Doch - meiner 😉
... same too ![]()
Doch - meiner 😉
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Wenn von BMW ein Austauschmotor geordert wird bekommt man ein nagelneues Aggregat ohne
die weiteren Anbauteile (so kenne ich es jedenfalls).
Dann gibt es noch "generalüberholt" bzw. "revidiert", wobei der Umfang dann immer so eine
Auslegungssache ist und man nie weiß was da alles erneuert wurde. Ist mehr Vertrauenssache
wenn man sich so etwas bei einem Instandsetzer besorgt.
Joah und dann eben noch ein Gebrauchtmotor.
Das wäre die günstigste Lösung. In der Regel fährt das dann auch erst einmal wieder einwandfrei
und alles ist noch aus einem Guss. Idealerweise kauft man sich sowas aus seriöserer Quelle, meist
mit 1 Jahr Garantie oder - noch besser - wenn der Motor sich noch im Spenderfahrzeug befindet und
man diesen kurz laufen lassen kann oder gar Kompression misst.
Die Frage ist hauptsächlich wie lange das Auto denn überhaupt noch selber gefahren wird ?
Wenn die Kiste erst einmal wieder (günstig) laufen soll und nur noch zwei oder drei Jahre gefahren wird
dann wäre es besser einen Gebrauchtmotor einzubauen. Mit kaputten Motor ist der Bock nichts mehr wert.
Möchte man den Einbau selber vornehmen (mit Kumpel bei entsprechender Infrastruktur) kann man bei
der Gelegenheit ja noch die Ölwanne abnehmen und fix die Lager erneuern bevor die Maschine ins Fahrzeug kommt.
Dann ist man etwas beruhigter :-).
Wenn die Kompression gut ist muss man sonst ja eigenlich nichts weiter machen ausser Lagerschalen tauschen
und den Motor einbauen.
Manchmal kann man Glück haben, dann ist vielleicht nur eine Peuellagerschale durch.
Da tauscht man direkt alle aus und gut.
Richtig fette Späne hast bei einer defekten Lagerschale eigentlich nicht, sondern eher so einen
feinen metallischen Schlamm, der sich mit ein paar Ölspülungen beseitigen lässt. Vieles davon bleibt
bereits im Ölfilter hängen.
Aber bei einem so modernen Motor hat man bei den ganzen Anbauteilen und Aggregaten schon
ein hohes Risiko ob danach wirklich Ruhe ist.
Wenn die Kurbelwelle auch schon Riefen bekommen haben sollte oder ggf. blau angelaufen ist, dann
ist sowieso Ende, weil es dann richtig teuer würde den Motor instand zu setzen.
Sofern man mit dem Lagerschaden nicht zu lange gefahren ist, kann man so einen Motor schon
noch kostengünstig instandsetzen - wenn es wirklich nur ne Lagerschale war.
Würde mir vielleicht besser eine vertrauenswürdige Werkstatt suchen die gebrauchte Motoren
anbietet und auch den Einbau macht. Das Auto also mit einem Gebrauchtmotor weiterfahren.
Ist wahrscheinlich der beste Kompromiss zwischen "Viel Geld bei BMW für nen ATM lassen" und "Instandsetzung + Restrisiko".
So wie es schon TheBMW geschrieben hat - hol dir am besten so eine Universal-Sitzauflage mit Heizung.
Wenn du Glück hast, hast noch ne 12V Steckdose im Beifahrerraum unter dem Handschuhfach, dann bekommst keinen
Kabelsalat auf der Mittelkonsole und die ganze Geschichte lässt sich kabeltechnisch ein wenig unauffälliger verstauen.
Für den Winter reicht das doch. Ist doch völlig egal wenn das etwas blöd aussieht.
Manch einer hat ja auch irgendwelche (hässlichen) Winterräder aufgezogen, dann spielt die Sitzmatte keine Rolle mehr ![]()
Zum Sommer hin schmeisst du die Matte wieder raus und fertig.
Ich bin mir sicher daß sich sicher auch etwas finden lässt was ganz ok ausschaut.
Solange du kein Saugnapf-Navi an die Scheibe pappst und Holzkugel-Sitzauflagen verwendest passt das schon. ![]()
Edit: oder worst case, einer der Kolben(/Ringe) dichtet nimmer so gut ab und das dadurch zu viel Druck im Kurbelgehäuse entsteht.... Müsste da ggf, mal ne Kompressionsverlustprüfung machen, wobei es sonst keine Auffälligkeiten gibt.
Kannst du mit nem Diagnosegerät eine Laufunruhemessung machen ?
Dann müsste man das ja eigentlich sehen wenn ein Zylinder etwas aus der Reihe tanzt.
Konnte es jetzt nicht hier finden .... wieviel Kilometer hast du überhaupt mit dem Motor runter ?
Wenn der Kat keine Wirkung mehr hat ist der Sauerstoffwert O2 zu hoch.
Das kann du aber auch erreichen wenn du eine Undichtigkeit im Abgassystem hättest und
die hintere Sonde Fremdsauerstoff detektiert.
Also erst mal nachschauen ob die Abgasanlage wirklich überall richtig dicht ist.
Dann würde ich beide Lambdasonden herausdrehen (kommt man ja relativ gut ran)
und mit einem (geliehenen) Endoskop von den Löchern aus jeweils beide Seiten des Kats inspizieren.
