Beiträge von Bankrott

    Habe dann mit der Plastikspritze aus beiden Behältern das überschüssige KM abgesaugt, damit ich die Markierungen sehen kann, natürlich ist das KM ca. 5 mm über Max,

    Was? Nur aus dem einen Grunde hast du es getan? Ich traue meinen Ohren/Augen nicht - BMW sagt: Füllniveau nicht über Max. Ich würde nicht wagen, Auto mit so einem Füllstand zu nutzen.


    Bei dem Fall hier, trotz deutlicher Verfärbung ins Schwarze ich kann die Min-Markierung in beiden Behältern immer noch gut sehen.

    ....das neue Mittel habe ich von der alten Art LC- 87, analog G48 genommen, war mir wichtig, da dieses auch vom Werk drin war und dieses mit dem neuen life Time HTs- 12 nicht mischbar ist...


    Die Baujahre um meines, da hat BMW-Herstellung die G48 in Fahrzeuge reingefüllt. Eigentümer des Fahrzeugs hat bis heute nie ein Wechsel des KMs im Auftrag gegeben noch selber gemacht - ich gehe davon aus, dass bei dem Auto hier G48 immer noch ist. Das Kalenderjahr meiner Entdeckung des KM-Verlustes habe ich mich im öffentlichen Raum um Informationen und Wissensaustausch umschauen müssen, ich kann mich heute an Meinungen angetroffen jenen Zeitraum erinnern, man könne G48 mit dem HT-12 mischen. BMW füllt mittlerweile einige Jahre lang HT-12 rein, da ich Laie bin werde es machen, wie BMW es tut.


    In einem Punkt muss ich dir Recht geben, BMW hat den Switch auf HT-12 sichtbar nicht aus technischen Bewegungsgründen gemacht. Dann soll doch überdenken, deiner Weise zu folgen.

    Also Öl würde ich vermutlich ausschließen, das wäre bei deiner "Probe" aufgefallen. Öl & Wasser lassen sich nicht mischen, soll heißen spätestens nach einer gewissen Zeit wären beide Flüssigkeiten voneinander getrennt im Glas.

    Die Entnahme eine Probe soll ich (ich denke) noch mal tun. Diesmal mich darum bemühen, dass es von Oberfläche der Flüssigkeit im Ausgleichsbehälter entnommen wird. Bei erster Entnahme da war das Ende des Schlauchs von Refraktometer schon etwas eingetaucht, und Auto hatte gewisse Dauer des Parkens hinter sich. Wenn Öl drin, dann womöglich hat dessen Abscheiden schon stattgefunden - Öl wird eine Schicht an Oberfläche bilden, oder?

    Spühlung kannst du im grossen Kleislauf fast vergesse, Es gibt so viele Hohlräume die nicht erreicht werden, zumal das Modul bei kaltem Wasser wieder schliesst wird es noch schwieriger. Du müsstest die Schläuche alle abhängen und dann mit einem Schlauch in alle Öffnungen reinhalten. Ich glaube du machst dir zu viele Gedanken. Mach eine Gefrierpunktanalyse (Refraktometer) der Flüssigkeiten. Wenn das passt ist die Farbe zweitrangig

    Als Spülung würde ich ganz normalen Vorgang der Erneuerung anwenden* - vielleicht nur Wasser oder Wasser mit Kühlmittel (letzteres eventuell bisschen stärker verwässert als für Normalbetrieb). Bei Erneuerung gilt die spezielle Routine der Entlüftung, vorgeschrieben von BMW. Ohne dieser anschliessenden Routine ist Erneuerung nicht zulässig. Wenn Fahrzeugnutzung nach dieser Routine möglich ist, dann sollte es auch als Spülung funktionieren, oder? Die offene Frage meinerseits ist nur, wie aus wie vielen Wiederholungen Ablassen-Auffüllen/Entlüften besteht in der Regel eine Spülung.

    *) sonst habe ich keine andere Idee, wie eine Spülung des Kühlsystems auszusehen hat.

    Danke für eure Feedbacks bisher.


    Kühlmittel in kleinem Tank farblos bereits um den 5. Jahr nach Fabrikation gefunden. So schnell kann die Farbe verloren gehen? Warum hat das in dem Kreislauf der Niedertemperatur stattgefunden, nicht in dem der Hochtemperatur? Man könnte sich ja denken, je höher Betriebstemperatur umso wahrscheinlicher dieser oder ein anderer Prozess der Physik- oder/und Chemie.


