Ich hatte sowas mal für einen Bekannten an einem E90 325i mit N53 Motor gemacht, also Benziner von 2009
Da waren es 6 Ziffern die auf den Injektoren aufgebracht waren.
Ich denke daß es bei den neueren Motoren jetzt wieder anders läuft.
Ich hatte sowas mal für einen Bekannten an einem E90 325i mit N53 Motor gemacht, also Benziner von 2009
Da waren es 6 Ziffern die auf den Injektoren aufgebracht waren.
Ich denke daß es bei den neueren Motoren jetzt wieder anders läuft.
Wird schon gutgegangen sein.
Ich hatte mal an meinem E91 eine Undichtigkeit am 6-Gang Automaten.
War nicht gleich ersichtlich weil sich das Öl erst einmal grossflächig auf dem
Unterschutz verteilt hatte. Zudem schaut man nicht ständig unters Auto.
Irgendwann ist es mir in der Garage aufgefallen.
Das Öl war auch sehr hell, hat man auf dem ersten Blick für Wasser gehalten
Bin dann auch noch ein paar Tage damit rumgefahren bis ich endlich einen
Termin bei ZF hatte. Dort hin waren auch noch mal 60 Kilometer Autobahn.
Am Ende fehlten laut dem Werkstattmeister so knapp 2 Liter - und das Getriebe
hatte keinerlei Schaden genommen bzw. schaltete noch die Jahre die ich den Wagen
besaß einwandfrei.
Ich weiß nicht wie das genau beim N55 ist, aber ich kenne es so daß da meist 6 Ziffern aufgedruckt sind
die dann für jeden Zylinder eingegeben werden müssen.
Aber .... es kann auch sein daß es bei neueren Motoren schon gar nicht mehr so gehandhabt wird.
Dann werden die Injektoren einfach nur eingebaut und am Ende wird mittels Diagnosegerät ein
Injektormengenabgleich durchgeführt. Die kleinsten Unterschiede werden dann durch die DME ausgegelichen.
Es gibt dafür dann extra Testmodule im Diagnosegerät.
Falls man sich nicht sicher ist welche Ziffern eingetippt werden müssen könnte man auch so vorgehen
indem man sich die aktuell gespeicherten Werte im Tester anschaut und mal mit nem ausgebauten Injektor vergleicht.
Die Ziffern sollten sich dann ja irgendwo wiederfinden und danach weiß man WO die richtigen Ziffern abzulesen sind.
Falls es im Tester gar nichts an aktuell gespeicherten Zifferncodes auszulesen gibt und stattdessen ein Testmodul
bezüglich Injektormengenabgleich erscheint, dann gibt es da auch nichts an Codes einzuprogrammieren und der
Abgleich erfolgt über dieses Abgleichmodul.
Nicht codieren, aber auf jeden einzelnen Zylinder programmieren (kann man jetzt nennen wie man will).
Jeder Injektor hat herstellungsbedingt eine minimal andere Durchflussmenge und
besitzt daher einen entsprechenden Zahlencode der dies abbildet.
Es muss vor Einbau notiert werden welcher Injektor (und dessen Code) auf
welchem Zylinder eingebaut wurde. Dann wird das mittels Diagnosegerät
für jeden Zylinder einprogrammiert.
So weiß das Motorsteuergerät ganz genau wie es sich mit der Durchflussmenge
jedes einzelnen Injektors auf jedem einzelnen Zylinder verhält und kann für
optimale Verbrennung und Motorlauf sorgen.
Und beim damaligen Tool müsste man die Services immer von Neu nach Alt eintragen, also bei jedem neuen Service wieder alle von vorne rein schreiben
Ja, das ist dann bei der freien Variante so.
Es gibt insgesamt 3 Tools bzw. Möglichkeiten für sowas die mir bekannt sind.
Ich nutze das hier (siehe untenstehendes Bild) - Hab mal Namen abgeschnitten.
(Und das ist dann auch meine selbst eingedeutschte Variante)
Ist recht komfortabel so.
Neu schreiben muss ich nichts, einfach die neuen Services dazuschreiben und
die Anordnung im I-Drive passt.
Ein MUSS ist das natürlich nicht. Man kann es auch lassen.
Das ist nur reine Kosmetik bzw. als Information für sich selbst.
Hat dann auch nur einen Wert, wenn man sich die zugehörigen Teilerechnungen dazu weglegt
und alles dokumentiert, sonst könnte man ja allen Quatsch hineinschreiben.
Ist also nur was wenn man "Monk" ist - oder einfach mal schnell im I-Drive nachschauen können möchte wann
man zuletzt am Auto dran war.
Befindet man sich am echten BMW Portal, wird immer erst das I-Drive (die Einträge) komplett gelöscht und
dann alles mit dem Server synchronisiert und ins I-Drive übertragen.
Und was der Server nicht kennt (die eigenen geschriebenen Einträge ohne Portalzugang) fließt danach auch
nicht mehr ins I-Drive.
Deswegen müsste man in so einem Fall einfach nach dem (echten) BMW Service sein Laptop anschliessen,
die Backupdatei öffnen, den neuen (echten) Service dazuschreiben und die ganze Klamotte zurück ins I-Drive übertragen.
