Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Wie genau sollen Koppelstangen verspannt verbaut werden? Die bewegen sich mit dem Stabi :?:

    Ich dachte daran, wenn das Auto einseitig angebockt wird und der Stabi dann verspannt ist.

    Mit zweitem Wagenheber wird dann der Lenker / Achse so weit hochgepumpt damit die Schraube

    der Koppelstange durch das Befestigungsloch passt und alles festgezogen. So angezogen wird der

    Wagen wieder abgelassen und auf der ganzen Geschichte ist Zug drauf.

    Korrigier mich wenn ich dabei evtl. nen Denkfehler habe. :)

    Ich kenn das eigentlich bisher nur, wenn die Domlager allmählich durchgeschlagen sind.

    Wenn es auf die 100.000km zugeht kann es durchaus sein daß sie fällig werden.


    Am besten wäre es wenn man irgendwo auf eine Rüttelplatte gehen könnte (TÜV oder Werkstatt)

    dann müsste sich eigentlich offenbaren woher das poltern kommt.


    Koppelstangen sind ebenso solche Kandidaten, aber wenn sie neu kamen und nicht verspannt

    eingebaut wurden sollten sie ausgeschlossen sein.

    Korrigier mich wenn ich falsch liege, aber soweit ich weiß erreicht man die Temperaturen gar nicht um irgendwas frei zu brennen. Vollgas Freibrennfahrten, Italian tuneup oder wie auch immer man das nennen mag, bewirken eher das Gegenteil. Erhöhter Ruß und Ablagerungen.

    Habe bei anderen Autos auch schon etliche Dosen von Reinigern eingesetzt. Letztendlich hat nur der Wechsel von den Einspritzventilen was gebracht.

    Würde gerne mal echte unabhängige Studien zu den Mitteln sehen. Nicht irgendwelches Marketing von dem Hersteller selber.

    Mit der Aussage bezüglich erhöhter Rußablagerungen bin ich bei dir. Freifahren sollte man nicht mit Volllast, weil dabei

    maximal angefettet wird. Besser so erhöhte Drehzahl bei 4000-4500 Upm und wenig Last. Dann einfach so laufen lassen.

    Das Freibrennen ist ja nichts anderes als dafür zu sorgen daß die notwendigen Temperaturen erreicht werden, bei denen

    Ablagerungen weggebrannt werden. Zündkerzen z.B. benötigen eine bestimmte Temperatur für eine Selbstreinigung.

    Deshalb gibt es auch verschiedene Wärmewerte bei Zündkerzen.

    Mit Vollgas auf der Bahn würde bei hoher Last extrem nachgefettet, und das wäre dann ein ähnlicher Effekt als wenn ich

    den Motor nie richtig warmfahre, die Selbstreinigungstemperaturen nicht erreicht werden und alles verschmockt.

    Keropur sorgt (meines Wissens) dafür daß ein Freibrennen bereits früher / besser einsetzt. Frag mich nicht was dabei

    chemisch passiert. Die geringe Menge von 100ml darf man von der Wirkung her nicht unterschätzen.

    Denkt mal an die alten Fahrzeuge die so ein kleines Fläschchen Bleiersatz benötigt hatte. Das Zeug wurde notwendig als

    verbleites Benzin vom Markt verschwand, aber einige Motoren noch nicht über gehärtete Ventilsitze verfügten.

    Blei wurde benötigt damit sich Ventile nicht in den Zylinderkopf einarbeiten - und auch zur Kühlung durch Ableiten der Wärme.

    Nun kam so ein kleines Fläschchen auf jede Tankfüllung, und es hat o.g. gewünschten Effekt produziert.


    Keropur sollte bei einem gepflegten und vor allem neueren Fahrzeug keine spürbare Wirkung bringen sondern eher

    als Vorbeugung wirken. Bei älteren Autos bemerkt man schon einen WOW Effekt, habe ich selber schon damals öfter erlebt.

    Sind Einspritzdüsen schon zu weit fortgeschritten verkokt wird Keropur dann auch keine Wunder mehr wirken, die müssen

    dann einfach neu.

    Die Hausfrau wird seit Jahrzehnten davon überzeugt welches Waschmittel

    denn nun wirklich 100% weiß wäscht und welche Cremes am besten Falten bekämpfen,

    bei uns ist es halt der Motorenreiniger, das Öl und alles was "More Power" verspricht :)


    Soweit mir bekannt ist, wird beim Dieseladditiv der Cetanwert dahingehend geändert daß

    der Kraftstoff zündwilliger wird, beim Benzinadditiv die Verbrennung etwas heisser, ähnlich

    wie bei einer Vollgas-Freibrennfahrt auf der Autobahn.


