Beiträge von Long-Tall-Ernie

    So isses. Sparen und Vorsorgen JA , aber nicht zu jedem Preis und auf alles verzichten.

    Ist ja auch nicht so daß der Pfirsich ein Mustang mit 20 L Verbrauch ist oder ich Preise

    wie bei nem Ferrari zahlen muss.


    So lange keine finanzielle Not besteht, behalten !

    Und auch die Lebensfreude möglichst nicht zu kurz kommen lassen.

    Daheim bleiben kannst später immer noch

    Nach einigen Hin/Her Überlegungen komme ich auch zu dem Schluß den 340i zu behalten.

    Der Wagen wurde von mir mit gutem Geld bezahlt, wenn ich ihn verkaufe bekomme ich

    inflationsbehaftetes schlechtes Geld.


    Darüber hinaus stehen bald keine ordentlichen Alternativen zur Auswahl und noch bin ich nicht

    in dem Alter wo das Auto rentnerbedingt nicht mehr unterhaltbar ist.

    Was Unterhalt angeht: Der 340er ist da nun auch nicht unbedingt teurer als wenn ich mir ein kleiner

    motorisiertes Kackfass anlache.


    Ob nun die Elektronik bei nem 118i oder nem 335i oder 340i kaputt geht ..... oder der Turbolader ....

    Werkstattkosten und Fehlersuche kosten bei allen das gleiche. Bei den Bauteilen sind die Preise

    vielleicht geringfügig anders. Ob nun das 118i Motorsteuergerät 1100 Euro kostet oder daß vom 340i

    dann 1300 Euro - drauf gesch****


    Bei den Verschleißteilen, wie etwa Bremsen, ist der stärkere Wagen natürlich etwas teurer.

    Versicherungstechnisch muß ein 340i nicht teurer sein als ein 320er. Vieles hängt davon ab wie viele

    Exemplare davon unterwegs sind und wie viele Unfälle damit passieren.

    Die 340er laufen vielfach auf Saison und guten Wetter. Ein 320er wird eher im Alltag gefahren.

    Statistisch gesehen passiert mit dem 320er also eher ein Unfall - ergo höhere Haftpflichtprämie.

    Bei der Kasko dürfte sich nicht soooo viel tun. Wenn nun ein Navi Professional aus nem 320er oder

    340er entwendet wird, dürfte es sich in etwa die Waage halten. Hier ist es ausstattungsabhängig.


    Kraftstoffverbrauch ist ebenso nicht das Problem.

    Bei z.B. einem 340i liegt der Verbrauch nur ein wenig höher als bei einem 320er.

    Die Dinger fressen einen also nicht gerade auf. Wenn man sparen möchte müsste man schon runter

    bis auf 3-Zylinder gehen. Will man das ?


    Warum also sollte man das Fahrzeug (trotz der vielen PS) verkaufen ?

    Angenommen ich bekäme für meinen 340i ca. 38.000 Euro - dann ist die Bude erst einmal weg.

    Nun gehe ich los und kaufe einen 320i, man will ja vernünftig sein :) - Ja da kostet so eine Bimmel

    irgendwas um die 20.000 - 22.000 Euro, wenn es vom Baujahr und Laufleistung vergleichbar sein soll.

    Schon bleiben mir von den 38.000 Euro Erlös nur noch ca. 15.000 Euro im Geldbeutel.

    Ich habe dafür ein schlechteres Auto, was aber im Unterhalt auch nicht großartig günstiger ist - ein wenig evtl.


    Die Preise für Autos sind momentan viel zu hoch. Von den übrigen 15.000 frisst dir die Inflation und der Wartungs-

    unterhalt auch wieder einen Teil weg. Geht ja schon los wenn beim 320er noch was nachgerüstet werden soll

    was der 340er hatte und man nun vermisst (andere Felgen und Bereifung).


    Noch schlimmer ist es, wenn man mit dem Erlös vom 340i die 38.000 Euro nimmt und sich ne Elektrobimmel kauft.

    Am besten noch eine E-Auto was deutlich mehr kostet und man noch abzahlen darf.

    Was habe ich dann unterm Strich ? Eine Dreckskarre und Kreditschulden.


