Das Phänomen ist aber weder neu, noch primär der aktuellen Lage geschuldet. Habe auch vor Jahren schon Händler erlebt, die einfach nicht verkaufen wollten oder nicht das, was ich kaufen wollte. Dass man bei Gebraucht-Finanzieurng schnell Neu-Leasing als Gegenvorschlag macht, mag noch halbwegs nachvollziehbar sein - wobei es natürlich für beides Argumente gibt, wenn der Kunde also trotzdem nicht möchte, kann man das theoretisch auch einfach akzeptieren.
Nicht immer direkt nachvollziehbar, warum man ein Gebrauchtwagen-Geschäft in Höhe eines durchschnittlichen Brutto-Jahreseinkommens (ohne Finanzierung, also Geldfluss innerhalb einer Woche) ausschlägt. Aber wenn man mehr mit der Bank verdient, als mit dem Auto und Neu-Verkaufszahlen der Wert, nach dem man bemessen wird...
Dann eben nicht, bekommt halt wer anders den Zuschlag.
Aber auch schon beim Neukäufen erlebt, dass das Auto der Begierde schlecht geredet wurde. Und später blöd gucken wenn man mit den selben Argumenten fragt, warum der dann nicht entsprechend günstiger ist, wo man ihn doch nur ach so schwer loswird.