    Mit der Behauptung daß 100ml auf 60 Liter Sprit keine Wirkung hätte sollte man vorsichtig sein.

    Kann man jetzt nicht direkt vergleichen, aber wenige Milliliter Schlangengift auf rund 7 Liter

    menschliches Blut können einen auch innerhalb von Minuten töten - obwohl es prozentual

    ja nur gaaaanz wenig ist :)


    Von den Mittelchen her würde ich sagen daß viele das gleiche Zeug benutzen und unter

    eigenem Namen vertreiben. Lediglich bei Liqui Moly und bei ERC könnte ich glauben daß sie

    unter Umständen was eigenes entwickelt haben.

    Da könnte was dran sein. Die iOS sind halt sicherheitstechnisch nicht

    so offen wie Android-Systeme. Wenn dann noch hardwarenaher Zugriff erfolgen

    soll könnte ich mir schon vorstellen daß gewisse Sachen evtl. geblockt werden.


    Vielleicht sollte man sich als IPhone Besitzer für solche Dinge einfach ein altes,

    gebrauchtes Android Smartphone zulegen ?


    Ich hatte neulich noch mit einem Galaxy A71 und dem schwarzen MHD Adapter bei

    mir geflasht, dabei auch noch eine andere Shiftmap für XHP. Ging problemlos.

    Ein Update auf den schwarzen Dongle habe ich noch nie gemacht, ich wusste gar nicht

    daß es da etwas für gibt :)

    Ab einem bestimmten Baujahr ist das VORHANDENSEIN einer Start/Stop Automatik gesetzlich vorgeschrieben.

    Das bedeutet aber nicht daß sie nicht abschaltbar sein darf. Sie muss lediglich vorhanden sein und funktionieren.

    Wie ein Hersteller nun damit umgeht bzw. ob man sie nie oder nur teilweise abschalten kann (z.B. Sportmodus) bleibt offen.

    Sie ist jedenfalls Bestandteil der zugehörigen Euronorm und hat somit Einfluß auf das Abgasverhalten, denn wenn man sie

    gänzlich ausbauen würde wäre es theoritisch sogar eine Art von Steuerhinterziehung (ähnlich als wenn man den Kat ausbaut)


    Abschaltbar darf sie zwar sein, es besteht aber die Auflage daß sie sich beim nächsten Motorstart wieder neu aktiviert.

    Das ist alles. Wenn ich nun beim Anhalten die Kupplung trete, den Blinker einschalte oder das Lenkrad etwas eindrehe, dann

    wird der Motor nicht abgeschaltet. Bin ich nun ein Steuersünder oder habe ich was illegales getan, wenn ich auf diese Weise

    verhindere daß der Motor abgeschaltet wird ? Habe ich dadurch auf hinterhältigste Weise die Funktion manipuliert ? Nö !

    Codiert man jetzt seine Start/Stop Automatik in dem Sinne daß sie die letzte Einstellung dauerhaft behält, befinde ich mich

    in einer rechtlichen Grauzone.

    Einerseits hätte ich dadurch die Start/Stop Automatik zwar nicht entfernt und gegen die Euronorm-Auflage verstossen, jedoch

    wird die Vorschrift zur automatischen Aktivierung nach erneutem Motorstart nicht erfüllt.

    So ganz legal ist diese Sache also nicht, aber deswegen wird man auch nicht bei einer Kontrolle vor Ort enthauptet.

    Das System könnte schließlich auch einfach nur kaputt sein. Da wäre wahrscheinlich nur eine Mängelkarte drin, oder eben

    das Verweigern der TÜV Plakette.

    Baue (programmiere) ich hingegen das System vollständig aus, kann krimineller Vorsatz bewiesen werden.


    Ich für meinen Teil schlafe mit einer dauerhaft deaktivierbaren Start/Stop Automatik wie ein Baby.

    Wenn eine Batterie unter 50% ihrer Kapazität entladen wird sollte sie zügig wieder aufgeladen werden.

    (Im absoluten Ruhezustand misst man bei ca. 50% meist genau 12 V)

    Der echte Nutzbereich der Batterien liegt immer nur bei 50 - 60% ihrer angegebenen Kapazität , entläd man sie tiefer

    zerrt das schon wieder an der Lebensdauer. D.h. sie geht nicht gleich kaputt, aber wenn man seine Batterie maximal

    erhalten möchte sollte man o.g. Phasen nicht längerfristig unterschreiten.


