei geklappt.

    Jetzt allerdings "kapert" das Linuxdisplay die gesamte Audio/Video Bluetoothübertragung und gibt

    sie nicht an das Fahrzeugsystem weiter. Somit kommt der Ton dann nur aus dem Handy.


    Ich bin mir sicher daß es entweder am Samsung Smartphone liegt, oder das letzte Android-Auto Upate

    von Google ist Mist. Im Netz konnte ich schon einiges zu Verbindungsproblemen lesen.


    Manchmal ist die Devise "Never touch a running System" wohl echt die beste :)


    Sollte Android Auto wirklich so grottig sein würde ich mir überlegen evtl. aufs Iphone zu wechseln.

    Apple Carplay soll wohl wesentlich weniger zicken und um Welten besser laufen.


    Falls jemand Tips hat um dieses Kopplungsproblem zu beheben - immer her damit :)

    Ich sprach ja von der Kühlwassertemperatur die abgesenkt wird, nicht verwechseln mit der Öltemperatur.

    Wenn du also Benzin im Kühlwasser hättest, was unbedingt ausdampfen soll, dann hättest du ein echtes

    Problem mit deinem Fahrzeug :)


    Die Öltemperatur geht mit der Zeit sowieso weiter nach oben, egal was du bei den Wassertemperaturen

    als Zielwert eingestellt hast. Da musst du dir also keine Sorgen machen daß im Öl zu wenig Temperatur

    anliegt um Rückstände zu verdampfen.

    Das Thema fing ja beim E46 an.

    Dort konnte man das CDV komplett abschrauben und die beiden Leitungen wieder

    miteinander verbinden, dann war das Ventil komplett weg.


    Was noch zusätzlich gegen das Anfahrruckeln half war, wenn man das Fahrpedal vom

    Automatikfahrzeug einbaute (also bei gleicher Motorisierung das Fahrpedal vom entsprechenden Automaten nehmen).

    Die Kennlinie verläuft ein klein wenig steiler. Normalerweise gab man etwas mehr Gas wenn das Auto

    mit dem Herumgeruckel anfing, dann war es wieder nen Tick zu viel und das ganze System schaukelte

    sich mit sogenannten "Bonanzaeffekt" auf.

    Mit dem Automatikfahrpedal gibt man unbewusst einen Tick mehr Gas ohne zu überschwingen.

    Diese kleine Erhöhung der Drehzahl minderte den kritischen Kuppelpunkt etwas ab.

    In Kombination mit dem entfernten CDV war das Anfahrärgernis dann zwar nicht vollkommen weg,

    aber zu 70% reduziert.


    Ob die Fahrpedale beim F30 nun auch untereinander kompatibel sind weiß ich nicht, ich glaube aber daß es sich

    da ebenso verhält. Wer das probieren möchte kann sich so ein Teil ja bei Ebay besorgen und einbauen.

    Wechsel ist zum Glück schnell gemacht.

    Ich habe bei mir MGFlasher installiert, darüber kann ich die Temperaturen regeln.

    So einfach per Codierung wird das wahrscheinlich nicht funktionieren.


    Im Prinzip wird ja nur eingestellt wann das elektronische Thermostat weiter öffnet.

    Um die 100 Grad zu halten geschieht das nun einfach etwas frühzeitiger.


    Für die Kaltstart-Warmlaufphase hat das keinen Einfluss. Das Fahrzeug wird genau so

    schnell warm wie vorher.


    Evtl. werde ich mir diese kritische Wasserleitung vorausschauend bestellen und beiseite legen.

    Den 320er möchte ich noch lange fahren und diese Leitung kostet nicht die Welt. Falls es

    dann einmal knackt hab ich das Teil wenigstens hier liegen :)

    Die zieltemperatur des kühlwassers ist dabei 5°C höher als beim b48. Von daher haben wir hier bessere Chancen dass das Problem nicht auftritt.

    Ich habe bei meinem 320er die Zieltemperatur des Kühlwassers von 110-112 Grad auf max. 100 Grad im Kennfeld festgelegt.

    Ob diese 10-12 Grad weniger Wassertemperatur nun der Bringer sind kann ich nicht sagen, schaden wird es aber mit Sicherheit nicht.

