Das sind aber krasse Vorgänge die du da beschrieben hast.
Erschreckend und sollte so nicht sein.
Fakt ist doch: Wenn eine Leistung vereinbart und bezahlt wurde
muss sie erbracht werden oder halt Geld zurück.
Ich möchte aber gar nicht wissen wie viele das gar nicht bemerken,
die Dienste irgendwann ablaufen und es dann für sie so ist wie es
gerade ist.
Man kann mich nun Nörgelmeier nennen, aber ich habe parallel so
etwas gerade noch mit der Telekom und Internet durch.
Nagelneues Ausbaugebiet, DSL 100.000 wird angeboten.
Ich buche, bezahle und bekomme 60.000 sowie die Hälfte beim Upload (20.000 statt 40.000)
Nun wird in den AGBS ja immer auf Mindestanforderungen festgenagelt.
Und was soll man sagen ? Diese werden bei meinem Anschluss so gerade eben erfüllt.
(Aber nach Definition des Vertragwerks der Telekom)
Wir reden also von einmal rund 40% und nochmal 50% weniger Leistung als
versprochen und bezahlt. Sch*** auf deren AGBs, wer sagt denn daß das rechtens ist ?
Die Sauerei besteht übrigens noch darin, daß sie erst mal den DSL Port auf 100.000 geschaltet
haben, aber nur die o.g. Leistung ankommt. Angeblich läge es an der Hausverkabelung auf
den letzten Metern (altes Leitungsmaterial). Darauf hin sagte ich , ich könne die Hausverkabelung erneuern
und dann muss das ja laufen - wenigstens so 80% vom versprochenen.
Ein paar Tage später schaue ich in den Router - der DSL Port wurde klammheimlich nach unten
fix gedeckelt, also keine Chance dann was mit neuem Kabel zu bewirken.
Ein Anruf bestätigte daß das nun so bliebe.
Habe ich nicht auf mich sitzen lassen, Netzagentur den Fall geschildert, deren Messprotokoll mit 30
Messungen in 1 Woche durchgeführt und offiziell Bestätigung bekommen daß das nicht OK ist.
Die Agentur hat sich auch bei der Telekom dazu gemeldet und den Mangel angezeigt.
Mein Kommentar dazu kam auch noch darin vor. Denn es ist armselig wenn Millionen in die
Hand für einen Neuausbau genommen werden, aber dann nur so ein halbherziger Mist umgesetzt wird,
der in 5 Jahren wieder steinalt ist. Offiziell ist mein Gebiet mit DSL 100000 ausgebaut. Effektiv bekommen alle
nur 50-60 Mbit. Aber Hauptsache der Netzagentur melden können die weissen Flecken wären nun abgestellt.
Dann die Kunden in die teuren Tarife ziehen und später mit der vertraglichen Minimalleistung abspeisen.
Nix da. Ende vom Lied ist nun, daß ich kostenmässig in den billigeren 50.000er Tarif gestuft werden, aber
die Mehrleistung der schlecht laufenden 100.000er Verbindung behalten kann.
Immehin ein Kompromiß. Alternative wäre sonst mein Sonderkündigungsrecht gewesen (bist ja 24 Monate gefangen)
und mir bei nen Billigheimer ne 50.000er Leitung bestellt.
Ich hasse langsam diese Verarsche von allen Seiten. Da gehe ich rigeros gegen vor. Man nimmt viel zu viel hin,
auch wenn es jemand nörgeln nennt. Von mir wird auch auf der Arbeit 100% erwartet.
Und wie fände es jemand wenn der 3er statt 200 PS nur 130 PS hat ?
Aber, wie du schon sagtest - wir schweifen ab ![]()