Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Ich hätte noch bis 2023 Garantie und hab es bereits letztes Jahr im April aufgespielt :)


    Ich sehe es so: Machen solange man es noch darf und es noch bezahlbar ist.

    Lasse mir da nicht (mehr) durch externe Gegebenheiten (BMW Garantie, Politik, Klimakrise, steigende Spritpreise usw.) reinreden

    und meine Entscheidungen beeinflussen. Es wird immer etwas sein, was einem irgendwie von den Dingen abhält.

    Naja, zwischen 0W und 5W sind es echt nur Nuancen.


    Wenn es draussen kalt ist und der Wagen lange stand, sollte man (entgegen der Herstellerangaben) nicht gleich unmittelbar

    losfahren und den Motor belasten. Es dauert einen kurzen Augenblick bis die Nockenwellen geschmiert werden - da kommt

    das Öl als letztes hin. Ruhig mal 10-20 Sekunden laufen lassen und dann losfahren.

    Die Aussage der Hersteller "Motor nicht unnötig laufen lassen" dient wieder als allgemeine Belehrung zum Klimaschutz :)


    Bei uns in der Firma habe ich einen Kollegen der mit seinem Corsa direkt losheizt nachdem er den Zündschlüssel umgedreht hat,

    selbst bei Minusgraden.

    Der schnallt sich dabei noch beim Fahren an. Kann ja verstehen daß man nach Feierabend schnell weg will :) aber da haben die

    Nockenwellen noch keine richtige Schmierung und auch der Kettenspanner ist noch nicht voll da.

    Steuerkette musste er jedenfalls schon neu machen.

    Beim B58 ist wohl auch bekannt daß das Tankentlüftungsventil gerne mal kaputt geht

    und solche Ruckel- oder machmal auch Drehzahlprobleme im Leerlauf verursachen kann.


    Ansonsten kann es natürlich auch an einer schlapp gewordenen Zündspule oder

    zu alte Zündkerzen liegen.


    Wie viel Kilometer hat der Wagen denn überhaupt gelaufen ?

    Ja, das ist echt ne krasse Diskussion.

    Aber die ganzen Gedankengänge sind auch interessant.


    Jetzt wo ich lesen kann daß auch bei den neuen Motoren 6,5 - 6,7 Liter aufgefüllt werden

    bin ich ja doch froh daß anscheinend nicht so viel Restöl im Motor verbleibt.


    Extra spülen wäre wohl wirklich zu viel des Guten, zumal auch vernünftiges Öl gefahren wird.

    Wenn ich für ein 5W30 auch einen sehr guten Kurs bekäme würde ich dieses sicher ebenso benutzen

    und dann einfach öfter wechseln. Kommt dann kostenmäßig wahrscheinlich aufs gleiche raus, wobei

    ein frisches Öl sogar immer besser sein dürfte als im Gegensatz ein besseres Öl dafür länger zu fahren.


    Man kann sich da schon echt nen Kopf machen, wenn man will.

    Andere schlampen rum und behandeln ihre Autos wie Dreck, und die laufen auch problemlos.

    Allerdings geht mir sowas gegen den Strich und ich könnte so nicht mit meinen Autos umgehen.

    Einfach jährlich Ölwechsel ist meiner Meinung nach ein guter Kompromiß.


    Im Oktober mache ich mir mal den Spaß und liter die abgelassene Ölmenge genau aus.

    Der Grund warum die Ölstandanzeige kaum eine Änderung bei unterschiedlichen Füllmengen anzeigt

    sehe ich evtl. darin begründet daß BMW diese Anzeige etwas träger programmiert hat.

    Vielleicht kommt es daher weil BMW wegen dem ganzen Ölverbrauchs-Desaster aus den Vormodellen

    dazugelernt hat und sich mit einer trägeren Ölanzeige die meckernden Kunden vom Hals hält ? :)

    Hmmmm, da könnte was dran sein.

    Wenn man bedenkt daß am B58 noch solche Wärmetauscher wie bei Punkt 6 im Bild sitzen ....

    Da gehen sicher jeweils 0,2 - 0,3 Liter rein und ich meine ich hätte schon drei von den Dingern sehen können.


    Im Turbolader verbleibt ebenfalls Öl, der läuft ja beim Anlassen schließlich nicht trocken ....

    Ölpumpe scheint auch ein grosses Gehäuse zu haben ...

