Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Du kannst auch eine aus dem Zubehör nehmen.

    Selbst Markenbatterien können plötzlich hopps gehen und eine billige "Arktis" von A.T.U.

    hält 7 Jahre. Kann man nie wissen. Nur weil es z.B. eine VARTA ist muss es nicht bedeuten

    daß diese lange hält (meine Erfahrung).

    Bei falscher Behandlung bekommst Du jede Batterie schnell kaputt.


    Der Händler nimmt dir viel zu viel Geld ab. Wenn Du aus dem Zubehör kaufst und beispielsweise

    eine von Exide, Moll, Banner ect. holst dann bezahlst du nur die Hälfte von dem was BMW

    für ihre verlangt. Dann knöpft dir BMW noch Geld für den Einbau und das Batterieregistrieren ab.


    Sofern Du dir zutraust die Batterie selbst einzubauen und anzulernen (oder einen Freund hast der das machen kann)

    bist Du vielleicht nur bei 150-200 Euro mit den Kosten.


    Wichtig ist, daß Du eine gleichartige Batterie kaufst. Wenn AGM dann AGM, wenn Blei-Säure dann Blei-Säure, und möglichst auch

    mit gleicher Kapazität.

    Dann reicht es nur den Tausch zu registrieren. Andernfalls muss das Auto sonst noch zusätzlich auf den neuen

    Batterietyp codiert werden.


    Schau doch mal bei "Autobatterienbilliger.de" rein. Da bekommst Du alles mögliche.

    Bei örtlichen Shops dürften die Teile nochmal deutlich teurer sein, denn jetzt zum Winter gehen bekanntermaßen

    viele kaputt, was sich die Firmen gut bezahlen lassen.

    Ich hatte mich mal damit beschäftigt und es so verstanden:


    Die Batterie wird vom Auto nur auf 80% geladen, weil noch etwas "Platz" übrig sein muß damit

    während einer Bremsenergierückgewinnung noch Ladung aufgenommen werden kann.


    Bedeutet also eine 100 Ah Batterie würde erst mal nur auf 80 Ah geladen. Das sind 20% weniger Kapazität

    die für die Rückgewinnung reserviert werden.


    Und hier ergibt sich insbesondere durch die StartStop Automatik (meiner Meinung nach) ein Problem:


    20% Batteriekapazität werden bereits vom Auto sozusagen "vorenthalten".

    Wenn jetzt noch ungünstige Faktoren (z.B. Kurzstrecke, Kälte, Nutzung vieler Verbraucher, StartStop) ect. ect.

    hinzukommen, dann wird die Batterie sogar auf ein noch niedrigeres Niveau gehalten, weil ein großer Teil

    Ladestrom - aus der Lichtmaschine stammend - bereits wieder verbraten wird.


    Schnell liegt der dauerhafte Batterie-Ladezustand dann vielleicht nochmal um 20-30% niedriger.

    Insgesamt gurkt die Batterie dann stets irgendwo bei 50-60% Kapazität herum. Nicht der Optimalbereich

    für eine lange Lebensdauer.

    Eine scharfe Autobahnfahrt, ohne Betrieb starker Verbraucher, bringt sie vielleicht wieder kurzzeitig auf 70%,


    Wie auch immer - wenn eine Batterie auf einen Ladezustand unterhalb von 50% abrutscht fängt sie an zu sulfatieren

    und allmählich Schaden zu nehmen. 50% Ladezustand entsprechen ziemlich genau 12 V Spannung im Ruhezustand.

    Ein gutes Ladegerät baut die Sulfatierung wieder ab, es hat dafür extra Programme, nicht aber die Lichtmaschine.

    Sackt der Ladezustand noch weiter ab, nimmt die Batterie bereits irreparablen Schaden (Kapazitätseinbußen)


    Wenn man sich also die Werte einmal vor Augen führt erkennt man, daß sich der Betriebsbereich in einem recht

    schmalen Fenster abspielt. WInterbetrieb mit StartStop, Kurzstrecke und Sitzheizung dürfte die Batterie stets

    in einem ungesunden Kapazitätsbereich halten. Nicht so daß sie direkt kaputt geht, aber auch nicht optimal

    um ein langes Leben zu erreichen. Die Lage verschärft sich zudem, wenn die Batterie altert und ohnehin

    noch weniger Kapazität hat.

    Deshalb ist es auch wichtig, das Ding ab und zu mit einem vernünftigen Ladegerät komplett aufzuladen.


    Das wird jedenfalls einer der Gründe sein, warum Batterien eine der Hauptursachen für Pannen sind.

    Moderne Autos haben schließlich sehr viele Verbraucher und die Batterie wird da ziemlich gefordert.


    Im Idrive läßt sich meines Wissens die Spannung nicht anzeigen, aber das geht im Geheimmenü im Kombiinstrument.