Dann steht wieder alles drin.
Die Geschichte ist also hauptsächlich nur sinnvoll für Leute die alle Services selber machen UND die Einträge
gerne im I-Drive haben wollen.
Wartungen kann man selber ins I-Drive eintragen. Sogar mit der passenden Händlernummer oder was man will.
Die Tools dafür habe ich und das ist auch keine grosse Sache.
Es ist aber so, daß alle Einträge die man selber durchgeführt hat - und somit nicht auf dem BMW Server hinterlegt sind - verschwinden, sobald man das Auto wieder
zu BMW bringt und sie nen neuen Service eintragen lässt.
Man kann sich aber alles in eine Datei abspeichern und später ganz leicht zurück importieren (zzgl. dem letzten, neuen Service) , dann steht alles perfekt im I-Drive
So mache ich es bei meinem Fahrzeug. Wenn man die Daten direkt wieder exportiert, hat man die Backup-Datei stets auf dem neuesten Stand.
Hab den Wagen auch auf ein festes Ölwechselintervall von 1 Jahr / 15.000 km codiert, so kann ich meine jährlichen Ölwechsel besser abgleichen.
Ich fahre nämlich so wenig, daß ich bei herkömmlichen 2 Jahren / 30.000 km Intervallen gar nicht zwischendurch resetten könnte ![]()
Das Tool dazu ist auf englisch, ich habe es spasseshalber auch mal eingedeutscht indem ich entsprechende Änderungen des Programms mittels
Hex-Editor vornahm.
Was die Altölentsorgung bei BMW angeht: Darüber kompensieren sie die Einnahmen die sie verlieren, wenn man selbst Öl anliefert.
Die Werkstätten haben schließlich Ölsammelbehälter die regelmässig entleert werden. Das dürfte sie eigentlich kaum jucken, da fließen
täglich etliche Liter in den Riesentank.
Man müsste sich mal den Spaß machen und denen sagen daß du das Öl nicht entsorgt haben möchtest, sie sollen es dir in den alten
Kanister füllen und mitgeben ![]()
5 Gramm ist aber nix wenn du grosse Felgen und breite Reifen fährst. Das würde ich schon fast als perfekt rundlaufendes Rad bezeichnen.
Manchmal kann es auch bei neuen Reifen vorkommen daß da 20 oder 30 Gramm dran müssen.
Ein guter Reifenhändler probiert schon mal den Reifen bei der Montage etwas auf der Felge zu versetzen, so lange bis es am besten passt
und möglichst wenig Wuchtgewicht nötig wird.
Aber meistens machen sich die Monteure diese Mühe nicht. Dann bist du schnell mal bei o.g. Menge und hast nen richtigen Streifen an
Gewichten an der Felge kleben.
Ist ein wenig Glücksspiel, je nachdem wie gut die Reifencharge ist und ob die Felge 100% ok ist.
Wenn von Anfang an nur 5g dran müssen, ist das echt sehr wenig und man hat Glück gehabt.
Also wenn du schon verschiedene Radsätze probiert hast kann man Reifen und Felgen erst mal ausschließen.
Ein Vibrieren im Lenkrad, zwischen 80-120 km/h, wobei dieses Vibrieren so ein links/rechts Schütteln im Lenkrad ist
kommt fast immer von Unwuchten.
Würde jetzt mal folgendes machen:
Bremsscheiben abbauen und die Anlageflächen der Bremsscheibe sowie der Radnabe mit einer Flex und Drahtbürstenaufsatz spiegelblank reinigen.
Dabei nicht NUR die gerade Anlagefläche selbst reinigen, sondern auch rund um den mittleren Kranz - also den Steg der eigentlichen Radzentrierung - komplett blank machen.
Das gleiche bei den Felgen durchführen .... Anlagefläche reinigen sowie die innere Zentrierfase.
Räder montieren, kein Fett oder Rostschutz auftragen - und fahren. Das Ganze kostet erst mal nichts und vielleicht ist das Problem bereits weg.
Wenn es immer noch vibriert muss man mit einer Meßuhr den Bremsscheibenschlag prüfen. Da gibt es Sollwerte, findet man im Internet.
Falls die Scheibe zu viel eiert (gaaaannzzz minimal darf sie es) dann ist sie (oder der Achsstummel mit den Gewinden) verzogen.
Das kann passieren wenn Bremsscheiben heißgebremst wurden oder die Aufnahme / der Achsstummel verzogen ist, weil irgendwer die Räder
wie Herkules mit nem Schlagschrauber festgeknallt hat. Wenn dabei noch die Anlageflächen nicht richtig sauber waren, kann man sich die Geschichte
richtig schön krumm ziehen.
Querlenker und Zugstreben hattest du ja bereits neu, ich gehe mal von korrekter Montage aus.
Dann bleiben eigentlich nur noch schlappe Stossdämpfer oder ausgeschlagene Spurstangen.
Hab den Thread mal überflogen.
Das Bild der Anlageflächen in Posting Nr. 12 - ist die Aussage "Sauber und plan" da etwa ernst gemeint ?