Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Wenn der Kat keine Wirkung mehr hat ist der Sauerstoffwert O2 zu hoch.
    Das kann du aber auch erreichen wenn du eine Undichtigkeit im Abgassystem hättest und

    die hintere Sonde Fremdsauerstoff detektiert.

    Also erst mal nachschauen ob die Abgasanlage wirklich überall richtig dicht ist.


    Dann würde ich beide Lambdasonden herausdrehen (kommt man ja relativ gut ran)

    und mit einem (geliehenen) Endoskop von den Löchern aus jeweils beide Seiten des Kats inspizieren.

    Sollte die Wabenstruktur im Kat bereits schlecht aussehen oder dort massiv Öl vorzufinden sein

    weisst du Bescheid.


    Andernfalls wäre der nächste Schritt die hintere Sonde zu tauschen und die Gemischadaptionen

    im Steuergerät zu löschen, danach Probefahrt.


    Kannst du Livedaten über OBD auslesen ?

    Dann betrachte mal den Lambdawert der hinteren Sonde sowie die Kurzzeit- und Langzeit

    Gemischkorrekturwerte.


    Nach einer Laufleistung von 160.000km sollte ein Kat normalerweise noch nicht kaputt sein,

    ausser er wurde schlecht behandelt (Pops & Bangs, schlechter Motorzustand und schlechte Verbrennung).

    Eine Lambdasonde ist da schon eher an ihr Lebensende gekommen. Es würde nicht schaden gleich beide

    zu tauschen, die Dinger werden träge. Sie sind über die Jahre aggressiven Medien und starken Temperatur-

    schwankungen ausgesetzt.

    Kann mal meine Erfahrungen dazu geben.

    Fahrzeug hatte bei Kauf 17.000km runter und war zuvor bei BMW in Dingolfingen als Dienstauto angemeldet.


    Bei 21.000km flashte ich Stage 1 (98 Oktan) und konnte so bis max. 420 PS ausmachen.

    Getankt hatte ich als zusätzliche Sicherheit immer 102 Oktan.

    Evtl. werden trotz 98er Map mit dem besseren 102er Sprit noch ein paar PS mobilisiert ?

    Die Motorsteuerung geht dann evtl. ein klein wenig weiter an seine Grenzen ?

    Schätze wenn ich bei 98er Map auch 98er Sprit getankt hätte, wären vielleicht "nur" um die 400 PS

    herausgekommen ?

    Das Drehmoment von 580NM wurde übrigens immer erreicht.


    Später kam eine HJS Downpipe hinzu, samt Flash auf Stage 2 mit 98er Map.

    Getankt wurden wieder 102 Oktan.

    Leistungstechnisch lag ich hier bei gut 450-455 PS, das Drehmoment ging bis so max. 635 NM

    Um die zuvor beworbenen 470 PS/650 NM zu erreichen wäre hier wohl auch ein Flash auf

    die 102er Map notwendig geworden.


    Beim Fahrzeug selbst kann man davon ausgehen daß es definitiv gut um Futter steht.


    Die Messungen beruhen auf die Anzeigen vom nachgerüsteten Datendisplay.

    Manche nahm ich auch durch Aufzeichnungen mit einem Diagnosetester vor, wobei ich

    Drehzahlen und Drehmomente am Kupplungseingang ausgewertet hatte. Daraus lässt

    sich die anliegende Leistung leicht ermitteln.

    Normalerweise wird man doch gefragt beim Flashen welche version du nehmen möchtest?

    Das hatte ich bisher noch nie.



    Aber man kann vor einen neuen Flash dafür ein Backup-File vom aktuellen Stand erstellen und abspeichern.


    Ich glaube auch nicht daß MHD da jetzt irgendwie die Leistung runtergeschraubt hat sonder daß sie ihre

    Marketingwerte etwas mehr der Realität angepasst haben.


    Bei der Stage 2 / 98 Oktan waren es damals laut Angabe 650 NM Drehmoment, was sie nun auf 620 NM

    korrigiert haben. Und so wurde es meist auch auf meinem Datendisplay als erreichter MAX Wert angezeigt.

    Manchmal auch 635 NM - mehr aber nie. Die 15 NM Differenz können vielleicht noch vom guten Markensprit kommen.

    Der verwendete Kraftstoff macht schon etwas Leitung aus, aber 70 PS kann ich mir nicht vorstellen.

    Meistens hat sich bewährt wenn man die 98 Oktan Map flasht und dann 102 Oktan tankt.

    Das vermindert insbesondere bei hohen Aussentemperaturen leichte Zündwinkelrücknahmen.

    So fährt die Map sauberer als wenn man immer wieder mal kleinere Zündwinkelrücknahmen bekommt

    weil man mit dem Kraftstoff und der Map am Limit fährt.