    Wird während der Fahrt eine Bordspannung von 14,4 V (Blei-Säure Batterie) oder 14,7 V (AGM Batterie) angezeigt,

    dann läd die Lichtmaschine gerade. Folgedessen hat die Batterie also Ladung nötig.

    Wenn jetzt ständig diese höhere Ladespannung zu sehen ist (z.B. während einer langen Autobahnfahrt), wäre dies ein

    Indiz daß die Batterie nicht richtig voll wird - also ihre Ladung nicht hält, nicht mehr so "Fit" ist und die Lichtmaschine

    ständig Schwerstarbeit verrichtet.

    Irgendwann muß der Regler der Lichtmaschine schließlich sagen "Hey, du bist voll - ich senke die Ladespannung jetzt wieder ab".

    Dann sollte die Bordspannung nämlich zwischen 13,8 - 14 V liegen.



    P.S. mit dem entsprechenden Diagnosetool läßt sich der Gesamt-Ladeverlauf in Betriebsstunden anzeigen.

    Dort kann man sehen wie viele Stunden sich die Batterie in ihrem Leben im niedrigen oder Idealen Ladezustand befunden hat.

    Das wird so lange protokolliert bis eine neue Fahrzeugbatterie registriert wird.

    Ebenfalls lässt sich der Zustand der letzten 5 Tage auslesen.

    Ehrlich gesagt würde ich bei meinem Touring ganz gerne diesen

    Fuß-Sensor zum Öffnen der Heckklappe deaktivieren.


    Ich nutze das nicht und finde es auch nicht ungefährlich.

    Wenn z.B. das Auto mal in der Garage aufgebockt wird und der Schlüssel nicht

    weit genug beiseite gelegt ist, kann man ruckzuck bei Arbeiten im hinteren Bereich

    die Heckklappenentriegelung auslösen.

    Folgedessen knallt dann die Heckklappe gegen die Garagendecke.

    Man muß also stets daran denken den Schlüssel wegzuschaffen.

    Zum Glück ist mir sowas noch nicht passiert .....


    Jedenfalls kann man das Ding sehr schnell unbeabsichtigt auslösen wenn man

    mit seinen Füßen nicht aufpasst. Beispielsweise beim Tauschen des hinteren Scheibenwischers,

    wenn man ein Stück zu nah am Auto steht.


    Ideal wäre die Deaktivierung per Codierung, hab aber bisher noch nichts vielversprechnendes gefunden.

    Schön daß alles gutgegangen ist. :thumbsup::thumbsup:

    Ich denke daß der Filter auch immer dann ordentlich rausgeht wenn er mit Drehmoment und

    vor allem mit Öl benetzten O-Ringen eingebaut wird.


    Wichtig ist ein vernünftiger Ölfilteraufsatz und evtl. Kippverlängerungen - oder eine Knarre

    mit der man einwandfrei an die ganze Geschichte heran kommt.


    Wahrscheinlich reissen die Filter gerne dann ab, wenn ohne Drehmoment von Hand festgezogen wird

    da man tendenziell immer gerne einen Tick zu fest als zu locker anknallt.


    Viel Platz am Filtergehäuse hat man leider nicht. Wenn man jetzt noch mit ungeeignetem Werkzeug

    schief ansetzt hat man gar nicht so richtig ein Gefühl dafür. Und dann wird zu fest angezogen weil

    man sich nicht sicher ist ob es jetzt ausreichend war.


    Es gibt sicherlich viele Wege um an den Filter ordentlich ranzukommen, ich bin durch probieren

    jetzt bei einer Kombination aus Kippverlängerungen und einem Filterschlüssel von "Laser" gelandet, der

    robuster als diese Blechkappenschlüssel ist und perfekt passt.


    So sah das neulich dann aus (Ich mach ja zu jedem Scheiß Fotos - wie die Japaner :) )

    Aber manchmal ist es auch für die Leute nützlich, die sich das erste mal an sowas rantrauen

    und sich dann ein Bild von der Sache machen können. Nicht jeder schraubt und hat eine

    Vorstellung von gewissen Arbeiten.

    In diesem Fall hier eigentlich doch gar nicht so schlimm - wie sonst gerne mal erzählt wird ....

    Die Keramikpaste ist auch super. z.B. in den Führungen von Bremsbelägen am Bremssattel.

    Aber auf die Auflageflächen der Radnabe würde ich sie nicht unbedingt schmieren.

    Das Zeug bleibt klebrig und zieht dadurch den Schmutz an. Kann bereits passieren wenn

    Du das Rad abnimmst und kleine Krümel mit Schmutz runterbröseln.

    Und weil es auch etwas dicker ist verfälscht es das Anziehdrehmoment und mindert die Haftreibung

    zwischen Nabe und Felge.

    Also wenn dann wirklich nur extreeeemmm dünn auftragen.

    Nimmt man das präventiv oder geht das auch als Rostlöser wenn die Teile schon fest sind?

    Nimmt man präventiv.


