Beiträge von nexo

    Heizmatten wirst du nachrüsten müssen. Und dann je nachdem ob elektrische Memorysitze oder nicht noch die entsprechenden Sitzmodule und bei manuellen Sitzen zusätzlich eine LIN Busleitung. Strom liegt in dem Fall ja bereits. Bedienteil und Codierung natürlich in jedem Fall.

    Leute, darum geht es hier doch eigentlich gar nicht.


    Niemand bezahlt freiwillig für Dinge, die er nicht bezahlen muss, auch keine Versicherung. Schwarze Schafe gibt es auf beiden Seiten der Gleichung (Versicherungen mit fragwürdigen Vertragsklauseln oder schlechtem Service und Kunden die aus Schäden Profit schlagen wollen), sollte aber nicht die Norm sein. Aber am Ende des Tages wird in den allermeisten Fällen der Schaden reguliert, wenn es sich denn um ein versichertes Wagnis (meine das ist der korrekte Begriff) handelt. Ist die Sache nicht eindeutig in Sachen Ereignis, Hergang, Umstände oder Verursacher, müssen das im Zweifelsfall eben Gutachter oder schlimmstenfalls Gerichte klären. Macht selten Spaß, kostet Zeit, Geld und Nerven, aber kommt vor.

    Möglich, dass das Mapping in der App nicht zur I-Stufe passt. In der Ecke passiert eigentlich nicht allzu viel, aber bei verschiedenen Steuergeräten schon Unstimmigkeiten gesehen.

    Ist ein LED Flag, das PWM Level und die Kalt-/Warmüberwachung, die angepasst werden, sollte sich alles im FEM finden lassen.

    Ebenso habe ich mir ein Angebot eingeholt vom Karosseriebauer, 8030EUR durch Tausch der Seitenwand.

    ...

    Und hier sieht man auch den Unterschied, du redest von einem kleinen Blechschaden, der Karosseriebauer von einer großen Sache.

    Ist doch eine verhältnismäßig kleine Sache.


    Vermutlich wird man es auch für die Hälfte reparieren können, ob Tausch der Wand jetzt die bessere Lösung ist oder "nur" Wertminderung reduziert, kann und mag ich hier nicht beurteilen.


    Aber selbst wenn wir die 8k für Blech und Lackierung als gegeben hinnehmen, hätte das viel schlimmer kommen können. Felge gebrochen, Hinterachse verzogen, Wagen ausgebrochen, seitlicher oder frontaler Einschlag, usw. Da geht es auch schnell in Richtung 20-30k eigener Schaden ohne zu wissen, ob das jemals wieder ordentlich wird. Von zusätzlichen Fremd- oder Personenschäden mal ganz zu schweigen.


    Sieht auf den Bildern nach nicht viel aus, dass allein Lackieren inzwischen gut ins Geld geht und der ganze Kleinkram drumherum auch nicht geschenkt ist, ist klar. Wenn das schon tiefergehend begutachtet wurde, kann das hier ja niemand erraten.

    Ich will das jetzt nicht endlos ins OffTopic vertiefen, aber meiner Erfahrung nach: Nein. Kommt aber mit Sicherheit auf das Auto und die Umgebungsbedingungen an.


    N55 mit Wasser- und Ölkühler und offenem Wassser-Thermostat bei 5 Grad Außentemperatur kommt auf 100km Autobahn mit viel Mühe auf knapp 100 Grad Öl, wenn man mit etwas erhöhter Drehzahl fährt und fällt innerhalb weniger hundert Meter auf 80-85 wenn man rollen lässt. Wasser kaum über 70. Log der Fahrt habe ich noch irgendwo. An der ersten Ampel nach der Abfahrt steigt die Temperatur dann 5 Grad im Stand an, 10 wenn man Start/Stopp aktiviert, fällt aber auch genauso schnell wieder nach dem Beschleunigen. B-Motoren sind mWn. ein wenig besser isoliert, mag sein dass der Effekt da geringer ist. Aber Fahrtwind und großer Kühler schaffen schon gut Temperatur weg.

    Wenn die Öltemperatur unabhängig vom Wasser steigen würde, wäre das Kühlsystem irgendwie fehlentwickelt.

    Transportierst du mehr Wärme ab, sinkt die Öltemperatur, es sei denn du lieferst (z.B. durch höhere Last) mehr Wärme nach.


    Je nach Lastzustand hast du Kühlmittel Sollwerte von 90 bis 108 Grad, Normalbetrieb 104. Damit gibt es dann etwa 100 bis 125 Öl.