    Daher ist meine Option den Wagen zu behalten. Für den Alltag kann ich mir immer noch den einen oder anderen

    E36 oder E46 zusammendengeln, wenns mal in den Dreck muß. Diese Kisten zu bekommen wird nicht so das

    Problem sein.

    Jedenfalls möchte ich kein neues Fahrzeug, welches weiter limitiert ist, mit Gängel-Komponenten und Nanni an Bord,

    bei bescheidener Ausstattung (oder noch schlimmer Ausstattung per Abo).


    Ich hoffe nur dass niemals irgend ein hirnentkernter Schwachmat den 340i schrottet und ich gezwungen bin nach

    etwas vergleichbarem zu suchen.

    Das Auto wird so lange gefahren wie es geht. Gebrauchte B58 dürfte man immer bekommen, die sind schließlich

    in etlichen Modellvarianten eingebaut. Diesbezüglich sollte die Teileversorgung gesichert sein. Gleiches gilt für

    die 8HP Automatikgetriebe.


    Wenn es in ca. 10 Jahren auf die Rente zugeht darf das Auto ruhig Gebrauchsspuren haben, ich glaube nicht daß

    es später noch die Riesenpreise erzielen wird. Als Rentner schraubt man sicher nicht mehr so viel und hat auch

    nicht das Geld für sowas. Je nachdem was es bis dahin so neues gibt, kauft man sich ein kleines Gefährt für

    den Supermarkt oder Arztbesuch. Bis dahin wird aber der 6-Zylinder genossen so lange es geht.


    Wären Eigentumswohnungen oder Häuser nicht so aussergewöhnlich teuer, dann hätte es vielleicht Sinn gemacht

    das Geld fürs Auto mit der Lebensversicherung zu kombinieren und zu kaufen.

    Aber dieser Traum ist ausgeträumt. Momentan arbeitet die Politik auch noch daran, den Leuten die es sich leisten

    so teuer wie möglich zu machen - Stichwort: Heizung.

    Sollte mir vielleicht einmal das Geld für eine neue Niere fehlen, würde ich einen Autoverkauf eher in Betracht ziehen,

    aber sonst gibt es keine grossen Ziele die man nun unbedingt mit dem Erlös dieses Fahrzeugs erreichen kann.


    Also ... wenigstens noch ein wenig Lebensfreude mit dem Auto gönnen. Sollte in einigen Jahren Tempo 30 oder

    Fahrverbote für Verbrenner kommen, ist der grösste Wertverlust doch eh durch.

    HEUTE würde ich mir aber solch ein Auto keinesfalls neu zulegen. JETZT habe ich aber nun mal so eins, und es wird

    behalten. Eine alte Weisheit aus der Geschäftswelt besagt auch: "Hin und her macht Taschen leer".


    :)

    Mich würde einmal interessieren wie schnell das Erzeugen des Unterdrucks bei Nutzung eines Vakuumentlüfters von Statten geht.

    Hintergrund ist der, weil ich in meiner Garage nur Strom aus Solaranlage und Batteriebank samt Wechselrichter habe.

    Das reicht eigentlich auch für die allermeisten Arbeiten aus, aber nen fetten Kompressor kann ich von der Leistung her damit

    auch nicht unbedingt betreiben.


    Für Druckluftversorgung nutze ich eine 30 Liter Propanflasche, welche ich extra dafür umgebaut habe und auf die ich mit

    meinem Kompressor im Arbeitskeller ungefähr 10 Bar Druck auffülle. Das reicht für sämtliche Ausblasarbeiten oder

    Bremsenentlüftung usw. Ist die Pulle mal leer, wird sie wieder im Keller aufgefüllt. Komme so prima klar.


    Nur wieviel Luft muss ich durch den Vakuumentlüfter jagen um genug Unterdruck zum Befüllen mit Kühlmittel zu erzeugen ?

    Der Entlüfter muss ja schon mit 6-8 Bar Dauerdruck beaufschlagt werden um den Venturi-Effekt zu erzeugen.

    Wenn ich so viel Druck aus der Pulle ablasse ist sie naürlich viel viel schneller leer und es wäre schließlich blöd

    wenn einem auf halber Strecke der Druck ausgeht.


