Wenngleich in den Artikel aus der WiWo jetzt nicht in allen Einzelheiten nachrecherchiert habe, scheint mir der Autor beim Packen des CO2-Rucksacks doch zwei wichtige Dinge zu vergessen:
1. Es wird nur über die "Umweltbilanz" der Herstellung und des Betriebes geredet. Was ist mit der Zeit nach dem Betrieb, d. h. mit der Entsorgung? Da dürfte ein Auto mit Akku doch eine deutlich größere technische Herausforderung darstellen als eines mit Verbrennungsmotor.
2. Gehört zum Umweltschutz (und über den reden wir doch eigentlich) nicht auch die Betrachtung, wo und auf welche Weise die jeweiligen Rohstoffe gewonnen werden? Ich bin mir durchaus bewusst, dass die Förderung von Öl keine wirklich saubere Sache ist, aber die Gewinnung der Rohstoffe für die Akkus scheint mir nach meinem bisherigen Kenntnisstand doch wohl die deutlich größere Umweltsauerei zu sein. Ich lasse mich diesbezüglich aber auch gerne mit Fakten belehren.