Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Was die Batterie angeht ist meine seit dem Umzug ziemlich am meckert, da der wagen nichtmehr täglich (manchmal nichtmal wöchentlich) bewegt wird und auch jz mehr kurze strecken sieht. Gerade jz im Winter meckert der wagen oft übers iDrive mit "Batterie schwach, bitte Motor starten und laden". Der Komfortzugang funktioniert im ersten Moment noch, doch wenn man ihn dann wieder abstellt mit Meldung funktioniert das Komfortöffnen nichtmehr. Hab auch mal das Multimeter dran gehalten und zeigte was um die 12,4V an, was ja an sicht dafür spricht das die Batterie noch okay ist. Hab dann auch mal das große Ladegerät in der Firma dran gehangen und da hat er direkt runter auf etwas um die 20A runtergeregelt und war nach nicht mal ner Stunde in den Erhaltungsmodus gegangen. Somit kann die Batterie ja garnicht so schwach gewesen sein. Batterie ist noch die erste und wird dieses Jahr 5Jahre. Beobachte das noch über den Sommer, ansonsten kommt ne neue mit 95Ah rein. Dann hat sich bischen mehr Reserve.

    Na wenn die Batterie 20A als Ladestrom aufgenommen hat dann war sie

    aber ziemlich leer. Erst wenn 3 Ampere unterschritten werden wird sie allmählich voll.

    Dadurch daß das grosse Ladegerät so viel Ladestrom zur Verfügung stellen konnte (20 A)

    war die Batterie natürlich schon nach ner Stunde wieder voll, sonst hätte es mit nem herkömmlichen

    5 Ampere Ladegerät ein paar Stunden gedauert.


    Die Messung der Polspannung ist übrigens nur ein grobes Mittel zum feststellen des aktuellen Ladestands.

    Wenn im Ruhezustand bereits unter 12 V anliegen ists mit der Ladung nicht so mehr so pralle.

    Ist nur eine grobe Prüfung und auch nur im Ruhezustand anwendbar.


    Wenn eine volle Batterie - die z.B. 12,8 V hat - belastet wird, ist es völlig normal daß die Spannung

    dabei etwas einbricht und z.B. auf 12,3 V oder 12,1 V runter geht. Hängt davon ab wieviel Ampere gerade fließen.

    Beim Öffnen des Autos fliessen locker mal 10-15 Ampere, das ist schon eine höhere Belastung.

    Nur muss eine gute Batterie die Spannung dann auch längere Zeit so halten können.

    Sackt die Spannung in kürzester Zeit immer weiter ab - evtl. sogar bis unter 12 V , dann schwächelt sie.


    Umgekehrt kann sich eine schwache Batterie auch so äussern, daß sie Batterie im Ruhezustand wunderbare 12,7 V hat

    aber sobald ein wenig Last aufkommt (Licht an, Auto aufschließen) bricht die Spannung ruckzuck auf unter 12 V ein.

    Besonders wenn sie vorher noch extra aufgeladen wurde ist dies ein Zeichen daß sie einfach nichts mehr richtig aufnimmt.




    Hier ist übrigens die Sache mit dem Aufladen über den Winter beschrieben, und wie ich es anfangs

    für mich gelöst habe. (Kein Laden über OBD Buchse oder sowas)


    Batterie entladen / Fremdstarten / Aufladen


    Auf der nächsten Seite 8 dann die bessere Lösung mit dem Solarpanel.

    12,2 -12,5 Volt ist doch super.

    Man muss schließlich bedenken daß die Batterie belastet ist.

    Das Auto hat eine Alarmanlage und muss auch Keyless Go abfragen.

    Mit deinem Bosch-Lader hat doch dann alles super geklappt, wenn ich das so lese.


    Wenn ich meinen Karren voll durchgeladen habe sind es erst mal 12,8 V

    Am nächsten Tag messe ich "nur" noch 12,3 - 12,4 , aber dabei ist die Batterie

    ja nicht im Ruhezustand sondern es wird ihr permanent Strom entnommen.


    Ich messe dabei an einem sonst vollkommen eingeschlafenen Fahrzeug.

    Muß ja nur am Ctek-Ladestecker mit nem Multimeter gehen und nicht

    das Fahrzeug aufwecken.


    Wenn auch Alarmanlage und der andere Krams vollkommen abgeschaltet wären

    dürfte die zu messene Spannung sicher bei 12,6 - 12,7 V liegen.


    Was aber schädlich ist: Die Batterie oft oder über längere Zeit bei so tiefen Leveln zu halten.

    Also unterhalb 60% wird auf Dauer zu Schaden führen.


    Und noch was: Bei AGM Batterien auf keinen Fall so Rekonditionierungsprogramme vom

    Batterieladegerät benutzen. Das ist ausschließlich für Naßbatterien gedacht und schädigt

    AGMs.