    Also bei Rädern zb. die Radnabe mit Drahtbürste richtig schön sauber machen, kurz mit Bremsenreiniger nachputzen.

    Die Innenseite der Felge natürlich auch von Schmutz befreien.


    Dann reicht es das HTX 1600 ganz dünn auf die Radnabe am Fahrzeug aufzutragen. Auf den Anlageflächen, also wo die Schraubenlöcher sind

    als auch auf dem Außenring der Radzentrierung.

    Die Radbolzen muß man eigentlich nicht behandeln, die werden sowieso mit Drehmoment angezogen und sind später auch wieder leicht zu lösen.


    Wer dreckige Bremssättel oder Bremsscheibentöpfe optisch aufwerten möchte kann diese auch kurz mit Bremsenreiniger sauberwischen

    und dann das HTX 1600 mit einem Pinsel vorsichtig auftragen und mit einem fusselfreien Lappen ganz dünn verstreichen.

    Danach sieht die Bremse wieder TOP aus, egal ob da schon Rost drauf war oder nicht.


    Zum Lösen bereits festsitzender Schrauben kann ich den Rostlöser von Bremer und Leguil empfehlen.

    Das Spray heisst RIVOLTA T.R.S. Plus

    Damit bekommst Du wirklich fast alles los. Es unterwandert feinste Ritzen und wenn man dem Mittel ein paar Minuten

    Einwirkzeit gönnt dann löst es den Rost hervorragend an.


    Rivolta T.R.S. Plus - Synthetisches Kriech- und Feinöl


    Ich hatte mal ein altes Auto einer Bekannten, wo man die Räder nur mit nem Hammer hätte runterkloppen können.

    Über Jahre bombenfest angegammelte Alufelgen.

    Habe dann mit nem Sprühröhrchen durch die Schraubenlöcher den Rostlöser gesprüht - und zwar dort wo die Ritze

    zwischen Felge und Radnabe ist.

    Das gleiche durch die Speichen hindurch von oben an dem Spalt zwischen Felge und Radnabe.

    1 Minute gewartet damit die Suppe schön nach unten durchläuft. Rad eine Viertel-Drehung weiter gedreht, gleiches Spiel nochmal.

    Also rundherum einmal mit dem Rostlöser zwischen Felge und Aufnahme durchkriechen lassen.

    Zweimal mit der Hand gegen den Reifen geschlagen und das Rad ging ab.


    Ist ein Industrie-Rostlöser. Bei uns im Betrieb wird es genutzt um Schrauben im Heißbereich lösen zu können, wo Hitze

    und Gammel über die Jahre eingewirkt haben.

    Hab die Felgen auch gerade wieder für den Winter aufgezogen, musste um die Radnabe aber etwas mit Plastidip nachhelfen, weil sich unter den Nabendeckeln der Klarlack löst und von dort Salzwasser eindringt...

    Versuch mal das Zeug hier - gibts auch über Amazon, nicht ganz billig aber die Dose hält ewig.


    https://eshop.technolit.de/de_de/htx-1600-bremsenschutz-spray-4165152-0.html


    Das Mittel nehme ich um die Radaufnahmen zu schützen (trage es auf die Auflage der Bremssscheiben auf), so daß

    Räder nicht festgammeln oder irgendwas rostet.

    Man soll eigentlich nicht dort fetten, aber dieses Mittel ist auch kein Fett im klassischen Sinne.

    Eine Erbsengroße Menge in einen Lappen gesprüht und man hat schon die halbe Aufnahme der Bremsscheibe

    mikroskopisch dünn übergezogen - fast wie mit Zinkspray auflackiert, sehr ergiebig.

    Das Mittel verfälscht gegenüber Fett auch keine Anzugsdrehmomente oder saut irgendwie herum.

    Wird nicht durch Rotationsbewegung weggeschleudert, klebt nicht herum, hält einfach.


    Damit montiere ich z.B. neue Bremsscheiben, halte damit Bremsanlagen sauber (Alte Gammel-Sättel oder Bremsscheibentöpfe sehen danach wie neu aus)

    und nutze es für alle Arten von Hitzeverbindungen oder wo Gammel vorgebeugt werden soll. (Also auch was wenn sich bei deinen Felgen innen Klarlack gelöst hat)

    Salzwasserfest und bis über 1000 Grad Temperaturbeständig. Damit bekommt man auch nach Jahren noch Auspuffanlagen auseinander oder verrostete

    Schraubverbindungen lose.


    Wie schon gesagt, nicht direkt die Teile ansprühen sondern in einen Lappen und dann leicht auftragen.

    Das Mittel ist dünn wie Wasser und man meint es zieht förmlich in die Metalloberflächen ein und krallt sich fest.


    Wenn man die Räder runter hatte und die Radnaben und Felgen schön gesäubert hat, einfach mit dem Mittel leicht behandeln

    und man hat keine Probleme mit angammeln der Felgen o.ä.

    Dort wo Metall an Metall anliegt ist es dann korrosionsgeschützt.