Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Sogar Opel und Mercedes nutzen diese Mittel.

    Sie haben halt die Problematik mit der Direkteinspritzung mit der Zeit erkannt.

    Damals hiess es immer "Additive sind nicht nötig und können die Garantie gefährden", aber

    nun empfehlen sie doch gewisse Zusätze nach gewissen Laufleistungen.


    Vor 6000km hatte ich Zündkerzen getauscht. Wenn ich die mal irgendwann wieder erneuere

    endoskopiere ich den Zossen noch mal.

    BMW hat es sogar in seinen Richtlinien stehen daß man bei den M-Modellen zu jedem Longlife-Ölwechsel

    zwei Dosen BMW Benzinadditiv in den Tank kippen soll. Das BMW Additiv ist Keropur mit BMW-Logo auf der Dose.


    Ich kann auch nicht glauben daß dieses Additiv etwas killt.

    Gegenüber einem Ölzusatz ist Keropur - bezogen auf die Menge im Tank - deutlich verdünnter als ein Öladditiv

    bezogen auf die Motorölmenge.

    Das Benzinadditiv ist beim nächsten Tankstop wieder raus, das Öladditiv bleibt etliche tausend Kilometer im Kreislauf.

    Das Öladditiv ist deutlichen Belastungen bezüglich Temperatur und Druck ausgeliefert, was beim Benzinzusatz nicht

    der Fall ist.

    Somit ist die Nutzung eines Öladditivs statistisch gesehen riskanter gegenüber der Nutzung von Benzinzusätzen.


    Bei einem Diesel wäre ein Benzinzusatz auch riskanter gegenüber einem Benziner. Die Hochdruckpumpe des Dieselmotors

    braucht zwingend die Schmiereigenschaften des Dieseltreibstoffs. Benzin hat dagegen keine Schmiereigenschaften und da

    bekommt man die Hochdruckpumpe nicht so schnell kaputt.

    Wenn beim Diesel nun mit Keropur überdosiert wurde kann es evtl. möglich sein daß man dadurch die Schmiereigenschaften

    des Diesels zu sehr herabgesetzt hat. Folgedessen frisst die Hochdruckpumpe und deren Späne zerstören dann weitere

    Motorkomponenten.


    Keropur würde ich höchstens 1x im Jahr nutzen, nicht ständig. Ist meiner Meinung nach nicht nötig und zu viel kann

    schließlich ebenfalls schaden.

    Man schluckt schließlich keine Medikamente im Voraus, nur um möglichen Krankheiten vorzubeugen.

    Der muss definitiv hinten einen drauf bekommen haben.

    Habe das Bild mal aufgehellt.

    Man schaue sich die Spaltmaße bei Nr.2 an - links und rechts die Heckscheibe zur Karosserie.

    Linke Seite ist viel schmaler als rechts.


    Dann bei Nr.1 schauen .... Spaltmaße zwischen Heckklappe und Schürze.

    Rechte Seite kann ich bald nen Finger zwischenschieben, links liegt es fast aneinander .


    Dann bei den Kreisen vergleichen. Die innere und äußere Heckleuchte auf der linken Seite stehen

    bündig zueinander.

    Auf der rechten Seite hängt die Ecke der inneren Rückleuchte etwas tiefer und passt nicht bündig zur

    äußeren Leuchte.


    Am besten Bild mal auf volle Grösse ansehen

    Aahhh, ok. Ich kenn mich mit dem Laser-Zeug auch nicht aus, nur war ich doch geschockt als

    ich mal erfuhr daß diese neuen Lichtsysteme so irre teuer sind.


    Aber auch wenn es nur ein defektes Fernlicht wäre - da gäbe es keinen TÜV und die Kohle müsste man

    in jedem Fall berappen.

    Wie gesagt, wenn BMW es drauf anlegt und eine Ölanalyse macht sind sie raus, sollte der

    Motor aus irgendeinem Grund verrecken. Und es muss dabei nichts mit dem Additiv zu tun

    haben sondern kann einfach nur Pech sein.


    Die regelmäßigen Services beim Händler machen ja überwiegend wegen der Garantie Sinn.

    Das heißt nach dem Öl Wechsel wo der Freundliche 6,5L auffüllt, einfach die 200ml reinkippen?

    Bitte bedenken daß BMW das ArschOil im Garantiefall nachweisen kann und dann Ende mit Garantie ist.



    Die ganze Dose rein schütten? Aber nicht das er danach so wenig innere Reibung hat, dass er direkt in den Begrenzer geht

    :thumbsup:




    P.S. noch vor einiger Zeit war eigentlich CERATEC das Mittel der Wahl ? (insbesondere bei den E90ern)