Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Die Wassertemperaturanzeigen sind gedämpft.

    Die Wassertemperatur wird ständig kennfeldgeregelt (lastabhängig) und da würde eine

    direkte Anzeige ständig schwanken und praktisch keine Aussagekraft besitzen.

    Deshalb wird ein weiter Temperaturbereich einfach als Mittelstellung angezeigt und signalisiert dem Fahrer "Alles OK"

    Das ist so gewollt.


    VIel wichtiger ist die Öltemperatur und bei sportlich angehauchten Modellen wird dann diese angezeigt.

    Auch die Öltemperaturanzeige ist etwas gedämpft - sie zeigt ca. zwischen 80-110 Grad immer Mittelstellung an, weil

    es der normale Betriebsbereich ist.


    Die Öltemperatur folgt immer etwas zeitverzögert der Wassertemperatur.

    Umgekehrt dauert es seeeeehhhhrrrrr lange bis sich das Öl wieder abkühlt (gegenüber dem Wasser)


    Es kann nicht sein daß ein Zuschalten der Heizung das Öl unmittelbar um 10-20 Grad runterkühlt.

    Bist Du dir sicher dass du richtige Messwerte hast ?


    Ich glaube im Leben nicht daß die Öltemperatur in kürzester Zeit um 20 Grad sinkt, bedingt durch

    das Abkühlen des Wasserkreislaufs über die Heizung.


    Betriebstemperatur Öl und Wasser sollte übrigens auch über 100 Grad sein wenn normal gefahren wird.

    Es ist ja auch nicht gesagt daß es Probleme mit der Eintragung gibt,

    nur sollte man eben darauf achten daß am Tag X alles zusammen in Kombination eingetragen wird.

    Nicht daß z.B. die Felgen gerade am Tag der Fahrwerkseintragung beim Lackierer oder Polierer liegen und

    beim TÜV die Serienräder montiert sind ....

    Gilt natürlich auch für mögliche Distanzscheiben ....


    Ne Woche später macht man sich dann wieder die Zubehörräder aufs Auto, kommt in eine Kontrolle

    und dann gibts ein langes Gesicht, wenn der freundliche Herr aufklärt daß die ABE für die Zubehörräder

    in Verbindung mit dem geänderten Fahrwerk keine Gültigkeit mehr hat.

    Ein wenig liest es sich ja schon heraus, daß Du im Prinzip Bock auf eine Tieferlegung hast und es am liebsten

    sowieso tun möchtest :)


    Ich kann da nur Denkanstöße geben.


    Zu den Dämpfern:

    So lange sie nicht verölt oder vollkommen rostig sind funktionieren sie auch noch.

    Die Staubschutzmanschetten und Anschlagpuffer zerbröselt es in der Regel mit den Jahren, die möchte

    der TÜV aber gerne intakt sehen da sie ein Durchschlagen des Stoßdämpfers bei extremen Einfedern

    verhindern sollen.


    Vom Material her kosten die Sachen nur Kleckerbeträge, Anschlagpuffer und Staubschutz wohl keine 50 Euro.


    Wenn es preisgünstig werden soll und die Dämpfer selbst noch OK sind, dann reicht es die Dämpfer kurz

    auszubauen (hinten kein Akt) , neuen Anschlagpuffer drüberstecken, neue Staubschutzhülle drüber - und fertig.

    Was sich hierbei jedoch anbietet wäre die Domlager gleich mit zu machen. Würde dann geringfügig teurer, aber dann

    hättest Du erst mal wieder lange Zeit Ruhe.

    Haltbarkeit der Dämpfer kann man nie voraussagen. Einen neuen bekommst ebenso schnell kaputt, wenn Du volles

    Mett durch tiefe Schlaglöcher ballerst. Hängt halt von den Strassen und der Beladung/Belastung des Autos ab.


    Wenn Du jetzt eine Tieferlegung machst, dann musst Du natürlich auch an der Vorderachse ran, was mehr Aufwand ist.

    Dazu höhere Anschaffungskosten, weil ja alles neu kommt. Zzgl. einer Fahrwerksvermessung, der TÜV Abnahme, evtl. neu

    justieren der Scheinwerferhöhe, Neuen Fahrzeugschein mit der Eintragung.