    Diese hohen Temperaturen dienen im Wesentlichen nur der Schadstoffminimierung, sind aber für das gesamte System, besonders für

    Kunststoffteile, eine zusätzliche Belastung.


    Ob es jetzt den Bruch dieser anfälligen Wasserleitung verzögert oder verhindert steht in den Sternen.

    Mittels Diagnosetester kann ich jedenfalls jetzt sehen daß die Wassertemperatur nur noch zwischen

    maximal 98-102 Grad schwankt. Ich denke das ist in jedem Fall "gesünder".


    Vom Kilometerstand liegt das Auto kurz vor 80.000 km. Schaun wa mal :)

    Ja, aber die Dinger sind sehr sehr gut.

    Ich habe mich in den vielen Jahren mit etlichen Systemen auseinandergesetzt

    und kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Hab nicht umsonst die Marke gewechselt.


    Mittlerweile gibt es ja recht viel Zeugs auf dem Markt, oftmals leider auch viel Schund.


    Wenn man sich mal die Menüführung und auch die Fehlerbeschreibungen sowie

    das Handling anschaut erkennt man dass es quasi 1:1 den Launch-Testern entspricht.

    Die Geräte packen auch die kritischen, alten Baujahre mit OBD1 (Adapter natürlich notwendig),

    an denen moderne Diagnosesysteme sonst gerne mal scheitern.


    Launch ist natürlich super und damit macht man garantiert keinen Fehler.

    Aber die Preispolitik ist da nochmal heftiger.

    Davon abgesehen: Die ganzen Launch-Diagnosetester die bei Amazon und Ebay vertrieben

    werden sind zwar legale Geräte, aber nicht für den deutschen Markt bestimmt.

    Letztendlich stammt das alles aus China - einen Support in Deutschland erhält man nicht

    falls mal etwas mit den Geräten nicht stimmt.

    Kingbolen ist zwar auch ein chinesisches Technologieunternehmen, aber von der Preispolitik

    wie auch Funktionsumfang besser, und dazu genau so zuverlässig.


    Klasse finde ich daß es ab dem K8 Tester sogenannte "Guided Functions" gibt.

    Das sind geführte Diagnosepläne zum Fahrzeug, ähnlich wie wenn man bei der BMW ISTA Software

    einen Prüfplan abarbeitet. Bisher sind dort BMW, Audi, VW und Mercedes unterstützt und auch

    diese Bausteine werden lebenslang per Update auf den neuesten Stand gebracht.


    Sowas bringen sonst nur die grossen Launch-Testgeräte mit sich. Und man versuche mal sich

    ein Originalgerät für den deutschen Markt zu kaufen - da sind die Kosten 3-4 mal so hoch als

    wie bei den Teilen die über Amazon und Co. vertrieben werden.


    Am Ende läuft es bei allem irgendwo über den China Markt, daher spricht auch nichts gegen

    die Marke Kingbolen. Ein Originalgerät für Deutschland will ganz bestimmt kein Hobbyschrauber zahlen.

    P.S. was ich noch vergaß ....


    dieser kleine, orange Launch-Tester über den hier gesprochen wurde kann

    sehr wohl Batterien codieren.

    Aber ... man darf dabei nicht über die hinterlegten, festen Servicefunktionen im Testermenü gehen

    sondern man muss das Fahrzeug BMW-spezifisch auslesen und das genaue Modell erkennen lassen.

    Wenn man dann in das richtige/zugehörige Steuergerät einsteigt lassen sich Sonderfunktionen

    aufrufen über die dann so Dinge wie "Batterietausch / Codierung" machbar sind.


    Das ist einfach so, weil es sehr viele fahrzeugspezifische Dinge gibt die man gar nicht einfach

    so allgemein über eine einzelne Servicefunktion abbilden kann. Es ist dann immer der Einstieg

    über das Fahrzeugmodell erforderlich.


    Die Leute mit den kritischen Amazon Rezessionen hatten halt keine Ahnung.


    Die Nachteile bei dem kleinen Launch-Tester sind halt das kleine Display und natürlich

    eine viel geringere Arbeitsgeschwindigkeit. Ist eben eine Sache des Preises.