Ich frag mich ja immer was sich die Leute bei den US Importen denken (ok ich weiss schon, die denken meistens nicht weil ihr Hirn schon damit ausgelastet ist zu Atmen und Stuhl / Urin zu halten
).
Reimporte lohnen sich ja generell wenn sie aus Staaten kommen mit deutlich höherer Mwst und der Hersteller diese dort netto deutlich günstiger anbietet. Mit den USA ists aber genau andersrum, denn im Ggnsatz zu unseren 19% Mwst haben die nur 5-10% sales tax abhängig vom Bundesstaat (sogar 0% in Alaska
)
Jetzt soll mir also einer mal erklären wie sich folgendes lohnen kann:
-Fahrzeug in D produzieren (nur die X werden in Spartanburg gebaut)
-nach USA verschiffen (Kosten!)
-2,5% Einfuhrzoll auf Fahrzeug + Transportkosten (zusätzliche Kosten!)
-sales tax 5-10% (die wurden beim urpsrünglichen Verkauf ja fällig. Die sales tax für den Ankaufswert bekommt man bei Ausfuhr natürlich zurück) (noch mehr zusätzliche Kosten)
-nach D verschiffen (schon wieder zusätzliche Kosten)
-10% Einfuhrzoll auf Fahrzeuge aus USA (hier bin ich unsicher ob die anfällt wenn das Fahrzeug 1-2 Jahre vorher aus EU exportiert wurde, deswegen nur MÖGLICHE zusätzliche Kosten)
-Umrüstung des Fahrzeugs auf EU Spezifikationen (Kosten Kosten Kosten)
und jetzt will mir irgendeiner verklickern dass die ganze Nummer deutlich günstiger ist als vergleichbare deutsche Gebrauchtfahrzeuge OHNE dass da irgendein krummes Ding (im wahrsten Sinne des Wortes meistens der Rahmen
) damit verbunden ist?!
Also entweder bin ich dann zu BLÖD oder derjenige der mir das ganze weiss machen will 
Die einzige Möglichkeit die mir bekannt ist wie sich das fett lohnen kann:
Autos von Militärangehörigen (z.B Ramstein, Landstuhl und Co). Die zahlen afaik 0 Mwst (Transportkosten und Zoll entfallen natürlich auch) und kommen deswegen noch günstiger als eh schon in USA an die Karren.
Solche Autos findet man aber selten auf dem Markt, weil die Jungs entweder jahrelang / dauerhaft hier bleiben und die Karren fertig fahren oder weil sie die Autos bei ihrer Versetzung in die Heimat mit nach Hause nehmen (und da afaik quasi nur den Zeitwert importieren).
Fast jeder Ex Militär den ich in USA getroffen habe und der mir erzählt hat er war mal in D stationiert und hatte da ein Auto schwärmt mir vor dass es das günstigste Auto war an das er jemals rangekommen ist 
Den Schaden mit den US Importen haben übrigens nicht nur die Brainiacs die sich denken „whoa krass geilen funfundraisig i günstig abgestaubt“ sondern wir alle. In den Kisten landen nämlich unsere Airbags, Innenausstattungen, Scheinwerfer und Co die eines morgens vor der Haustür fehlen
zahlen tun das nicht nur die Geschädigten sondern wir alle: die Einstufungen in der Versicherung für F3x kennen nur eine Richtung - beständig nach oben .
Ob ich den Text wohl kopieren und abspeichern sollte? Wird sicherlich nicht die letzte Kaufberatung zu einem US Import Schnäppchen sein 
Sehr ungewöhnlich ist bei diesem Fahrzeug dass der Schaden bei BMW selbst behoben wurde. Das herrichten in Osteuropa inkl nächtlichem Teile Einkauf ist ja schließlich die größte Stellschraube an der sich der Profit für solche ReImporte erhöhen lässt