Beiträge von nexo

    Reichen die 420Watt des Alpine-Verstärkers überhaupt aus, um die HK-Tieftöner zu befeuern

    Das ist die falsche Frage. Die 420W sind die theoretische Gesamtleistung. Die Lautsprecher dazu bringen 2x55W (Woofer) und 4x 25W (Mittel-/Hochtöner).


    Spannender für die Wahl ist noch die Impedanz der Lautsprecher. Die Standard Stereo Woofer haben 4 Ohm, die HiFi Woofer 2 Ohm und die HK Woofer 8 Ohm. Ich weiß nicht, was die Alpine Woofer bringen bzw. was die Endstufe können soll. Steht wahrscheinlich drauf.


    Die genannten B100W B 195 NEO (die 100er sind das Frontsystem) kommen bspw. mit 4 Ohm.


    8 Ohm Woofer an einer Endstufe, die ihre Nennleistung bei 2 Ohm bringt, bekommen entsprechend wenig Leistung ab und klingen nicht richtig. Umgekehrt können 2 Ohm Woofer an einer für 8 Ohm ausgelegten Endstufe zu Überlastung führen, da eben die 4-fache Leistung aufgenommen wird. Leistung ist erstmal zweitrangig, echte 50W sind den allermeisten deutlich zu laut. Wenn man 100W reinpumpen muss, damit es klingt, ist der Wirkungsgrad schon sehr mies.

    Das kann theoretisch alles mögliche Fahrwerksbelastende sein vom Bordstein über Schlagloch bis zum Unfall.


    Unfallinstandsetzung hinterlässt im Regelfall Spuren, sei es Lackabweichung, Reparaturartefakte, Korrosonsabweichung oder was auch immer.

    Für anderweitige Krafteinwirkungen in's Fahrwerk müsste man sich die Teile ansehen, ggf. die Felgen auf Höhenschläge kontrollieren (falls denn die selben Räder beim Beschädigungszeitpunkt drauf waren - wobei auch das nur Indizien wären), etc.


    Ich behaupt mal, es ist nahezu unmöglich, mit absoluter Gewissheit die Ursache auszumachen. Das ist auch alles 100% Spekulation und Konjunktiv. Genauso wahrscheinlich ist, dass es einfach eine leichte werksseitige Abweichung gab, die eventuell durch ganz normalen Verschleiß etwas stärker ausgeprägt ist.

    Hast du den neuen Sensor auch angelernt bzw. anlernen lassen? Falls Nein, ist hier auch keine Änderung zu erwarten. (siehe letzter Beitrag des oben verlinkten Threads)

    Bei BMW in der Werkstatt gab es auch die tuningverdachtswarnung. Bin jetzt also erstmal davon ausgegangen, dass der einmal geflasht, einmal angepasst und dann wieder runter genommen wurde.

    Wäre eine plausible Erklärung. Tuning-SW drauf und Backup wieder rein heißt Flash-Counter der DME +2 und fehlerhafte Prüfsummen, also gibt es den Tuningverdacht. (der beide Seiten absichern soll, nicht dass man dem Kunden durch Unwissen seine teure KFO kaputtmacht)


    Was da genau zwischendurch drauf war, lässt sich nicht seriös beantworten, wenn es nicht mehr da ist. Ob es wirklich Leistungssteigerung war, lässt sich vielleicht aus den erfassten Leistungs-/Drehmomentwerten schlussfolgern, da muss man aber schon tiefer graben.

    Die Tuningverdachtswarnung gibt es ja schon, wenn man Original-Software in falscher Reihenfolge einspielt, die DME/DDE einzeln flasht oder ähnliches. Halt nicht vorgesehene Updatewege.

    Wenn das auf dem vorgesehenen Weg gemacht wurde, gehen die Counter zwar entsprechend hoch, aber die Prüfsummen nach dem Flashvorgang sind konsistent.


    Flash Counter 95 wäre ein halbwegs klares Indiz dafür, dass da jemand irgendwie außer der Reihe dran war. So viele Updates macht einfach keiner (und wenn, dann ist irgendwas anderes im Argen), wenn man aber z.B. im Rahmen von Tuning wiederholt Anpassungen macht oder anderweitig meint, irgendwelche Stände durchzuprobieren, geht das entsprechend schnell hoch. Aber wenn da eine 3 steht… kann erstmal alles sein.

    Warum sollte es nicht erlaubt sein? Vermittlungsdienstleistumg ist doch ein etabliertes Geschäftsmodell in vielen Bereichen und grundsätzlich erstmal zulässig. Immobilien, Personal, Autos, ... Da wird jeden Tag vermittelt und bezahlt wird letztlich der Vermittlungsaufwand, oft in Form einer Provision.


    Bei manchen Autos kann ich’s auch verstehen, würde ich mir als Händler auch nicht ans Bein binden, wenn ich weiß dass ich die nicht gut losbekomme. Also verkauft man eben Verkaufsfläche, Inserate und Arbeitszeit.