Sollte die Wabenstruktur im Kat bereits schlecht aussehen oder dort massiv Öl vorzufinden sein
weisst du Bescheid.
Andernfalls wäre der nächste Schritt die hintere Sonde zu tauschen und die Gemischadaptionen
im Steuergerät zu löschen, danach Probefahrt.
Kannst du Livedaten über OBD auslesen ?
Dann betrachte mal den Lambdawert der hinteren Sonde sowie die Kurzzeit- und Langzeit
Gemischkorrekturwerte.
Nach einer Laufleistung von 160.000km sollte ein Kat normalerweise noch nicht kaputt sein,
ausser er wurde schlecht behandelt (Pops & Bangs, schlechter Motorzustand und schlechte Verbrennung).
Eine Lambdasonde ist da schon eher an ihr Lebensende gekommen. Es würde nicht schaden gleich beide
zu tauschen, die Dinger werden träge. Sie sind über die Jahre aggressiven Medien und starken Temperatur-
schwankungen ausgesetzt.
Kann mal meine Erfahrungen dazu geben.
Fahrzeug hatte bei Kauf 17.000km runter und war zuvor bei BMW in Dingolfingen als Dienstauto angemeldet.
Bei 21.000km flashte ich Stage 1 (98 Oktan) und konnte so bis max. 420 PS ausmachen.
Getankt hatte ich als zusätzliche Sicherheit immer 102 Oktan.
Evtl. werden trotz 98er Map mit dem besseren 102er Sprit noch ein paar PS mobilisiert ?
Die Motorsteuerung geht dann evtl. ein klein wenig weiter an seine Grenzen ?
Schätze wenn ich bei 98er Map auch 98er Sprit getankt hätte, wären vielleicht "nur" um die 400 PS
herausgekommen ?
Das Drehmoment von 580NM wurde übrigens immer erreicht.
Später kam eine HJS Downpipe hinzu, samt Flash auf Stage 2 mit 98er Map.
Getankt wurden wieder 102 Oktan.
Leistungstechnisch lag ich hier bei gut 450-455 PS, das Drehmoment ging bis so max. 635 NM
Um die zuvor beworbenen 470 PS/650 NM zu erreichen wäre hier wohl auch ein Flash auf
die 102er Map notwendig geworden.
Beim Fahrzeug selbst kann man davon ausgehen daß es definitiv gut um Futter steht.
Die Messungen beruhen auf die Anzeigen vom nachgerüsteten Datendisplay.
Manche nahm ich auch durch Aufzeichnungen mit einem Diagnosetester vor, wobei ich
Drehzahlen und Drehmomente am Kupplungseingang ausgewertet hatte. Daraus lässt
sich die anliegende Leistung leicht ermitteln.
Normalerweise wird man doch gefragt beim Flashen welche version du nehmen möchtest?
Das hatte ich bisher noch nie.
Aber man kann vor einen neuen Flash dafür ein Backup-File vom aktuellen Stand erstellen und abspeichern.
Ich glaube auch nicht daß MHD da jetzt irgendwie die Leistung runtergeschraubt hat sonder daß sie ihre
Marketingwerte etwas mehr der Realität angepasst haben.
Bei der Stage 2 / 98 Oktan waren es damals laut Angabe 650 NM Drehmoment, was sie nun auf 620 NM
korrigiert haben. Und so wurde es meist auch auf meinem Datendisplay als erreichter MAX Wert angezeigt.
Manchmal auch 635 NM - mehr aber nie. Die 15 NM Differenz können vielleicht noch vom guten Markensprit kommen.
Der verwendete Kraftstoff macht schon etwas Leitung aus, aber 70 PS kann ich mir nicht vorstellen.
Meistens hat sich bewährt wenn man die 98 Oktan Map flasht und dann 102 Oktan tankt.
Das vermindert insbesondere bei hohen Aussentemperaturen leichte Zündwinkelrücknahmen.
So fährt die Map sauberer als wenn man immer wieder mal kleinere Zündwinkelrücknahmen bekommt
weil man mit dem Kraftstoff und der Map am Limit fährt.
Dazu bleibt einem noch die Option ggf. auch mal 98er Sprit zu tanken, sollte irgendwo in der Pampa
gerade kein 102er Kraftstoff zu bekommen sein.
Der Turbo-Kühlkreislauf besitzt eine eigene Wasserpumpe für die Wasserzirkulation.
Also einfach einen Bypass vom Turbokreislauf zum Hauptkühlkreislauf einbauen, der
über ein Magnetventil geöffnet werden kann.
Falls die Hauptwasserpumpe versagt öffnet sich dieser Bypass und die Turbo-Kühlmittelpumpe übernimmt.
So hat man wenigstens eine minimale Zirkulation als Notlauf, was die Kopfdichtung u.U. retten kann - es bleibt
etwas mehr Zeit das Fahrzeug abzustellen.
Der zum Superpreis verfügbare Umbausatz "Watersafe GX 3000" ist mit modernster Mikroprozessortechnologie ausgestattet.
Die intelligente KI öffnet bei Ausfall zusätzlich die Heizungsventile um anstehende Überhitzung einzudämmen.
Der Fahrer muss nichts tun und behält die volle Kontrolle um sein Fahrzeug ohne aufkommende Panik stoppen
zu können, was insbesondere bei Autobahnfahrt extrem wichtig ist.
.... ok, der Gag ist nun ausgereizt ![]()