Im Kern wird der hydraulische Druck beim Schalten erhöht.
Dadurch gehen die Gänge schneller rein, wenn auch mit einem minimal härteren Schaltrucken (je nachdem wie extrem man es einstellt).
Für die Lebensdauer ist es sogar gut, da die Kupplungspakete kürzer schleifen müssen.
Die physikalischen Grundsätze kann das aber nicht außer Kraft setzen.
Das Ergebnis eines Schaltvorgangs ist ein anderer eingelegter Gang, was mit einer physikalischen Leistung verbunden ist.
Die Kupplungspakete schleifen kürzer, aber eben mit mehr Druck. Die Arbeit der Kupplungspakete mag insofern rechnerisch gleich bleiben. Was sich aber verändert, ist die Kraft durch die Erhöhung des Drucks.
Die Erhöhung der Kraft an den Kupplungspaketen ergibt eine Erhöhung der dortigen Temperaturspitzen. Wie das üblicherweise verbaute Kupplungsmaterial das so über die Zeit abkann?
Die allgemeine Betriebstemperatur des Getriebes steigt. Die ATF altert dadurch schneller.
Zusätzlich sorgt der höhere Druck im System für einen höheren Verschleiß z.B. der Ventildichtungen in der Steuerung der Automatik.
Der schnellere Schaltvorgang wird mit einem allgemein höheren Verschleiß erkauft.