Beiträge von Dutte330

    @Dutte330
    Sehr interessanter Beitrag mit der zusätzlichen Strebe. Ich wusste gar nicht, dass der F36 die auch hat?!.
    Mit Dröhnen meinst du damit auch Vibrationen? Hätte ich das mal früher gewusst, vielleicht hätte es auch bei mir was gebracht das Verbindungsstück gegen das vom M3 zu tauschen.


    Hatte ja auch mehrmals mit den Endkappen hin und her gespielt aber hat nichts gebracht.


    Bin übrigens vor paar Tagen einen M4 gefahren. Der müsste ja auch Serie einen Klappenauspuff haben oder? Ich weiß nicht ob man das mit unserem MPPSK vergleichen kann aber der M4 war bei weiten nicht so unangenehm im Innenraum wie mein 440i mit MPPSK. Da hat nichts vibriert oder gedröhnt, sondern man hat nur den schönen lauten Sound wahrgenommen. Mir kam das Auto auch viel stabiler vor in Sachen Resonanzen und Geräuschkulisse. Vielleicht ist der M4 einfach auch für so eine laute Anlage ausgelegt? Genau wie eben der M3, der ja, wie du beschrieben hast, ein stärkeres Verbindungsstück hat.

    Die M-Modelle kann man mit der werksseitigen AGA nicht mit dem PPSK vergleichen. Die zweiflutigen AGAs der M-Modelle haben zwei Sekundär-Kats und MSDs und sind auch leiser als das PPSK (ohne MSD) mit offenen Klappen. Gerade die MSDs helfen beim Reduzieren von Dröhn- und Vibrationsgeräuschen. Selbst beim Performance-Endtopf beim M3/M4 bleiben ja die Sekundärkats erhalten.


    Daher hat das Dröhnen auch nur sehr bedingt etwas mit dem Kabinenaufbau zu tun, die Hauptgründe liegen im Bereich der Abgasanlage.

    Die Schaltzeiten sind in der manuellen Gasse nicht kürzer, es wird lediglich die Lastschlagdämpfung im EGS deaktiviert.


    Beim ZF 8HP70 kann man die Alpina D3 Software auf‘s EGS flashen, dann ist die Lastschlagdämpfung immer aktiv (es gibt also kein Rucken mehr).

    Was genau ist denn der Vorteil einer Doppelquerlenker-Vorderachse? Wie äußert sich das beim Fahren?

    DQL-Vorderachsen werden insb. bei höherwertigen Fahrzeugen (5er, 7er) und Sportwagen (Z4, i8) verbaut.


    Größter Vorteil ist das höhere Potential der Kinematik, d.h. Spur, Sturz, Wank- und Nickpole (Wanksteifigkeit) können im Vergleich zum MCP sehr gut eingestellt und optimiert werden, ebenso das elastokinematische Potential. Das geht bei McP nicht so gut. Wesentliche Nachteile vom DQL sind deutlich höhere Kosten und mehr benötigter Bauraum.


    Mein persönlicher Eindruck beim Fahren ist: Die Lenkung ist feinfühliger durch die Doppelquerlenker, die VA hat mehr Präzision und Agilität (durch geringere ungefederte Maßen) und gibt mehr Rückmeldung, weil nicht alles in ein Bauteil gequetscht ist.


    Aber wie gesagt, das ist ein subjektiver Eindruck. Das BMW auch sehr gute Fahrmaschinen mit McP an der VA herstellen kann, zeigt ja der M3/M4.

    Nein, tut mir Leid, das ist kompletter Quark, den Du da schreibst. Und es zeigt auch, dass Du keine Ahnung von Fahrwerkstechnik hast geschweige denn dir mal die Vorderachse vom F30 genau angeschaut hast. Daher solltest Du dich hüten, technische Bewertungen des Achskonzeptes durchzuführen.


    Hast Du den Quark mit "unabängiger Frühling" bei Goolge Übersetzter durchgejagt? Denn anders macht der Kommentar mit Spring/Frühling keinen Sinn. Ein MacPherson Federbein ist genau dadurch gekennzeichnet, dass Schraubenfeder, Dämpfer und Radlager kombiniert sind, was genau der Fall ist beim F30. An der Hinterachse hat der F30 eine Multi-Lenker (5 Lenker um genau zu sein) Hinterachse.


