Beiträge von nexo

    Du wirst für beide Seiten genug Argumente finden.


    + verfügbar(*)

    - teuer

    + Tuningteile schon dran

    - Tuningteile dran

    + MPPSK

    - zu laut

    + wenig km

    - totgestanden

    + höherer Unterhalt, als ein 20d

    - weniger Unterhalt, als als ein M

    ...


    Und da habe ich mit den Dingen, die in die Kategorie Geschmackssache fallen noch nicht angefangen. Ich mag das Alcantara-Interieur nicht, was bei meiner damaligen Suche einige gute Kandidaten aussortiert hat. Andere rüsten das für viel Geld nach.


    (*) Verfügbarkeit darf man heute leider nicht unterschätzen. Neuwagenkauf macht immernoch nicht wirklich Spaß, wenn ein paar Punkte Wunschausstattung gar nicht verfügbar sind und ein paar andere die Lieferprognose von 9 auf 12 Monat erhöht...

    Gebrauchtpreise sind halt momentan hoch. Saisonfahrzeug mit wenig km und ordentlicher Ausstattung... Preis im Detail kann ich grad auf die schnelle nicht beurteilen. Vermutlich ein wenig Selbstüberschätzung, wie es bei Liebhaberfahrzeugen gerne vorkommt (solang's jemand zahlt...), aber vollkommen aus der Welt ist es nicht.


    Paar Nachrüstungen, paar Nicht-Serienteile, da tun sich manche Händler schon schwer mit und zahlen entsprechend keine Wunschpreise. Und sowas wie "Verkauf im Kundenauftrag" bringt dir als Käufer letztlich auch nicht so wahnsinnig viel mehr, außer dass die Vertragsform i.d.R. passt und - ob das im Einzelfall von Vorteil ist sei dahingestellt - ein mehr oder weniger neutraler Vermittler mit dabei ist. Gewährleistungen oder Garantien gibt's nur bei echten Händlerfahrzeugen und sowas stellt sich wie gesagt nicht jeder auf den Hof.


    Worst-Case kann man auch zum Privatverkauf einen Gutachter/Sachverständigen mitbringen, wenn man ernsthafte Absichten hegt und der Kaufpreis es rechtfertigt. An sich ist gegen Privatgeschäfte aber nichts per se einzuwenden. Muss ja kein Stapel Bargeld unter vorgehaltener Hand sein. Gibt Formverträge für den Fahrzeugkauf, die das nötigste abdecken und sichere Zahlungswege. Wenn's passt, warum nicht.

    Blinker: Umbau auf serienmäßige Scheinwerfer bzw. Rücklichter mit LED. Austauschleuchtmittel für PY21W bzw. PY24W mit Zulassung gibt es am Markt keine.


    Nebelscheinwerfer: es gibt einen offiziellen Nachrüstsatz für LED-Nebelscheinwerfer von BMW. Alternativ Umbau auf serienmäßige LED-NSW und Anpassen der Codierung. Auch hier, zugelassene Austauschleuchtmittel H8 gibt es keine.


    Wenn es nur “ein Bisschen weißer“ sein soll, gibt es diverse zugelassene Hallgenleuchtmittel (die Diskussion darüber ist ja schätzungsweise so alt wie die erste Xenonlampe). Fürs Abblendlicht gibt es seit ca. einem Jahr eine zugelassene Upgradelösung von Osram. Für den Kleinkram hat sich wohl kein Hersteller die Mühe gemacht, sowas zuzulassen. Wäre preislich auch schätzungsweise Faktor 50 über den Halogenbirnchen und die Abnehmerschaft entsprechend klein.

    Ja, Blick ins COC ist die einzige Quelle der Wahrheit. Hätten wir hier ja schon ein paarmal, dass da teils einfach vermeintliche Serienräder fehlen.


    Nur weil ich es auf meinem F36 dürfte (stehen tatsächlich in den Papieren), kann man daraus leidet nichts für andere ableiten.


    Wenn sie da drin stehen, draufschrauben und fahren.