    Und dann der schäbige Rest der irgendwo anhaftet .....


    Hab ich so noch gar nicht drüber nachgedacht.


    Bezogen auf die Aussage von 8 Litern, die insgesamt reinpassen sollen, wären es rechnerisch

    ca. 19% Altöl die im Motor verbleiben. Kann man eigentlich mit leben, nur wenn man jetzt bedenkt

    daß man laut BMW mit dem Zeug (teils SAE 0W20 oder 5W30) locker mal 30.000 km fahren soll - da kann

    man eigentlich nur von "Mord" sprechen.

    Umso mehr ist es wichtig regelmässig zu wechseln und vor allem gutes Öl zu fahren.



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    Aber 1,5 Liter sollen angeblich zurückbleiben ? !!!!

    Wo sollen die denn steckenbleiben ?

    Würde ja bedeuten daß es nur in den kleinen Öl-Wasser-Wärmertauschern versackt

    weil diese evtl. so ungünstig liegen daß das Öl nicht von alleine zurückfliessen kann ?


    Bei 1,5 Litern Altöl müsste daß neue Öl nach einer Runde um den Block ja bereits wieder

    dunkel werden ? Hat das schon mal einer probiert (z.B. wenn Motorspülung gemacht wurde) ???


    Wenn ich wechsle benutze ich immer so eine Wanne wo ca. 7 Liter reinpassen.

    Die ist dann auch immer gut voll und ich muss sie schon vorsichtig bewegen damit nichts überschwappt.

    Das dort dann knapp 6,5 Liter rausgekommen sind glaube ich daher sofort, zumal ich es auch nicht

    schaffe das abbgelassene Öl in einen alten 5 Liter Kanister zu bekommen. Man kann es daran also

    schon schön erkennen wieviel Altöl aus dem Motor geflossen ist.


    Wenn nun wirklich 1,5 Liter verbleiben dann wäre es vielleicht sinnvoll so jeden 5. Ölwechsel

    einfach mal mit frischen Öl hinterher zu spülen. Ähnlich wie bei der Wandlerspülung beim Automatikgetriebe.

    Also herkömmlichen Ölwechsel mit Filter machen, Runde fahren, danach nochmal Öl ablassen und neues auffüllen.

    Filter kann ja drin bleiben.

    Woah - ich setze damit wieder etlichen Leuten einen neuen "Gedankenfloh" ins Ohr :)


    Ich schau mal ob ich in den technischen Dokus etwas genaueres herausfinde ....

    Also ich würde da echt schon von Überfüllung sprechen.


    Normal ist es so, daß die Angaben auf einen Ölwechsel samt Filtertausch ausgelegt sind.

    Beim B58 sind das 6,5 Liter. Wenn man den Ölfilter nicht tauschen würde, dann würden wohl

    so 0,3 - 0,5 Liter weniger Ölmenge ausreichen um wieder auf MAX zu kommen.

    Weiß jetzt das genaue Volumen vom Ölfiltergehäuse nicht.


    Beim Ablaufen sollte in der Ölwanne nichts mehr übrig bleiben, die Ablaßschraube ist am tiefsten Punkt.

    Je nachdem wie viele Ölkühler so ein Karren hat kann dort auch noch ein minimaler Rest verbleiben,

    ich rede da aber von Pfützchen (so 0,2-0,3 Liter). Wenn das Öl warm abgelassen wird sollte wirklich alles von oben

    in die Wanne zurückgeflossen sein.


    7 Liter Füllmenge kann ich mir nur vorstellen wenn der Motor beim Ablassen noch mit Druckluft

    durchgespült und noch jeder Winkel mit nem Putzlappen getrocknet wurde :) bzw. wenn der Motor neu

    und staubtrocken ist.

    Das erreicht man aber unter normalen Umständen doch nicht.


    Wenn der Kübel also warm abgelassen wird und gerade steht - und der Ölfilter ebenfalls getauscht wird - ist

    die Menge von 6,5 Litern schon richtig. Lässt man es stundenlang abtropfen und rüttelt und würgt man

    an der Karosserie, dann meinetwegen auch 6,7 Liter :)


    Aber 7,5 Liter ? Das erscheint mir einfach viel zu viel. Reinpassen wird es natürlich.

    Weiß ja nicht mit was die grossen Diesel so angegeben sind - aber mehr als einen halben Liter

    oberhalb der Nachfüllangaben würde ich nicht auffüllen.