    P.S. habe heute erst mal den Dicken aus seinem Car-Cover befreit, alle Fenster, Türen, Dach usw.

    bewegt, Luftdruck wieder angepasst und die Karre komplett durchgelüftet.

    Krass fand ich, daß die 3,5 Bar Reifendruck komplett geblieben sind.

    Die Batterie hat alles einwandfrei überlebt, sie wurde schließlich alle 14 Tage und manchmal

    sogar wöchendlich nachgeladen. In dieser Hinsicht ist ein Solarpanel schon geil, wenn sonst

    kein Strom in der Garage ist.

    Folgender Gedankengang:

    Im Getriebe ist ja fest verankert daß bei zu viel Drehmoment die Leistung

    zurückgeregelt wird (durch eine entsprechende Info an das Motorsteuergerät)


    Wie will MHD es also schaffen diese Drehmomentregelung vom Getriebe ausgehend ausser Kraft zu setzen,

    ohne daß die MHD Software Fehlinformationen an das Getriebe liefert - und es somit "verarscht" ?


    Zuvor wurde durch MHD das Drehmomentmodell verfälscht, damit das Getriebe denkt es käme weniger

    an und es bestünde keine Veranlassung ein Abregelkommando ans Motorsteuergerät zu senden.


    Was macht MHD denn nun anders ? Ich kann mir nur vorstellen daß MHD das Abregelkommando vom Getriebe

    kommend einfach ignoriert. Dann darf die Power natürlich weiter fliessen.

    Nur ..... trotz alledem weiß das Getriebe doch immer noch nicht wie viel Drehmoment jetzt mehr anliegt, es arbeitet

    doch noch mit den originalen Leistungstabellen und weiß mehr als 500 NM gar nicht zuzuordnen ?

    Vielleicht ist meine Denkweise aber auch falsch ?


    Fakt ist:

    Preis/Leistung beim MHD Tuning ist einfach nur klasse. Da würde ich jetzt auch nicht mehr an XHP sparen.

    Durch den Flash mit XHP ist die ganze Sache wenigstens sauber. Die Drehmomentlimits im Getriebe sind alle

    aufgehoben und das Getriebe veranlasst keine Regelung an das Motorsteuergerät. Das Motorsteuergerät

    hat quasi "freie Hand" und ist alleiniger "Herrscher".

    Finde es so besser, als wenn zwei Kandidaten bestimmen was sein soll.

    Das Getriebe schluckt nun anstandslos was daherkommt und verarbeitet durch die XHP Software auch

    das Drehmoment richtig.

    Also mit einer China-Membrane hätte ich jetzt kein Problem.

    Warum nicht ausprobieren ? Mehr als erneut kaputt gehen kanns ja nicht.


    Ich würde aber die alte, originale Feder wieder benutzen.

    Einfach nur deswegen, weil ich nicht weiß wie die Federspannung bei

    dem Chinateil ist. Die Feder gibt ja vor bei welchem Druck/Unterdruck die

    Membrane öffnet oder schließt. Ob die Kraft beim China-Clon da jetzt identisch ist ?

    Der Rest ist ja ansonsten nach wie vor Gummi.

    Nur fraglich ob es ölfest ist bzw. lange hält.

    Ich habe bisher immer die Erfahrung gemacht, daß wenn die gesamte Karre vibriert die Ursache oft von der Hinterachse stammt.


    In selteneren Fällen kam sowas auch gerne mal von einem defekten Radlager (auch ohne Geräuschentwicklung), defekter Abtriebswelle

    oder einem leicht festhängenen Bremssattel, wobei man dies eigentlich sehen müsste (blau gefärbte Bremsscheibe, heisse Felge, Geruch)


    Kardanwelle und Mittellager sind ebenso heisse Tips, aber meistens sollte das lastabhängig sein und auch unter Geräuschentwicklung (brummen).

    Aber man steckt nicht in den Teilen drin.


    Ein Höhenschlag einer Felge oder ein defekter Reifen können laut dem TE ja dann ausgeschlossen werden.

    Ebenso die typischen Kandidaten wie Radnabe, Zugstrebe, schlappe Dämpfer usw.



    Was mir allerdings gerade beim Tippen noch einfällt, wenn auch nur ein kleiner Hoffnungsschimmer ....

    Sind die Motorlagerungen und auch die Getriebelagerungen in Ordnung ? Kann man schließlich schnell sichtprüfen.

    Nicht daß der Motor etwas hängt und sich Vibrationen auf die Karosserie übertragen.

    Oder das Getriebe hängt minimal an einer kaputten Lagerung und der Antriebsstrang wird dadurch negativ beeinflusst.


    Nach dem was sonst alles schon ausgetauscht wurde ist es sicher einen Versuch wert dies zu prüfen.