Beiträge von TheBMW

    Was macht dann eigentlich eine Freie Werkstatt wenn ein Kunde einen Service machen lassen will, aber nur ein elektronisches Serviceheft hat? Muss ja auch irgendwie gehen....

    Man kann als freie Werkstatt sich eine Lizenz bei BMW kaufen und dann mittels Tester den Service eintragen. Nur kostet das eine Stange Geld, bei BMW sich die Lizenz freizuschalten.


    Ich hab mir bei BMW ein universelles Service-Heft gekauft und trage da nun die Services ein (EZ 02/2013 und >180.000km).


    Als ich das Heft kaufte, hat die NL ihre Services in das Heft bereits nachgetragen, so daß es ab km-Stand 0 komplett ist.

    Wegen den Fettkappen müsste ich schauen, kann ich dir dann am Freitag sagen...

    Ich meine, in der Reparaturanleitung von BMW gelesen zu haben, daß bei einem Radlagerwechsel die Fettkappen nicht mehr wieder zu montieren sind, falls welche verbaut waren...


    Tante edit hat es gefunden:


    https://www.newtis.info/tisv2/a/de/f31-320d-tou/repair-manuals/33-rear-axle-rear-wheel-drive-guide/33-41-wheel-bearings/H034jF9r


    "Einbauhinweis:
    Aufgrund von Korrosionsproblemen, Abdeckkappe (1) nicht wieder verbauen!
    Stattdessen Radnaben im Bereich (1) dünn einfetten!"

    Das Problem ist dass die Werkstatt-Tools mit solch codiertechnisch verbogenen Konfigurationen nix anfangen kann. Der Tester kann vmtl sogar ein US Werksmodell programmieren aber du hast einen Hardware/Software Hybrid, damit das EU konform ist und zB leuchtet wie es soll (Nebelschlussleuchte ist ein Beispiel). So eine Konfig gabs von BMW nie und daher gibt's auch kein Service dafür... immerhin müssen sie am Ende geradestehen.

    Dann sollte es doch aber funktionieren, wenn man den nach US-Modell komplett programmiert und dann im Anschluß die EU-Konformität wieder herstellt.

    Was dennoch bleibt, sind zwei Dinge:


    1) Eine gewisse Mitverantwortung (auch) von BMW für die überhöhten Luftmesswerte
    2) Ein (vermutetes) Interesse daran, seine Dieselkunden nicht endgültig zu verärgern


    Ich glaube und hoffe deshalb (als betroffender Fahrzeughalter in Köln), dass auch BMW sich beim Thema Hardwarelösungen noch ein kleines Stück bewegen wird. Vermutlich will man das aber nicht an die große Glocke hängen und dafür auch noch aktiv Werbung machen sondern lieber vorrangig den Flottenaustausch vorantreiben.


    Wieso sollte auch nur ein einziger Hersteller, der (zumindest bisher nicht nachweislich) nicht betrogen hat, auch nur einen Cent zahlen?
    Die Fahrzeuge waren nach den damals gültigen Richtlinien gebaut, geprüft und für ordnungsgemäß erklärt worden. Nun hat man einfach im Nachhinein (!) Meßstationen errichtet, ein neues Messverfahren usw erstellt und zeigt nun mit dem Finger auf die Hersteller.


    Wenn du ein Auto aus den 90er/2000er hast (mit zB Euro 2), kannst du ja auch nicht hergehen und eine kostenlose Nachrüstung einfordern, da die Motoren die heute (!) geltenden Grenzwerte nicht mehr einhalten.


    Das Ganze ist eine riesen Sauerei der PO litik, die selbst Scheiße im großen Stil gebaut hat und nun andere dafür bluten lassen will.

    Hier noch nix von gelesen da wohl die wenigsten ihre Gewährleistung gegen die Wand fahren wollen wegen sowas ;)

    Unabhängig vom 18i: da einige Modelle doch schon 6 Jahre auf dem buckel haben, dürfte es einem Großteil egal sein, da die eh keine Gewährleistung mehr haben und auch die LCI gehen tlw ins 4. Jahr...


    Und vor dem Hintergrund ist das grundsätzlich eine interessante Frage