Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Auf jeden Fall wird ein kleiner Drehmomentschlüssel notwendig sein.

    Sofern Du so etwas besitzt kannst Du ja auch mal versuchen vorsichtig die hinteren Schrauben

    mit dem vorgeschriebenen Drehmoment nachzuziehen, in der Hoffnung daß es vielleicht

    wieder dicht wird - und sei es nur bis es wieder draussen wärmer wird.


    Beim E90 war es gerne so, daß die Schrauben einfach locker wurden.

    Manchmal waren sie jedoch auch gebrochen.

    In dem Fall kann man die Sache mittels nachziehen sowieso nicht mehr schlimmer machen.

    Ab ist ab, egal ober der Schraubenkopf jetzt noch ein wenig am Ventildeckel festklebte :)

    Zitat Chap:


    Dabei hat sich aber eine Frage aufgeworfen.

    Ich habe die Außentorx mit 56Nm angezogen, danach nochmal 90° ist ein Ding der Unmöglichkeit! Ich bin bis 45° gekommen, für alles weitere hätte ich min eine halben Meter Hebel gebraucht und mein Verstand sagt, dass macht die Schraube niemals mit.



    Die Schrauben werden tatsächlich so fest angeschraubt.

    Wenn man einen Drehmomentschlüssel mit kurzem Hebel benutzt kommt einem das natürlich viel mächtiger

    vor als wenn man mit einem grösseren arbeitet. Mit einem kurzem Hebel muß mehr Kraft aufgewendet werden,

    was einem dann eher eine enorme Festigkeit vermittelt.


    Es sind schließlich Dehnschrauben und die müssen sich auch ein Stück weit dehen.

    Die 90 Grad kannst Du entweder mit gerade ansetzen des Schlüssels schätzen oder du malst mit einem Filzstift eine

    gerade Linie auf den Schraubenkopf, ziehst die 90° und schaust immer wieder wie die Linie nun steht.


    Wo ich mal ins schwitzen kam war bei den kleinen Alu-Schräubchen vom Ventildeckel eines N52 Motors.

    Die bekamen glaube ich 6-7 Nm und auch 90° (nagelt mich jetzt nicht auf die genauen Werte fest)

    Jedenfalls hatte man bei der 2. Stufe echt das Gefühl die kleinen Schräubchen werden weich und reissen gleich ab,

    und da war erst 45° gedreht. :) Aber - sie halten das aus.

    Deswegen hat es auch einen Grund warum man die Schrauben neu braucht und nicht erneut strecken darf.


    Richtig heftig finde ich die Schrauben der Domstrebe an der Spritzwand des F30, da kommt schon ein Pfund drauf.

    Die Dome fand ich nicht so schlimm.

    Mit entsprechend großem Drehmomentschlüssel fühlt es sich aber nicht mehr so krass an weil es sich leichter

    ziehen lässt.


    Mit Verlängerungen über den Drehmomentschlüssel stecken wäre ich vorsichtig, da das unter Umständen

    das Drehmoment verfälschen kann.



    Sofern die Anleitung aber geholfen hat und alles gut klappte freut mich das doch. :thumbup:

    Also wenn ich den Dicken komplett aufgeladen habe und nach 1 Woche nachmesse habe ich bereits nur 12,2 V.

    Und ich messe ohne das Auto irgendwie aufzuwecken, denn ich kann direkt an meine Ctek-Ladekupplung gehen,

    welche fest am Starthilfepunkt angeschlossen ist.

    Wenn man sonst den Wagen öffnet, um die Haube zu entriegeln, fliessen bereits bis zu 15 Ampere.

    Damit ist die Batterie bereits unter Last, dann ist es logisch wenn die Bordspannung etwas einknickt.

    Gemessen werden muß nach 1 Tag absoluten Ruhezustand um es einigermaßen genau beurteilen zu können.

    Diese Spannungsmessung selbst ist aber auch nur eine grobe Beurteilung. Auch eine kaputte Batterie kann u.U.

