Ich gebe zu, ich gebe manchmal mehr Gas als notwendig, einfach weil es Spaß macht und weil ich mich bisher mit 100 PS weniger begnügen musste (Ford Mondeo ST 220 und Focus ST ). Vielleicht habe auch deshalb ein gewisses Nachholbedürfnis. Aber ich zähle mich deshalb nicht zu den Posern, ich bin immerhin schon Anfang 60. Bisher habe es erst einmal geschafft, das Heck beim Abbiegen etwas zum Schwänzeln zu bringen. Und das war auf unbekanntem Terrain im Urlaub in Kroatien, Ich habe einfach nicht damit gerechnet, dass der Asphalt dort so wenig Grip haben könnte. Dank Allradantrieb hatte ich bisher sonst noch nie Traktionsprobleme.
Wenn ich Gas gebe, hat es meist auch einen Grund, Und ein Grund findet sich öfter als man glaubt. Schließlich ist es sicherer, wenn man einen Überholvorgang schnell abschließt und wenn man sich zügig in den fließenden Verkehr einsortiert. Deshalb muss man ja nicht innerorts gleich schneller als 50 fahren. Besser ist es, am Ortsaugang oder am "Freie- Fahrt- Schild" auf die jeweils zulässige Höchstgeschwindigkeit zu beschleunigen. Je schneller man beschleunigt, desto länger kann man dann wieder gleichmäßig und damit sparsam fahren.
Irgendwo habe ich mal gelesen, man soll mit Dreiviertelgas beschleunigen und beim 340 braucht man auch nur selten mehr.
Günstigere Spritpreise und niedrigerer Verbrauch von Dieselmotoren sind für mich noch lange kein Grund, einen Diesel zu fahren, höhere KFZ- Steuer und meist auch Versicherungstarife schon gar nicht. Außerdem reichen meine jährlichen Kilometer auch kaum aus. Und Sebastian Vettel fährt schließlich auch keinen Diesel.
Aber ich will hier nicht das Thema wechseln.