Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Sie sind in meinem Fall wieder schön schwarz geworden.

    Als ich daran gearbeitet habe ging langsam die Sonne weg, daher war es anfangs etwas

    schwieriger alles richtig zu erkennen, während man munter herumföhnte.

    Am nächsten Tag bei Sonnenschein nachkontrolliert ob ich nicht Stellen vergessen habe,

    passt und sieht top aus.


    Der Blickwinkel wird wahrscheinlich ebenfalls eine Rolle spielen. Wenn man das Auto aufbockt

    und mit der Nase direkt davor hängt wirkt es anders als wenn das Fahrzeug auf dem Boden steht

    und man von oben herab guckt (da sollten kleine Fehler sogar weniger auffallen)


    Ich glaube wenn ich die neuen Leisten jetzt daneben halte werden diese wahrscheinlich nen Tick

    frischer wirken. Neu ist eben neu, und nicht 8 Jahre alt. Die haben sicher eine bessere Oberfläche.


    Mit möglichen "95%" kann man sich u.U. auch zufrieden geben. Ganz neue, frische Teile könnten

    ggf. kontraproduktiv sein und wieder optisch herausstechen wenn der restliche Fahrzeuglack

    in der Umgebung nicht mehr so taufrisch ist - beispielsweise Verwitterungen und Steinschläge im Lack.

    So kann es altermässig sogar besser zusammenpassen, kommt aufs Fahrzeug an.


    Schwarze Leisten an einem schwarzen Auto aufbereiten wird etwas herausfordernder sein, weil man

    zwei Schwarztöne unmittelbar nebeneinander vergleicht.

    Befinden sich diese Leisten an einem farbigen Fahrzeug fällt es sicher weniger auf wenn sie nicht zu

    100% schwarz würden.


    Am Ende muss man es eben probieren und für sich entscheiden.

    Sollte ich irgendwann einmal an die Stoßstange oder die Radhausschalen ran müssen habe ich

    jedenfalls neue Zierleisten bereit liegen.


    Weiß eigentlich jemand wie gut neue Serienteile halten ? Sind die wieder ruckzuck ausgeblichen oder

    hat BMW da nachgebessert ?

    E30 320i war toll von der Laufruhe. Ruhiger als der 325i (hatte selber 18 Jahre lang einen).

    Aber E30 320i zieht leider keinen Hecht vom Teller und säuft genauso wie der grosse Bruder.

    In Sachen "Seidenweicher Motorenklang" war der 320i besser.


    Ja, stimmt schon. Gute Benziner findet man nicht mehr so einfach. Dazu sind sie teurer, Diesel werden

    einem eher hinterhergeworfen. Merkt man schon in der Portalsuche - wählt man "Diesel" als Antrieb ab,

    reduziert sich die Zahl verfügbarer Fahrzeuge deutlich. Wenn du auf 6-Zylinder Benziner umschwenkst wirst

    du ein etwas höheres Budget ansetzen müssen.


    Meinen F31 320i musste ich auch lange suchen bis ich dann einen wirklich guten fand der nicht total überteuert war.

    Mittels MGFlasher Software und ein paar anderen Modifikationen ist er aber perfekt (für mich).

    Auch aus unteren Drehzahlen schön kraftvoll und trotzdem sparsam.

    Gute Alternative wäre sonst ein 330i - nicht so teuer wie ein 6-Zylinder Benziner, trotzdem bärenstarkes, sparsames

    Triebwerk.

    Ja das war schon heftig. Als ich den Wagen vor etwa 9 Monaten beim Händler gekauft hatte

    war da noch nichts zu sehen, schätze deren Aufbereiter hat vorher noch gute Arbeit geleistet :)


    Mit der Zeit - und nach einigen Wäschen - fiel es mir dann mehr und mehr auf.

    Nach dem Sommer und entsprechender Sonneneinstrahlung kam es richtig stark zum Vorschein,

    das erste Foto mit der Verfärbung ist sogar etwas älter, aber viel schlimmer wurde es dann auch nicht mehr.


    Ging mir ziemlich auf den Keks. Neue Leisten kaufte ich über den Winter, aber die kann ich jetzt erst einmal

    beiseite legen.


    Ein Freund von mir hat bei seinem 118i das gleiche Problem.