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    98% der Vorderachsen sind entweder MacPherson oder Doppelquerlenker. Der F30 hat ein MacPherson-Federbein mit einer Zugstrebe und einem Querlenker (Two-Joint), daher heisst das ganze System "Two-joint spring strut", was eine Unterform des MacPherson-Federbeins ist. Aber er hat eben nur einen Querlenker. Die Alternative ist eine Vorderachse wie beim Jaguar XE oder der Alfa Romeo Guilia, die Doppelquerlenker-Vorderachse (die ich persönlich favorisiere, aber tut hier nichts zur Sache).


    Hier mal ein Vergleich zwischen Theorie und Praxis sowie rechts die Trennung von Feder und Dämpfer (siehe Hinterachse vom F30, das ist dann kein MacPherson):


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    MacPherson-Federbein inkl. Zugstrebe und Querlenker vom F30:
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    Es ist absolut nicht schlimm, von einem Thema nicht so viel Ahnung zu haben. Aber dann stell Dich bitte nicht so hin, als ob Du die verschiedenen Radaufhängungskonzepte bewerten könntest und male nicht den G20 schwarz.

    Das klingt ja ziemlich interessant. Ich kann mich zwar eigtl. nicht über ein Dröhnen in meinem F36 beschweren, aber vielleicht könnte das trotzdem etwas mehr zur "Beruhigung" beitragen...kannst du vielleicht sagen was genau man dabei tun muss? Benötigt man außer dem Alustück noch irgendetwas anderes? Muss man irgendwelche zusätzlichen Verkleidungen etc. lösen, oder handelt es sich lediglich um ein Lösen von Schrauben, austauschen, und wieder anziehen....?

    Man benötigt neben dem Alu-Verbindungsträger noch 6 längere Schrauben (17227833189).


    Es muss lediglich die bestehende Strebe abgeschraubt werden (Torx 50), das Verbindungsstück druntergeschoben und mit den neuen Schrauben verschraubt werden mit 24 Nm.


    Dauert keine 20 min.

    Hallo zusammen,


    ich möchte gerne meine Erfahrungen zum Thema Dröhnen in Verbindung mit dem PPSK mit euch teilen. Ich hatte mich schon gewundert, weshalb hauptsächlich F31 und F36 Fahrer darüber klagen, aber ich bin seit kurzem etwas schlauer...


    Vor zwei Wochen habe ich die Unterboden-V-Strebe vom F31 verbaut, siehe mein Fahrzeugthread. Die Strebe hat positiven Einfluss auf die Agilität, aber leider hat mein Wagen im Sportmodus zwischen 1.800 und 2.000 U/min unsäglich angefangen zu dröhnen. Vor dem Verbau der Strebe was alles ruhig, nichts hatte gedröhnt.


    Das neu hinzugewonnene Dröhnen musste in meinem Fall also definitiv etwas mit dem Verbau der Strebe zu tun haben. Um sicherzugehen, habe ich die Strebe demontiert - Dröhnen war verschwunden.


    Ich habe also etwas recherchiert und meine Vermutung ist, dass dieses dünne Verbinungs-Papp-Blech Resonanzen der AGA im Sportmodus in dem besagten Drehzahlbereich aufnimmt und in die Hinterachse weiterleitet. Von da gelangen die Resonanzen in die hintere Fahrgastkabine und verursachen das fiese Dröhnen. Mit @RonG hatte ich mich ausgetauscht und bei seinem Fzg. hat insb. das Justieren der Endrohrblenden geholfen. Da bei mir wie gesagt vorher nie etwas gedröhnt hatte, wollte ich die Endrohre aber gerne so lassen wie sie sind und habe nach einer alternativen Lösung gesucht.


    Ich habe mir den Verbindungsträger vom F80 bestellt (33312284647), dabei handelt es sich um ein 11mm dickes Stück Alu, der beim F80 die gleiche Funktion hat wie das dünne Pappblech der V-Strebe, nur eben in massiv :D


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    An diesen Verbindungsträger habe ich dann die V-Strebe vom F3x verschraubt. Meine Theorie war, dass durch die Dicke des Verbinungsträgers das Pappblech nicht mehr anfängt zu schwingen. Funktioniert beim F80 mit MPE ja auch ohne Dröhnen.


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    Und das Dröhnen ist tatsächlich komplett verschwunden. Egal ob AGA kalt oder heiß, es dröhnt nun nichts mehr :) Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen F31/F36 Fahrer hier bei der Behebung des Dröhnens.