Beiträge von nexo

    Ne, klar. Rechnung beweist nicht viel, außer vllt. dass irgendwann mal für irgendwas Geld geflossen ist. Genauso wenig wie Katalogseiten, die belegen sollen, dass irgendein Teil ein Serienteil sein soll.


    Wär mir auch zu blöd, das Zeug mit mir herumzufahren, wegen solcher Dinge wird man zu 99,9% nicht stillgelegt und wenn es jemand anzweifelt, diskutiere ich das auch nicht auf der Straße aus.


    Wobei ich auch schon Serienteile eines anderen Modells mit einer Bestätigung der Kundenbetreuung, dass Teil X an Fahrzeug Y serienmäßig ist, einem Foto des Teils in Originalverpackung und dem Datenblatt des anderen Fahrzeugs habe per Einzelabnahme eintragen lassen. Waren Achsteile mit gegossenen Teilenummern auf der Innenseite. Die nachträglich eingravierte (identische) Nummer außen war nach 6 Monaten schon nicht mehr lesbar, hat aber bei 5 HUs keinen gestört. Die Kiste hatte aber auch 2 angetackerte Blätter im Schein voll. Hatte damals wohl etwas Langeweile, heute nimmt sowas glaube ich kein Prüfer mehr mit 3 Blatt Papier und Ermessensspielraum so ab.

    Kann in der Zwischenzeit ja ein Nachbau montiert worden sein, weil der originale in der Waschstraße beschädigt wurde.

    Für den du dann wiederum einen neuen Nachweis haben könntest.


    “Eintragungsfrei als Ersatzteil“ wird zwar von manchen Herstellern etwas sehr weit ausgelegt, aber ein von Form, Material und Befestigung gleichwertiger Nachbau eines Serienteils ist ja tatsächlich eintragungsfrei.


    Bin ja durchaus bei dir, dass manche es übertreiben mit der Genauigkeit. Wäre der Absatz der Teile hierzulande höher, könnte man ja durchaus auf die Idee kommen, als Hersteller einfach ganz normale Prüfverfahren zu durchlaufen und irgendeine eine Kennzeichnung draufzuschreiben, statt sich auf die Homologation zu berufen und nichts dergleichen zu tun. Zumindest bei den Teilen, die es nur als “OEM Zubehör“ gibt. Bei Nachrüstung von Werksausstattung war das ja noch nie anders, dafür gibt es aber über die KB oft auch eine Bestätigung der Kompatibilität, wenn unbedingt nötig.

    Inwiefern soll eine Alu Chargepipe den Ladedruck in dieser Größenordnung beeinflussen und ihn welche Richtung? Ja, ein Kunststoffrohr arbeitet ein wenig mehr, aber es ist auch nicht aus Gummi und dehnt sich so weit, dass konstant 0,15 bar fehlen, maximal kurzzeitig beim Lastwechsel.


    Außer natürlich sie wurde nicht korrekt montiert und es entsteht dadurch Druckverlust an den Übergängen.

    Schön schön.


    Eine Baustelle nach der anderen, wenn du jetzt am Motor was anfängst und dann noch gleich einen Fund an der Karosse machet, hat das Potenzial, ein Fass ohne absehbaren Boden zu werden.

    Ist halt zu befürchten, dass es unter den Spoilern nicht nur mit Politur getan ist. Aber beim Fahren sieht man es ja selbst nicht permanent, da kann man die Saison besser noch mit den Dingern leben und die Fahrt genießen.


    Gestern war dann allerdings der große Tag und ich durfte zur Dekra. Also fix die roten Nummern von der Werkstatt im Dorf ausgeliehen und eine Stunde zum Prüfer des Vertrauens gefahren.

    Fahrten im Rahmen der Zulassung inkl. der zugehörigen Prüfung “auf direktem Weg“ wären sogar mit ungestempelten Kennzeichen erlaubt, sofern mutmaßlich verkehrssicher ist.

    Ist im Fall der Fälle auch nicht viel mehr Papierkram, als rote 06er, wirft aber ggf. mehr lästige Fragen auf, gerade wenn man vllt. etwas mehr Strecke zu fahren hat.

