Beiträge von nexo

    Beim Einstellen gibt es wohl einen Spielraum. Wenn's auf Anhieb passt oder nur minimal raus war, hat man das wahrscheinlich in 30 Minuten mit Auf- und Abbau erledigt, wenn man dreimal nachbessern muss und dann am besten noch bei der Probefahrt erneut Unstimmigkeiten feststellt, braucht man schlimmstenfalls vielleicht 2h. Wenn man dann eine Preisniveau von grob 10-15€/AW annimmt, macht das allein die Spanne 60-360€ für den Teil.

    Aus Kundensicht aber lieber mit der oberen Grenze rechnen und hinterher weniger zahlen, als umgekehrt.


    Die meisten Arbeiten drumherum sind einfache Katalogposten ohne dass da jemand die Zeit mitstoppt, da dürfte es nicht viel Überraschung geben. 250€ komplett ist vermutlich möglich, aber vielerorts schon sportlich,

    Und das Druckstück wechselt man ohne Demontage des Unterfahrschutzes wie?


    Zumindest dieser Punkt und vergleichbare Vor-/Nacharbeiten, sind denke ich unabdingbar, wenn man den Wagen nicht schon halb demontiert abgibt. Probefahrt würde ich nach und ggf. auch vor einer solchen Reparatur durchaus auch erwarten. Über die Ladung kann man diskutieren, da keine Programmierarbeiten o.Ä. nötig sind, ist das sicherlich eher optional.

    Von Ignorieren spricht ja keiner, aber gleich in Panik ausbrechen und den vorgezogenen Ölwechsel gleich nochmal vorziehen und wechseln, damit bloß das nach neuesten Erkenntnissen "richtige" drin ist, bringt einen da auch nicht weiter.


    Ist nur immer wieder spannend, wie bestimmte Thematiken plötzlich Forenübergreifend die Runde machen. Wurde hier zum ersten Mal 2021 erwähnt (und weitere Reaktionen darauf) und seit Dezember ploppt es plötzlich überall auf, als würden gerade reihenweise Motoren verrecken. Kurzes Füttern der Suchmaschine bringt gleich mal 3 halbwegs aktuelle Youtube Videos zutage, denke da haben wir die "Schuldigen" gefunden ;)

    Hat irgendwer das Thema im Zusammenhang mit dem B58 mal zu laut auf seinem [wasauchimmer]-Kanal erwähnt und nun geht die Panik viral oder was ist los?


    Die Thematik grundsätzlich ist ja alles andere als neu, mindestens so lange der Benzin Direkteinspritzer Einzug in den Massenmarkt erehalten hat, je höher die Leistungsdichte, desto eher... 80% davon werden nach Herstellervorgabe gewartet, bei min. 95% kommt irgendwas an Öl und Sprit rein, was immer gerade verfügbar und/oder günstig ist. Der Anteil gebrocherner Kolben durch LSPI ist nicht ansatzweise in der Größenordnung. Und mit untertouriger Volllast kriegt man langfristig auch alte Sauger kaputt, wo man nichtmal wusste, wofür diese 4 Buchstaben stehen.

    Ist doch Standardprozedur. Batterie wird für die Dauer des Bühnenaufenthalts angeklemmt, wenn sie nicht voll ist, lädt das Gerät eben, andernfalls wird erhalten. Ob man das nun einzeln auf der Rechnung aufführt oder in den Stundensatz mit einrechnet…


    Probefahrt gleiches Spiel. Das macht auch nicht der Azubi gratis in seiner Mittagspause, das bindet genauso Arbeitszeit wie die Reparatur selbst.

    Man kann doch froh sein, dass es so kleinkariert aufgeführt ist, sonst jammert wieder einer “der stand doch höchstens 2h auf der Bühne, wieso muss ich 2,5h bezahlen“.


    Tut vor allem beides nichts zur Sache, die 300€ Preisdifferenz haben ganz sicher eine anderen Grund.

    Jetzt habe ich mir die ETON B100W bestellt

    Also nur Frontsystem?


    in Zukunft wahrscheinlich bereit bin mehr auszugeben

    Wofür denn?

    Weitere Austauschlautsprecher (hinten, Center, Subwoofer), zusätzliche Lautsprecher, Verstärker, DSP, Dämmung, andere HU, ...? Was soll die "finale" Ausbaustufe werden und was versprichst du dir oder erwartest du davon?


    [...] ob es Sinn ergibt die ETON an das System Plug and Play anzuschließen?

    Möglicher Weise.


    Wenn du sie schon da liegen hast, macht es vermutlich mehr Sinn, sie anzuschließen, als sie im Karton liegen zu lassen. Ob dir das ganze klanglich zusagt, musst du selbst wissen.


    Oder was für alternativen ich habe?

    Viele.


    Siehe z.B.

    Eingestellt wird das Spiel zwischen Zahnstange und Druckstück. Gibt im Werkstatthandbuch eine recht ausführliche Beschreibung inklusive Videos, was da genau zu tun ist (Nummer 32 13 580, findet man auch im Netz). Die Kurzfassung ist wohl Messgerät auf die Einstellschraube und bei 20Nm Drehmoment auf der Zahnstange in beide Lenkrichtungen das Spiel durch Drehung am Einstellwerkzeug auf 25 +/- 5 µm einstellen. Kontrollmessung bei 100° Lenkradwinkel prüfen auf 5-10µm.


    Dass man dafür mal ein Stündchen braucht, kann ich mir gut vorstellen.

    Ohne die konkrete Kombination mal gefahren zu haben, Glückwunsch zur Entscheidung. Ist ja oft die größte Hürde.


    Dimensionen und Zulassung dürften eine ziemlich sichere Nummer sein, vernünftige Reifenwahl... wenn die Optik gefällt und das Budget passt, ist doch gut. Egal was man macht, mehr/besser/anders geht immer, aber am Ende des Tages musst du damit zufrieden sein.


    Solange einige 18" Serienfelgen über 12kg kommen, mit RunFlat Winterreifen dann gern mal 25kg/Rad und einen das nicht stört, hat die ganze Gewichtsdiskussion ja eher akademischen, als praktischen Wert...

    Im Normalfall gilt: Maß der Dinge ist, was in den Papieren steht. Und zwar in deinen Papieren und nicht in irgendwelchen anderen vom gleichen Modell.


    Stehen im CoC die 20" Räder (oder als zusätzliche Eintragung im Schein), dürfen sie auch gefahren werden, eben mit der weiter unten aufgeführten Auflage "kein Hängerbetrieb" (außer man lässt ablasten o.Ä. da gibt's ja etwas Lesestoff zu)


    Es soll auch schon vorgekommen sein, dass gar keine 20" drin stehen und trotzdem der Hinweis zum Hängerbetrieb... Bei mir steht der Hinweis zum Hängerbetrieb drin, obwohl er keine AHK hat. Also im Zweifelsfall komplett lesen ;)


    Der Katalog ist nicht fehlerfrei. Ob der einfach sagt "nicht kompatibel", weil man sie nicht uneingeschränkt fahren darf... Umgekehrt ist "im Katalog steht kompatibel" auch kein belastbares Kriterium für "darf man fahren".