Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Ich arbeite gerne mit den Paddels , und da finde ich den 5. Gang in der Stadt ganz ok.

    Liegt dann so bei 1600-1700 Upm. Und auch wenn man mal wieder wegen einer Schnecke

    etwas vom Gas gehen muß und langsamer wird, reicht es das Pedal leicht anzuticken

    und es geht stramm vorwärts - ohne jetzt viel Last aufbauen zu müssen.


    Am Anfang hatte ich mir die Sportanzeigen immer eingeblendet, dann sieht man wo man

    beim Drehmoment so liegt.

    Also wenn es flott mit leichtem Schubgefühl vorwärts gehen soll reichen 300-350 NM voll aus.

    Da gehts schon gut vorwärts und es ist vom Drehmoment her kaum eine Last für Motor und Getriebe.

    Mit der Zeit hat man das Gefühl wieviel Gas man geben "darf" um nicht wieder zuuu viel Moment aufzubauen

    wenn man das nicht möchte. Die besagten 300-350 NM fühlen sich schon sehr kräftig an und das reicht

    für zügiges fahren im Alltag mehr als aus.

    Teils ist es sogar zuviel, so daß man dem Vordermann bald schon wieder auffährt :)


    Lustig ist auch, daß man jedes mal erstaunt ist daß bei mehr Pedalweg dann sogar nochmal richtig

    Druck bis knapp 600 NM kommt - es also bisher gerade mal die Hälfte war.

    Sowas beeindruckt auch immer Beifahrer, da sie sich die ganze Zeit auf eine gewisse Beschleunigung

    eingestellt hatten "Och ... der ist ja flott" - und wenns dann zur Sache geht kommt "Aaaaalllterrrr !!!!" :)

    Ich glaube nicht daß was beim niedertourigen "laufen lassen" passiert.

    Die Ölpumpe dürfte da schon ab 1000 Upm genug Öldruck aufbauen um ausreichend zu schmieren.


    Schlimmer ist nur, wenn man z.B. am Berg und/oder mit voller Beladung aus dem Drehzahlkeller

    heraus die Kiste tritt.


    Wenn das Auto hingegen nur im Verkehr dahingleitet sollten niedrige Drehzahlen eher schonender sein.

    Gibt man nur etwas Gas - um z.B. eine leichte Steigung auszugleichen - dann produziert man auch nicht

    gleich eine Wahnsinnslast auf den Motor.

    Sobald jedoch mal mehr durchgetreten wird, also dadurch tatsächlich Last entsteht, schaltet die Automatik

    doch direkt wieder zurück in einen niedrigeren Gang. Dann steigt auch die Drehzahl (und Schmierung)


    Nur wenn sich der Motor quälen muss, also bei weit runtergetretenem Gaspedal und hörbar brummigen

    Begleitgeräusch, ist es richtig Last die einwirkt - und das ist dann wirklich schädlicher als wenn der Motor mal

    höher dreht.

    Heute mal das "Sportive" Profil von XHP ausprobiert.

    Hmmmmm ..... neeeeeeeeeee


    Bin wieder auf meine alten Einstellungen zurück.

    Irgendwie ist das doch am Besten und nebenbei gibts ja auch noch

    so einen tollen Sport-Knopf sowie den nach links klappbaren Getriebehebel

    wenns richtig rund gehen soll.


    Ich lasse den Comfortmodus mit D so wie Serie.

    Mit der Masse an Drehmoment die man durch MHD hat fährt es so am seriösesten - auch wenn

    der Motor dabei drehzahlmässig niedrig gehalten wird.

    Da ist irgendwie mehr Ruhe drin.


    Hab bei mir einfach nur die Stage 1 drauf, mit Serienschaltpunkten und aktivierter Ganganzeige.

    Alles andere AUS.


    Das was das XHP Profil "Sportive" bewirkt habe ich eigentlich auch, wenn ich den Fahrerlebnisschalter

    vom Auto auf SPORT stelle, aber dabei den Gangwahlhebel nicht in Sportstellung rüberklappe.


    Deshalb ist es gut wenn man dann doch noch einen ruhigen Modus hat, denn nicht immer

    möche man Aktion. Dafür hat BMW ja diese Knöpfchen auch erfunden :)

    Naja und die Kombination mit "Auto in Sport" UND "Getriebe in Sport" ist ja sowieso Hölle :)



    Die XHP "Sportive" Einstellung dreht den 1. Gang schon mal beim Anfahren weiter aus.

    Generell liegen die Schaltpunkte etwas höher von der Drehzahl, bei den Rückschaltungen

    durchs lupfen des Gaspedals habe ich erst mal keine Änderung gespürt.

    Gefühlt meint man aber daß das Getriebe etwas unruhiger arbeitet und viel mehr

    zwischen den Gängen wechselt.

    Das muss aber nicht sein, denn der Motor hat ja genug Kraft einfach aus dem momentan

    aktiven Gang zügig rauszubeschleunigen.

    Falls es dann doch mehr sein muß, reicht es ja das Gaspedal einmal ein Stück weit schnell

    runterzutreten und dann wird zurückgeschaltet.

    Erfahrungsbericht zum "Sportive" im D wäre mal ganz interessant.

    Bin zwar meist "Paddle" Fahrer, aber den D Modus im Comfort etwas

    vom Drehzahlband her anheben kann sicher nicht schaden.


    Das Update habe ich gestern bekommen aber jetzt noch nicht eingespielt.

    Hmmmmm, ich hatte mal ein Radlager daß so ein ähnliches Geräusch verursachte.

