Stoßstange Lack blättert ab - nach 4 Monate

  • Hallo liebe Community,


    ich hätte gern eine Meinung von Euch zu meinem unten genannten Fall.


    kurze Schilderung: Ich habe vor 4 Monaten, Anfang Mai, bei einen BMW-Vertragshändler einen Jahreswagen gekauft, welcher nicht mal 1 Jahr alt war, EZ 08/16. Das Fahrzeug hat bei der Besichtigung ein paar Kratzer/Schrammen gehabt, was jetzt vielleicht übel anhört, aber es waren halt einfach Stellen welche nachlackiert werden mussten. Darunter u.a. "Stoßfänger vorne rechts unterhalb wird beilackiert".


    Die Tage ist mir aufgefallen, dass genau unten rechts an meiner Stoßstange, der Lack abblättert, als ich beim Lackierer des Vertrauens war, ist dem Lackiermeister aufgefallen, dass die Stoßstange nicht ordnungsgemäß lackiert wurde, da u.a. Orangenhaut und ungleichmäßiger Verlauf zu sehen ist. Aber Fakt ist, die Stoßstange wurde vor der Beilackierung nicht richtig angeschliefen weshalb es zu dem abblättern des Lacks kommt.


    Jetzt ist meine Frage an euch, das mit dem Lack wird denke ich nicht besser, weshalb ich gezwungen bin eine Maßnahme zu treffen.


    Wie würdet ihr euch in dem Fall verhalten? Bei dem Gebrauchtwagenverkäufer, wo ich das Auto gekauft habe sich wenden oder direkt Verkaufsleiter?


    Bild habe ich im Anhang beigefügt.


    Danke für Eure Meinungen im Voraus!


    Ergänzung: Die Stoßstange wurde nicht bei BMW lackiert, sondern bei einer freien Werkstatt, wo BMW immer die Sachen zum lackieren hinschickt, weshalb ich darüber noch ein wenig mehr enttäuscht bin.

  • Das sieht aber nicht so aus als ob da der Lack abblättert, sondern als ob die Stoßstange an der Stelle angefahren wurde und dadurch verkratzt wurde.
    Drumherum sieht man ja auch lauter kleine Einschläge die wie Steinschläge aussehen.

  • Zitat

    Das sieht mir auch eher wie ein Steinschlag aus. Das passiert halt manchmal und man merkt es nicht immer sofort.


    Oder irgendwas gestreift! Sieht für mich eher abgeschürft aus, nicht wie wenn etwas abblättert.

  • Oder irgendwas gestreift! Sieht für mich eher abgeschürft aus, nicht wie wenn etwas abblättert.

    Genau, abgeschürft sieht auch so aus. Aber ich könnte jetzt an den Seiten zwischen Lack und der schwarzen Stelle mit einem Fingernagel den Lack ganz normal abblättern und bei einer guten Lackierung dürfte dies der Fall nicht sein oder irre ich mich da?

  • Das sieht definitiv danach aus, als ob du etwas gestreift hast oder dir etwas entgegen geflogen ist. Wenn die Lackschicht einmal zerstört ist, ist es sogar normal, dass sich der Lack herum dann so abblättern lässt. Hat also nichts mit einer mangelhaften Lackierung zu tun.

  • Vielleicht liegt die Wahrheit in der Mitte zwischen den ganzen Meinungen ... es kann ja durchaus sein, das es eine äußere Einwirkung gab (ob nun etwas dagegen geflogen ist, oder der TE selber "irgendwo" dagegen gefahren ist, sei dahingestellt). Defnitiv sieht nach meiner Meinung ein original Lack ab Werk, oder eben eine nach Herstellervorgaben nachlackierte Stelle egal wo am Fahrzeug nach einer " Berührung " nicht " so " aus. Und auch kenne ich es nicht nach (heftigeren) Steinschlägen, das sich danach ein/der Lack ringsum den/die Steinschläge so abblättern lässt. Das passiert nur, wenn im Werk Lackierfehler passiert sind (wodurch auch immer begründet), oder eben so günstig wie möglich (ohne Haftgrundierung ect.) nachlackiert wurde.


    Edit : Ich würde hier ganz klar zum AH gehen, das nach Steinschlag beanstanden & versuchen, das von denen einmal neu vernünftig lackieren zu lassen. Schließlich hat der TE dafür Geld bezahlt & kann wohl dafür verlangen, das ein Fahrzeug mit der von BMW vorgesehen Lackqualität an ihn ausgeliefert wird. Wo kommen wir denn hin, wenn unser aller Autos nach Steinschlägen so aussehen würden ... bei mir sehen die Steinschläge und das drumherum anders aus, und dort platzt auch keine weiterer Lack ab.

  • Vielleicht liegt die Wahrheit in der Mitte zwischen den ganzen Meinungen ... es kann ja durchaus sein, das es eine äußere Einwirkung gab (ob nun etwas dagegen geflogen ist, oder der TE selber "irgendwo" dagegen gefahren ist, sei dahingestellt). Defnitiv sieht nach meiner Meinung ein original Lack ab Werk, oder eben eine nach Herstellervorgaben nachlackierte Stelle egal wo am Fahrzeug nach einer " Berührung " nicht " so " aus. Und auch kenne ich es nicht nach (heftigeren) Steinschlägen, das sich danach ein/der Lack ringsum den/die Steinschläge so abblättern lässt. Das passiert nur, wenn im Werk Lackierfehler passiert sind (wodurch auch immer begründet), oder eben so günstig wie möglich (ohne Haftgrundierung ect.) nachlackiert wurde.