    Natürlich gibt es Grenzfälle, wenn der Unternehmer seinen Firmenwagen als Privatperson im “Eigenauftrag“ verkauft oder solche Späße oder grundsätzlich doppelte Vermittlung (Kauf an immer die selbe Privatperson vermitteln und Verkauf der selben Fahrzeugs wieder in deren Auftrag). Lohnt sich finanziell nicht unbedingt, wenn man es rechtssicher macht, also hat so ein Modell oft eben andere Gründe. Wenn es rein zum Zweck der Umgehung von Vorschriften dient, wird es evtl. unzulässig.


    Täuschung ist natürlich nochmal ein anderer Punkt. Grundsätzlich als Händler auftreten und dann irgendwo im Vertrag klein drunterschreiben, dass man gar nicht Verkäufer ist, ist nicht die feine Art. Solange es eindeutig und verständlich im Kaufvertrag steht, hätte man es aber da lesen können und müssen. Ist halt immer vom Einzelfall abhängig.

    Auch schon öfter gehört und live erlebt, dass Menschen mit Migrationshintergrund abweichende Allerweltsnamen bei Verkaufsanzeigen drin haben. Macht die Kommunikation vorab wohl entspannter, habe ich mir sagen lassen.

    Umgekehrt kenne ich Menschen, die tatsächlich “ortsüblichen“ Namen wie Peter Müller (fiktiv) haben, aber rein optisch sehr weit weg vom Klischee eines Deutschen sind… Adoptiert, eingeheiratet, in x-ter Generation im Land oder Eltern, die das einfach gut fanden… Kriegen im Alltag wohl auch hin und wieder saublöde Fragen wie “und wie heißt du wirklich“ zu hören.


    Ein Freund fährt bewusst weder BMW noch Mercedes, da er als gebürtiger Türke (die meiste Zeit des Lebens in den USA gelebt, mental also eher Ami) nicht irgendeinem Klischee entsprechen möchte.



    Traurig, dass das alles nach wie vor so in den Köpfen hängt, aber wenn man dann so Stories wie oben liest, tun manche da auch nichts für oder gegen Vorurteile. Von “was läste Praiz tausche Samsung Galäxi“ bis “was Unfallschaden, sagst du Bruda nicht rischtisdh abeiten oda was?!?“ ist ja alles dabei…

    Falls es hier noch nicht genannte wurde, vielleicht der technische Hintergrund des Problems:


    Das Problem wird durch fehlerhafte Verarbeitung von übertragenen Bilddateien bzw. Nichtbeachtung der Dateigrenze verursacht, was dann in Folge in einen Fehler läuft und zum Absturz des Systems führt. Ich habe eine Aussage im Kopf, dass es fehlende Kennzeichnung des Datentyps war, andere Quellen schieben es auf die Dateigröße. Sei’s drum. Jedenfalls sendet Radio Bob (oder deren Sendedienstleister) wohl seit Februar neue Bilder mit, die hierunter fallen.

    Als Folgefehler greift dann evtl. durch wiederholte Neustarts der Manipulationsschutz.


    Behoben wurde der Fehler bei BMW wohl schon mit Softwarestand 20-07 oder 20-11. Da es in Deutschland keine größeren Problemfälle gab, wurde es wohl nicht in die breite Masse kommuniziert. Wer regelmäßig Updates macht oder sowieso von einer technischen Aktion (z.B. DDE Software bei der AGR-Problematik) betroffen war, hat es ohnehin schon mit bekommen.


    Warten wir’s ab, ob da noch was kommt.

    So viele Hersteller für das Zeug gibt es ja auch nicht, dass z.B. Eibach hier auch Auftragsfertigung macht, ist kein großes Geheimnis (H&R fertigt(e) z.B. auch für Abt, wenn ich mich recht entsinne, gleiches Spiel).

    Sagt aber nichts über Zuständigkeiten aus. Die Teile haben unterschiedliche Zulassungen und Gutachten und um beim Beispiel zu bleiben ist dein Vertragspartner als Kunde eben ACS (oder wiederum ein autorisierter Händler) und nicht der Zulieferer/Produzent der Teile. Gehst mit einer kaputten BMW Felge ja auch nicht zu Borbet, nur weil die von denen gegossen wurde.


    Und dass Ersatzteile nur als Ersatz geliefert werden, um keinen Baukasten-Nachrüstmarkt zu ermöglichen ist auch nicht so selten. Insb. bei vergleichsweise kleinen Firmen, um Vertriebs- und Lieferketten nicht unnötig aufzublähen. Entweder man regelt es über eingeschränkten Zugang oder über den Preis der Teile. Die hängen halt nicht in einem engmaschigen (und sehr teuren) Vertriebsnetz.

    DP mit Einbau und der zusätzlichen Abnahme liegt bei was, 2k€? Wiederverkaufspreis des Wagens bestenfalls unverändert, praktisch wahrscheinlich eher 5k€ reduziert und den potenziellen Käuferkreis nochmal ganz gut eingeschränkt… Meine Definition von Wirtschaftlichkeit trifft das nicht, 100% Spaßinvestition.


    Ob da vielleicht irgendwas von besser oder langlebiger ist, steht in den Sternen, insofern interessiert das Argument aus ökonomischer Sicht kein Mensch.