    Ist es. Die Beläge haben Spiel und werden bei der ersten Bremsung in eine Richtung bis zum gegenüberliegenden Anschlag mitgenommen, was sich in einem “Klack“ äußert (ebenso ggf. beim Anfahren, wenn die Beläge an der Scheibe festgebacken sind). Je nach Umgebung, z.B. in der Garage oder im Parkhaus ist das schon auffällig laut, ansonsten hat man dieses Phänomen ja eigentlich bei der Fahrt nicht. Irritiert ab und an mal Fahrgäste, mich selbst hat es nie gestört.


    Kann gut sei, dass die 115mm Variante dem entgegenwirkt und das Spiel minimiert. Vergleichbar mit bereits erwähnten Halteblechen. Laut Katalog Brembo 112 (und offenbar auch 115), Bosch 113 oder 114, Jurid 114 und für die originalen finde ich auf Anhieb nichts.

    Klingt plausibel, wissen tu ich es aber auch nicht.

    Ja gut, man sollte sie jetzt nicht mit dem Vorschlaghammer montieren oder mit viel Kraft dran herumzerren, da sie sich dadurch eher verziehen können. Ansonsten ist die gebotene Sorgfalt was (De)Montage angeht mehr oder weniger gleich. Und wie gesagt, das Zeug ist seit Jahren Serie bei etwas höher motorisierten Wagen.

    Da die meisten ihre Bremsscheiben ziemlich genau einmal montieren, ist das "Risiko" jetzt eher überschaubar.


    Und ja, einteilige müssten schwerer sein als mehrteilige aus verschiedenen z.t. leichteren Materialien. Deshalb auch die Frage ob es wohl "Marketing" ist.

    Meistens, aber nicht zwangsläufig.

    Es gibt mehr Gründe als nur das Gewicht, um mehrteilig zu bauen, u.A. auch Temperaturverteilung.


    Für reines Marketing fertigt keiner Bauteile aus mehreren verpressten und vernieteten Elementen. Im Zubehör vielleicht, wenn man dann 30% "Sport" Aufpreis verlangen kann, aber nicht in der Serie, wo dir keiner einen Cent mehr dafür gibt.


    Es müssen auch keine Stufendrehmomente beim Befestigen der Felgen beachtet werden ? Also erst alle 30, 70 und dann 120 Nm ? Es geht hier um die Erstmontage neuer Scheiben.

    Nein, gibt keine Vorgabe dazu.

    Scheibe nahezu kraftlos auf die gereinigte Nabe gesetzt und mit 16Nm fixiert. Das war's.


    Es schadet nie, das Rad stufenweise über Kreuz festziehen (mindestens Handfest+Drehmoment macht man ja meist eh, wenn man nicht zur Schlagschrauber-Tempo-Fraktion gehört), in Bezug auf die Bremse aber kein Muss.

    HIntergrund ist zu einem, dass die zweiteiligen ja genietet sind und somit bei grobe Falschbehandlung schlagen können, was auf die einteiligen nicht zutrifft.

    Und du planst, sie grob falsch zu behandeln?

    Bei einer eben solchen Behandlung bekommt man so ziemlich alles kaputt, ein eher schwaches Argument.


    Mit solchen Pauschalaussagen vorsichtig sein, was mit "mehrteilig" gemeint ist. Fügung unterschiedlicher Materialien am Topf (wie es hier der Fall ist), schwimmende Bremsscheiben oder gar Carbonkeramik Scheiben. Die haben alle ihre Besonderheiten.


    Zum anderen hatte ich darüber gelesen, dass die einteiligen auch leichter sein sollen.

    Meistens ist es umgekehrt, da man den Topf aus einer Aluminiumlegierung oder Stahlblech mit Reibring aus Grauguss kombiniert und somit Gewicht einsparen kann.


    Auch hier sind Pauschalaussagen aber Blödsinn, da es selbst bei gleicher Bauart schon Unterschiede zwischen den Hersteller gibt.



    Schließe mich grundsätzlich meinem Vorredner an: 99% aller Fahrer werden keinerlei Unterschied bemerken und für Werkstätten ist der Umgang mit ganz gewöhnlichen zweiteiligen Scheiben eigentlich nichts besonderes, da mehrere große Hersteller diese serienmäßig verbauen.