    Und zwar im Winter, immer wenn es morgens richtig kühl war und so ziemlich

    genau ab 55 km/h fiepte es laut aus dem Radkasten.

    Das Geräusch hielt bis zum Stillstand an, dann war Ruhe, man konnte wieder hochbeschleunigen

    und bei 55 km/h fing es wieder an.


    Nach etwas längerer Fahrzeit war dann Ruhe - bis zum nächsten Morgen wenn alles wieder

    ausgekühlt war.


    Ursache war wohl altes Fett im Radlager. Erst mit zunehmender Erwärmung verteilte es sich

    wohl besser. Jedenfalls war nach Tausch des Radlagers Ruhe.


    Ein schleifendes Ankerblech oder hängender Bremsbelag (oder ein in den Belag eingefahrener Fremdkörper)

    können solche Geräusche auch hervorrufen.

    Ich würde mal mit einem Infrarotthermometer nachmessen was los ist.

    Und zwar den Karren aus kaltem Zustand heraus warmlaufen lassen

    und die Wasserschläuche abtasten, um zu prüfen ob das Thermostat

    überhaupt richtig arbeitet wie es soll.

    Es ist angegeben mit einer Öffnungstemperatur von 108°C

    Um sich im fortgeschrittenen Stadium nicht die Pfoten zu verbrühen kann man alles mit einem

    Thermometer nachmessen.

    Du kannst prüfen ob die Heizungsschläuche warm werden und wie es am Kühlereingang

    und Kühlerausgang ausschaut.


    Ich weiß ja nicht was für ein Thermostat da verbaut wurde, aber nicht daß das Ding

    immer voll geöffnet ist und der Karren deshalb so irre lange braucht um überhaupt mal

    warm zu werden. Oder vielleicht zeigt der Temperatursensor einfach nur Müll an.


    Deshalb warmlaufen lassen, extern messen und gucken ob das Thermostat zuerst den kleinen

    Kühlkreislauf öffnet (und erst mal nur diesen), und danach mit ansteigender Temperatur

    auch den grossen Kreislauf durch den Kühler offen macht.

    Das Auto muss auch irgendwann mal den E-Lüfter anwerfen, wenn der Motor längere Zeit im

    Stand ohne Fahrtwind läuft.


    Dann gibt es noch eine tückische Fehlerquelle, nämlich eine langsam sterbende Wasserpumpe.

    Bei deinem Motor sollte eine elektrische verbaut sein - und die gehen gerne mal kaputt.

    Ich hatte sowas nämlich selber an meinem E90.


    Die Pumpenleistung brach dabei immer ab ca. 70% Ansteuerung/Förderleistung zusammen.

    Die Wasserpumpe hatte das Kühlwasser nicht immer richtig zirkulieren lassen, nur stoßweise.

    Dadurch ist wärmeres Wasser im System nicht immer einwandfrei an dem Temperatursensor

    vorbeigefördert worden, so daß man eine falsche Wassertemperatur angezeigt bekam (zu kühl).


    Ich hatte es erst gar nicht bemerkt, denn die Pumpe förderte noch halbwegs, so daß der

    Karren im Ganzen nicht zu heiss wurde.

    Dann ging es irgendwann los daß der E-Lüfter immer wieder mal rythmisch voll anlief.

    Das war ein Notprogramm - immer wenn die Pumpe komplett den Dienst einstellte

    wurde der Lüfter auf Vollgas angesteuert. Wenn die Pumpe dann wieder ein wenig arbeitete

    hörte der E-Lüfter auf zu drehen.

    Ich hab von dem Mist sogar noch ein Video sowie Logs von der Aktion.

    Jedenfalls kam der Totalausfall dann ganz plözlich - Heizung brachte plötzlich keinerlei Wärme

    und es erschien schon die gelbe sowie die rote Warnleuchte.

    Zum Glück war ich da schon zuhause. Beim manuellen Ansteuern der Pumpe sah man wie sie

    immer wieder einbrach wenn es auf 70% zu ging.


    Von daher - prüfe auch mal mittels Ansteuerung ob sie 100% Fördermenge schafft ohne einzubrechen.

    Wie bereits geschrieben - wenn das heisse Wasser nicht weitergefördert wird, dann bekommt auch der

    Temperatursensor deiner Anzeige nichts mit, und zeigt zu wenig an obwohl es örtlich schon diverse Hitzenester gibt.

    Macht die Pumpe ab und an mal wieder nen Schub, geht die Anzeige natürlich auch wieder kurz ein Stück nach oben.

    Das würde sich zumindest mit deiner Beschreibung zur wellenartigen Anzeige decken.

    Untenstehendes Bild hatte ich schon öfter mal gepostet.

    Da hatte ich die Temperaturen mittels Diagnosetester während der Fahrt verglichen.

    So schaut das bei mir dann aus. DIe Anzeige ist fürs Öl.

    Bei verbauten Wassertemp. Anzeigen ist die Dämpfung noch stärker weil dort

    je nach Last stärkere Schwankungen auftreten. Öl verändert sich von den Temperaturen

    her träger als das Kühlwasser.


    Übrigens .... die letzte ungedämpfte Temperaturanzeige (Wasser) gab es im E30

    Alles was danach kam war bereits gedämpft. Beim E30 mal nen Liter Wasser bei laufenden Motor

    nachfüllen hätte man direkt als Schwankung auf der Anzeige gesehen. DAS Ding reagierte wirklich

    sofort auf kleinste Änderungen.