    Falls es so keinen Sinn machen würde, müsste ich es sonst vorm Haus im Freien über meinen 50L Kompressor machen.


    Daher meine Frage wie fix sich der Unterdruck in den Wasserschläuchen aufbaut ?

    Hängt natürlich vom Fahrprofil ab. Wer viel fährt und stets aktuelles

    Kartenmaterial benötigt muss halt eher updaten.

    Ich finde selbst 5 Jahre altes Kartenmaterial kann man noch super

    nutzen. Kenne das noch von den TomTom Navis die man sich

    an die Windschutzscheibe pappte. Irgendwann gabs keine Updates mehr

    und man fuhr trotzdem damit.


    Ab und an konnte es dann passieren daß man laut Navi gerade 200 Meter

    über eine Wiese fuhr, weil der mittlerweile neu gebaute Kreisverkehr nicht

    im Kartenmaterial enthalten war.

    Trotzdem kam man immer korrekt an, sofern man nicht nur blind aufs

    Navi vertraute und sich ins nächste Hafenbecken lotsen ließ.


    Ich werde künftig nur noch in zeitlich grösser gedehnten Spannen die

    Variante als USB Stick kaufen. Einmal das Kartenmaterial frisch machen

    und die nächsten 3 Jahre damit leben. Zum Schluß hat man dazu wenigstens

    noch einen neuen USB Stick für die heimische Pornosammlung.

    In Anbetracht dessen was so im TV läuft würde ich mich bei aufkommender

    Langeweile sogar lieber in einem Forum zum Thema "Fußnagelpflegetips" herumtreiben. :)


    PayTV ist für mich nur ein kostentechnisch vertretbarer Schutz gegen Totalverblödung oder Manipulation,

    wenn man einfach mal nur auf dem Sofa herumgammel und sich unterhalten lassen möchte.

    Das sind mir 80er Jahre Zombie- B-Movies unterhaltsamer als der Schrott mit dem man sonst so

    vollgelullt wird.

    Aber zum Glück gibt es auch noch AUS-Schalter und analoges Leben.

    Ein Problem ist halt auch die Anschaffung notwendiger Spezialwerkzeuge, diese Kosten

    darf man nicht ausser Acht lassen. Wenn man es genau machen möchte sind diese Dinge notwendig.


    Ich bin ebenfalls kein Fan von Werkstätten, musste aber wegen eines unverschuldeten Parkremplers

    den Karren in die Fachwerkstatt bringen. Das fühlt sich schon irgendwie so an wie "ausgliefert sein".

    Letztenendes muss ich aber sagen daß in meinem Fall gut gearbeitet wurde.

    Ein paar Öl-Pfoten am weissen Leder in Nähe der Türverkleidung konnte ich feststellen.

    Aber da ich die Ausstattung immer gut versiegle konnte ich es mit einem Wisch wieder entfernen.


    Viele meiner Kollegen bringen ihre Autos zur Wartung nach BMW.

    Dies klappt in der Regel auch ganz gut. Schlampig wird es, wenn es um Garantie oder Kulanz geht.

    Anscheinend muss es dann "schnell schnell" gehen, weil man schließlich nichts daran verdient.


    Letzendlich ist es eine Vertrauenssache und man kann sich maximal auf Mundpropaganda oder

    Zweitmeinung verlassen. Auch nicht viel anders als wenn man sich in die Hände eines Arztes begibt.

    Ja, die sehen schließlich welche Pakete begehrt sind und sich umschlagen.

    Dann werden die Dinge so auseinandergetrennt daß man gezwungen ist

    mindestens 2 Abos zu kaufen.


    Bei den Pay TV Sendern ist es doch genau so.

    Möchtest du beispielsweise bei den Fußballspielen ALLES genießen, brauchst

    du auch mehrere Abos. Bei Filme und Serien das gleiche - teils über verschiedene

    Anbieter verteilt.


    Bei BMW kommt es nun ja auch in Mode, jeglichen sonst selbstverständlichen Komfortscheiß

    per Online-Abo freizuschalten.


    Nö danke !