    12,8 V anzeigen aber dafür bei geringster Belastung total einknicken.


    Das verwendete Meßgerät sollte schon etwas genauer sein.

    Ein halbes Volt Meßdifferenz ist bereits entscheidend ob die Batterie nun als voll oder leer bewertet werden kann.


    Bei mir ist es aber auch so, daß das Auto natürlich immer ein wenig Strom verbraucht und die Batterie leicht belastet.

    Da laufen trotz Einmottung noch Dienste wie etwa Fernortung, Alarmanlage, Keyless Go usw.

    Nach 1 Woche Standzeit ist natürlich bereits etwas Saft weg. In Anbetracht dessen halte ich die vorhandenen 12,2 V noch für OK


    In meinem alten E36 ist eine Batterie die 1 Tag nach dem Aufladen gleich wieder bei 11,8 V liegt.

    Ist schon seit 2 Jahren so, aber bis jetzt habe ich noch keinerlei Probleme. De E36 hat dafür jedoch kaum elektrische Verbraucher

    und steckt das sicher besser weg.


    Wenn der Motor gestartet wird reicht es übrigens nicht mit einer "kleinen Runde" den Verlust auszugleichen.


    Manche Batteriedefekte äussern sich zudem gerne so, daß die Batterie keine großartige Ladung mehr aufnimmt.

    Dann hat man nach dem Ladevorgang erst einmal eine hohe Spannung, die ist aber in kürzester Zeit wieder runter.

    Mit etwas Glück kann man soetwas noch mit der Recond-Funktion reparieren (für eine Weile), dazu sollte die Batterie

    aber besser ausgebaut werden weil mit teils 16 V geladen wird.



    Was für ein CTEK war das denn genau? :)

    Messung war an einem Ctek 3,8

    Das grössere Ctek 7.0 habe ich auch noch. Mit dem kleinen bekomme ich die

    grossen AGM Fahrzeugbatterien nicht geladen, das Programm wird dann nie fertig.


    Für meine kleineren Akkus (z.B. Arbeitsleuchten) brauche ich daher auch noch ein kleines

    Ladegerät, denn das Ctek 7.0 ist dafür widerum nicht geeignet weil es eine Mindestkapazität verlangt,

    also nichts für Mini-Akkus ist.

    Da mir heute bei dem Dreckswetter langweilig war hab ich mal ein Ctek-Ladegerät an einer alten Batterie getestet

    und nachgemessen ob es auch das macht was die Werbung verspricht :)


    In jedem Fall haut das Teil wirklich ein Ladeprogramm raus wie beworben, die belügen uns schon mal nicht :)

    Die Ausgangsspannung ergab zudem ein sauberes Bild mit sehr wenig Restwelligkeit (mittels Oszilloskop gemessen).

    Bei höherer Last / viel Ladestrom stieg die Welligkeit leicht an, was aber normal ist.




    Ladephasen gem. der Produktbeschreibung:


    ctek-curve.gif




    Messung 1

    De-Sulfatierungsphase (Spannungskurve - Punkt 1 in der Produktbeschreibung)

    Visualisiert mit dem Mega-Logviewer


    Sulfatierung.jpg




    Messung 2

    Absorptionsphase (Stromkurve - Punkt 4 in der Produktbeschreibung)

    Visualisiert mit der Loggersoftware des Tischmultimeters


    Strom.jpg



    Bild von der Restwelligkeitsmessung habe ich leider nicht mehr, dachte der PC hätte es gespeichert

    aber hat er leider doch nicht gemacht :(


    Die Ctek scheinen jedenfalls ganz gut zu sein. Interessant wäre mal parallel dazu eines von Victron Energy zu testen,

    diese Marke ist ebenso top auf dem Markt.

    Ich glaube auch daß man die Kerzen auch mit ner Stage 1 sicher 30.000 km verbaut lassen kann.