    Ich selber neige auch dazu Kühlmittel zu erneuern, mit einer Spülung.

    Der Deckel wurde schon mal erneuert, ein bis zwar Jahre vor Anfang 2026. Dunkel in meinem Gedächtnis, dass die History des Vorfalls nach der Phase des langsamen Kühlmittelverlusts einen Zeitraum der Stagnation im Sinne Füllniveau vorweist - meine Retrospektive heute: wahrscheinlich nachdem neuer Deckel kam, war jene Stagnation. Kann allerdings nicht mehr erzählen, wie die Lage das Jahr 2025 über sich gestaltete (2024 bis 2025 war ich tief in völlig anderem Feld schwer beschäftigt).


    Für Unsicherheit meinerseits sorgt, dass Ende Frühjahrs 2026 zusammen mit veränderter Farbe das Ansteigen des Füllniveaus über Max-Schwelle festgestellt wurde - zwei Alarmglocken läuteten an: Farbe und Füllniveau. Sollen die Kreisläufe im Rahmen der Arbeit nun zeitweise vom Kühlmittel befreit sein, wäre es gut das für Prüfungen/Suchen auszunutzen.


    Übrigens, einen weiteren Ansatz habe ich noch. 2025 unter Motorhaube eine Spur eines Marderbesuchs festgestellt. Zum Glück der gefundene Biss ist nicht bösartig für das Fahrzeug, da nur Ummantelung aus Schaumstoff eines Luftrohrs (dicker Schlauch der Entlüftung vom Kurbelwellengehäuse) abbekommen hat. Diesen Herbst dann Spur eines weiteren Besuchs. Boooah, bisher insgesamt 3 mal Spuren gefunden. Bloß, das allererste Mal von allen 3 zum Glück ebenso nichts bösartiges (im Sinne keine Bissspuren), lediglich das Bunkern vom Futter (ein Nageltier unter meinem Verdacht) in den schmalen Buchten um die Sitze der Einspritzdüsen herum. Der dritte Besuch eines Wildtiers ist ein Bild von sowohl Beissen (glücklicherweise keine Leitung) als auch Futter-Bunkern. Von Bissstellen, die mir unbekannt bleiben, ganz zu schweigen. Erst mit dem 3 Wildtier-Vorfall hat diese Sache für mich seriöse Form angenommen, weil die zwei früheren insgesamt kein kritisches Bild hinterliessen aber zeitlich auch stark zerstreut lagen und für meine Augen als nicht-kritisch aussahen.

    Meine Gegenwehr gegen Angriffe der Nageltier mittels WC-Steinen/Gels (angewandt Anfang Sommer 2026) hat sich als unwirksam erwiesen. Schwiegereltern erzählten, das an ihrem Wohnort Marder herumlaufen. Bei mir zuhause hat mal die Frau vorm Haus eins gesehen. Hochspannungsschreck habe ich vor einem Jahr abgelehnt, da ich dadurch Komplikationen bei Arbeiten im Motorraum gesehen habe. Schutz mittels Schreckschalls wird im öffentlichen Raum als unwirksam bewertet; hat auch seine weitere Nachteile.


    Es sind also die handfeste Angriffe der Wildtiere. Berüchtigte Anfälligkeit der Materialien/Teile im Kühlsystem der BMWs dieser Serie und Modellreihe will ich ebenso nicht auf leichte Schulter nehmen, sollen die zwei Kreisläufe bald einer Entleerung und Spülung unterliegen - nur Idee fällt mir, wie Vorgehensweise am besten gestalten. Das Gute dran ist, bisher mit Motorüberhitzung nicht zu tun gehabt - den grossen Motorkühler würde ich nicht anfassen. Den Flansch des dicken Wasserrohrs, der am Motorblock andockt und die paar Schläuche in gleichem Bereich schon. Zum letzteren sind im Web/Social-Media einige Berichte anzutreffen. Und vor allem das Ölfiltergehäuse (berüchtigt für Defektanfälligkeit) würde ich vielleicht DOCH nicht anfassen - hierzu brauche ich schwer abzuwägen.


    Zwei freie Werkstätte meines Vertrauens habe ihre Hilfe leider abgelehnt. Kommunikation mit zwei Händlern der BMW-Teile hat bis heute auch nicht gefruchtet - hier habe ich aber die Schritte des Nachschlagens noch nicht gestellt.

