Warum sollte es nicht erlaubt sein? Vermittlungsdienstleistumg ist doch ein etabliertes Geschäftsmodell in vielen Bereichen und grundsätzlich erstmal zulässig. Immobilien, Personal, Autos, ... Da wird jeden Tag vermittelt und bezahlt wird letztlich der Vermittlungsaufwand, oft in Form einer Provision.
Bei manchen Autos kann ich’s auch verstehen, würde ich mir als Händler auch nicht ans Bein binden, wenn ich weiß dass ich die nicht gut losbekomme. Also verkauft man eben Verkaufsfläche, Inserate und Arbeitszeit.
Natürlich gibt es Grenzfälle, wenn der Unternehmer seinen Firmenwagen als Privatperson im “Eigenauftrag“ verkauft oder solche Späße oder grundsätzlich doppelte Vermittlung (Kauf an immer die selbe Privatperson vermitteln und Verkauf der selben Fahrzeugs wieder in deren Auftrag). Lohnt sich finanziell nicht unbedingt, wenn man es rechtssicher macht, also hat so ein Modell oft eben andere Gründe. Wenn es rein zum Zweck der Umgehung von Vorschriften dient, wird es evtl. unzulässig.
Täuschung ist natürlich nochmal ein anderer Punkt. Grundsätzlich als Händler auftreten und dann irgendwo im Vertrag klein drunterschreiben, dass man gar nicht Verkäufer ist, ist nicht die feine Art. Solange es eindeutig und verständlich im Kaufvertrag steht, hätte man es aber da lesen können und müssen. Ist halt immer vom Einzelfall abhängig.