    Bedenken musst Du auch, daß du - sollten keine originalen BMW Felgen montiert sein - die ABE der Zubehörfelgen

    nicht mehr gültig wäre - die Felgen also in Verbindung mit dem neuen Fahrwerk abgenommen werden müssen.


    All dies sollte man halt noch bedenken.

    Nur wenn es juckt und man Bock drauf hat ist es natürlich egal. :)


    Wegen der eigentlichen Arbeit die hinteren Dämpfer auszubauen sollte man soetwas nicht unbedingt dran festmachen,

    denn an der Hinterachse ist es kein grosser Aufwand. Ginge es um die Vorderachse würde ich da schon eher zustimmen.



    Gruß

    Puh, also ständig 200+ sowie Anhänger .... das ist schon in der Tat eine Belastung.

    Wenn man das äquivalent umrechnet könnte ich mir also Stage 9 flashen :)


    Das ist jedenfalls ein guter Belastungstest mit Aussagekraft und lässt vermuten daß

    die Autos doch recht robust sind.


    Wegen dem häufigen Hängerbetrieb würde ich in jedem Fall einen Getriebeölwechsel machen lassen.

    Das haut doch ganz schön rein und da kann man besser öfter solche Wechsel machen.

    So alle 60.000km - 70.000km meinetwegen.

    So etwas hatte ich mal bei einem alten E30, den ich als Winterfahrzeug nutzte, gekauft.

    War so eine Planen-Garage die man übers Auto wirft und mit Gummispannbändern an den Felgen einhakte.

    Wurde nur gekauft damit ich morgens nicht Eis kratzen musste :)

    (Das waren die Zeiten wo ich noch keine Garagen hatte)


    Die Montage geht eigentlich ruckzuck.


    Beachten solltest Du daß diese Plane atmungsaktiv ist, damit sich da drunter keine Feuchtigkeit bildet und es

    mit Gammeln anfängt.

    Nur leider sind die atmungsaktiven Planen nicht alle wasserdicht, sie sind mehr dafür gemacht um Autos in einer Halle

    oder unter nem Carport längere Zeit stilllegen zu können.

    So direkt dem Wetter ausgesetzt brauchst Du also etwas wasserdichtes (und atmungsaktives) , sonst musst Du dich

    nämlich darum kümmern daß sich unterhalb keine dauerhafte Feuchtigkeit sammelt - also hin und wieder alles abnehmen

    und lüften.


    Was noch ganz wichtig ist: Bei stürmischen Wetter sollte die Plane wirklich fest sitzen und nicht flattern, sonst schubbert

    sie wie Schleifpapier über den Fahrzeuglack - mit entsprechendem Kratzerergebnis.


    Richtig gute Autogaragen die alle Kriterien erfüllen können sehr teuer sein. Mikrofaser ist deutlich kratzsicherer als

    Plastikgewebe, nur eben nicht wasserdicht.

    Dann stellt sich noch die Frage wie sicher das Fahrzeug steht, also nicht irgendwelche Spaßvögel die Plane

    herunterreissen oder sich gerade wegen der gut gemeinten Pflege dazu hingezogen fühlen etwas zu beschädigen.

    Was ich krass finde ist, daß deine Bremsen über 100.000km gehalten haben während die Reifen gerade

    mal 2 Saisons schaffen.

    Spricht in jedem Fall für ein Langstreckenauto mit umsichtiger Fahrweise (also wenig bremsen) :thumbup:


    Bei mir sind 32.000km auf dem Zähler und der BC "meint" ich könne vorne noch 22.000km fahren.

    Na ich bin mal gespannt was passiert wenn ich dem Ende näher komme.

    Aber bekanntermaßen meldet sich der BC sowieso viel zu früh, teils bei gerade mal halb genutzten Beläge.

    Nun ja, wenns dann muss, dann muss .....



    Übrigens bin ich heute Abend unterwegs gewesen und hab eine schöne Fahrt durch Stadt und über Land gemacht.

    Ganz easy bei entspannender Musik in den Sonnenuntergang hinein, ab und zu leichte Schubphasen aber allgemein

    brav gefahren da ich ein wenig Respekt vor Wildwechsel habe.

    Die zweirädrige Plage im Wurstpellendreß ist um diese Zeit bei Mutti beim Abendessen - herrlich !


    Den Verbrauch bekomme ich im Sportmodus mit manuellen Schalten weiter runter als im reinen Automatikbetrieb.

    Zur Zeit 8,3 Liter / 100km