    An dieser Stelle erlaube ich mir einen Punkt erneut anzudeuten. Das allererste Reinschauen in die zwei Ausgleichsbehälter bei dem Exemplar hier wurde ca. im 5ten Altersjahr des Fahrzeugs gemacht. Dermassen spät aus simplen Grund: bis daher gar keinen Grund gehabt es zu tun, Auto beschwerte sich nicht und der Fahrer ebenso. Boaah, auch jenes Reinschauen war nicht ohne (Details weiter unten). Seitdem und bis heute sehe ich im kleinen Behälter nur farblose Flüssigkeit (eventuell beinahe Farblos, bloss ich sehe es nicht), während in dem großen das Kühlmittel blau (eventuell mit leichtem Grünstich) - von der Frage schwarzer Verfärbung abgesehen. Das hiess für mich, die zwei Kreisläufe müssen von einander getrennt sein - was sonst führt zu dem Effekt (mein Fazit).

    Ich habe mich immer wieder gefragt, was für ein Kühlmittel hat die Fabrik in den kleinen Kreislauf denn rein gepackt. Bei diesem Fahrzeug wurde die Erneuerung des Kühlmittels nie beauftragt. Es sei denn, Vertragswerkstatt habe es ihm Rahmen eines der Groß-Services heimlich durchgeführt.
    Erstes Prüfen des Anti-Frost Stands wurde gemacht, nachdem Stand des Füllniveaus in beiden Kreisläufen unter Min festgestellt und als schnelle Massnahme nur Wasser nachgekippt wurde (zum Glück war warme Jahreszeit). Unter Berücksichtigung jenes leichten Verwässerns des Kühlmittels jene Zeit gemessener Stand Anti-Frost liess keinen Anlass zum Sorgen. Im Niedertemperatur-Kreislauf ist also (gefühlt) farbloses Kühlmittel drin, das zugleich Frost-sicher zu sein scheint.

    P.S. Allererstes Aufmachen des grossen Ausgleichsbehälters (des kleinen womöglich auch, heute versagt mein Gedächtnis schon) war ebenso ein echter Kraftakt. Dermassen verklebt war der Gewindedeckel mit Gehäuse des Behälters. Zum Schluss kamen sehr gut sichtbare Verkrustungen des Kühlmittels am Gewinde der Einfüllöffnung und des Deckels zum Schein.

    Ein Update zu dem Fall hier.

    Aktuell bin ich mir nicht sicher, ob die Verfärbung der Kühlflüssigkeit mit Schwarz vom Motoröl kommt. An den Tagen der Feststellung wurden nämlich aus jedem der zwei Ausgleichsbehälter jeweils eine Probe genommen (20 bis 50 ml) und in eine Flasche gepackt. Diesen Monat, wenn endlich Zeit gefunden an der Sache zu arbeiten, die Proben sich noch mal angeschaut. Die Erwartung war, ein Ausscheiden des Öls sichtbar zu bekommen. In Proben allerdings keine Menge eines Öls mit blossem Auge zu sehen. Kühlflüssigkeit ist zwar dunkel bis schwarz, je nachdem unter was für einem Licht man auf die Proben guckt. Hinterbeleuchtet mit einer Lampe oder gegen viel Tageslicht sogar null Schwärze - beinahe Originalfarbe der Kühlflüssigkeit G48 Glysantin. Einerseits ist es eine gute Nachricht. Anderseits die schlechte Nachricht lautet, unklar was es ist und wie dringend ein Handeln notwendig. Bemüht man Web-Suche mit Begriffen "verbrenner kühlwasser dunkel schwarz", so kommt sehr lange Liste starker Suchtreffer. Ich habe die Treffer noch nicht eingehend durchlesen können. Grob gesehen Leute raten was es ist, manche sehen die Gründe in Verbindung mit Abgasabführung bzw. Behandlung; auch eine Meinung mal gesehen, dass es Effekt eines chemisches/physikochemisches Prozesses ist.


    Für mich wäre es eine Option, diesen Input als Entwarnung anzusehen - wäre es nicht die Tatsache, dass an Tagen der Feststellung dass Kühlflüssigkeit dieses B48-er schwarz ist, das Füllniveau gleichzeitig, überraschenderweise und zum ersten Mal über die Max-Schwelle lag (und zwar in beiden Behältern). Vielleicht tatsächlich die Ursache in einer Verbindung mit Abgasen, die in den Kühlkreislauf gefunden haben und so das Füllniveau steigen lassen. Will jemand vielleicht seine Gedanken zu der Sache teilen? Mein Gott was ist ein Mist ist dieses Anliegen.