    Fahrwerk hab ich schon in der Garage mit Wagenheber und zwei Böcken achsweise gemacht, ist auch kein großer Akt. Klimakompressor durch den Lichtschacht in der Einfahrt und Zahnriemen durch Anheben des Motorblocks mit Wagenheber und Holzbrett (bei einem erheblich kleineren und primitiveren Modell) geht auch. Komfortabel ist das so ganz sicher nicht, aber wir waren doch alle mal jung 8o


    Aber letztlich ist auch mit relativ wenig Ausrüstung sehr viel möglich. Standardwerkzeuge in hinreichender Güteklasse und etwas Geschick sollten wohl vorhanden sein.


    Fähige Werkstatt mit vernünftiger Vertrauensbasis ist trotzdem viel wert. Früher oder später fehlt dann doch mal Erfahrung oder Ausrüstung (beim Beispiel Fahrwerk ist es meist die Achsvermessung hinterher) und wenn man freie Wochenenden an einer Hand abzählen kann, ist Schrauben auch nicht immer Priorität 1.

    Ach, Steinschlagschaden mit 2 Scheiwerfern und neuer Frontscheibe (wofür man je nach Modell auch gern mal >10k hinblättern darf) als TK-Schaden melden und ne Woche später abgemeldet mit Verwertungsnachweis… Brückenpfeiler sind auch nur große Steine, wozu die Unterscheidung ^^


    Solange es nicht grenzkriminell in Gefälligkeitsgutachten ausartet, ist das alles halb so wild…

    Angezeigte Restlebensdauer wird laufend berechnet. Warnung heißt, Verschleißsensor abgeschliffen, also kurz vor runter. Wenn's brim Bremsen kratzt, waren sie ganz weg, ist dann aber tendenziell etwas zu spät.

    Kann es in gewissem Rahmen aber verstehen, zumindest bei HP Schäden. Ich hab’s nicht kaputt gemacht, also soll es auch nicht mein Schaden sein. Heißt jede Eventualität, die es mir erschwert, das Fahrzeug zu Wunschpreis zu veräußern oder abschlagfrei zurückzugeben, wird mitgemacht. Zahle ich selbst und habe vielleicht vor, den Wagen eh noch etwas zu halten, lass ich irgendein ein Blech ziehen, statt es zu tauschen, spare mir das Beilackieren der unbeschädigten Seitenteile, wenn der Farbunterschied vernachlässigbar ist, lass die alte Heckscheibe wieder einkleben, statt eine neue zu kaufen, usw.

    Solange der Gutachter der Versicherung zustimmt, plagt mich da ehrlich gesagt wenig schlechtes Gewissen. Wenn kein Mensch zu Schaden gekommen ist, alles harmlos, auch wenn da 5k€ auf der Rechnung stehen (menschlich wie auch finanziell gesehen, Krankenhausaufenthalt und Behandlungen für zig Tausend Euro wünsche ich keinem)


    Dass es manchmal etwas übertrieben wird, dürfte kein Geheimnis sein und ob die Pauschale Annahme maximaler Ansprüche immer richtig und fair ist… Wo man verdienen kann, wird halt verdient.

    So ist es. Solange Heckblech, AHK o.Ä. nichts abbekommen, ist es egal, ob tiefer Schlüsselkratzer, Radfahrer oder LKW. Wobei blöd gegen die Stoßstange, mit dem verrissenen Lenker noch einen Kratzer in die Heckklappe und beim Umfallen den Wischerarm mitnehmen und mit dem Helm ein Rücklicht zerkratzen... Nichts ist unmöglich und damit kommt man schnell über die 3.

    Aber Hut ab, im stehenden Verkehr drauf geballert und dann selbst die Polizei gerufen... Erlebt man heutzutage auch selten!

    Auf jeden Fall ein Lob wert.


    Radunfall läuft ja meist über die Privathaftpflicht, deren Beiträge im Regelfall kaum der Rede wert sind. Insofern hat man in den meisten Fällen wohl nicht sehr viel zu verlieren. Gäb trotzdem genug, die sich davongemacht hätten, weil sie nicht versichert sind oder weil sie einfach keine Lust haben zu warten.