    Nun, mal sehen wie lange das so hält. Technisch gesehen ist der Kunstoff ja eigentlich wie neu, weil die gammelige

    Oberfläche weggeschmolzen wurde. Hätte aber kein Problem damit wenn ich die Maßnahme alle 2 oder 3 Jahre

    wiederholen müsste, habe jetzt schließlich Übung und es geht relativ fix.

    Naja, meiner Meinung nach hat man mit Diesel nicht mehr so grosse Vorteile wie früher.

    Was Sparsamkeit angeht, da sind Benziner mitterweile bald genau so gut, aber unkomplizierter von der Technik,

    insbesondere was die Abgasreinigung angeht.

    Kraftstoffkosten - wie man akutell sieht - gerade sogar höher als Benzin. Steuern sowieso.

    Leistungsentfaltung aus unteren Drehzahlen können Benziner ebenfalls sehr gut und bei der Abgasuntersuchung

    hat man auch etwas weniger Stress als bei Benzinern (siehe das Thema "Partikelanzahl und nicht bestandene AU".


    Aber mit dieser Aussage könnte ich jetzt wahrscheinlich auch wieder eine heftige Diskussion auslösen :)

    Das ist nur meine Meinung dazu.

    Ich seh das gerade auch bei einem Freund von mir, der eine super gepflegte S-Klasse (3 Liter Diesel) mit

    nahezu Vollausstattung in einem 1A gepflegten Zustand verkaufen möchte.

    Wegen Euro 5 Norm bekommt er das Auto nicht zu einem akzeptablen Preis an den Mann.

    Bei Benzinern spielt das zum Glück noch nicht so eine grosse Rolle.


    In der heutigen Zeit würde ich nicht viel Geld in einen Diesel investieren, ausser man braucht wirklich diese

    Eigenschaften wie "extreme Reichweite" und "Lasten ziehen".

    Alles andere packen Benziner eigentlich genau so.

    Ich habe solche Sachen noch auf Festplatte herumliegen. :)

    Wenn man sich richtig schlau machen möchte sollte man sich im Bereich Wohnmobil / Camping

    und Solar umsehen, da findet man meistens die besseren Infos.

    Die haben ein grosses Interesse ihre (kostspieligen) Batterien so lange wie möglich zu erhalten.

    Diskussionen um Ladespannungen, Ströme, Zyklen sind teils heftiger als hier beim Thema Öl :)


    Spannungsangaben auf den Hersteller-Webseiten sind die allgemeingültigen, die in den meisten

    Fällen auch so passen.


    Beim Auto hat man sowieso keinen Einfluss auf die Ladestrategie, man kann sich nur um die Batteriepflege

    kümmern. Dabei greifen dann die allgemeinen Herstellerangaben - also z.B. ein gutes Ladegerät benutzen

    und das richtige Ladeprogramm wählen, die Batterie bei Laune halten, nie tiefenentladen usw.


    Hab hier noch so eine Tabelle.

    Aber wir sollten hier nicht zu sehr abschweifen .....


    Wenn beim Themenersteller nicht durchgehend mit über 15 V geladen wird sollte es kurzfristig ok sein.

    Kann sein daß das so etwas wie eine Boost-Funktion ist, wie sie auch manche Ladegerätehersteller bei

    ihren Produkten verwenden.

    Dauerhaft so hoch wäre aber schädlich, da gebe ich dir absolut recht.

    Viele F30 Fahrer kennen daß Problem - an der vorderen Stoßstange bleichen mit den Jahren

    die Ziergitter rund um die Nebelscheinwerfer aus und bekommen eine bläulich-violette Färbung.

    Grund ist ein minderwertiger Kunststoff der nicht UV-beständig ist.


    Weil der Ausbau über den Zugang durchs Radhaus oder unter Demontage der Frontstoßstange

    erfolgt ist ein Austausch dieser Leisten etwas aufwendiger.

    Ich habe daher heute mittels einem Heißluftfön ausprobiert ob sich der Kunststoff wieder zu alter

    Färbung bringen lässt - mit Erfolg.


    Es klappt ganz einfach durch Erhitzen. Hierbei sollte man aber sehr vorsichtig und mit viel Gefühl

    vorgehen damit kein Kunststoff verbrennt oder sich verformt.

    Man sollte Geduld haben und nicht übermütig werden. Den Heißluftfön nicht auf volle Stufe stellen

    und nicht zu nah an den Kunststoff gehen. Ungeduld führt zum Mißerfolg.


    Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nach der Prozedur wurde mit Autopolitur nachgeholfen, eine

    Kunststoffversiegelung wird später noch aufgetragen. Die Teile sehen wieder aus wie lackiert.


    Bild 1 zeigt die Zierleisten im vorherigen Zustand.

    Bild 2 nach der Behandlung mittels Heißluftgebläse und Autopolitur.


    Ein wirklich schneller und kostengünstiger Weg, um sich nicht mehr über den täglichen Anblick

    der verfärbten Zierleisten ärgern zu müssen. Eigentlich ist dies mehr ein Tip als eine Anleitung :)


    vorher.jpg



    Nach Behandlung.jpg





    Wie Neu



    20260307_173445.jpg

    Die erhöhte Ladespannung von 15 V soll auch nicht dauerhaft anliegen.

    Wichtig ist zum Ende hin dass die Ladeschlußspannung passt und im Bereich des Herstellers liegt.


    Was meinst denn was passiert wenn du bei einem Ladegerät die "Recond" Funktion einschaltest

    um alte Batterien aufzufrischen ? Da wird mit bis zu 16 V geladen.

    Allerdings ist das kurzzeitig schon schädlich und ist nur für Blei/Säure Batterien gedacht um sie noch

    einmal irgendwie ins Leben zurück zu holen.

    Bei einer AGM darf dieses Programm ohnehin niemals genutzt werden, davon gehen sie kaputt.


    Untenstehendes Diagramm zeigt einen Standard-Chart für AGM Batterien.

    Basis sind 25 Grad Celsius

    Bei einem 12 V System kann man der Tabelle entnehmen um wieviel Volt die ursprüngliche

    Ladespannung angehoben werden muss. Gesagt wurde daß das Auto in einer 6 Grad kalten

    Garage stand. Gemäß der Tabelle werden bei 0 Grad Umgebungstemperatur 0,6 V aufgeschlagen und bei

    10 Grad sollen es 0,36 V sein.

    Mit 6 Grad liegt man irgendwo dazwischen. Nehmen wir aber mal den optimistischeren Wert von 10 Grad an,

    denn die Autobatterie ist ja im Kofferraum und vielleicht nicht ganz so kalt geworden wie die Umgebung.


    Dann wären das: 14,7 V Herstellerangabe zzgl. 0,36 V Kompensationsspannung = Ladespannung von 15,06 Volt.

    Das passt also schon so.


    2026-03-07_200247.png

    Nur so (siehe Bild) - bezieht sich auf eine herkömmliche Blei-/Säure Batterie, kann

    aber auf AGM Batterien 1:1 übertragen werden, mit dem Unterschied daß die AGMs

    halt noch einmal mit 14,7 V statt 14,4 V geladen werden.


    Ich glaube jedenfalls nicht daß mit dem Generator etwas nicht stimmt.


    Gute Batterieladegeräte haben eine eingebaute Temperaturkompensation.

    Und beim BMW selbst wird auch die Batterietemperatur erfasst und die Ladekurve

    entsprechend angepasst.

    15 V können schon normal sein.

    Die vorgegebene Ladespannung einer Batterie bezieht sich meist auf 20 Grad Umgebungstemperatur.

    Bei kühleren Temperaturen werden die Ladespannungen etwas angehoben.


    Beispielsweise jetzt im Winter konnte ich das an meinem Victron Batterieladegerät sehen.

    Als es draussen kalt war hat das Ladegerät mit 15,2 V geladen. Bei milderen Temperaturen

    ging es wieder runter auf 14,75 V. Das nennt sich "Temperaturkompensation".


    Wenn die Batterie dann auch noch sehr tief entladen ist, sind 15 V normal. Über die Leitungen

    bis zur Batterie geht auch noch ein wenig Spannung verloren. Dann die Frage wie genau das Meßgerät

    überhaupt ist. Gerade wenn es um Millivolt oder dem genauen Messen von Ladungsspannungen geht braucht

    man etwas genaues. In der Regel weichen Standardmeßgeräte um 2-3 Prozent ab.


    Wichtig ist nur daß diese 15 V irgendwann auch mal wieder runter gehen.



    P.S. Hab mir dein Video angesehen.

    Schalte bei deiner Messung doch mal ein paar starke Verbraucher ein, beide Sitzheizungen und die

    heizbare Heckscheibe und das Licht. Beobachte dann die Spannung an der Batterie.