    Edit : Ich würde hier ganz klar zum AH gehen, das nach Steinschlag beanstanden & versuchen, das von denen einmal neu vernünftig lackieren zu lassen. Schließlich hat der TE dafür Geld bezahlt & kann wohl dafür verlangen, das ein Fahrzeug mit der von BMW vorgesehen Lackqualität an ihn ausgeliefert wird. Wo kommen wir denn hin, wenn unser aller Autos nach Steinschlägen so aussehen würden ... bei mir sehen die Steinschläge und das drumherum anders aus, und dort platzt auch keine weiterer Lack ab.

    vielen Dank! Wenigstens einer der mich versteht. Das Autohaus ist aber ca. 200 km entfernt, was meinst du lässt sich in diesem Fall machen? Ein Vor-Ort Besuch? Aber das Problem ist, der BMW Händler schickt wieder das Auto zum 0815 Lackierer


    @an alle anderen: Ich mache Euch ein einfacheres Beispiel, ihr kommt mit dem Kotflügel irgendwo dran, habt euer Auto als Unfallfrei gekauft und dann als der Lack abgeht, seht ihr Spachtelmaße, dann würdet ihr euch auch fragen, warum da Spachtelmasse ist und nicht wie eben die Frage stellen, dass der da selbstverschuldet drangekommen ist.


    Es geht hier um Sachmängelhaftung! Und nicht darum ob ich Schuld bin oder nicht, hier wurde einfach bei der Arbeit gepfuscht und dass ist etwas was mich stört, was durchaus nicht sein muss.

  • vielen Dank! Wenigstens einer der mich versteht. Das Autohaus ist aber ca. 200 km entfernt, was meinst du lässt sich in diesem Fall machen? Ein Vor-Ort Besuch? Aber das Problem ist, der BMW Händler schickt wieder das Auto zum 0815 Lackierer


    Ein Vor-Ort Besuch ist natürlich immer vorteilhafter ... ich würde ev. dort erst mal anrufen (Geschäftsführer, zumindestens den Service-Leiter/Verkaufschef verlangen), den Sachverhalt sachlich aus Deiner Sichtweise schildern & denen aber gleichzeitig sofort Deine Auffassung/Standpunkt & gedachten/geplanten Ablauf mit ruhigen Worten darlegen. Die werden das sicherlich & zu recht erst mal prüfen wollen, würde denen aber sofort klar machen, das dies sicher nicht auf Deine Kosten (Sprit) passiert (Zeit lassen wir mal aussen vor, kann eh keiner bezahlen). Sollten sie dem nicht entsprechen (wollen), gibt's als ersten Weg die Kundenbetreuung in München, als zweiten Weg den des Anwalts ... beides würde ich im Erstgespräch schon mal diplomatisch andeuten.
    Ob, und wo er das dann korrigieren lässt, steht dann erst mal auf nem anderen Blatt. Wie das mit Niederlassungen aussieht weiss ich nicht, aber die wenigsten BMW-Buden haben ne eigene Lackiererei ... die meisten lassen das nach BMW-Vorgaben in Lackierfachbetrieben machen. Ob der von Dir sogenannte 0815-Lackier dazu gehört, ist nur ne reine Vermutung ... ich könnte mir vorstellen, das das verkaufende AH an den rangetreten ist, und in Deinem speziellen Falle so günstig wie möglich verlangt wurde ... das der dann nicht sein komplettes KnowHow auspackt, liegt doch auf der Hand.

  • Zitat

    Ein Vor-Ort Besuch ist natürlich immer vorteilhafter ... ich würde ev. dort erst mal anrufen (Geschäftsführer, zumindestens den Service-Leiter/Verkaufschef verlangen), den Sachverhalt sachlich aus Deiner Sichtweise schildern & denen aber gleichzeitig sofort Deine Auffassung/Standpunkt & gedachten/geplanten Ablauf mit ruhigen Worten darlegen. Die werden das sicherlich & zu recht erst mal prüfen wollen, würde denen aber sofort klar machen, das dies sicher nicht auf Deine Kosten (Sprit) passiert (Zeit lassen wir mal aussen vor, kann eh keiner bezahlen). Sollten sie dem nicht entsprechen (wollen), gibt's als ersten Weg die Kundenbetreuung in München, als zweiten Weg den des Anwalts ... beides würde ich im Erstgespräch schon mal diplomatisch andeuten.
    Ob, und wo er das dann korrigieren lässt, steht dann erst mal auf nem anderen Blatt. Wie das mit Niederlassungen aussieht weiss ich nicht, aber die wenigsten BMW-Buden haben ne eigene Lackiererei ... die meisten lassen das nach BMW-Vorgaben in Lackierfachbetrieben machen. Ob der von Dir sogenannte 0815-Lackier dazu gehört, ist nur ne reine Vermutung ... ich könnte mir vorstellen, das das verkaufende AH an den rangetreten ist, und in Deinem speziellen Falle so günstig wie möglich verlangt wurde ... das der dann nicht sein komplettes KnowHow auspackt, liegt doch auf der Hand.


    Ich würde da eher, wenn überhaupt, auf Kulanz des Händlers hoffen.
    Schaut euch doch die Stelle ganz unten an der Stoßstange, rechts neben der großen schwarzen „Abschürfung“ an. Da sieht man klar und deutlich dass ein Gegenstand an der Stoßstange gekratzt hat und in die Lackschicht „eingedrungen“ ist. So sieht doch nie im Leben ein Steinschlag aus.
    Mit Rechtsanwalt würde ich in dem Fall nicht drohen, da macht sich der TE meiner Meinung nach lächerlich.