    Ohne Last mit <80 Wasser (was man nach der Aufheizphase eig. nur mit defektem Thermostat erreichen sollte) wirst du Schwierigkeiten haben >100 Öl zu halten. Schon unfreiwillig ausprobiert, bei offenem Thermostat ist bei 90-95 Grad Öl im Winter Ende, wird auf 100km nicht wärmer, mit funktionsfähigem System sind es stabil 115.


    Mit 100 Grad Soll im Kennfeld wird der Effekt nicht so dramatisch sein, da bist du ja noch zwischen "normal" und "high" Betrieb im Seriensetup, wird also mutmaßlich noch ohne Mühen in der 110-115 Grad Größenordnung beim Öl bleiben.

    Ab 19“ gibt es werksseitig nur Mischbereifung, 18“ beides (8“ oder 8/8,5), bis 17“ nur Square.


    Ohne Abnahme darfst du alle serienmäßigen Räder fahren, die in Dimension (Durchmesser, Breite, Einpresstiefe) und Beschaffenheit (Lochkreis, Zentrierung, Aufbau, Traglast) homologiert sind und im deinen (!) Papieren stehen. Also im Prinzip das was der BMW Katalog zu dem Fahrzeug ausspuckt.


    Für alle anderen Felgen, insb. Zubehör gilt das, was in den Gutachten oder ABEs dazu steht, also im Regelfall Abnahme bei einer anerkannten Prüfstelle. Wenn du also z.B. einen Satz mit 8,5Jx19 rundum mit Teilegutachten findest, schau ins Gutachten welche Reifengrößen und Auflagen dort stehen (meist 235- 255er rundum je nach ET, teilweise auch Mischbereifung auf gleicher Felge) und fahr damit zum TÜV.

    Dafür sind die Euro-5 Fahrzeuge jetzt auch schon mindestens 10 Jahre alt. Gut, in dem Preissegment schränkt das vielleicht nicht allzu sehr ein, aber ewig lässt sich dieses "Problem" auch nicht umgehen ohne dass die gleichen Kosten einfach woanders entstehen.

    20d ED ist halt wieder eine Nische für sich. Wenn man nicht plant irgendwas dran zu verändern wie z.B. Räder (der ist nur für 16“ zugelassen, alles andere ist abnahmepflichtig), aber am Ende nur eine andere Motorisierung zwischen 18 und 20d, wo durch Softwareanpassung und Zusammenstreichen verbrauchsrelevanter Ausstattung bessere Werte erreicht werden. Rest vom Fahrzeug ist so ziemlich das gleiche.


    Anhängerkupplung war soweit mich erinnere auch nicht in allen Varianten zulässig. Nur bei Automatik oder nur beim Schalter, irgendwie sowas. Gefährliches Halbwissen, lieber nochmal schlau machen, falls das relevant ist.


    Man munkelt, dass es Marketing war, um einen 20d in engere Flottenrichtlinien zu pressen - keine Ahnung ob da was dran ist, klingt aber nicht gänzlich unplausibel.

    Die Qualität (beim Skoda) ist jetzt auch nichts, was einen vom Hocker reißt. Garagenfahrzeug im Ganzjahresbetrieb. Fahrwerk knarzt nach 7 Jahren und 150tkm oder so ganz ordentlich beim Einsteigen, Bisschen mehr Konservierung hätte es hier und da auch sein können und vielleicht auch ein wenig mehr Innenraumdämmung und noch nie einen Wagen gehabt, wo so konsequent die Räder festbacken, wenn man sie nicht religiös reinigt und mit Radnabenpaste versieht.

    Vorher noch einen Fabia II als Zweitwagen gehabt, der hat mit Service nach Vorschrift und viel Kurzstrecke nach 17 Jahren und 250tkm (1.2L 3-Zylinder Benzin) langsam mit Ölverbrauch angefangen, aber für vierstelligen Neupreis sein Soll auch mehr als erfüllt.


    Aber Jammern auf hohem Niveau, Preis/Leistung für 'nen gut ausgestatteten Kombi ist trotzdem kaum zu schlagen. Und es ist ja auch nicht so, als sei der F3x ein Musterknabe in diesen Kategorien, der hat genauso seine Wehwehchen.


    Will ja niemanden von irgendetwas abhalten, aber in dem Preissegment muss man halt damit Leben, dass (Ex-)Premium-Fahrzeuge etwas magerer ausgestattet sind oder aufgrund des Alters dann entsprechend Eigenleistung erfordern.

    Wenn man eine reine Fahrmaschine sucht, Ausstattung egal, Kleinigkeiten am besten selbst macht und das Ding nur noch x-Tausend km runterfahren möchte, dann kann man auch 'nen No-Line Plastebomber für 5k nehmen. Aber sonst...