    Das wäre dann halbes Wechselintervall, zudem gibt man doch auch nicht jeden Tag volles

    Mett aufs Gaspedal.


    Dass minimal Zündung gezogen wird halte ich bei so nem aufgeladenen Motor eigentlich für ganz normal

    und wird auch stark von der Aussentemperatur abhängig sein.


    Das Fazit aus den Logs würde mich allerdings interessieren, an sowas hatte ich ebenfalls gedacht

    aber man muß schließlich nicht alles zweimal machen. Wenn Chap jetzt schon da dran ist .... :super:

    Ich habe mal den Russen die Namen der Hauptmarken der deutschen Filterhersteller übersetzt: Hengst, Knecht-Mahle, MANN... Sie haben gelacht und fragten mich - was ist das für ein Fetisch ? Es klingt alles nach Filmen für die Erwachsene... Ich antwortete - es wäre ein purer Zufall... 8) .

    Nun bedenke mal die ganzen Namen aus der Reinigungs- und Waschmittelindustrie:


    "Der General" , "Ariel", "Der weisse Riese" , "Meister Propper (der mit dem Glatzkopf)

    In all den Namen könnte man verdeckte rechte Botschaften vermuten.

    Dann noch Firmen wie "Braun", "Schwarzkopf" oder die doch recht leckren "Deutschländer Würstchen".


    Es geht auch etwas perverser, nehmen wir mal die Eissorten: "Ed von Schleck", "Flutschfinger" oder "Brauner Bär".

    Tja, haben halt Humor die Deutschen :)



    Zumindest wenn man die Leistung steigert, macht es keinen Sinn durch die Kerzen Zündwinkel und Timing zu verlieren.


    Die NGK gibt's immer mal wieder für unter 70€ das muss es einem Wert sein.


    Nach wieviel Kilometern wechselst du immer ?




    .... morgen sollten 20 Liter Ravenol bei mir eintreffen. Noch mehr und es wird ein Gefahrguttransport notwendig :)

    Warum extra einen Raum für den BMW einrichten ? Ich würde am besten gleich in dem Ding wohnen :)


    Bin allerdings froh daß ich meinen Keller und die zweite Garage mittlerweilen wieder recht leer habe.

    Einzig noch ein paar E90 Teile liegen da rum, sowas wie Klimabedienteile, Wickelfederkassetten und Lenkrad-Schaltzentren usw.

    Ansonsten mehr Pflegemittel, Öle und Flüssigkeiten und Wartungs-/Verschleißteile.

    Noch gar nicht so lange her, da waren es Achsdifferentiale, Heckscheiben, Rückleuchten, Stoßstangen

    und Zeug was halt ordentlich Platz weg nimmt.

    Das ist aber auch der Fluch dabei: Hast mehr Platz, fängst an den vollzustellen.

    Gerade 20 Liter geordert - zusammen mit einem Kumpel hier um die Ecke.

    Hat sich gelohnt. Statt 50,95 Euro pro Kanister ging der Preis ab 4 Kanistern Abnahme schon mal auf 47,89 / Stk. runter.

    Zuzüglich 20% Rabatt und natürlich versandkostenfrei wegen des Bestellwerts

    Somit kosten mich und meinem Kumpel die 2 benötigten Kanister nur noch 76,63 Euro statt regulär 101,90 Euro

    Was bis nächstes Jahr zum Saisonende / nächster Ölwechsel dann vielleicht noch an Preiserhöhung eingespart wird

    steht natürlich noch in den Sternen. Das Zeug kommt erst mal bis dahin in den Keller.

    Jo, bin dann aber gespannt wo das Öl nächstes Jahr hingeht, mit dem gestiegenen FFF Zuschlag fürs Klima.

    Der nächste CO2 Zuschlag steht ab 1.1. an


    Der Meeeeega Deal ist das jetzt nicht, aber für jemanden der jährlich wechselt sicher eine

    gute Option um noch einmal günstig nachzukaufen.