    Verbaut man nun eine kleinere Batterie, wird auch diese nur bis 80% vom Batteriemanagement aufgeladen

    und man hat sogar noch weniger Kapazität. Bei einer 70 Ah wären es dann (70 * 0,8) knapp 60 Amperestunden

    die man bei voller Ladung spazieren fährt. Das ist nicht gerade viel bei einem Auto mit StartStopp und ordentlicher

    Elektronikspielerei. Möchte man nun die o.g. Faustformel zur Batterieschonung beibehalten, dürfte so eine Batterie

    nur um gut 30 Ah entladen werden, damit sie nicht vorzeitig altert.


    Bei reinem Sommerbetrieb mag das wohl reichen, aber im Winter wäre mir so etwas doch ein wenig zu knapp.

    Ich sähe auch keinen nennenswerten Vorteil in Sachen Gewichtsersparnis, höchstens dann wenn das Auto

    auf ner Rennstrecke fahren muß und sowieso alle Sitzbänke rausgerissen wurden ect. :)


    Ein Problem warum die Batterien bei den heutigen Fahrzeugen so zahlreich ausfallen (Pannenstatistik Platz 1) besteht

    meiner Meinung nach bereits darin, daß die Ladung künstlich bei 80% gehalten wird. Wenn die Batterie nun altersmässig

    oder bei Kälte ohnehin Kapazität einbüßt, und davon verbleibend auch nur 80% genutzt werden, befindet sie sich nie

    innerhalb ihres optimalen Bereichs. Jetzt kommen Kurzstreckenfahrten im Alltag und Zuschalten von reichlich Verbrauchern

    hinzu (Sitzheizung u.a.), da leidet der Akku enorm und sowas geht auf Dauer nicht gut.


    Ab und an mit einem ordentlichen Batterieladegerät und entsprechendem Pflegeprogramm durchladen kann meiner

    Meinung nach die Lebensdauer schon verbessern.

    Anfang der Woche habe ich den Dicken mal komplett aufgeladen.

    Heute, bei der Kälte, nur noch 68% Ladung. Die Batterie ist zwar noch gut, aber nach bald 5 Jahren doch nicht mehr sooooo taufrisch wie am ersten Tag.

    Mein Ladehistogramm der letzten 5 Tage ist leider gelöscht, weil ich die DME mit dem neuesten MHD Update geflasht habe.

    Dieses Histogramm wird wohl immer neu aufgebaut, sobald was am Fahrzeug programmiert wurde.


    Zum Zeitpunkt des Auslesens hatte ich mein Ladegerät gerade mal ne gute Stunde angeschlossen, was man auch direkt im Histogramm bei der Prozentanzeige sehen kann.

    Der einzige Eintrag der existiert ist der, wo die Batterie zwischen 85-100% liegt, was anderes kennt der IBS ja nicht.

    Wenn die Aufladung nachher fertig wird, wird sich die Stundenmenge beim Zustand (85% bis 100%) um einiges erhöht haben.


    Steht der Karren länger, ohne Ladegerät, kommen die Zeiteinträge bei den entsprechend tieferen Ladeprozenten zur Geltung.

    Ich kann also die Batterie bei dieser Gelegenheit auf Verschleiss prüfen. Wenn das Ding nachher fertig aufgeladen hat, steht da z.B. daß sie 6 Stunden

    ihrer Lebensdauer bei 85-100% Ladezustand verbracht hat (siehe Bild 2).

    Ich lasse das Ladegerät für 1 Woche abgeklemmt, fahre nicht und schaue bei welchen Prozenten die Batterie später so liegt.

    Mal schauen in wie weit die Geschichte absackt. Laut Tester ist der Bereich zwischen 55-70% der normale, wenn das Auto normal genutzt wird.

    Ich lasse jetzt alles in Ruhe und schaue


    l1.jpg





    l2.jpg

    Da musst du aber schon nen sehr arschigen TÜVer haben.

    Normalerweise lesen die nur fix den Fehlerspeicher aus und prüfen ob

    alle Readyness-Codes bei OBD gesetzt sind, also alle Abgasrelevanten Komponenten

    ihr "OK" durchlaufen haben. Fehlende Kurbelgehäuseentlüftung kann er so auf Anhieb

    gar nicht sehen, und die Tankentlüftung testen wird er eigentlich auch nicht machen (können)


    Das deaktivierte Tankentlüftungsventil muss natürlich angesteckt bleiben, aber man kann einfach

    eine Seite fest verschließen und Ruhe ist.

    Danach kann es vor sich her schalten wie es will, eine Fehlermeldung kommt aber nicht.


    Die defekte KGE würde ich allerdings in absehbarer Zeit erneuern. Denn wenn Öl verbrannt wird

    hat man mit der Zeit immer mehr Verkokungen und Ölkohle im Brennraum.

    Kann später zu Glühzündungen, undichten Ventilen oder auch defektem Kat führen.