    Dazu bleibt einem noch die Option ggf. auch mal 98er Sprit zu tanken, sollte irgendwo in der Pampa

    gerade kein 102er Kraftstoff zu bekommen sein.

    Der Turbo-Kühlkreislauf besitzt eine eigene Wasserpumpe für die Wasserzirkulation.

    Also einfach einen Bypass vom Turbokreislauf zum Hauptkühlkreislauf einbauen, der

    über ein Magnetventil geöffnet werden kann.


    Falls die Hauptwasserpumpe versagt öffnet sich dieser Bypass und die Turbo-Kühlmittelpumpe übernimmt.

    So hat man wenigstens eine minimale Zirkulation als Notlauf, was die Kopfdichtung u.U. retten kann - es bleibt

    etwas mehr Zeit das Fahrzeug abzustellen.


    Der zum Superpreis verfügbare Umbausatz "Watersafe GX 3000" ist mit modernster Mikroprozessortechnologie ausgestattet.

    Die intelligente KI öffnet bei Ausfall zusätzlich die Heizungsventile um anstehende Überhitzung einzudämmen.

    Der Fahrer muss nichts tun und behält die volle Kontrolle um sein Fahrzeug ohne aufkommende Panik stoppen

    zu können, was insbesondere bei Autobahnfahrt extrem wichtig ist.


    .... ok, der Gag ist nun ausgereizt :)

    Ich kann das nirgends finden?

    Das ist so speziell, das gibt es nur in erlesenen Tuningschmieden und

    ist nicht einfach so zu erwerben.

    Der Austausch muss durch geschultes Fachpersonal erfolgen, daher

    nicht für den Verkauf an Endkunden vorgesehen.


    Der Austausch der Flüssigkeit wird zum Spottpreis von 1500 Euro vorgenommen,

    so viel Geld sollte einem sein "Schätzchen" wert sein.

    Besser den neu entwickelten "Powerfluid" Tuning-Kühlerfrostschutz kaufen

    und direkt darauf umrüsten.


    Leitet die Wärme um mehr als 40% gegenüber herkömmlichen Frostschutzmitteln ab.

    Durch zugefügte "Spezialadditive" werden Lager der Wasserpumpe besser geschmiert, dabei

    Reibung um 60% vermindert.

    Letzteres verringert den Kraftstoffverbrauch um 5% und erwirkt eine Mehrleistung von 2,5 PS


    Spezialadditive schützen die Zylinderkopfdichtung vor einer Materialversprödung und erhöhen

    deren Haltbarkeit um ca. 35%


    Rennsport- und Militärerprobt, ursprünglich aus der Raumfahrttechnik stammend.

    Getestet von tausenden Rennfahrern unter härtesten Wettkampfbedingungen, Wüste wie Arktis.


    :punk:

    Mach dir mal keine Sorgen.

    Fahr zu deinem Reifenhändler und lass dir mit deren Reifen-Funktester deine Fahrzeugdaten-IDs in die neuen

    Sensoren schreiben, dann klappt der Reset und du wirst keine Probleme mehr haben.


    Wenn du Zubehörsensoren verbaut hast sind die erst einmal unbeschrieben da universell einsetzbar. Sie müssen die Daten

    deines Fahrzeugs erhalten.

    Das ist vollkommen normal. Man kann natürlich Sensoren kaufen die bereits mit den richtigen Fahrzeugdaten bespielt sind, so wie

    das z.B. bei originalen Sensoren der Fall ist - dann geht der Reset sofort.


    Ich hatte den gleichen Effekt vor nem knappen, halben Jahr - als ich mir bei unserem örtlichen Reifenhändler neue Winterreifen auf

    gebrauchten Felgen habe aufziehen lassen. Der Händler verbaute bei den Sensoren sein eigenes Produkt - eben universelle Sensoren.

    Nach dem Reifenwechsel zum Winter hin wollte der Reset bei mir nicht funktionieren.

    Kurz beim Händler angerufen, nochmal Rechnung vom Reifenkauf als Nachweis mitgenommen und dann hat einer der Mechaniker

    jedes Rad kurz angelernt. Dauerte 5 Minuten.


    Wenn das einmal geschehen ist hast du auch keine Probleme mehr wenn du von Sommer- auf Winterreifen tauschst.

    Die Sensoren im Reifen sind dauerhaft beschrieben und das Auto kommt sofort damit klar.

    Ich konnte keinerlei Nachteile bei den Zubehörsensoren ausmachen.

    Also fahr zum Händler und lass das eben machen. Es wurde wahrscheinlich einfach nur vergessen, kommt immer wieder vor.